Begriffe lernen


L. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Marketingbegriffe und -methoden auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Hypothesen, statistische Tests, Marktforschung und empirische Analysen ab, wobei Begriffe wie Laddering, Funnel, Panel und Validität im Mittelpunkt stehen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Marketingkonzepten vertiefen und in der Praxis anwenden möchten.
Karten
71
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.10.2018 / 06.07.2022

Lernkarten

Paradigma

Gesetz Beispiel, Vorbild, Muster, Abgrenzung

Ein Paradigma ist eine grundsätzliche Denkweise. Das Wort entstammt dem griechischen παράδειγμα parádeigma. Übersetzt bedeutet es „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Erklärungsmodell“, „Vorurteil“; auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“. Wikipedia

USP

Der Unique Selling Proposition (= Alleinstellungsmerkmal, USP) beschreibt eine unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten herausragende Eigenschaft eines Produkts oder eines Markenartikels, wodurch es einen der Konkurrenz überlegenen Wettbewerbsvorteil genießt und es besonders einzigartig erscheint.

Population

Eine Population ist in den biologischen Wissenschaften eine Gruppe von Individuen, in der Regel derselben Art, die durch Interaktionen zwischen ihren Mitgliedern geprägt wird und ihrerseits auf die Individuen und ihre Eigenschaften rückwirkt.

Der Begriff Bevölkerung wird als Bezeichnung für die menschliche Population innerhalb geografischer Grenzen verwendet und unterscheidet sich von abstammungsbezogenen Gruppierungen wie Stamm, Volk und Ethnie. Wikipedia

Survivorship Bias

Survivorship Bias (deutsch etwa: Überlebensirrtum bzw. Verzerrung zugunsten der Überlebenden) bezeichnet einen Fehlschluss: Da erfolgreiche „Überlebende“ im Alltag eine größere Sichtbarkeit erzeugen als erfolglose „Verstorbene“, neigt man systematisch dazu, die Erfolgsaussichten zu überschätzen.

Empierisch

aus der Erfahrung, Beobachtung, auf dem Wege der Empirie gewonnen, auf ihr beruhend

skymming

Abschöpfen

Skimming (engl. für „Abschöpfen“) ist ein englischer Begriff für einen Man-in-the-Middle-Angriff, der illegal die Daten von Kreditkarten oder Bankkarten zum Kreditkartenbetrug ausspäht. „Beim Skimming werden illegal Kartendaten erlangt, indem Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefälschte Karten kopiert werden.“[1] Mit der gefälschten Karte erfolgt dann eine Abhebung bzw. Bezahlung zulasten des rechtmäßigen Karteninhabers.

Kognitive Leistungsfähigkeit

das Wahrnehmen, Denken, Erkennen betreffend

Oft ist mit „Kognition“ das Denken in einem umfassenden Sinne gemeint.

Involvment

Beteiligung, Einbeziehung

persuasiv

überredend, zum Überzeugen, Überreden geeignet

Hedonismus - Hedonistische Werte

Hedonismus ist allgemein das Streben nach Genuss oder Sinneslust. Alltagssprachlich ist der Gebrauch oft eher abwertend und meint eine egoistische, nach kurzfristigem Genuss strebende Lebensführung.

Postmaterielle Werte

Höhere Werte, Gesundheit, Freiheit, Glück, Kultur, Bildung

Postmaterialismus (von lateinisch post ‚hinter‘, ‚nach‘ und Materialismus) ist ein Ausdruck aus der Soziologie, Politikwissenschaft und der Kulturtheorie und bezeichnet eine Einstellung einzelner Personen oder ganzer Bevölkerungsgruppen (Soziales Milieu), nicht nach dem greifbaren Materiellen zu streben, sondern das „dahinter“ bzw. das „Übergeordnete“ erreichen zu wollen.

Für Postmaterialisten ist das Streben nach materiellen Gütern von geringerer Bedeutung als bestimmte „abstrakte“, „höhere“ Werte. Darunter können zum Beispiel Gesundheit, Freiheit, Glück, Kultur, Bildung, Tier- oder der Umweltschutz fallen.

Informationssubstitute

Informations-Ersatz

Substitut (von lat. substituere, ‚ersetzen‘) steht für:

 

 

Periphere Reize

Umgebung, Umfeld

Das Adjektiv peripher bedeutet „am Rande befindlich“ oder „nicht nennenswert“. Bildungssprachlich bezeichnet man etwas als peripher, was an der Peripherie, d.h. an den Randgebieten liegt.

Elaboration

Ausarbeiten

Elaboration (lateinisch laborare ‚arbeiten‘) bedeutet Ausarbeitung. Der Begriff bezeichnet in der Psychologie die vertiefte Informationsverarbeitung.

 

Konditionierung

Konditionierung bedeutet allgemein das Überführen eines Systems oder eines Objekts in einen bestimmten, definierten Zustand.

Contigency Theory

Zufalls Theorie

ROMI

Return on Marketing Investment

Substitute

Ersatz

Ersatzprodukte

Conquest

Eroberung, Bezwingung

Impact

Wirkung, Effekt, Auswirkung

Konsistenz

 Grad und Art des Zusammenhalts eines Stoffes

Pragmatiker

1. auf die anstehende Sache und entsprechendes praktisches Handeln gerichtet; sachbezogen

"eine pragmatische Politikerin"

2. Sprachwissenschaft das Sprachverhalten, die Pragmatik (3) betreffend

Präferenzen

1. bildungssprachlich Vorliebe, ausgeprägte Neigung "er tat seine Präferenz für die Linken kund"

2. Wirtschaft bestimmte Vorliebe im Verhalten der Marktteilnehmer "im Winterschlussverkauf zeigte sich erneut die Präferenz der Käufer für Qualitätsware"

Konventionell

bildungssprachlich, den gesellschaftlichen Konventionen entsprechend, "konventionelle Kleidung"

bildungssprachlich, förmlich, steif, "konventionelle Phrasen"

C/D Paradigma

Das C/D-Paradigma beschreibt in einem prozesshaften Schema die Entstehung der Zufriedenheit eines Kunden. Ursprünglich entstanden in den 1980ern, findet es bis heute große Anerkennung und Anwendung in der Erforschung der Kundenzufriedenheit. Wikipedia

Konfirmation

Bestätigung

outpacing

ausstechen, überholen

Eine Outpacing-Strategie ist eine von Xavier Gilbert und Paul Strebel formulierte Funktionalstrategie als Bestandteil einer Unternehmensstrategie. Ziel ist die Rentabilitätssteigerung durch die Maximierung von Qualität bei der Minimierung der Kosten.

 

Generische Strategie

Das Konzept der strategischen Hauptrichtungen (generic strategies) wurde von Michael Porter in seinem Buch "Competitive Advantage: Creating and Sustaining superior Performance" (Wettbewerbsvorteile. Spitzenleistungen erreichen und behaupten) (1985) geprägt. Porter geht davon aus, daß Unternehmen nur dann Wettbewerbsvorteile erzielen können, wenn sie sich auf eine strategische Hauptrichtung festlegen. Anderenfalls würden sie "stuck in the middle" – in der Mitte festhängen –  sie würden alles gleichzeitig versuchen und nichts davon erfolgreich durchsetzen.

Das Konzept der generischen Strategien von Michael Porter

Porter sieht zwei grundlegende Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu erringen: durch Kostenführerschaft oder durch Differenzierung. Als dritte Option sieht er einen (engen) Fokus, nämlich die Konzentration auf eine begrenzte Anzahl von Marktsegmenten, Produkten o.ä. Eine solche Fokus-Strategie wird insbesondere dann als erfolgversprechend angesehen, wenn die Wettbewerber in der Mitte hängen, sich also nicht durch Kosten- und Preisführerschaft oder Differenzierung hervortun.

Intuitiv

Das Adjektiv intuitiv bedeutet „auf einer Vermutung beruhend“, „unterbewusst“ oder umgangssprachlich „aus dem Bauch heraus“. Intuitive Entscheidungen oder Urteile werden also gefühlsmäßig getroffen.

trivial

Als trivial (lat. trivialis „gewöhnlich“) gilt ein Umstand, der als naheliegend, für jedermann leicht ersichtlich oder erfassbar angesehen wird.

referrals

Weiterempfehlung, Verweisen

MVP - Minimum Viable Product

Minimum brauchbares/zulässiges Produkt

Erstes funktionierendes Produkt

Ein Minimum Viable Product (MVP), wörtlich ein „minimal überlebensfähiges Produkt“, ist die erste minimal funktionsfähige Iteration eines Produkts, das entwickelt werden muss, um mit minimalem Aufwand den Kunden-, Markt- oder Funktionsbedarf zu decken und handlungsrelevantes Feedback zu gewährleisten.[1]

Kompatibilität, Kompatibel

Verträglichkeit, verträglich

Zusammenpassen, kombinierbar, zusammensetzbar

 

komplementär

ergänzend

gegensätzliche, aber sich ergänzende Eigenschaften eines Objekts oder Sachverhalts, siehe Komplementarität

Exponentielles Wachstum

Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor verändert. Der Wert der Bestandsgröße kann im zeitlichen Verlauf entweder steigen (exponentielle Zunahme) oder abnehmen (exponentieller Zerfall oder exponentielle Abnahme).

Hypothese

unbewiesene Annahme, Unterstellung

Eine wissenschaftliche Hypothese ist eine Aussage, die man als Forscher aufgrund einer Theorie für wahrscheinlich hält, aber (noch) nicht belegt hat. Es sind vorläufige, vermutete Antworten auf wissenschaftliche Fragen – oder: „provisorisches Wissen“.

Als Nullhypothese (engl.: null hypothesis) bezeichnet man die im Rahmen eines »Hypothesentestes« zu testende Annahme über die »Grundgesamtheit«. Als Nullhypothese wird häufig nicht die Annahme gewählt, die eigentlich interessiert, die sogenannte Arbeitshypothese, sondern die Annahme, die man widerlegen möchte.

Was bedeutet statistisch nicht signifikant?

Statistisch signifikant wird das Ergebnis eines statistischen Tests genannt, wenn Stichprobendaten so stark von einer vorher festgelegten Annahme (der Nullhypothese) abweichen, dass diese Annahme nach einer vorher festgelegten Regel verworfen wird.

Wann wird eine Nullhypothese verworfen?

Statistisch signifikant wird das Ergebnis eines statistischen Tests genannt, wenn Stichprobendaten so stark von einer vorher festgelegten Annahme (der Nullhypothese) abweichen, dass diese Annahme nach einer vorher festgelegten Regel verworfen wird.

Was bedeutet es wenn etwas signifikant ist?

Wird ein statistisches Ergebnis als signifikant bezeichnet, so drückt dies aus, dass die Irrtumswahrscheinlichkeit, eine angenommene Hypothese treffe auch auf die Grundgesamtheit zu, nicht über einem festgelegten Niveau liegt. ... Auf Signifikanz geprüft werden können nur Hypothesen, nicht das Ergebnis von Einzelmerkmalen.

Instagramable

Instagramm würdig

Lernen