Reiterlatein
Definitionen
Definitionen
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Cartes-fiches
Er liegt am oder ganz dicht hinter dem Gurt.
vorwärtstreibender Schenkel
Wird im Vergleich zum vorwärtstreibenden Schenkel minimal zurückgenommen. Er treibt einseitig als innerer Schenkel vorwärts-seitwärt
seitwärtstreibended Schenkel
Ist immer der äussere Schenkel. Er liegt etwas weiter zurück als der vorwärts-seitwärts treibende Schenkel. Die Lage des Unterschenkels und Hüft- bzw. Beckenposition werden verändert
verwahrendedr Schenkel
Die Hand wird deutlich am Mähnenkamm entlang vorgeschoben
Überstreichen
Das Zügelmass würd allmählich nach vorwärts-abwärts bis zur Dehnungshaltung verlängert, ohne dass die Verbindung aufgegeben wird
Zügel aus der Hand kauen lassen
Das Pferd trägt den Hals in natürlicher Dehnungshaltung und es besteht eine stete Verbindung zwischen Pferdemaul und Reiterhand.
Am langen Zügel
Der Zügel wird an der Schnalle gefasst. Es besteht keine Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul.
am hingegebenen Zügel
Öffnen der leicht eingedrehten Zügelfäuste aus dem Handgelenk heraus oder durch leichtes Vorgehen mit dem Arm. Erfolgt nach jeder annehmenden oder aushaltenden Zügelhilfe.
Nachgebende Zügelhilfe
Zügelfäuste werden aus lockeren Handgelenken leicht eingedreht. Danach erfolgt immer eine nachgebende Zügelhilfe.
Annehmende Zügelhilfe
Der Reiter treibt das Pferd von hinten nach vorne an die Hand heran. Die auf ihrem Platz verbleibenden Hände werden für einen Moment vermehrt geschlossen, sodass sich das Pferd am Zügel abstösst und damit die Zügelverbindung leichter wird.
Aushaltende (durchhaltende) Zügelhilfe
Äussere Zügelhilfe, äussere Begrenzung, damit das Pferd nicht zum Ausweichen auf die äussere Schulter kommt. Gibt fast so viel nach, wie der innere Zügel angenommen wurde, um das Pferd zu stellen.
Verwahrende Zügelhilfe
Wird mit der inneren Hand gegeben. Der Reiter nimmt die Hand einige Zentimeter in die Wendung vom Hals Weg.
Seitwärtsweisende
Den Bewegungen des Pferdes folgen
Eingehen in die Bewegung
Sich auf dem Pferderücken ausbalancieren ohne sich festzuhalten oder mit den Beinen zu klemmen
Im Gleichgewicht sitzen
Der Reiter sitzt nicht in der Mitte des Sattels, das Becken ist nach links oder rechts verschoben
Einknicken in der Hüfte
Gesäss nicht im tiefsten Punkte des Sattels, Oberkörper rund hinter der Senkrechten, Absatz
Stuhlsitz
Reiter kippt nach vorne, klemmt auf den zu weit zurückliegenden Oberschenkeln, Unterschenkel weit hinten
Spaltsitz
Gewicht des Reiters ist zu weit nach hinten verlagert, nicht ausbalanciert
Hinter der Bewegung
Gewicht des Reiters ist zu weit nach vorne verlagert, nicht ausbalanciert
Vor der Bewegung
Durch Sitzversteifungen erzeugte störende Bewegung der Hand
Unruhige Hand
Das Pferd verleiht dem Reiter im Halten und Vorwärts das Gefühl einer stetigen und weichen Verbindung zwischen Hand und Pferdemaul.
Am Zügel
Stirn-Nasenlinie näher sich der Senkrechten, das Genick ist der höchste Punkt, das Pferd steht oder geht in Anlehnung am Zügel
Beizäumung
Pferd akzeptiert vertrauensvoll Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen und lässt sich zwanglos einrahmen
Pferd steht an den Hilfen
Das Pferd wehrt sich gegen die Handeinwirkung des Reiters, hebt sich nach oben heraus, hält sich im Rücken fest, Hinterhand kann nicht mehr richtig durchschwingen
Gegen den Zügel / über
Stirn-Nasenlinie kommt deutlich hinter die Senkrechte
Hinter der Senkrechten
Pferd entzieht sich der Anlehnung nach hinten, tritt nicht an das Gebiss heran
Hinter dem Zügel
Falscher Knick
Genick ist nicht mehr der höchste Punkt (zweiter / dritter Halswirbel)
Pferd hält Kopf schief, Ohren sind nicht auf gleicher Höhe
Verwerfen im Genick
Pferd trägt sich nicht selbst und stützt sich auf das Gebiss
Auf dem Zügel
Falsche Anlehnung hinter der Senkrechten, aufgerollt
Sich Ueberzäumen
Pferd trägt sich nicht selbst, Gewicht fällt auf die Vorhand, hohe Kruppe, keine Hankenbeugung möglich, liegt meist auf dem Zügel
Pferd fällt auf die Vorhand
Pferd ist versammelt, senkt Hinterhand (Hankenbeugung), richtet sich relativ auf
Relative Aufrichtung
Der Hals des Pferdes wird durch die Reiterhand aktiv weiter nach oben gehoben, als es seiner Versammlungsfähigkeit entspricht
Absolute Aufrichtung
Pferd kaut nicht
Totes Maul
Pferd nimmt Zunge über das Gebiss
Zungenfehler
Optimaler, harmonischer Sprungablauf und runde Flugkurve bei gedehntem Hals und „geöffneten“ Hinterbeinen
Bascule
Natürlicher Schritt des Pferdes mit Nickbewegung, Hinterhufe greifen über die Spur der Vorderhufe hinaus
Mittelschritt
Vorfussen der Vorderbeine aus der Schulter heraus, Hinterhufe greifen weit über die Spur der Vorderhufe hinaus, Höchstmass an Raumgriff
Starker Schritt
Hinterhufe fussen in der Regel nicht über die Spur der Vorderhufe, Pferd ist aufgerichtet, Nickbewegung nicht erkennbar, Fleiss bleibt erhalten
Versammelter Schritt
Grundtempo in der Grundausbildung, fleissig jedoch nicht eilig, Hinterhufe fussen mind. in die Spur der Vorderhufe
Arbeitstrab