Humanbiologie

Humanbiologie Passerelle Compendio Glossar:

Humanbiologie Passerelle Compendio Glossar:


V. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Biologie für den Mittelschulbereich. Sie decken Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Organen und Systemen, einschließlich des Immunsystems, des Atmungssystems und des Herz-Kreislauf-Systems, ab. Die Karteikarten behandeln auch wichtige Stoffe wie Glucose, Fette und Eiweisse sowie deren Rolle im Körper. Sie eignen sich besonders für Schüler, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie und Physiologie vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
02.12.2018 / 28.07.2025

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Magen

Der Magen ist eine Erweiterung des Verdauungskanals mit einem Volumen von bis zu I .5 Liter. Er speichert und verflüssigt den Nahrungsbrei. Die Magensäure denaturiert Eiweisse, tötet Bakterien und aktiviert Pepsinogen zu Pepsin, das lange Eiweissketten in kürzere Peptide spaltet.

Magensaft

Der von den Drüsenzellen der Magenwand produzierte Magensaft enthält -+ Magensäure (pH- Wert 2) und —Y Pepsin. Er dient der Verflüssigung der Nahrung, der Eiweissverdauung und dem Schutz vor Krankheitserregern.

Magensäure

Die Salzsäure, die von Zellen der Magenwand produziert wird, tötet Bakterien, aktiviert das

Pepsinogen und -Y denaturiert Eiweisse.

Makrophagen

Makrophagen (makro, gr.: gross, phagein, gr.: fressen) sind Fresszellen. die auch an —w zellulären Immunreaktionen beteiligt sind. Sie phagocytieren Viren und Bakterien und präsentieren Bruchstücke ihrer Proteine als Antigene an der eigenen Zelloberfläche. Inaktive TH- und Tc-Zellen mit dem passenden Antigen-Rezeptor docken an die präsentierten Antigene an und werden aktiviert

Maltase

Die Maltase ist ein Enzym im Dünndarm, das Maltose in Glucose spaltet.

 

Maltose

Maltose oder Malzzucker ist ein Doppelzucker aus zwei Glucose-Einheiten.

Mandeln

Die Mandeln sind lymphatische Organe zur Bewachung des Rachenraums.

Mikrovilli

Mikrovilli (mikrose gr.: kleint villusr lat.: Zotte) sind Ausstülpungen der Epithelzellen im Dünndarm zur Vergrösserung der resorbierenden Oberfläche.

Leukocyten

Zu den Leukocyten (leukos, gr.: weiss) oder weissen Blutkörperchen zählen: à Granulocyten, à Makrophagen und à Lymphocyten. Sie dienen alle der Abwehr. Viele leben im Lymphsystem oder in den Geweben. Im Blut ist ihre Zahl etwa 5000/mm3.

Lipasen

Lipasen sind Enzyme, die im Dünndarm Fette in Fettsäuren und Glycerin spalten (lipos, gr.: Fett).

Lipide

Zu den Lipiden zählen • Fette und fettähnliche Stoffe wie Phospholipide und • Cholesterin.

lipophil

Lipophile (fettliebende) Stoffe wie Fette und Öle lösen sich in lipophilen Lösemitteln wie Benzin gut und in hydrophilen wie Wasser schlecht oder gar nicht.

Lipoproteine

Lipoproteine sind Verbindungen aus • Lipiden und • Proteinen. Sie sind wichtig für den Stoff-transport (z. B. Fettbestandteile) im Blut.

LM

Das Lichtmikroskop ermöglicht die Beobachtung dünner, lichtdurchlässiger Objekte mit bis zu 2000facher Vergrösserung.

Luft

Luft ist ein Gasgemisch mit 78 Vol.-°/0 Stickstoff, 21 Vol.-°/0 Sauerstoff und 0.036 Vol.-'3/0 Kohlendioxid. In der Lunge sinkt der Sauerstoffanteil auf 16 Vol.-°/0 und der Kohlendioxidgehalt steigt auf 4 Vol.-°/0.

Lymphe

Die Lymphe (lympha, lat.: Wasser) ist die Flüssigkeit, die aus den Blutkapillaren in die Gewebe aus-tritt und in die Lymphgefässe aufgenommen wird. Sie unterscheidet sich vom Blutplasma durch das Fehlen der Plasma-Eiweisse.

Lymphgefässe

Die Lymphgefässe beginnen in den Geweben und münden letztlich in zwei grosse Kanäle, die in den Blutkreislauf führen. Sie sind ähnlich gebaut wie Venen.

Lymphknoten

Lymphknoten (0 ca. 0.5 cm) stehen, wo sich mehrere Lymphgefässe vereinen. Sie reinigen die Lymphe, indem Fresszellen fremde Zellen phagocytieren. Sie setzen der Lymphe Lymphocyten zu.

Lymphocyten

Lymphocyten sind weisse Blutkörperchen mit grossem, rundem Kern, die sich mehrheitlich im Lymphsystem aufhalten. Sie sind die Haupakteure des Immunsystems: B-Lymphocyten bilden Antikörper, --> T-Lymphocyten zerstören infizierte Körperzellen.

Lymphsystem

Das Lymphsystem besteht aus Lymphgefässen, Lymphknoten, Lymphe und lymphatischen Organen wie Thymus, Milz und Mandeln. Es enthält einen grossen Teil der weissen Blutkörperchen.

Das Lymphsystem dient der Abwehr fremder Zellen und Stoffe, entfernt alte Blutkörperchen und bringt Flüssigkeit aus dem Gewebe in den Blutkreislauf zurück.

Knochenmark, rotes

Das rote Knochenmark ist ein weiches Gewebe in (der Spongiosa) von Knochen, das die meisten Blutzellen bildet. Es kommt beim Erwachsenen v. a. in flachen und würfelförmigen Knochen vor.

Knochensubstanz

Knochensubstanz ist die Interzellularsubstanz des • Knochengewebes. Sie enthält anorganische Verbindungen wie Calcium- und Magnesiumsalze und organische Stoffe, v. a. Eiweisse.

Knorpel

Knorpel ist ein elastisches Stützgewebe aus Knorpelzellen, die von viel Interzellularsubstanz mit Bindegewebsfasern umgeben sind. Er enthält keine Blutgefässe.

Kohlendioxid

Produkt der Zellatmung, das vom Blut zur Lunge transportiert und ausgeschieden wird.

Kohlenhydrate

Zu den Kohlenhydraten gehören • Einfachzucker, • Doppelzucker und • Vielfachzucker. Sie dienen hauptsächlich als Betriebsstoffe. Der tägliche Bedarf beträgt 5 g/kg Körpergewicht. Die Nahrungskohlenhydrate werden in Einfachzucker gespalten.

Kot

Der Kot enthält unverdauliche Nahrungsbestandteile, Bakterien, abgestossene Epithelzellen sowie Ausscheidungen des Darms und der Leber (Galle). Er wird durch den After ausgeschieden.

Krankheitserreger

Krankheitserreger sind pathogene Organismen, die im Menschen leben, v. a. Viren und Bakterien.

Leber

Die Leber ist die grösste Drüse des Körpers und ein Zentrum des Stoffwechsels. Sie produziert die • Galle, baut • Glykogen auf und ab, wandelt KH in Fette um und umgekehrt, produziert • Harnstoff, baut alte Erythrocyten und Giftstoffe ab und speichert Stoffe.

Impfung

Schutzimpfungen sind aktive Immunisierungen. Man löst durch Injektion von Antigenen oder geschwächten bzw. toten Erregern eine Immunreaktion (mit Bildung von Gedächtniszellen) aus.

Bei der passiven Immunisierung injiziert man Antikörper als Notfallmassnahme gegen lebensge-fährliche Antigene wie Schlangengifte. Die Antikörper werden durch Sensibilisierung eines Tiers gewonnen. Sie wirken schnell, aber nicht nachhaltig, der Körper wird nicht immun.

Infektion

Bei der Infektion (inficere, lat.: vergiften) dringen Erreger in den Wirt ein. Die Übertragung kann u. a. über die Nahrung oder das Trinkwasser, durch Schmierinfektion, mit Tröpfchen beim Husten und Niesen, beim Geschlechtsverkehr oder durch Biss bzw. Stich von Tieren erfolgen.

Infektionskrankheiten

Infektionskrankheiten werden durch > Krankheitserreger (Parasiten, pathogene Organismen) ver-krankheiten ursacht und übertragen. Die Symptome sind meist durch Ausscheidungen der Erreger verursacht, manchmal auch durch die Zerstörung von Zellen oder die Störung von Organfunktionen.

Inkrete

Inkrete sind Stoffe, die für eine bestimmte Aufgabe hergestellt und in den Körper (meist ins Blut) abgegeben werden > Hormone.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten von Symptomen.

Insulin

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzuckerspiegel senkt, indem es die Aufnahme der Glucose in die Zellen fördert und den Aufbau von Glykogen aktiviert.

Interzellularen

Interzellularen sind die Räume zwischen den Zellen (inter, lat.: zwischen). Sie können Flüssigkeit (Lymphe) oder festes Material (Knochen) enthalten.

interzellulär

Zwischen den Zellen (inter, lat.: zwischen).

Intrazellulär

Innerhalb der Zellen (intra, lat.: innerhalb).

isotonisch

Lösungen mit gleicher Konzentration gelöster Teilchen (iso, gr.: gleich, tonos, gr.: Spannung).

Kapillaren

Kapillaren sind feinste Blutgefässe für den Stoffaustausch. Ihre hauchdünne Wand lässt kleine Teilchen wie Wasser-, Zucker- und Aminosäure-Moleküle durchtreten.

Karies

Karies (caries, lat.: Fäulnis) ist auf den hohen Zuckergehalt in der Nahrung zurückzuführen. Bakte-rien, die sich von diesem Zucker ernähren, scheiden Säuren aus, die Löcher in die Zähne «fressen».

Étudier