Orthopädie
BsC Pflege ZHAW 1.HS
BsC Pflege ZHAW 1.HS
-
- 1 / 59
-
Cartes-fiches
Wichtigste Rolle in der Orthopädie
- Überlastungserscheinungen der Stütz-und Bewegungsorgane,
- Verschleißprozesse an Gelenken und der Wirbelsäule,
- Osteoporose
- Verletzungen und Verletzungsfolgen.
Deformität
Angeboreneund erworbene Deformitätensind ein Hauptsymptom von Erkrankungen und Verletzungen.
Erworbene Deformitäten sind Folge
•degenerativer Veränderungen,
•entzündlicher Prozesse,
•tumuröser Veränderungen und
•Traumen.
Schmerzwahrnehmung
unterschiedlichsten Strukturen durch zwei Reflexkreise modifiziert werden :
- Durch eine Weiterleitung an sympathische Efferenzen kommt es zur positiven Rückkoppelung mit der Auswirkung eines Dauerschmerzes.
- Schmerzafferenzen können auch zu Muskelhartspann und damit zu einem Blockierungsreflex führen, der dem Ziel der Schonung der erkrankten bzw. verletzten Region dient.
Schmerzanamnese
- die Bestimmung des Schmerzortes
•inklusive der Schmerzausstrahlung,
•der Schmerzart,
•der Mechanismen der Schmerzverschlimmerungund der
•tageszeitlichen Intensitätsschwankungen des Schmerzes.
Schmerzarten
Der Belastungsschmerz kennzeichnet mechanische Ursachen.
Ein aktiver Bewegungsschmerz kommt aus Muskeln und Sehnen, ein passiver aus Gelenk und Kapsel.
Der Ruheschmerz ist typisch für eine ausgedehnte Gewebezerstörung bzw. entzündliche Vorgänge
Beim Ruheschmerz spielen traumatische oder entzündliche Vorgänge im Gewebe eine Rolle.
tagezeitlichen Intensitätsschwankungen
- tragen zur Differenzierung zwischen mechanischen und entzündlich bedingten Schmerzzuständen bei
Schwellung
- durch traumatisch bedingt oder pathologische Flüssigkeitsansammlungen, entzündlichen Veränderunge, Neubildungen der Gewebe oder chronisch deformierten Veränderungen
Bewegungseinschränkungen
- Funktionelle und strukturelle Bewegungseinschränkungen
- Konturen: anhaltende Bewegungseinschränkungen
- fibröse Geleksteife:
- Schrumpfung der Gelenkweichteile bei knöcherne Gelenksteife (Ankylose)
- Gelenkspalt verschwindet
Gangstörungen
- Durch Schmerzen, Muskelinsuffizienz, Bewegungseinschränkungen und Deformitäten
- Insuffizienzhingen: SChwäche der Hüftabspreizmuskulatur
- Enten oder Watschelgang: beidseitige Muskelinsuffizienz
Gewährleistung eines normalen Gangablaufs
- Standbeinstabilität
- ausreichender Bodenfreiheit in der Schwungphase
- Erstkontakt über die Ferse
- ausreichender Schrittlänge
- Energieminimierung durch möglichst
- geringe Herz-Kreislauf-Belastung.
Neurologische Symptome
- Zwangs oder Schonhaltung
- Tonusminderung oder Tonussteigerung
Inspektion in der Orthopädie
- Gewicht
- Konstitiutionstyp
- Körperkonturen (Deformitäten)
- Körperachse (Statik)
Analyse der Statik der Stütz und Bewegungsorgane
- Fuss und Beinachse:
- Beckenstand in der Frontalebene
- Beckenstand in der Seitenansicht
- Schulterstand
- Kopfhaltung
- Statik der Wirbelsäule
- Fuss und Beinachse
- Achsenabweichung an den Extremitäten
Palpation
- Druckdolenzen
- Teperatur
- Sensiblität
- Schwellung
- Tumoren
- Gefässpuls
neurologische Status Parameter
Sensibilität: Oberflächen-und Tiefensensibilität
Motorik:Willkürmotorik, unwillkürliche Motorik
Reflexe:Eigenreflexe, Fremdreflexe, pathologische Reflexe
Muskeltonus :Spastik, Rigor, Hypotonie
Muskelkraft:Skala von 0 = keine bis 5 = volle Muskelkraft
Koordination:Ataxie (z.B. Finger-Nase-Versuch, Romberg-Versuch)
motorischer Entwicklungszustand im Säuglings-oder Kleinkindalter
Auswirkungen von Deformitäten
- Beinlängediferenzen:
- Fehlstellung der Gliederkette
- Achsendeformitäten
- unphysiologische Belastungen
- verschlimmern sich allmählich
Ehler- Danlos Syndrom
- Kollagenreifungsstörungen
- 7 Formen bekannt
- Klinik
- Hyperlaxität und Verletzbarkeit der HAut
- Hypermobilität der Gelenke
- Skoliose, Gelenkverenkungen und Instabilitäten
- Therapie
- Skoliose operativ Stabilisieren
- Gelenkverenkungen möglichst konservativ stabilisieren
Neurofibromatose
- Klinisch
- Neurofibrome: Cafe au lait Flecken
- Skoliose , hochthorakal, kuzbogig
- Neigung zu neurologischen Komplikationen, Darum früh operative Stabilisierung der Skoliose
Pathogenese des Gelenkschadens
- Knorpeldestruktion
- primär mechanischen Schädigung
- nach Traumen, bei akuter oder chronischer Überlastung
- Anfangs oberflächliche Rissbildung
- Später Vertiefung der Risse mit Verlust der Matrix
- Elastizität des Knorpels geht verloren
- Knochenglatze
- Knorpelverlust mit vollständiger Freilegung des Knochens
Epidemiologie der degenerativen Gelenkerkrankungen
- grosse sozialmedizinische Bedeutung
- um 40 ca 50% mit degenerativen Gelenkveränderungen
- nur 25% der Betroffenen geben Beschwerden an
- Ätiologie
- primäre Arthrose durch unbekannt Minderwertigkeit des Knorpelgewebes
- sekundäre Arthrose: keine Ursachen bekannt
Hautpsymtome der Athrosis derformans
- SChmezr
- Schwellung
- Muskelverspannung
- Bewegungseinschränkugne
- zunehmende Deformität
- Therapie
- Prävention wichtig
- Präarthrotische Deformitäten operativ behandeln
Neurogene Gelenkerkankunen
Ursachen
- direkte trophische Schädigungen des Gelenkes durch NErvenausfall
- chronische Traumatisierung des Gelenkes durch fehlende Tiefensensibilität
Therapie
- symptomatisch
Rheumatische Gelenkerkankungen
- Sammelbegriff für Erkrankungen der Stütz und Bewegungsorgane ink Bindegewege
- fliessender Schmerzcharakter
- 300 bis 400 rheumatologische Krankheitsbilder
Häufigster und erster Manifestationsort für rheumatische Erkrankungen
- Hände
- symmetrische Schwellung der Fingergrundgelenke
Symptome der rheumatischen Erkankungen
- Knöchelkonturen sich verstrichen
- Kompression erzeugt Schmerzen (Gaenslen ZEichen)
- chronische Polyarthritis
- Hand bevorzugt, Metakarpophalangeal und proximale Inerphalangealgelenke
- Psoriasisarthritis
- bei Strahlenbafall
- Polyarthrose
- proximale und distale Interphalangealgelenke verändert