Mündlichblatt Nr. 17

Das Auge und die hinteren Augenabschnitte

Das Auge und die hinteren Augenabschnitte


F. L.
Diese Lernkarten behandeln die Physik des Auges und sind für die Berufslehre geeignet. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion der Netzhaut, einschließlich der Schichten, Rezeptoren wie Stäbchen und Zapfen, sowie der Neuronen und ihrer Verbindungen. Zudem werden die Eigenschaften des Kammerwassers, der Linse und des Ziliarkörpers erläutert. Die Lernkarten eignen sich für angehende Augenoptiker oder Medizinstudenten, die ein tieferes Verständnis der Augenanatomie und -physiologie benötigen.
Flashcards
55
Students
1
Language
German
Category
Physics
Created / Updated
05.11.2018 / 13.05.2021

Flashcards

Was ist in der Schicht der Ganglienzellen?

  • 5- 7 Schichten Zellkerne übereinander
  • von jeder Gangienzelle zieht ein Neurit zum Sehnervenloch

Welche Eigenschaften hat die Nervenfaserschicht?

  • Die Neuriten der Ganglienzellen bilden den grössten Teil dieser Schicht
  • 800 000 bis 1Mio. Mervenfasern sammeln sich zu Bündeln und nehmen einen speziellen Weg zur Papille

Welche Aufgabe hat die innere Grenzmembran?

  • Abschluss zum Glaskörper hin

Welche 3 Stellen der NH- Grube sind speziell?

  • Ora Serrata
  • Papille, Blinder Fleck, weisser Fleck
  • Fovea, Netzhautgrube, Makula, gelber Fleck

Was ist das spezielle an der Papille?

  • Sehnervenfasern werden dort gesammelt und verlassen als Sehnerv gebündelt den Bulbus
  • es fehlen alle Schichten der NH ausser der Sehnervenfaserschicht und der inneren Grenzmembran  
  • liegt nasal vom hinteren Augenpol

Wo befindet sich die Fovea?

  • liegt etwas temporal vom hinteren Augenpol

Was ist die Makula?

  • die Fovea
  • der Ort des schärfsten Sehens

In welche 2 Regionen wird der gelbe Fleck unterteilt?

  • Fovea
    • Grube mit va. 1.5mm Durchmesser
    • enthält Zapfen und Stäbchen
  • Foveola
    • im Zentrum der Fovea
    • ca. 0.3mm grosser Region
    • enthält ausschliesslich individuell geschaltete Zapfen
      • d.h. ein Rezeptor ist mit einer Bipolarzelle und eine Bipolarzelle ist mit einer Ganglienzelle geschaltet. diese wiederum ist mit einer Sehnervenfaser verbunden, welche zum Gehirn führt= hohe zentrale Schärfe

Welche Schichten sind noch in der Fovea enthalten?

  1. Pigmentepithel (Ernährung 1. Neuron)
  2. Rezeptorenschicht (wandeln Licht in Nervenströme um)
  3. äussere Grenzmembran (Zellkerne Zapfen nah der Grenzmembran)
  4. äussere Körnerschicht (enthält die Zellkerne)
  5. äussere Faserschicht (Impulse müssen über diese Schicht weitergeleitet werden)
  6. innere Grenzmembran (Abgrenzung zum Glaskörper)

Was ist die Ora Serrata?

  • der Übergang vom sehenden zum blinden Teil der NH
  • Pigmentepithel und äussere Grenzmembran gehen ins Gewebe des Ziliarkörpers über
  • die übrigen Schichten reduzieren sich auf eine Lage unpigmentierter Zellen
    • bilden die äussere Lage des Ziliarepithels

Welche Eigenschaften haben Conis?

  • Zapfen
  • sind kürzer und breiter als Stäbchen
  • dienen zum Tagessehen (Farbensehen, Photopisches Sehen)
  • gibt ca. 7 Mio.
    • 130 000 in Fovea
    • 30 000 in Foveola
  • 3 Typen
    • Chlorolabe (Grün)
    • Cyanolabe (Blau)
    • Erythrolabe  (Rot)

Welche Eigenschaften haben Radis?

  • Stäbchen
  • etwas länger und dünner als Zapfen
  • dienen zum Nachtsehen (keine Farbwahrnehumung, skotopisches Sehen)
  • ca. 120 Mio.
  • ca. 5- 6mm ausserhalb der Fovea am sichtesten
  • Stäbchensehstof= Rhodopsin

Was ist das Gegenteil der individuellen Schaltung?

  • diffuse Schaltung
    • mehrere Rezeptoren auf einer Bipolarzelle und mehere Bipolarzellen auf einer Ganglienzelle zusammengeschaltet
    • ausserhalb der Foveola immer diffuse Schaltung

Welche Eigenschaften hat der Sehnerv?

  • besteht aus ca. 1Mio. Nervenfasern
    • davon 33% aus der Fovea
    • Nervenfasern sind in ca. 1 000 Faserbündel zu je ca. 1 000 Sehnervenfasern gebündelt
  • hat im Orbitalen Fettkörper eine S- Form
    • ist für starke Augenbewegungen

Was ist die physiologische Exkavation?

  • eine Vertiefung in der Papille
  • die Blutgefässe der NH treten dort an die Oberfläche

Study