Immunologie – DER ÜBERBLICK
BMA HF medi - Phase 1a
BMA HF medi - Phase 1a
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Lernkarten
Aufgabe von Plasmazellen:
- Plasmazellen produzieren Antikörper (Ak) hochspezifisch gegen ein Antigen
Aufgabe und Eigenschaften von Lymphgefässen (4.Punkte)
- Regulierung Wasserhaushalt
- Resorption von Fett aus Darm
- Transport von Immun, Zelltrümmern und «Abfallstoffen»
- beginnen blind im Gewebe; somit gibt es keinen Kreislauf
Drei wichtige Lymphgefässe
- Ductus thoracicus
- Truncus lymphaticus dexter
- Cysterna chyli
- Cysterna chyli:
Zusammenfluss der Lymphe aus den Beinen und dem Darm (Fettverdauung).
- Truncus lymphaticus dexter:
Er sammelt die Lymphe aus dem rechten Brust-, Arm- und Kopfbereich.
- Ductus thoracicus:
Er sammelt die Lymphe aus Beinen, Becken, Abdomen und dem linken Brust-, Arm- sowie Kopfbereich.
Aufgabe von Lymphknoten
Beobachtungsposten des Immunsystems
Ablauf bei einer Lymphknoten
Die Lymphflüssigkeit fliesst aus dem Gewebe zu den Lymphknoten (afferente Bahnen) und verlässt auf der anderen Seite die Lymphknoten wieder (efferente Bahn). Die Lymphflüssigkeit bringt Zelltrümmer, Antigene und antigenpräsentierende Makrophagen zu den Lymphknoten. Dort entsteht aufgrund des mitgebrachten Materials eine Immunreaktion. Fliesst die Lymphflüssigkeit aus dem Lymphknoten, nimmt sie aktivierte Abwehrzellen mit.
Aufbau von Lymphknoten und deren Inhalt:
- Parakortex (T-Lymphozyten sowie APC)
- Marksträngen (T- & B-Lymphozyten, Plasmazellen und Makrophagen
- Primärfolliken (ruhende B-Lymphozyt)
- Sekundärfollliken (aktivierte B-Lymphozyt)
APC heisst:
Antigen presentation Cell
Lymphatische Organen werden unterteilt in:
primäre und sekundäre Lymphatischen Organen
Eigenschaft von primäre Lymphatischen Organen
haben Vorläuferzellen
Eigenschaft von sekundäre Lymphatischen Organen
- Zusammentreffen von Antigenen und immunkompetenten Lymphozyten, die eine spezifische Immunantwort auslöst
zu den primären Lymphatischen Organen gehören:
- rotes Knochenmark und Thymus
zu den sekundären Lymphatischen Organen gehören
- Lymphknoten, Milz, Tonsillen, Appendix und Peyer-Plaques
Besonderheit von Thymus
- bilden Vorläuferzellen Thymozyten, die später zu T-Lymphozyten werden
Abwehr ist abhängig vom alter. Weshalb?
Alte Leute können Funktionsmangel haben und bei einem Kind muss es noch gelernt werden
zu den zellulär unspezifischen Abwehr gehören:
Phagozyten
Granulozyten
Mastzellen (z.Bsp.: basophiler Granulozyt)
Killerzellen (z.Bsp.: Zytotoxisches T-Lymphozyten)
zu den zellulär spezifischen Abwehr gehören:
T-Helferzellen
T-Supressorzellen
zu den humoral unspezifischen Abwehr gehören:
gehören Komplemente wie zytokine (ausgelöst von neutrophilen Granulozyten) und Lysozym
zu den humoral spezifischen Abwehr gehören:
Antikörper produziert von Plasmazellen. Plasmazellen sind wiederum von B-Lymphozyten entstanden
unspezifische Abwehr ist
schnell aber unpräzise
physikalische Abwehr ist
Beispiele für physikalische Abwehr
Haut -> saure pH, Schleimhaut
chemische Abwehr ist
vier Beispiele für chemische Abwehr:
- Lysozym (bakterizides=keimtötendes Enzym)
- Peroxidase (phagozytierende Zelle),
- Laktoferrin (phagozytierende Zelle, bindet Eisen und entzieht damit dem Bakteriellen Stoffwechsel)
- pH-Wert (erschwert Wachstum für Bakterien und Pilzen)
spezifische Abwehr ist
langsam aber präzise
- Antigen (Ag)
- Molekül, das vom Organismus als fremd erkannt wird und eine Immunantwort auslöst.
- Antikörper (Ak)
- Von B-Zellen abgesonderte (sezernierte) Immunglobuline, die spezifisch mit einem Antigen reagieren.
- Immunreaktion
- Reaktion des Immunsystems auf ein als körperfremd erkanntes Antigen.
- Immunisierung
- Das Herbeiführen einer Immunität (Impfen).
Immunogenität
«Potenz» des Antigens, im Menschen eine Immunantwort auszulösen
Protein > Kohlenhydrat > Lipide Potenz Immunantwort auszulösen
IgM:
Primärantwort
IgG:
- Sekundärantwort (Präziser aber langsamer als IgM)
IgA:
in Körpersekreten zu finden
IgE
Parasitenabwehr, allergische Reaktion
IgD:
Funktion unbekannt, membranständig auf B-Lymphozyt