EMBA Marketing Begriffe
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Cartes-fiches
Paradigma
Gesetz Beispiel, Vorbild, Muster, Abgrenzung
Ein Paradigma ist eine grundsätzliche Denkweise. Das Wort entstammt dem griechischen παράδειγμα parádeigma. Übersetzt bedeutet es „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Erklärungsmodell“, „Vorurteil“; auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“. Wikipedia
USP
Der Unique Selling Proposition (= Alleinstellungsmerkmal, USP) beschreibt eine unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten herausragende Eigenschaft eines Produkts oder eines Markenartikels, wodurch es einen der Konkurrenz überlegenen Wettbewerbsvorteil genießt und es besonders einzigartig erscheint.
Population
Eine Population ist in den biologischen Wissenschaften eine Gruppe von Individuen, in der Regel derselben Art, die durch Interaktionen zwischen ihren Mitgliedern geprägt wird und ihrerseits auf die Individuen und ihre Eigenschaften rückwirkt.
Der Begriff Bevölkerung wird als Bezeichnung für die menschliche Population innerhalb geografischer Grenzen verwendet und unterscheidet sich von abstammungsbezogenen Gruppierungen wie Stamm, Volk und Ethnie. Wikipedia
Survivorship Bias
Survivorship Bias (deutsch etwa: Überlebensirrtum bzw. Verzerrung zugunsten der Überlebenden) bezeichnet einen Fehlschluss: Da erfolgreiche „Überlebende“ im Alltag eine größere Sichtbarkeit erzeugen als erfolglose „Verstorbene“, neigt man systematisch dazu, die Erfolgsaussichten zu überschätzen.
Empierisch
aus der Erfahrung, Beobachtung, auf dem Wege der Empirie gewonnen, auf ihr beruhend
skymming
Abschöpfen
Skimming (engl. für „Abschöpfen“) ist ein englischer Begriff für einen Man-in-the-Middle-Angriff, der illegal die Daten von Kreditkarten oder Bankkarten zum Kreditkartenbetrug ausspäht. „Beim Skimming werden illegal Kartendaten erlangt, indem Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefälschte Karten kopiert werden.“[1] Mit der gefälschten Karte erfolgt dann eine Abhebung bzw. Bezahlung zulasten des rechtmäßigen Karteninhabers.
Kognitive Leistungsfähigkeit
das Wahrnehmen, Denken, Erkennen betreffend
Oft ist mit „Kognition“ das Denken in einem umfassenden Sinne gemeint.
Involvment
Beteiligung, Einbeziehung
persuasiv
überredend, zum Überzeugen, Überreden geeignet
Hedonismus - Hedonistische Werte
Hedonismus ist allgemein das Streben nach Genuss oder Sinneslust. Alltagssprachlich ist der Gebrauch oft eher abwertend und meint eine egoistische, nach kurzfristigem Genuss strebende Lebensführung.
Postmaterielle Werte
Höhere Werte, Gesundheit, Freiheit, Glück, Kultur, Bildung
Postmaterialismus (von lateinisch post ‚hinter‘, ‚nach‘ und Materialismus) ist ein Ausdruck aus der Soziologie, Politikwissenschaft und der Kulturtheorie und bezeichnet eine Einstellung einzelner Personen oder ganzer Bevölkerungsgruppen (Soziales Milieu), nicht nach dem greifbaren Materiellen zu streben, sondern das „dahinter“ bzw. das „Übergeordnete“ erreichen zu wollen.
Für Postmaterialisten ist das Streben nach materiellen Gütern von geringerer Bedeutung als bestimmte „abstrakte“, „höhere“ Werte. Darunter können zum Beispiel Gesundheit, Freiheit, Glück, Kultur, Bildung, Tier- oder der Umweltschutz fallen.
Informationssubstitute
Informations-Ersatz
Substitut (von lat. substituere, ‚ersetzen‘) steht für:
Periphere Reize
Umgebung, Umfeld
Das Adjektiv peripher bedeutet „am Rande befindlich“ oder „nicht nennenswert“. Bildungssprachlich bezeichnet man etwas als peripher, was an der Peripherie, d.h. an den Randgebieten liegt.
Elaboration
Ausarbeiten
Elaboration (lateinisch laborare ‚arbeiten‘) bedeutet Ausarbeitung. Der Begriff bezeichnet in der Psychologie die vertiefte Informationsverarbeitung.
Konditionierung
Konditionierung bedeutet allgemein das Überführen eines Systems oder eines Objekts in einen bestimmten, definierten Zustand.
Contigency Theory
Zufalls Theorie
ROMI
Return on Marketing Investment
Substitute
Ersatz
Ersatzprodukte
Conquest
Eroberung, Bezwingung
Impact
Wirkung, Effekt, Auswirkung
Konsistenz
Grad und Art des Zusammenhalts eines Stoffes
Pragmatiker
1. auf die anstehende Sache und entsprechendes praktisches Handeln gerichtet; sachbezogen
"eine pragmatische Politikerin"
2. Sprachwissenschaft das Sprachverhalten, die Pragmatik (3) betreffend
Präferenzen
1. bildungssprachlich Vorliebe, ausgeprägte Neigung "er tat seine Präferenz für die Linken kund"
2. Wirtschaft bestimmte Vorliebe im Verhalten der Marktteilnehmer "im Winterschlussverkauf zeigte sich erneut die Präferenz der Käufer für Qualitätsware"
Konventionell
bildungssprachlich, den gesellschaftlichen Konventionen entsprechend, "konventionelle Kleidung"
bildungssprachlich, förmlich, steif, "konventionelle Phrasen"
C/D Paradigma
Das C/D-Paradigma beschreibt in einem prozesshaften Schema die Entstehung der Zufriedenheit eines Kunden. Ursprünglich entstanden in den 1980ern, findet es bis heute große Anerkennung und Anwendung in der Erforschung der Kundenzufriedenheit. Wikipedia
Konfirmation
Bestätigung
outpacing
ausstechen, überholen
Eine Outpacing-Strategie ist eine von Xavier Gilbert und Paul Strebel formulierte Funktionalstrategie als Bestandteil einer Unternehmensstrategie. Ziel ist die Rentabilitätssteigerung durch die Maximierung von Qualität bei der Minimierung der Kosten.
Generische Strategie
Das Konzept der strategischen Hauptrichtungen (generic strategies) wurde von Michael Porter in seinem Buch "Competitive Advantage: Creating and Sustaining superior Performance" (Wettbewerbsvorteile. Spitzenleistungen erreichen und behaupten) (1985) geprägt. Porter geht davon aus, daß Unternehmen nur dann Wettbewerbsvorteile erzielen können, wenn sie sich auf eine strategische Hauptrichtung festlegen. Anderenfalls würden sie "stuck in the middle" – in der Mitte festhängen – sie würden alles gleichzeitig versuchen und nichts davon erfolgreich durchsetzen.
Das Konzept der generischen Strategien von Michael Porter
Porter sieht zwei grundlegende Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu erringen: durch Kostenführerschaft oder durch Differenzierung. Als dritte Option sieht er einen (engen) Fokus, nämlich die Konzentration auf eine begrenzte Anzahl von Marktsegmenten, Produkten o.ä. Eine solche Fokus-Strategie wird insbesondere dann als erfolgversprechend angesehen, wenn die Wettbewerber in der Mitte hängen, sich also nicht durch Kosten- und Preisführerschaft oder Differenzierung hervortun.
Intuitiv
Das Adjektiv intuitiv bedeutet „auf einer Vermutung beruhend“, „unterbewusst“ oder umgangssprachlich „aus dem Bauch heraus“. Intuitive Entscheidungen oder Urteile werden also gefühlsmäßig getroffen.
trivial
Als trivial (lat. trivialis „gewöhnlich“) gilt ein Umstand, der als naheliegend, für jedermann leicht ersichtlich oder erfassbar angesehen wird.
referrals
Weiterempfehlung, Verweisen
MVP - Minimum Viable Product
Minimum brauchbares/zulässiges Produkt
Erstes funktionierendes Produkt
Ein Minimum Viable Product (MVP), wörtlich ein „minimal überlebensfähiges Produkt“, ist die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, das entwickelt werden muss, um mit minimalem Aufwand den Kunden-, Markt- oder Funktionsbedarf zu decken und handlungsrelevantes Feedback zu gewährleisten.[1]
Kompatibilität, Kompatibel
Verträglichkeit, verträglich
Zusammenpassen, kombinierbar, zusammensetzbar
komplementär
ergänzend
gegensätzliche, aber sich ergänzende Eigenschaften eines Objekts oder Sachverhalts, siehe Komplementarität
Exponentielles Wachstum
Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor verändert. Der Wert der Bestandsgröße kann im zeitlichen Verlauf entweder steigen (exponentielle Zunahme) oder abnehmen (exponentieller Zerfall oder exponentielle Abnahme).
Hypothese
unbewiesene Annahme, Unterstellung
Eine wissenschaftliche Hypothese ist eine Aussage, die man als Forscher aufgrund einer Theorie für wahrscheinlich hält, aber (noch) nicht belegt hat. Es sind vorläufige, vermutete Antworten auf wissenschaftliche Fragen – oder: „provisorisches Wissen“.
Als Nullhypothese (engl.: null hypothesis) bezeichnet man die im Rahmen eines »Hypothesentestes« zu testende Annahme über die »Grundgesamtheit«. Als Nullhypothese wird häufig nicht die Annahme gewählt, die eigentlich interessiert, die sogenannte Arbeitshypothese, sondern die Annahme, die man widerlegen möchte.
Was bedeutet statistisch nicht signifikant?
Statistisch signifikant wird das Ergebnis eines statistischen Tests genannt, wenn Stichprobendaten so stark von einer vorher festgelegten Annahme (der Nullhypothese) abweichen, dass diese Annahme nach einer vorher festgelegten Regel verworfen wird.
Wann wird eine Nullhypothese verworfen?
Statistisch signifikant wird das Ergebnis eines statistischen Tests genannt, wenn Stichprobendaten so stark von einer vorher festgelegten Annahme (der Nullhypothese) abweichen, dass diese Annahme nach einer vorher festgelegten Regel verworfen wird.
Was bedeutet es wenn etwas signifikant ist?
Wird ein statistisches Ergebnis als signifikant bezeichnet, so drückt dies aus, dass die Irrtumswahrscheinlichkeit, eine angenommene Hypothese treffe auch auf die Grundgesamtheit zu, nicht über einem festgelegten Niveau liegt. ... Auf Signifikanz geprüft werden können nur Hypothesen, nicht das Ergebnis von Einzelmerkmalen.
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