Immunologie – DER ÜBERBLICK

BMA HF medi - Phase 1a

BMA HF medi - Phase 1a


C. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Immunologie, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken die Abwehrmechanismen des Körpers, einschließlich der Rolle von Zellen wie Lymphozyten, Granulozyten und Monozyten, sowie die Funktionen von Organen wie Lymphknoten und Milz. Die Karteikarten erklären die Unterschiede zwischen unspezifischer und spezifischer Abwehr, die Aufgaben von Antikörpern und Antigenen und die Bedeutung der Hämostase. Ideal für Medizinstudenten und Biologen, die ihr Verständnis der Immunantwort vertiefen möchten.
Flashcards
77
Students
5
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
07.10.2018 / 24.04.2025

Flashcards

Blut besteht aus?

Blutzellen 40% und Plasma 60%

Plasma besteht aus?

Serum und Fribrinogen (Firbrin)

Serum besteht aus?

  • Wasser (90%)
  • Elektrolyt (Natrium-, Kaliumionen)
  • Glukose
  • Hormone
  • Plasmaprotein
    •  α-/ β- /γ-Globuline (40%)
  • Albumin (60%)

Aufgabe von α-/ β-Globuline:

  • α-/ β-Globuline: Transportprotein für H2O-unlösliche Stoffe + Gerinnungsfaktor

Aufgabe von γ-Globuline:

  • spezifische Antikörper (monate- bis jahrelang im Blut)(IgA, IgD, IgE, IgM, IgG)

Aufgabe von Albumin

  • Osmotische Druck im Kapillar zuständig
  • Transporteisweiss für verschiedene Stoffe

Hämatokrit besteht aus?

  • Erythrozyten
  • Leukozyten
  • Thrombozyten

Blutzellen bestehen aus:

  • Erythrozyten
  • Leukozyten
  • Thrombozyten

Leukozyten unterteilt heissen:

Monozyten

Granulozyten

Lymphozyten

Granulozyten unterteilt heissen:

neutrophile Granulozyten

eosinphile Granulozyten

basophile Granulozyten

Aufgabe von Blut:

  • Transport
    • Zellatmung von O2 / CO2
    • Nährstoffe und Abfallstoffe
    • Hormone (Botenstoff die über Blut verteilen
    • Abwehrzellen (Leukozyten)
    • Gerinnungsfaktor und Thrombozyten
    • Wärmetransport
  • Pufferung (Säure- & Basenhaushalt)
    • z. Bsp. wird CO2 direkt in Kohlensäure umgewandelt um den pH von Blut zu regulieren dient

Hämatopoese bedeutung:

Bildung der Blutzellen

pluripotente Stammzelle (5 Punkte)

 

  • kann in jeder Blutzelle entwickeln nach Bedarf
  • Bildung erfolgt im roten Knochenmark
  • Bei ungeborenen in der Milz / Leber
  • nur T-Lymphozyt reift im Thymus
  • Spezialisierung der Stammzelle erfolgt durch chemische Signale

Stammzelle

gelten als undifferenzierte Zellen, die zur weiteren Differenzierung befähigt sind und sich zu spezialisierten Zellen entwickeln können

Vorläuferzellen 

sind im Kontext biologischer Zellen ähnlich, aber spezifischer als Stammzellen, können bei Bedarf in eine spezifische Zielzelle differenzieren. Vorläuferzellen können nur eine begrenzte Anzahl von Malen unterteilen und in spezifische Zelltypen differenzieren.

Bedeutung von Hämostase

Blutgerinnung

Ablauf einer Hämostase

  1. Gefässverengung (Vasokonstriktion) -> primäre Hämostase
  2. Thrombozyten Lagern sich an die verletzte Gefässwand (Adhäsion) -> primäre Hämostase
  3. Gerinnungsfaktoren bilden Fibrinfäden («Leim») -> sekundäre Hämostase

Gegen-Mechanismus einer Hämostase

Fibrinolyse 

Wozu dient eine Internisches System und Externisches System bei einer Hämostase?

dient als Sicherheitsfaktor, damit nicht unnötig Thrombose gebildet wird.

Eigenschaft von Erythrozyten:

  • ca. 5 Millionen pro mm3 im Blut
  • stossen Zellkern nach der Reifung ab (Platzmangel)
  • nicht mehr Teilungsfähig
  • kleine Zellen damit sie durch Kapillaren kommen
  • Blutgruppeneigenschaft (A, B, AB, O + Rhesusfaktor)

Aufgabe von Erythrozyten:

  • zuständig für Gastransport zwischen Zellen und Lungen (O2 / CO2)
  • Viel O2: hellrotes Blut                    wenig O2: dunkelrotes Blut
  • Bindung zwischen O2 und Fe2+ erfolgt durch Oxidation

Regt die Bildung von Erythrozyten an

  • Erythropoetin: Durchfluss durch Niere ist konstant (beste Kontrollmöglichkeit, wie viel ER noch vorhanden sind)
  • Hormone: Kortisol, Androgene, Östrogene
  • Eisen, Vitamin B12 und Folsäure wird über die Nahrung aufgenommen. beteiligt sich bei der Zellteilung im roten Knochenmark.

Sind Blutzellen regenerationsfähig?

Blut ist nicht regenerationsfähig. Wie lange überleben sie durchschnittlich und was geschieht mit den einzelnen Komponenten?

  • nach ca. 120 Tage findet der Abbau in der Milz statt
  • Eisen wird recycelt
  • Häm wird in Form von Bilirubin ausgeschieden
  • Monozytäres Phagozytensystem (MPS)

Aufgabe von Thrombozyten 

  • Lagern sich an die verletzte Gefässwand (Adhäsion)
  • Zuständig für Blutgerinnung

Aufgabe und Eigenschaft von Leukozyten:

  • zuständig für Abwehr (gegen Krankheitserreger, Tumor, Fremdstoffe, Bakterien, Pilze, Parasiten) -> treten oft nach Entzündungsreaktionen auf.

 

  • 4000 – 10000 Leukozyten pro mm3 im Blut

Wo befinden sich die Leukozyten hauptsächlich?

  • Befinden sich im roten Knochenmark und lymphatischen Organen

von welcher Zelle sind die Monozyten entstanden?

Promonozyten

sesshafte Monozyten im Gewebe nennt man:

Makrophagen

Aufgabe von Monozyten:

  • sind Phagozyten die Zellen und Partikel aufnehmen und eliminieren
  • sie präsentieren Antigene an nächstliegenden Lymphknoten. Spezifische Abwehrmassnahmen werden dadurch verordnet. (APC «Antigen-presenting Cell»

Eigenschaft und Aufgabe von neutrophilen Granulozyten

  • 90% Bestandteil der Granulozyten
  • Bekämpfung von Bakterien
  • Lebenserwartung ca. 3 Tage
  • Angelockt durch Zytokine (chemische Stoffe), die von bakteriellem Befall produziert wird. (Vorgang nennt sich Chemotaxis)

Aufgabe von eosinphile Granulozyten

  • stossen Substanzen aus, die gegen Würmer und Parasiten wirken

Aufgabe von basophilen Granulozyten

  • lassen sich als histaminhaltige Mastzellen im Gewebe nieder
  • spielen eine Schlüsselrolle bei Allergien und Entzündungen

Lymphozyten sind 

Lymphozyten werden unterteilt unter:

  • T-Lymphozyten und
  • B-Lymphozyten

Aufgabe von T-Helferzellen:

fördern Immunantwort (TH1) sowie die Produktion von Immunglobulin (TH2)

Aufgabe von Zytotoxisches T-Lymphozyten (T-Killerzellen): 

zerstören gezielt Zellen, die von Viren befallen oder tumorös entarten sind

Aufgabe von T-Suppressorzellen:

  • unterdrücken Immunantwort. Damit nicht zu einer übertriebenen Abwehrreaktion vorkommt.

T-Lymphozyten werden unterteilt unter:

T-Helferzellen: 

Zytotoxisches T-Lymphozyten (T-Killerzellen)

T-Suppressorzellen

Eigenschaft und Aufgabe von B-Lymphozyten:

  • Nach Kontakt mit Antigen (Ag) oder Aktivierung der T-Helferzellen wandeln B-Lymphozyten in Plasmazellen um
  • Können in Gedächniszellen umgewandelt werden

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