Immunologie – DER ÜBERBLICK

BMA HF medi - Phase 1a

BMA HF medi - Phase 1a


C. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Immunologie, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken die Abwehrmechanismen des Körpers, einschließlich der Rolle von Zellen wie Lymphozyten, Granulozyten und Monozyten, sowie die Funktionen von Organen wie Lymphknoten und Milz. Die Karteikarten erklären die Unterschiede zwischen unspezifischer und spezifischer Abwehr, die Aufgaben von Antikörpern und Antigenen und die Bedeutung der Hämostase. Ideal für Medizinstudenten und Biologen, die ihr Verständnis der Immunantwort vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
07.10.2018 / 24.04.2025

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Aufgabe von Plasmazellen:

  • Plasmazellen produzieren Antikörper (Ak) hochspezifisch gegen ein Antigen

Aufgabe und Eigenschaften von Lymphgefässen (4.Punkte)

  • Regulierung Wasserhaushalt
  • Resorption von Fett aus Darm
  • Transport von Immun, Zelltrümmern und «Abfallstoffen»
  • beginnen blind im Gewebe; somit gibt es keinen Kreislauf

Drei wichtige Lymphgefässe

  • Ductus thoracicus
  • Truncus lymphaticus dexter
  • Cysterna chyli

  • Cysterna chyli:

Zusammenfluss der Lymphe aus den Beinen und dem Darm (Fettverdauung).

  • Truncus lymphaticus dexter:

Er sammelt die Lymphe aus dem rechten Brust-, Arm- und Kopfbereich.

  • Ductus thoracicus:

Er sammelt die Lymphe aus Beinen, Becken, Abdomen und dem linken Brust-, Arm- sowie Kopfbereich.

Aufgabe von Lymphknoten

Beobachtungsposten des Immunsystems

Ablauf bei einer Lymphknoten

Die Lymphflüssigkeit fliesst aus dem Gewebe zu den Lymphknoten (afferente Bahnen) und verlässt auf der anderen Seite die Lymphknoten wieder (efferente Bahn). Die Lymphflüssigkeit bringt Zelltrümmer, Antigene und antigenpräsentierende Makrophagen zu den Lymphknoten. Dort entsteht aufgrund des mitgebrachten Materials eine Immunreaktion. Fliesst die Lymphflüssigkeit aus dem Lymphknoten, nimmt sie aktivierte Abwehrzellen mit.

Aufbau von Lymphknoten und deren Inhalt:

  • Parakortex (T-Lymphozyten sowie APC)
  • Marksträngen (T- & B-Lymphozyten, Plasmazellen und Makrophagen
  • Primärfolliken (ruhende B-Lymphozyt)
  • Sekundärfollliken (aktivierte B-Lymphozyt)

APC heisst:

Antigen presentation Cell

Lymphatische Organen werden unterteilt in:

primäre und sekundäre Lymphatischen Organen

Eigenschaft von primäre Lymphatischen Organen

haben Vorläuferzellen

Eigenschaft von sekundäre Lymphatischen Organen

  • Zusammentreffen von Antigenen und immunkompetenten Lymphozyten, die eine spezifische Immunantwort auslöst

zu den primären Lymphatischen Organen gehören:

  • rotes Knochenmark und Thymus 

zu den sekundären Lymphatischen Organen gehören

  • Lymphknoten, Milz, Tonsillen, Appendix und Peyer-Plaques

Besonderheit von Thymus

  • bilden Vorläuferzellen Thymozyten, die später zu T-Lymphozyten werden

Abwehr ist abhängig vom alter. Weshalb?

Alte Leute können Funktionsmangel haben und bei einem Kind muss es noch gelernt werden

zu den zellulär unspezifischen Abwehr gehören:

Phagozyten

Granulozyten 

Mastzellen (z.Bsp.: basophiler Granulozyt)

Killerzellen (z.Bsp.: Zytotoxisches T-Lymphozyten)

zu den zellulär spezifischen Abwehr gehören:

T-Helferzellen

T-Supressorzellen

zu den humoral unspezifischen Abwehr gehören:

gehören Komplemente wie zytokine (ausgelöst von neutrophilen Granulozyten) und Lysozym

zu den humoral spezifischen Abwehr gehören:

Antikörper produziert von Plasmazellen. Plasmazellen sind wiederum von B-Lymphozyten entstanden

unspezifische Abwehr ist

schnell aber unpräzise

physikalische Abwehr ist

Beispiele für physikalische Abwehr

Haut -> saure pH, Schleimhaut

chemische Abwehr ist

vier Beispiele für chemische Abwehr:

  • Lysozym (bakterizides=keimtötendes Enzym)
  • Peroxidase (phagozytierende Zelle),
  • Laktoferrin (phagozytierende Zelle, bindet Eisen und entzieht damit dem Bakteriellen Stoffwechsel)
  • pH-Wert (erschwert Wachstum für Bakterien und Pilzen)

spezifische Abwehr ist

langsam aber präzise 

  • Antigen (Ag)

  • Molekül, das vom Organismus als fremd erkannt wird und eine Immunantwort auslöst.

  • Antikörper (Ak)

  • Von B-Zellen abgesonderte (sezernierte) Immunglobuline, die spezifisch mit einem Antigen reagieren.

  • Immunreaktion

  • Reaktion des Immunsystems auf ein als körperfremd erkanntes Antigen.

  • Immunisierung

  • Das Herbeiführen einer Immunität (Impfen).

Immunogenität

«Potenz» des Antigens, im Menschen eine Immunantwort auszulösen

Protein > Kohlenhydrat > Lipide Potenz Immunantwort auszulösen

IgM: 

Primärantwort

IgG:

  • Sekundärantwort (Präziser aber langsamer als IgM)

IgA:

in Körpersekreten zu finden

IgE

Parasitenabwehr, allergische Reaktion

IgD:

Funktion unbekannt, membranständig auf B-Lymphozyt

Étudier