Humanbiologie
Humanbiologie Passerelle Compendio Glossar:
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Lernkarten
Fette
Fette dienen als Brennstoffe, Energiereserve, Isolationsmaterial und mechanische Polster. Ein Fett-Molekül ist aus einem Glycerin-Molekül und drei Fettsaure-Molekülen aufgebaut.
Sinnesorgane
Sinnesorgane bzw. Sinneszellen liefern dem Nervensystem Informationen über die Umwelt und die Innenwelt. Sie reagieren auf Reize mit der Bildung von nervösen Erregungen.
Skelettmuskeln
Skelettmuskeln sind die Muskeln, die am Skelett ansetzen und die äusseren, willkürlichen Bewegungen ermöglichen. Sie bestehen aus quergestreiften Muskelfasern.
Skelettsystem
Das Skelettsystem besteht aus Knochen, die durch Gelenke verbunden sind. Es stützt den Körper, dient als Ansatz für die Muskeln, schützt die inneren Organe und produziert Blutzellen.
Speiseröhrer
Die Speiseröhre ist ein etwa 25 cm langer Schlauch, der die Nahrung durch peristaltische Bewegung seiner glatten Muskulatur aktiv vom Rachen in den Magen befördert.
Spurenelemente
Spurenelemente sind Mineralstoffe, die im Körper nur in kleinen Mengen (insgesamt etwa 10 g) vorkommen z. B. Eisen (Fe2+)r Kupfer (Cu2+) und Iod Sie werden u.a. als Bestandteile von Enzymen und Hormonen benötigt, Eisen im -Y Häm.
Stärke
Stärke ist ein Vielfachzucker, mit zum Teil verzweigten Ketten aus bis zu 100 000 Glucose-Molekülen. Sie dient den Pflanzen als Reservestoff und ist für uns ein wichtiges Nahrungs-Kohlenhydrat,
Sterilisieren
Beim Sterilisieren werden alle Keime abgetötet, meist durch starkes Erhitzen mit Dampf.
Stoffwechsel
Der Stoffwechsel dient der Beschaffung von Baustoffen (Baustoffwechsel) und Energie (Betriebsstoffwechsel). Er umfasst die Stoffaufnahme, den Stofftransport im KÖrper, den Zellstoffwechsel und die Stoffabgabe.
Stützgewebe
Stützgewebe wie Knorpel- und Knochengewebe enthalten viel Interzellularmaterial, in das Knochen- bzw. Knorpelzellen und Bindegewebsfasern eingelagert sind.
Systole
Die Systole ist die Phase der Herzaktion, bei welcher der Herzmuskel kontrahiert. Sie beginnt mit der Vorhofssystole, dann folgt die Kammersystole mit Anspannungs- und Austreibungsphase.
Sauerstoff
Sauerstoff ist ein farb- und geruchloses Gas, das in der Luft mit einem Anteil von 21 Vol.-% vor- kommt. Er wird bei der Zellatmung zur Oxidation der organischen Verbindungen gebraucht. Sauerstoff wird im Blut ans Hämoglobin gebunden transportiert.
Schrittmacher
Der Herzschrittmacher (Sinusknoten) bildet rhythmische Erregungen, welche die Kontraktion des Herzmuskels auslösen. Die Frequenz wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert.
Segelklappen
Die Segelklappen, die in beiden Herzhälften Vorhof und Herzkammer trennen, sind während der Kammersystole geschlossen und verhindern, dass Blut in den Vorhof zurückgepresst wird.
Sekrete
Sekrete sind Stoffe, die im Körper für eine bestimmte Aufgabe hergestellt und nach aussen abgeschieden werden (secretus, lat.: abgesondert), Zi B. Duftstoffe oder Verdauungsenzyme.
Procyten
Procyten sind etwa 1 00-mal kleiner als Eucyten und haben keine membranumhüllten Organellen. Anstelle eines Kerns besitzen sie eine Kernregion. Die wichtigsten sind die Bakterien.
Proteine
Eiweisse. Ursprünglich wurde der Begriff für Moleküle aus mehr als 100 Aminosäuren verwendet. Heute weitgehend synonym zu den Begriffen Peptid und Eiweiss. Proteine können aus mehreren Peptidketten bestehen.
Puls
Der Puls ist die durch die Systole der Herzkammern verursachte Druckwelle. die über die Arterien in die Peripherie läuft. wo das Pulsieren an oberflächlichen Arterien ertastet werden kann.
Reiz
Reize sind äussere Einwirkungen oder innere Veränderungen, die in Sinneszellen oder -organen die Bildung von nervösen Erregungen auslösen können.
REM
Das Raster-Elektronen-Mikroskop erzeugt plastische, bis zu 20 000fach vergrÖsserte Bilder von Oberflächen. Es tastet die Oberfläche eines präparierten Objekts mit einem Elektronenstrahl ab.
Resistenz
Resistenz ist die angeborene Widerstandsfähigkeit durch die unspezifische Abwehr.
Resorption
Resorption ist die aktive Aufnahme von Stoffen gegen das Konzentrationsgefälle, z, B. im Darm.
Resistenzgene
Resistenzgene verursachen bei Bakterien die Antibiotika-Resistenz. Sie können durch spontane Mutationen entstehen oder von anderen Bakterien übernommen werden,
Retroviren
Retroviren sind Viren, deren Erbgut aus RNA besteht (z, B. HIV). Sie liefern ihrer Wirtszelle neben der RNA auch das Enzym Reverse Transkriptase für die in normalen Zellen unübliche reverse (umgekehrte) Transkription der RNA zu DNA (retro, lat.: rückwärts).
Die Reverse
Die Reverse Transkriptase ist ein Enzym der Retroviren, das die in normalen Zellen unübliche
reverse (umgekehrte) Transkription der RNA zu DNA katalysiert,
Rhesusantigen
Von den Rhesus-Antigenen auf den roten Blutkörperchen ist für die Bluttransfusionen das Antigen D von Bedeutung, Rhesuspositive (Rh+) Menschen besitzen es, rhesusnegative (Rh-) nicht, Antikörper Anti-D werden bei Rh- erst nach Kontakt mit dem Antigen D gebildet,
Rhesusantigen Unverträglichkeit
Ab der zweiten Schwangerschaft einer Rh- Frau mit einem Rh+ -Kind können Probleme auftreten, wenn die Mutter bei der ersten Schwangerschaft oder Geburt sensibilisiert worden ist.
RNA
Ribonucleinsåuren dienen in der Regel (mit Ausnahme der Retroviren) als Informationsüberträger.
Saccharase
Die Saccharase ist ein Enzym im Dünndarm, das Rohrzucker in Glucose und Fructose spaltet.
Sauer
Sauer sind Lösungen. die sauer schmecken und pH-Werte unter 7 haben.
Milchsäuregärung
Milchsäuregärung wandelt Glucose anaerob und unter Bildung von ATP in die etwas energie-ärmere Milchsäure um. Die Milchsäuregärung liefert viel weniger ATP als die Zellatmung, braucht aber keinen Sauerstoff. Sie dient der ATP-Beschaffung bei Sauerstoffmangel.
Milz
Die Milz ist ein lymphatisches Organ, das Blut filtriert, alte Erythrocyten abbaut, Lymphocyten pro-duziert und Thrombocyten speichert.
Mineralstoffe
Mineralstoffe sind die anorganischen Bestandteile des Körpers, die bei der Verbrennung als Asche übrig bleiben. Sie kommen als Salze (z. B. Calciumsalze in Knochen) oder gelöst vor ( > Elektrolyte). Ihr Anteil beträgt 5%. Mengenmässig dominieren Calcium, Phosphor, Kalium und Natrium.
MRT (MRI)
Magnet-Resonanz-Tomografie. Die MRT (englisch MRI, früher Kernspintomografie) ist ein bildge-bendes Verfahren zur Darstellung innerer Organe und Gewebe, bei dem mit Hilfe von Radiowellen und starken Magnetfeldern Schnittbilder des Körpers erzeugt werden. Im Gegensatz zum Röntgen kommen keine ionisierenden Strahlen zum Einsatz.
Mund
Der Mund ist die erste Station des Verdauungssystems. Die Nahrung wird geprüft (Geschmacks-sinn), zerkleinert (Zähne) und angefeuchtet (Speichel). Amylase spaltet Stärke in Maltose.
Muskelgewebe
(3 Arten)
Muskelgewebe können sich durch die Kontraktion von Myofibrillen aktiv verkürzen.
Das glatte Muskelgewebe der • Eingeweidemuskeln besteht aus einkernigen Muskelzellen. Der Kern steht in der Mitte der spindelförmigen Zelle.
Das Herzmuskelgewebe besteht aus einkernigen, aber quergestreiften Muskelfasern. Der Kern steht in der Mitte der Faser und die Fasern sind verzweigt und miteinander verbunden. -
Das quergestreifte Muskelgewebe der > Skelettmuskeln besteht aus vielkernigen quergestreiften Muskelfasern. Die Kerne stehen am Rand der Fasern.
Nährstoffe
Nährstoffe sind organische Stoffe, die vom Darm ins Blut aufgenommen werden: > Aminosäuren, • Einfachzucker, • Fettsäuren, > Glycerin und ■ Vitamine.
Nahrung
Die Nahrung liefert das Material für den Aufbau und die Erneuerung des Körpers und die Energie für unsere Aktivitäten. Sie muss Wasser, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette enthalten.
Nephron
Das Nephron (nephros, gr.: Niere) ist die Bau- und Funktionseinheit der Niere. Es besteht aus Nie-renkörperchen (Primärharnbildung) und Nierenkanälchen (Rückresorption).
Nerv
Ein Nerv ist ein Bündel von • Nervenzellfortsätzen. Er verbindet die Zentren Hirn und Rückenmark mit den Organen.