BIO112 - Zusatz
Zusätzliche Begriffe zu BIO112 UZH
Zusätzliche Begriffe zu BIO112 UZH
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Cartes-fiches
Aufbau SCF
SCF: Skp1, Cullin, F-Box Komplex
Das SCF ist ein Komplex, welches aus verschiedenen Subunits besteht. Das F-Box Protein bestimmt welches Protein durch den Komplex abgebaut wird. Dementsprechend existieren viele verschiedenene F-Box Proteine. Da dieser Proteinabbau für Pflanzen sehr wichtig ist, besitzen Pflanzen viele F-Box Proteine.
Spindel-Attachment-Checkpoint
Alle Zentromere (Kinetochoren) müssen an der Spindel befestigt sein sonst gehen Chromosomen verloren.
Negatives Signal, dass von freien Kinetochoren ausgeht und die Aktivierung von APC durch Cdc20 inhibiert.
Das Protein Mad2 bindet freie Kinetochoren.
Zusammenfassung Zellzyklus und Wachstum
Der Zellzyklus ist der periodische Ablauf von Ereignissen in einer Zelle zwischen zwei Teilungen.
Der Zellzyklus wird in Phasen unterteilt (G1, S, G2, M; G0)
Der geregelte Ablauf stellt die exakte Verdoppelung und Verteilung der Erbsubstanz auf die Tochterzellen sicher.
Misregulation des Zellzyklus hat fatale Folgen (Beispiel: Krebs)
Cyclin-abhängige Kinasen (CDKs) spielen eine zentrale Rolle in der Regulation des Zellzyklus.
CDK Aktivität wird durch Cycline, Phosphorylierung, nicht-enzymatische Inhibition und Proteindegradation reguliert.
Checkpoints versichern, dass diese Prozesse in der richtigen Sequenz ablaufen.
Spezielle Anpassungen zur Vermeidung von Photorespiration
Bei tiefen CO2 Konzentrationen wird O2 anstelle von CO2 benutzt -> Keine Energiegewinnung ("futile cycle": 30-50% des fixierten CO2 kann wieder verloren gehen).
Problem in heissem Klima: Die Stomata (Spaltöffnungen zu, damit die Pflanze nicht austrocknet, damit nimmt aber auch der CO2-Gehalt ab) sind zu, was zu wenig CO2 führt. Deswegen wird eine spezialisierte Arbeitsteilung geführt. CO2 wird in Bundle Sheath Cells (BSC) angereichert. Die Kohlenhydratfixierung (Calvin Cycle) wird nur in den BSC durchgeführt. Der Transport des C4-Kohlenstoff kostet zwar Energie (Carboxylierung) aber der Energieverlust wäre viel grösser wenn die Stomata geöffnet wären.
Effizienz von C4 und C3 Pflanzen
Import nukleärer kodierten Proteine (Aufbau)
Proteinimportkomplexe:
TIC/TOC (Transporter inner chloroplast/outer chloroplast) bei Chloroplasten
TIM/TOM (Transporter inner membrane/outer membrane) bei Mitochondrien
Diese Komplexe dringen durch die innere, als auch durch die äussere Membran. Wie kann Ich wissen, welche Wege in das Thylakoidsystem führen? Durch Blockierung der Wege. Blockiert man einen Weg und gelingt immer noch der ein Protein durch die Membran, dann muss es einen weiteren Eingang besitzen.
Cytoplasmatische Vererbung
Spezieller Fall: Zwei verschiedene Mitochondrien gekennzeichnet durch hell und die anderen durch dunkelgrün. Die cytoplasmatische Vererbung ist rein zufällig.
Die Mitos werden maternal und die Chloros werden uniparental vererbt. Bestimmte Varietäten von Angiospermien haben biparentale Vererbung. Generative Zellen (bilden die Spermien) können Chloros enthalten oder nicht.
Chloroplastentransformation
Es können sogenannte transgene Pflanzen bearbeitet werden, welche beispielsweise eine Antibiotikaresistenz aufweisen. Es werden Chloroplasten in die Blätter eingefügt, welche durch wiederholte Zyklen von Regeneration unter Selektion aus heteroplastischen, homoplastische Pflanzen macht.
Transgene im Chloroplastengenom werden nicht via Pollen (Spermien -> Also nur maternal) vererbt. Bei rein maternaler Vererbung kann das Transgen nicht weitergegeben werden, was zu keiner Auskreuzung führt.
Warum muss die Zelle mit der Aussenwelt in Verbindung bleiben?
Sie muss mit der Aussenwelt in Verbindung bleiben um sich Veränderungen anzupassen und um zu verstehen wann und wie sie sich differenzieren soll. Auch muss sie Nahrung aufnehmen und Abfall entsorgen. Das innere Membransystem liefert die notwendigen Proteine und Lipide an die Plasmamembran es ermöglicht auch das Wachstum der Plasmamembran.
Proteinsortierung
Es bestehen drei Hauptmöglichkeiten um Proteine von einem Kompartiment in das andere zu bringen.
1) Durch die Kernporen vom Cytosol in den Zellkern und umgekehrt -> Gerichteter Transport (rot)
2) Durch Translokatorkanäle vom Cytosol in Organellen (z.B ins Endoplasmatische Reticulum oder in die Mitochondrien) -> Transmembrantransport (blau)
3) Transport durch membranumschlossene Vesikel -> Werden am Donatorkompartiment beladen, werden durch Knospen abgeschnürt, verschmelzen am Zielorganell mit Ladungsabgabe (grün)