Grundlagen der Unternehmensführung - Marketing

Grundlagen der Unternehmensführung 1. Semester Unternehmensbereich Marketing

Grundlagen der Unternehmensführung 1. Semester Unternehmensbereich Marketing


S. D.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Unternehmensführung im Marketing auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Produkte, Marken, Preise und Werbung, wobei auch spezifische Beispiele wie VW, Golf und Wein berücksichtigt werden. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Fachkräfte, die ihr Verständnis von Marktstrategien, Markenführung und Preispolitik vertiefen möchten, um erfolgreichere Marketingentscheidungen zu treffen.
Cartes-fiches
51
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
18.11.2018 / 05.02.2020

Flashcards

Was sind die Merkmale von Lovemarks? (6 Nennungen)

  1. geheimnisvoll (Red Bull, z.B. Rezeptur)
  2. haben kleine Geschichten (Zippo, z.B. Feuerzeug in jeder Situation dabei)
  3. schlagen Brücken Vergangenheit und Gegenwart (Porsche/ Harley, z.B. konstantes Design über viele Jahre hinweg)
  4. bauen auf Träume auf (Lego, z.B. kann jeder seinen Tarum selber bauen)
  5. gehören ihren Konsumenten
  6. entfalten ihren Erfolg über alle 5 Sinne

Was sagt das Akronym SUPER aus?

Jeder Marke sollte das Akronym SUPER beachten, da es unmittelbar zum Erfolg beiträgt.

Simple (einfacher Name)

Unique (einzigartig)

Protectable (schützbar)

Eloquent (sprachgewand)

Recallable (einprägsam)

 

Was sind die Profilierungsschwerpunkte von multidimensionalen Markenartikeln? (4 Nennungen)

  • Produktkern (Bedienung/Qualität/Stofflichkeit, z.B. Apple)
  • Produktform (z.B. Toblerone/Rittersport)
  • Distributionssystem (z.B. Tupperware -> Tupperpartys)
  • Werbekonzept (z.B. Sixt-Autovermietung -> sehr provokante Werbung)

Welche drei Bausteine werden zur Schaffung eines Markenartikels benötigt und wie sind sie angeordnet?

  1. Die Markenautonomie (MA): als Zusammenfassung von Produktkern und Produktform (Hersteller)
  2. Die Markenerziehung (ME): entsteht über die Werbekonzeption
  3. Das Markenmilieu (MM): als Distributionskonzept (Handel

idealtypisch: alle sind gleichmäßig verteilt (je 1/3)

realtypisch:

  1. Druck auf die Marke (z.B. Nestle und Edeka)
  2. Druck durch die Marke (z.B. USM Haller)

Welche Durchgangsstrategien gibt es?

Durchgangsstrategien:

  • Trading-up (Preisstrategisch starten (mit Preis-Mengen-Strategie) und dann versuchen subzessiv in Qualität zu entwickeln - z.B. Lidl, Rewe's JA!, Toyota -> dauert meist mehrere Jahrzente)
  • Trading-down
    • als bewusstes Trading-down (nicht bewusst angestrebt, aber bewusst das es passiert, z.B. Elektronikarikel)
    • als Ergebnis von Marktverfallserscheinungen (-> Märkte brechen auf, Private bieten günstige Alternativen, z.B. Telekommunikation, Flugverkehr

Was versteht man unter Mischstrategie und wie wird vorgegangen?

Mischstrategie oder so genannte Mehrmarkenstrategie wird auch als "multi-branding" bezeichnet.

Differenziertes Mehrmarkenkonzept = Unternehmen weisst A-, B-, C- und Premiummarke auf. Wobei in der Regel immer die A-Marke den Ausgangspunkt darstellt. (Premium weisst in aller Regel die höchste Gewinnmarge auf.)

 

Mischstrategie:

Wie ist das Sortiment aus A-, B-, C- und Premiummarken aus? (Beispiel: Volkswagen - Golfklasse)

  1. Premiummarke (Audi A3)
  2. A-Marke (VW Golf)
  3. B-Marke (Seat Leon)
  4. C-Marke (Skoda Octavia)

 

Mischstrategie:

Welche Vor- und Nachteile hat ein differnziertes Mehrmarken-Konzept? (A-, B-, C- und Premiummarke)

Vorteile:

  • Komplette Marktabdeckung
  • Skaleneffekt ( Economies of scale)
  • Risikominimierung/ -diversifikation

Nachteile:

  • Markenkanibalisierung (Marken machen sich eigenen Wettbewerb) -> Erfolg ist nur durch Markentrennung möglich (z.B. getrennte Autohäuser für VW/Skoda/Audi/Seat/Porsche)

Welche Möglichkeiten gibt es um Premiummarken zu etablieren?

  1. Schaffung einer eigenen Marke (z.B. Lexus von Toyota)
  2. Personifizierung einer bestehenden A-Marke (z.B. Graf von Faber-Castell)
  3. Produkt-/Markenkauf (z.B. Porsche/Audi durch VW)
  4. Lizenzkauf (z.B. Burberry-Parfürm durch COTY)
  5. Entwickluing einer neuen Linie (z.B. SMEG und Dolce&Gabana / oder Fiat 500-Gucci)

Mischstrategie:

Warum wollen Unternehmen möglichst eine eigene Premiummarke etablieren?

Premiummarken werfen in aller Regel sehr hohe Gewinnmargen ab.

Was ist die Marktparzellierungstrategie welche Strategien gibt es?

Der Markt wird in einzele Segmente unterteilt, wobei zwischen den folgenden Varianten unterschieden wird:

  • Massenmarktstrategie (nicht klausurrelevant) - Schrotflintenkonzept
  • Marktsegmentierungsstrategie - Scharfschützenkonzept

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