FHNW - Requirements Engineering - Buch Zusammenfassung

Zusammenfassung des Buches Teile vom Buch für Lernzwecke abfotografiert

Zusammenfassung des Buches Teile vom Buch für Lernzwecke abfotografiert


P. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Zusammenfassung des Requirements Engineering für Universitätsstudenten. Sie decken zentrale Themen wie Anforderungen, Systeme, Stakeholder und Prozesse ab, wobei auch die Dokumentation, Prüfung und Verfolgbarkeit von Anforderungen behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit der systematischen Erfassung, Analyse und Verwaltung von Anforderungen in der Softwareentwicklung beschäftigen.
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164
Utilisateurs
32
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
03.12.2018 / 21.10.2025

Lernkarten

Nutzen Zustandsdiagramm?

Zustandsdiagramme werden im REQ zur Dokumentation des ereignisgesteuerten Verhaltens des Systems verwendet.

Warum werden die Typen der Dokumentation oft gemischt?

Alles hat vor und Nachteile. Beim Mischen sollen die Nachteile verringert werden.

Vorteile einer Standardgliederung?

Was ist RUP?

Rational Unified Process, wird meist für OOP Softwaresysteme eingesetzte

Wie ist ein Anforderungsdokument strukturiert?

  • Einleitung
  • Allgemeine Übersicht
  • Anforderungen
  • Anhang
  • Index

Was enthält die Einleitung?

  •  Zweck (Warum überhaupt & Zielgruppe, Leserkreis)
  •  Systemumfang (Dieser Teil befasst sich mit dem zu erstellenden System, Systemname, Vorteile und Ziele)
  • Stakeholder (Auflistung von Stakeholder)
  • Definitionen, Akronyme und Abkürzungen
  • Referenzen
  • Übersicht (Struktur des Dokumentes)

Was enthält die allgemeine Übersicht?

Rein fachliche Informationen

  • Systemumfeld
  • Architekturbeschreibung (Benutzer, HW, SW, APIs)
  • Systemfunktionalität (Grobe Funktionalität, UC Daigramme)
  • Nutzer und Zielgruppe
  • Randbedingungen
  • Annahmen (allgemeine Annahmen über den Systemkontext)

Was enthält der Anhang?

Standards Konventionen Hintergrundinformationen

Wo wird das Anforderungsdokument überall verwendet?

Planung
Architekturentwurf
Implementierung
Test
Changemanagement
Vertragsmaangement

Welche Eigenschaften muss ein Anforderungsdokument haben?

Eindeutig und Konsistent (Komplett und nicht wiedersprechend)
Klare Struktur (Umfang angemessen, gut lesbar)
Modifizierbarkeit und Erweiterbarkeit
Vollständigkeit
Verfolgbarkeit (Referenzen)

Welche Eigenschaften sollte eine Anforderung haben?

  • Abgestimmt (von allen Akzeptiert)
  • Eindeutig
  • Notwendig
  • Konsistent (nicht wiedersprechen)
  • Prüfbar (Test oder Messung)
  • Realisierbar
  • Verfolgbar (Ursprung, Umsetzung und Beziehungen zu andere Docs)
  • Vollständig
  • Kurze Sätze kurze Absätze
  • Nur eine Anforderung pro Satz

Was enthält ein Glossar?

  • Kontextspezifische Fachbegriffe
  • Abkürzungen und Akronyme
  • Alltägliche Begriffe die im Kontext eine spezifische Bedeutung haben
  • Synonyme
  • Homonyme (verschiedene Bedeutungen)

Was ist das Problem mit Nominalisierung?

Hinter Nomen verstecken sich oft längere Prozesse. Neustart, Systemabsturz. Unbedingt definieren was das genau heisst

Was ist das Problem mit Substantive ohne Bezugsindex?

Die Daten sollen dem Benutzer auf dem Terminal angezeigt werden.
Es stellt sich die Frage: Welche Daten genau? Welchem Benutzer genau?

Was sind Universal Quantoren und ihre Tücken?

Nie, immer, kein ,, jeder, alle etc.
Wirklich alle? Wirklich immer?

Was ist das Problem mit unvollständig spezifizierten Bedingungen?

Das System soll einem Gast über 17 alle Getränke anzeigen.
Was passiert mit 17 oder <17 Jährigen?

Was ist das Problem mit unvollständig spezifizierten Prozesswörtern?

Sätze im Passive sind unklarer als im aktive. Darum möglichst aktiv schreiben.

-  Zur Anmeldung des Benutzers werden die Login-Daten eingegeben.
+ Das System soll dem Benutzer ermöglichen, seinen UN und PW über die Tastatur einzugeben

Wie funktioniert die Satzschablone?

Muss  = Rechtlich bindend
sollte  = dringend empfohlen
wird  = zukünftig
kann  = wünschenswert

Prozesswort immer nur Verben

Wie funktioniert die Satzschablone bei selbständiger Systemaktivität?

Das System muss/sollte/wird/kann {prozesswort}

Wie funktioniert die Satzschablone bei einer Benutzerinteraktion?

Das System muss/sollte/wird/kann {wem?} die Möglichkeit bieten {Prozess Wort}

Wie funktioniert die Satzschablone bei einer Schnittstellenanforderung?

Das System muss/sollte/wird/kann fähig sein {Prozess Wort}

Wie funktioniert die Satzschablone wenn weitere Objekte hinzugefügt werden müssen? 

Wo wird von wem etwas gedruckt.

Wie funktioniert die Satzschablone wenn Zeitliche und Logische Bedingungen mitspielen?

Logisch falls, zeitlich Sobald, Nachdem, während, solange

Was ist ein Modell?

Ein Modell ist ein abstraktes Abbild einer existierenden oder einer noch zu schaffenden Realität

Was sind Ziele?

Ziele beschreiben Intentionen von Stakeholdern oder Stakeholdergruppen. Ziele können gegebenenfalls auch in Konflikt zueienander stehen.

Was sind die Eigenschaften von Modellen?

  • Abbild der Realität
    • Deskriptive
      • Existierend, dokumentierend
    • Präskriptive
      • Vorbild, nicht Existent
  • Verkürzung der Realität
    • Selektion
      • Nur bestimmte Aspekte ausgewählt und modelliert.
    • Verdichtung
      • Aspekte werden zusammengefasst
  • Pragmatische Eigenschaften
    • Die Informationen welche für den Verwendungszweckt verwendet werden nicht mehr nicht weniger

Was definiert konzeptuelle Modellierungssprache?

  • Syntax
    • Die verwendeten Modellelement und die gültigen Kombinationen dieser
  • Semantik
    • Die Bedeutung der definierten Modellelemenete

 

Was sind Anforderungsmodelle?

Modellieren die Anforderungen eines Systems

Was ist Zieldekomposition?

Die Verfeinerung eines Zieles

Warum dokumentiert man Ziele?

Der Aufwand ist verhältnismässig gering. Der Mehrwert der expliziten Berücksichtigung von Zielen im REQ dagegen sehr gross.

Wie dokumentiert man Ziele?

Mit dem Schablonenmodell

Was sind Und-Oder-Bäume?

Eine Art der Zeil Dokumentation durch aufzeigen der Dekompositionsbeziehung. Von Oben nach unten

Was sind Usecases Diagramme?

Leicht verständliche Modelle die dazu dienen aus einer Nutzungssicht die Funktionalität des Systems und deren Beziehungen untereinander zu Dokumentieren.

Was sind die Modellelemente von Use Case Diagrammen?

  • Use Case
    • Werden als Ovale dargestellt und enthalten den Namen des Usecase
  • Akteur
    • Akteure liegen ausserhalb der Systemgrenzen und stehen jeweils stellvertreten für Personen oder Systeme.
    • Aktuare werden durch ein Rechteck repräsentiert mit dem Stereotyp <<actor>
    • Akteure die Personen sind werden durch Strichmännchen symbolisiert
  • Systemgrenzen
    • Separiert die Teile des Usecases von den Akuteren
  • Beziehungen
    • Extend Beziehungen
      • Eine Extend Beziehung von einem UCA zu einem UCB besagt, dass die in UCA enthaltene Interaktionsfolge die in UCB definierte an einem Punkt erweitert (Extension Point)
    • Include Beziehungen
      • Eine Include Beziehungen von einem UCA zu einem UCB drückt aus, dass UCA in jedem Fall die in UCB definierte Interaktionsfolge inkludiert.
    • Zwischen Akteur und UC
      • Findet während der Ausführung eines Use Case Kommunikation mit einem Akteur statt, so wir dies durch eine Kommunikationsbeziehung dargestellt.

Was sind Use-Case-Spezifikationen?

Was enthält die minimale Struktur von Use Cases?

Name
ID
Aktoren
Preconiditons
Szenario
Postcondition

Was sind die Drei Perspektiven auf die Anforderungen?

  • Strukturperspektive
    • In dieser Perspektive werden die Struktur von Ein und Ausgabedaten sowie die statisch strukturellen Aspekte von Nutzung und Abhängigkeisbeziehungen des Systems dokumentiert
      • UML Klassendiagramm
  • Funktionsperspektive
    • In dieser Perspektive wird dokumentier, welche Informationen aus dem Systemkontext durch das zu entwickelnde System, bzw, dessen Funktionen manipuliert werden und welche Daten vom System in den Systemkontext fliessen.
      • Aktivitätsdiagramme
  • Verhaltensperspektive
    • In dieser Perspektive wird das System und dessen Einbettung in den Systemkontext zustandsorientiert dokumentiert.
      • State Diagramme

Was sind Enity-Realationship-Diagramme?

Eignen sich für die Dokumentation der Strukturperspektive.

Welches sind die Modelle Elemente von Entity-Relationship-Diagrammen?

  • Entitätstyp
  • Beziehungstyp
  • Attribute
  • Kardinalität

Was ist ein Enitätytsyp [ERD]?

Definiert eine Menge von Entitäten. Eine Klassifikation gleichartiger Enitäten. Pilot => haben alle einen Fluglizenz (hoffentlich)

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