Medikamente im Rettungsdienst

Wirkstoff, Pharmakodynamik, Indikation, Wirkungseintritt, Wirkungsmaximum, Wirkungsdauer, Kontraindikation, Nebenwirkung, Anwendung und Dosierung von Medikamenten im Rettungsdienst.

Wirkstoff, Pharmakodynamik, Indikation, Wirkungseintritt, Wirkungsmaximum, Wirkungsdauer, Kontraindikation, Nebenwirkung, Anwendung und Dosierung von Medikamenten im Rettungsdienst.


S. M.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über Medikamente im Rettungsdienst für Berufsausbildungen. Sie konzentrieren sich auf Wirkungen, Dosierungen und Indikationen von Medikamenten wie Etomidat, Oxytocin und Clopidogrel, sowie deren Nebenwirkungen und Kontraindikationen. Besonders relevant sind die Wirkstoffe Atropin und Noradrenalin, die in verschiedenen Situationen eingesetzt werden. Diese Karteikarten sind ideal für Rettungssanitäter und medizinisches Personal, die schnell und präzise über die Anwendung und Dosierung von Notfallmedikamenten informiert sein müssen.
Cartes-fiches
390
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
16.10.2018 / 30.07.2024

Cartes-fiches

Urapidil

WE?

nach 2-5 Minuten

Urapidil

Dosierung?

5-10 mg Weise langsam i.v.

Urapidil

Indikation?

Arterielle. Hypertonie (hypertensiver Notfall; Endorganstörung), Hypertonie bei Phäochromozytom

Ebrantil

Ampullengrösse?

50 mg/10ml

Ebrantil

Wirkstoff?

Urapidil

Ketamin

Kontraindikation?

Hypertonie (>180/100), SHT unter Spontanatmung, Präeklampsie und Eklampsie, perforierte Augenverletzungen, Vorsicht bei: koronarer Herzerkrankungen, Glaukom

Ketamin

Nebenwirkung

Blutdruckanstieg, Tachykardie, Hypersalivation (ggf. Atropin verabreichen), gesteigerte Abwehrreflexe im Pharynx- und Larynxbereich (Cave: Laryngospasmus bei Absaugen/Intubation, Albträume, Hyperakusis

Ketamin

Wirkung

Starke Analgesie, Sedation, -Narkose durch Bindung an NMDA-und Opiatrezeptoren- dissoziative Anästhesie (nicht-kompetitive Hemmung). NMDA-Rezeptor ist Subtyp des Glutamatrezeptors (Glutamat ist Neurotransmitter bei der Schmerzweiterleitung).

Ketamin WD Analgesie?

 

ca. 10 Minuten

Ketamin

WE Analgesie

nach 30-60 Sekunden

Ketamin

Dosierung?

Analgesie: 0.25-0.5 mg/kgKG i.v. Langsam verabreichen ( über 60‘‘), 2mg/kgKG i.m. Nicht beherrschbarer Asthmaanfall: 1mg/kgKG i.v. (ggf. Kompetenz: max. 0.25 mg/kgKG i.v.). Narkose: 1-2mg/kgKG i.v. Erhalt der Schutzreflexe. Obligante Kombination mit Benzodiazepine. 

Ketamin

Indikation?

Starke Schmerzen (z.B. Frakturen, eingeklemmte Pat., Verbrennungen), Kurznarkose (z.B.Repositionen), Bronchodilatation bei nicht beherrschbarem Asthmaanfall, Narkoseeinleitung bei kreislaufinstabilen Patienten, bei Asthma bronchiale

Ketalar

Ampullengrösse.

200mg/20ml oder 500mg/10ml

Ketalar

Wirkstoff.

Ketamin

Acetysalicylsäure 

Kontraindikation.

Allergie auf ASS, Kinder unter 12 Jahren, angeborene oder erworbene Störung der Blutgerinnung, Magen- oder Duodenalulkus, Leber-/Niereninsuffizienz, letzte 3 Monate der Schwangerschaft

Acetysalicylsäure 

Nebenwirkung.

Verstärkte Blutungsneigung, Asthma/Hautreaktion

Acetysalicylsäure 

Wirkungsweise „antipyretisch“

Der antipyretisch Effekt rührt aus der unmittelbaren Einwirkung auf das Temperaturregulationszentrum im Hypothalamus, die eine Weitung der Gefässe mit Schweissbildung und damit einen Wärmeverlust nach sich zieht. Zugleich wird wahrscheinlich auch die Synthese von Prostaglandin eingeschränkt, das als Transmitter für die endogen fieberverursachenden Prozesse im Hypothalamus fungiert.

Acetysalicylsäure 

Wirkungsweise Hemmung „Thrombozytenaggregation“

ASS hemmt die Thrombozytenaggregation, indem die Thromboxan-A2-Synthese in den Thrombozyten blockiert wird. Thromboxan wird unter anderem in Thrombozyten gebildet und ist dort das hauptsächlich gebildete Prostaglandin. Es aktiviert die Thrombozytenaggregation über die Thromboxan-Rezeptoren auf den Thrombozyten. Die Thrombozyten enthalten ausschliesslich Cyclooxygenase-1 zur Prostaglandinbildung. Diese wird durch Acetylsalicylsäure unwiederbringlich funktionsunfähig gemacht und kann dann in ebendiesen Thrombozyten nicht neu gebildet werden.

Acetysalicylsäure 

Wirkungsweise „Analgesie“

Irreversible Inhibitition der Cyclooxygenase, die eine Hemmung der Prostaglandinsynthese zur Folge hat, die bei der Entstehung von Schmerzen eine Rolle spielt.

Acetysalicylsäure 

Wirkung?

Hemmt Thrombozytenaggregation, Analgesie, Antipyretikum

Acetysalicylsäure 

Dosierung Thrombozytenaggregation?

250 mg i.v., 150-300 mg oral

Acetysalicylsäure 

Dosierung Analgesie?

500-1000 mg i.v.

Acetysalicylsäure 

Indikation?

Akuter Myokardinfarkt, Status febriles, (leichte Schmerzen)

Acetysalicylsäure 

 Ampulle?

0.5 g Trockensubstanz, mit 5 ml Na Cl auflösen

Aspegic

Wirkstoff?

Acetysalicylsäure

N-Butylscopolaminiumbromid

KI?

Unbehandeltes Engwinkelglaukom, Prostatahyperplasie mit Harnretention, mechanische Stenosen im Magendarmtrakt, Tachykardie, Myasthenia gravis

N-Butyscopolaminiumbromid

NW?

Tachykardie, Mydriasis, Mundtrockenheit, Hypotonie wurde beschrieben

N-Butylscopolaminiumbromid

Wirkungsweise?

Butylscopolamin gehört zu den peripher wirksamen Parasympatholytika. Es blockiert die muscarinischen cholinergen Rezetoren. Durch die Blockierung des Parasympathikus nimmt der Tonus der glatten Muskulatur im Bereich der abdominalen Hohlorgane ab -> erwünschter Effekt = Spasmolyse. Butylscopolamid ist hydrophil, passiert die BHS also nicht und hat keine zentralnervösen Nebenwirkungen.

N-Butylscopolaminiumbromid

Wirkung?

peripher wirksames Parasympatholytika, resp. Spasmolytika

N-Butylscopolaminiumbromid

WD?

mehrere Stunden (nicht mehr als 100 mg/d verabreichen)

N-Butylscopolaminiumbromid

WE?

nach 2-4 Minuten

N-Butylscopolaminiumbromid

Dosierung

 

20 mg langsam i.v.

N-Butylscopaminiumbromid

Indikation?

Krämpfe und Motilitätsstörungen des Magendarmtraktes, Krämpfe der Gallen- und Harnwege

Buscopan

Ampullengrösse?

20 mg/ml

Buscopan

Wirkstoff?

N-Butylscopolaminiumbromid

Metoclopramid 

KI?

Obstruktiver Ileus, Parkinson, Epilepsie, Kinder, Magen-Darm-Blutungen

Metoclopramid 

WD?

am Darm: 20-40 Minuten, Magenentleerung 3 Stunden,antiemetische Wirkung noch länger

Metoclopramid 

WE?

1-3 Minuten

Metoclopramid 

NW?

Extrapyramidale Bewegungsstörungen, Dyskinesien, v.a. bei Kindern, Erhöhung der Krampfneigung

Metoclopramid 

Wirkungsweise?

Zentrale Blockade dopaminerger Rezeptoren, Erhöhung der gastralen Peristaltik

Étudier