Humanbiologie
Humanbiologie Passerelle Compendio Glossar:
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Lernkarten
Knochen
Knochen sind Organe aus > Knochen-, > Knorpel- und -> Bindegewebe mit Knochenmark, Blut-gefässen und Nerven.
Knochengewebe
Das Knochengewebe ist ein Stützgewebe aus Knochenzellen und > Knochensubstanz.
Dickdarm
Der Dickdarm führt vom Dünndarm zum After. Er beginnt mit dem Blinddarm, an dem der Wurm-fortsatz hängt. Er beherbergt nützliche Bakterien und dient der abschliessenden Resorption.
Diffusion
Diffusion ist die Durchmischung von Stoffen durch die ungerichtete Bewegung ihrer Teilchen (Biol ).
- erleichterte Die erleichterte Diffusion beruht auf dem selektiven, regelbaren Transport bestimmter Teilchen durch Eiweisstunnel oder Carrier der Membran (z. B. Nährstoffe aus Darmepithelzellen ins Blut).
Disaccharidasen
Disaccharidasen sind Enzyme, die Doppelzucker (= Disaccharide) spalten.
DNA
Die Desoxyribonucleinsäure (DNA) enthält die Erbinformation für den Bau und den Betrieb des ganzen Lebewesens.
Doppelzucker
Doppelzucker oder Disaccharide sind Kohlenhydrate, deren Moleküle aus zwei Einfachzucker-Molekülen bestehen, z. B. der Rohrzucker aus Traubenzucker und Fruchtzucker.
Dünndarm
Der Dünndarm ist ein etwa 2-3 m langer Schlauch vom Magen zum Dickdarm, in dem die Hauptarbeit der chemischen Zerlegung und der Resorption stattfindet. In seinen ersten Abschnitt münden die Ausgänge der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase.
Einfachzucker
Einfachzucker (Monosaccharide) wie Glucose sind die einfachsten Kohlenhydrate. Ihre Moleküle sind die Bausteine der Doppel- und der Vielfachzucker.
Eingeweidemuskeln
Die Muskulatur der inneren Organe (eingeweide) besteht aus à glattem Muskelgewebe, das in die Wände von Hohlorganen eingelagert ist. Sie wird vom à Vegetativen NS gesteuert
Fettsäuren
Fettsäuren sind Bestandteile der • Fette. Einige sind für uns essenziell. Man unterscheidet gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte. Tierische Fette enthalten v. a. gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren, in pflanzlichen überwiegen ungesättigte.
- ungesättigte
Ungesättigte Fettsäuren enthalten in ihren Molekülen C=C-Doppelbindungen. Bei einfach ungesättigten ist es eine, bei mehrfach ungesättigten sind es mehrere.
Fibrin
Fibrin ist ein unlösliches Gerinnungseiweiss, das bei der • Blutgerinnung unter dem Einfluss von • Thrombin aus dem gelösten Fibrinogen entsteht. Es bildet ein Netz, das kontrahiert und zusammen mit den Blutkörperchen den roten Thrombus bildet.
Fibrinogen
Fibrinogen ist ein im Blutplasma gelöstes Gerinnungseiweiss, dessen Moleküle sich bei der Blut-gerinnung zu den unlöslichen Fibrinfäden zusammenlagern.
Fieber
Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur als Massnahme zur Beschleunigung der Abwehr.
Flimmerepithel
Ein Flimmerepithel ist ein Deckgewebe mit Zellen, die Wimpern tragen, z. B. in den Atemwegen.
Fluor
Fluor ist ein Spurenelement, das als Calciumfluorid in den Zahnschmelz eingebaut wird und dessen Säurefestigkeit erhöht. Fluorid in der Zahnpasta kann darum gegen Karies schützen.
Fresszellen
Granulocyten und • Makrophagen phagocytieren alles, was ihnen gefährlich scheint.
Galle
Die Galle ist ein Produkt der Leber, das via Gallenblase in den Dünndarm abgeschieden wird. Sie emulgiert die Fette und enthält z.T. Abfallstoffe aus dem Blutabbau.
Gallenfarbstoffe
Gallenfarbstoffe wie Bilirubin entstehen beim Abbau roter Blutkörperchen aus dem • Hämoglobin.
Gallensteine
Gallensteine bilden sich durch Auskristallisieren von Salzen in der Gallenblase oder im Gallengang. Sie können den Gallenabfluss behindern und so zu einer Gelbsucht führen.
Gebiss
Das Gebiss des Erwachsenen besteht aus 32 Zähnen (4 Schneide-, 2 Eck-, 4 Vorbacken- und 6 Backenzähne pro Kiefer). Das Milchgebiss hat nur 20 Zähne und diese sind kleiner.
Gedächtniszellen
Gedächtniszellen sind langlebige • Lymphocyten, die nach der Immunreaktion erhalten bleiben und die • Immunität verursachen. Sie werden beim Wiederauftreten «ihres» Antigens (Zweitinfektion) aktiviert und bilden je nach Typ • B-Plasmazellen, • T-Killerzellen oder • T-Helferzellen.
Gelbsucht
Bei einer Gelbsucht wird die Haut durch die erhöhte Konzentration von • Gallenfarbstoffen im Blut gelblich. Mögliche Ursachen sind: verstärkter Blutabbau (z. B. bei Malaria) oder Gallensteine.
Grundumsatz
Der Grundumsatz ist der Energieverbrauch in Ruhe (ohne körperliche Aktivität und nüchtern). Er beträgt pro Tag etwa 100 kJ/kg Körpergewicht.
Häm
Das Häm ist ein ringförmiges Molekül mit einem Eisen-Ion (Fe2+) im Zentrum, an das sich ein 02-Molekül binden kann. Jede der vier Peptidketten des > Hämoglobins enthält ein Häm.
Hämatokrit
Der Hämatokritwert ist der prozentuale Anteil der zellulären Blutbestandteile am Blutvolumen.
Hämoglobin (Hb)
Hämoglobin ist der rote Farbstoff in den > Erythrocyten. Seine Moleküle bestehen aus vier Peptid-ketten, von denen je zwei gleich gebaut sind. Jede Peptidkette enthält ein ∎ Häm. Ein Hämo-glo-bin-Molekül kann vier 07-Moleküle binden. Dabei ändert sich seine Farbe von dunkel- zu hellrot.
Harn
Harn wird in den Nieren gebildet, in der Harnblase gespeichert und via Harnröhre ausgeschieden. Er hat durch die Wasser-Rückresorption einen höheren Gehalt an Exkreten als das Blut. Nährstoffe wie Glucose treten im Harn nur auf, wenn ihre Konzentration im Blut höher ist als normal.
Harnbildung
Die Harnbildung erfolgt in zwei Schritten: 1. Bildung des Primärharns durch Filtration in den Nierenkörperchen 2. Bildung des Endharns durch aktive Rückresorption von Wasser, Nährstoffen, Ionen etc. in den Nierenkanälchen
Harnstoff
Harnstoff ist ein stickstoffhaltiges Exkret. Er wird in der Leber aus den beim Abbau von Aminosäu-ren anfallenden Aminogruppen und Kohlendioxid gebildet und in den Nieren ausgeschieden.
Harnsystem
Das Harnsystem dient der Ausscheidung von Exkreten. Es umfasst Nieren, Harnleiter, Harnblase und Harnöhre.
Herz
Das Herz ist ein Hohlmuskel, der das Blut im Kreislauf bewegt. Es besteht aus zwei Hälften, die synchron arbeiten. In der linken Herzhälfte ist das arterielle Blut, in der rechten das venöse. Jede Hälfte besteht aus dem Vorhof, der das Blut aus den Venen aufnimmt, und der Kammer, die das Blut in die Arterien pressen. Vorhof und Kammer sind durch die Segelklappe getrennt.
Herzarbeit
Das Herz schlägt (bei Untrainierten) je nach Aktivität in einer Minute 70-190-mal und fördert dabei 5-25 Liter Blut.
Herzinfarkt
Bei einem Herzinfarkt verstopft ein Ast einer Kranzarterie. Ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr versorgt, arbeitet nicht mehr und stirbt ab.
Hormone
Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die in Hormondrüsen produziert und vom Blut im Körper verteilt werden. Jedes Hormon wirkt nur in Organen, bzw. Zellen, mit den passenden Rezeptoren.
Hormonsystem
Das Hormonsystem reguliert und koordiniert zusammen mit dem vegetativen Nervensystem die Tätigkeit der inneren Organe. Es steuert auch das Wachstum und die Entwicklung.
IgG
Immunglobuline G sind Y-förmige Protein-Moleküle aus vier Peptidketten, von denen je zwei gleich gebaut sind. Jeder Y-Arm besitzt am freien Ende eine Bindungsstelle für das • Antigen. Der Fuss kann an einen Lymphocyten gebunden sein ( > Antigen-Rezeptor).
Immunglobuline
Immunglobuline sind Eiweisse, die der Körper gegen ein bestimmtes • Antigen herstellt. Von den fünf Klassen stehen die • IgG (Immunglobuline G) mengenmässig im Vordergrund.
Immunisierung
Immun machen oder werden • Impfung.
Immunität
Die biologische Immunität (immunis, lat.: frei) ist eine erworbene Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Erreger, die bei einer Zweitinfektion vom Immunsystem so schnell bekämpft werden, dass keine Krankheitssymptome auftreten.