Orthopädie

BsC Pflege ZHAW 1.HS

BsC Pflege ZHAW 1.HS


M. V.
Diese Lernkarten behandeln orthopädische Erkrankungen und deren Diagnose sowie Therapie. Sie widmen sich Themen wie Deformitäten, Wirbelsäulenveränderungen, Gelenkerkrankungen und Skoliose, wobei auch Ursachen, Symptome und Behandlungsmethoden wie Operationen oder Korsettfixierung behandelt werden. Die Karteikarten richten sich an Medizinstudenten und Orthopäden, die sich mit der Diagnose und Behandlung von orthopädischen Erkrankungen vertraut machen möchten.
Karten
59
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
18.12.2018 / 27.10.2024

Lernkarten

Wichtigste Rolle in der Orthopädie 

 

  • Überlastungserscheinungen der Stütz-und Bewegungsorgane,
  • Verschleißprozesse an Gelenken und der Wirbelsäule,
  • Osteoporose
  • Verletzungen und Verletzungsfolgen.

Deformität 

Angeboreneund erworbene Deformitätensind ein Hauptsymptom von Erkrankungen und Verletzungen.

Erworbene Deformitäten sind Folge

•degenerativer Veränderungen, 

•entzündlicher Prozesse, 

•tumuröser Veränderungen und 

•Traumen. 

Schmerzwahrnehmung 

unterschiedlichsten Strukturen durch zwei Reflexkreise modifiziert werden : 

  • Durch eine Weiterleitung an sympathische Efferenzen kommt es zur positiven Rückkoppelung mit der Auswirkung eines Dauerschmerzes. 
  • Schmerzafferenzen können auch zu Muskelhartspann und damit zu einem Blockierungsreflex führen, der dem Ziel der Schonung der erkrankten bzw. verletzten Region dient. 

 

Schmerzanamnese 

 

- die Bestimmung des Schmerzortes

•inklusive der Schmerzausstrahlung, 

•der Schmerzart, 

•der Mechanismen der Schmerzverschlimmerungund der

•tageszeitlichen Intensitätsschwankungen des Schmerzes. 

Schmerzarten 

 

Der Belastungsschmerz kennzeichnet mechanische Ursachen. 

Ein aktiver Bewegungsschmerz kommt aus Muskeln und Sehnen, ein passiver aus Gelenk und Kapsel. 

Der Ruheschmerz ist typisch für eine ausgedehnte Gewebezerstörung bzw. entzündliche Vorgänge

Beim Ruheschmerz spielen traumatische oder entzündliche Vorgänge im Gewebe eine Rolle. 

tagezeitlichen Intensitätsschwankungen 

  • tragen zur Differenzierung zwischen mechanischen und entzündlich bedingten Schmerzzuständen bei 

Schwellung 

  • durch traumatisch bedingt oder pathologische Flüssigkeitsansammlungen, entzündlichen Veränderunge, Neubildungen der Gewebe oder chronisch deformierten Veränderungen 

Bewegungseinschränkungen 

  • Funktionelle und strukturelle Bewegungseinschränkungen 
  • Konturen: anhaltende Bewegungseinschränkungen 
  • fibröse Geleksteife: 
    • Schrumpfung der Gelenkweichteile bei knöcherne Gelenksteife (Ankylose)
    • Gelenkspalt verschwindet 

Kontrakturen 

Gangstörungen 

  • Durch Schmerzen, Muskelinsuffizienz, Bewegungseinschränkungen und Deformitäten
  • Insuffizienzhingen: SChwäche der Hüftabspreizmuskulatur 
  • Enten oder Watschelgang: beidseitige Muskelinsuffizienz 

Trendelburg ZEichen 

  • Insuffizienz der pelvitrochanteren Muskulatur 

Gewährleistung eines normalen Gangablaufs 

 

  • Standbeinstabilität
  • ausreichender Bodenfreiheit in der Schwungphase
  • Erstkontakt über die Ferse
  • ausreichender Schrittlänge
  • Energieminimierung durch möglichst 
  • geringe Herz-Kreislauf-Belastung.

Neurologische Symptome 

  • Zwangs oder Schonhaltung 
  • Tonusminderung oder Tonussteigerung 

Inspektion in der Orthopädie 

  • Gewicht
  • Konstitiutionstyp
  • Körperkonturen (Deformitäten)
  • Körperachse (Statik) 

Analyse der Statik der Stütz und Bewegungsorgane 

  • Fuss und Beinachse: 
  • Beckenstand in der Frontalebene 
  • Beckenstand in der Seitenansicht 
  • Schulterstand 
  • Kopfhaltung 
  • Statik der Wirbelsäule 
  • Fuss und Beinachse
  • Achsenabweichung an den Extremitäten  

Palpation 

  • Druckdolenzen 
  • Teperatur
  • Sensiblität
  • Schwellung 
  • Tumoren
  • Gefässpuls 

neurologische Status Parameter 

 

 

Sensibilität: Oberflächen-und Tiefensensibilität 

Motorik:Willkürmotorik, unwillkürliche Motorik 

Reflexe:Eigenreflexe, Fremdreflexe, pathologische Reflexe 

Muskeltonus :Spastik, Rigor, Hypotonie 

Muskelkraft:Skala von 0 = keine bis 5 = volle Muskelkraft 

Koordination:Ataxie (z.B. Finger-Nase-Versuch, Romberg-Versuch) 

motorischer Entwicklungszustand im Säuglings-oder Kleinkindalter

Indiaktionen für CT 

Indikationen für MRI 

Beinlängedifferenzen 

Auswirkungen von Deformitäten 

  • Beinlängediferenzen: 
    • Fehlstellung der Gliederkette 
  • Achsendeformitäten 
    • unphysiologische Belastungen 
    • verschlimmern sich allmählich 

Ursachen von Fehlbildungen und angeborenen Entwicklungsstörungen von Skelett und Bindegewebe 

Ehler- Danlos Syndrom 

  • Kollagenreifungsstörungen
  • 7 Formen bekannt 
  • Klinik
    • Hyperlaxität und Verletzbarkeit der HAut 
    • Hypermobilität der Gelenke 
    • Skoliose, Gelenkverenkungen und Instabilitäten 
  • Therapie
    • Skoliose operativ Stabilisieren 
    • Gelenkverenkungen möglichst konservativ stabilisieren 

Neurofibromatose 

  • Klinisch
    • Neurofibrome: Cafe au lait Flecken 
    • Skoliose , hochthorakal, kuzbogig 
    • Neigung zu neurologischen Komplikationen, Darum früh operative Stabilisierung der Skoliose 

Erkrankungen mit verminderter Knochendichte 

Altersadaptierte Präventionsstrategien bei Patienten mit Osteoporose oder Risiko 

Osteomalazie Befallsmuster 

Prozess der enzymatischen Knorpeldestruktion 

Pathogenese des Gelenkschadens 

  • Knorpeldestruktion 
    • primär mechanischen Schädigung 
    • nach Traumen, bei akuter oder chronischer Überlastung 
  • Anfangs oberflächliche Rissbildung 
  • Später Vertiefung der Risse mit Verlust der Matrix
    • Elastizität des Knorpels geht verloren 
  • Knochenglatze
    • Knorpelverlust mit vollständiger Freilegung des Knochens 

Epidemiologie der degenerativen Gelenkerkrankungen 

  • grosse sozialmedizinische Bedeutung 
  • um 40 ca 50% mit degenerativen Gelenkveränderungen 
    • nur 25% der Betroffenen geben Beschwerden an 
  • Ätiologie 
    • primäre Arthrose durch unbekannt Minderwertigkeit des Knorpelgewebes 
    • sekundäre Arthrose: keine Ursachen bekannt 

Pathogenese der Gelenkdestruktion 

Hautpsymtome der Athrosis derformans 

  • SChmezr
  • Schwellung 
  • Muskelverspannung 
  • Bewegungseinschränkugne 
  • zunehmende Deformität 
  • Therapie 
    • Prävention wichtig 
    • Präarthrotische Deformitäten operativ behandeln 

Übersicht Arthrosis defromans 

Neurogene Gelenkerkankunen 

Ursachen

  • direkte trophische Schädigungen des Gelenkes durch NErvenausfall 
  • chronische Traumatisierung des Gelenkes durch fehlende Tiefensensibilität

Therapie

  • symptomatisch

Stadien der entzündlichen rheumatischen Gelenkerkankungen 

Rheumatische Gelenkerkankungen 

  • Sammelbegriff für Erkrankungen der Stütz und Bewegungsorgane ink Bindegewege
  • fliessender Schmerzcharakter 
  • 300 bis 400 rheumatologische Krankheitsbilder 

Häufigster und erster Manifestationsort für rheumatische Erkrankungen 

  • Hände
  • symmetrische Schwellung der Fingergrundgelenke 

Symptome der rheumatischen Erkankungen 

  • Knöchelkonturen sich verstrichen 
    • Kompression erzeugt Schmerzen (Gaenslen ZEichen) 
  • chronische Polyarthritis
    • Hand bevorzugt, Metakarpophalangeal und proximale Inerphalangealgelenke 
  • Psoriasisarthritis 
    • bei Strahlenbafall 
  • Polyarthrose
    • proximale und distale Interphalangealgelenke verändert 

Häufigkeit der rheumatischen Erkankungen nach Gelenken 

Therapie der entzündlcihen rheumatischen Gelenkerkankungen 

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