Betriebskunde

Unternehmen, Anspruchsgruppen und Umweltsphären Kapitel 1

Unternehmen, Anspruchsgruppen und Umweltsphären Kapitel 1


B. N.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Betriebskunde auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf die verschiedenen Konzepte wie leistungswirtschaftliche, finanzwirtschaftliche und sozialwirtschaftliche Aspekte von Unternehmen, sowie auf die Erwartungen und Anforderungen der Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter, Lieferanten und Staat. Die Karteikarten eignen sich für angehende Fachkräfte, die ein Verständnis für die Funktionsweise und die strategische Ausrichtung von Unternehmen entwickeln möchten.
Karten
33
Lernende
20
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
28.09.2018 / 09.09.2024

Lernkarten

Nenne die drei Ziehlbeziehungen

Zielharmonie

Zielindifferenz / Zielneutralität

Zielkonflikt

Mit wem kommunizieren wir?

(8 Anspruchsgruppen) auch Steakholders genannt

  • Kunde
  • Lieferant
  • Eigenkapitalgeber
  • Fremdkapitalgeber
  • Konurrenz
  • Geschäftspartner
  • Staat
  • Öffentlichkeit und Organisatonen (NGO`s Non Goverment Organisaitons, NPO`s Non Profit Organisations)

Ökonomische Umweltsphäre

  • Alle wirtschaftlichen Einflüsse (VWL,BWL)
  • Starker Franken
  • Wirtschaftliche beziehungen zum Ausland
  • Eurokiese
  • Einzelne Märkte

 

Technologische Umweltsphäre

  • Produtkionsverfahren
  • Neue Technologien/Produkte
  • Digitalisierung und Datenverarbeitung
  • Internet
  • Roboter

Ökologische Umweltsphäre

  • Enerigie 
  • Rohstoffe
  • Wetter
  • Naturkastrophen
  • Klima
  • Umweltbelastung

 

Was sind Umweltsphären?

Den Teil des Umfelds, der sich verändert, ohne dass das Unternehmen dies steuern oder kontrollieren kann.

Soziale (Rechtliche) Umweltsphäre

  • Gesundheit
  • Rollenverteilung zwischen Mann und Frau
  • Demografische Entwicklung
  • Rechtsordnung (Gesamtheit aller rechtlichen Vorschriften: Verfassung, Gesetze, Verordnungen) ist ständig im Wandel
  • DSGOVO Datenschutz um Internet

Wie heissen die vier Umweltsphären?

 

  • Soziale (Rechtliche) Umweltsphäre
  • Wirtschaftliche Umweltsphäre
  • Ökologische Umweltsphäre
  • Ökonomische Umweltsphäre

Erwartung des Unternehmens gegen über der Konkurrenz

  • Fairer Wettbewerb (kein unlauterer Wettbewerb) z.B Ware nicht unter dem EK anbieten
  • Kunden mit lockvogel angeboten hinters licht führen
  • Unterstützung beim durchsetzten gemeinsamer Ineressen Lobbyismus
  •  

Erwartung der Konkurrenz an ein Unternehmen 

  • Einhalten des UWG (Gessetzt gegen den Unlauteren Wettbewerb)
  • Unterstützung beim durchsetzen gemeinsamer Interessen (Lobbyismus)
  • Faire Preise (Ware nicht unter dem EK anbieten)
  • Andere Ware nicht durch irreführende Informationen oder verletzende Äusserungen herabsetzen
  •  
  •  

 

Erwartung der Öffentlichekeit und Organisationen

  • Erfüllen der Interessen und Forderungen der jeweiligen Forderungen
  • Transparente und offene Berichterstattung

 

Erwartung der Lieferbetriebe an das Unernehmen

  • möchten zu fairen Konditionen Liefern können
  • Möchten bei Aufträgen regelmässig berücksichtigt werden
  • Einhalten der Zahlungsfristen
  •  

Erwartung des Unernehmens gegen über Öffentlichkeit und Organisationen

  • Keiner unrealisten Forderungen 
  • Positive Berichterstattung
  • Durchsetzen der Interessen in den Politischen Gremien
  •  

UWG

Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb

Erwartung des Unternehmens gegen über dem Staat

  • Nötige Infrastruktur (Verekehrsnetz, Öffentliches Verkehrsnetz, Glasfaserkabel, usw.)
  • Schutz des Eigentums
  • Wirtschaftsfreundliche Rahmenbedinungen in den Bereichen: Arbeits-, Steuer- und Umweltrecht
  • Nicht zu viel Bürokratie
  •  

Forderungen die der Staat gegen über einem Unernehmen stellt

  • Einhalten der Gesetzlichen Vorschriften
  • Bereitstellen und sichern von Arbeitsplätzen
  • Bezahlen von Steuern
  • Zahlen der Sozialversicherungsbeiträge
  • Sozialpläne bei Massenentlassung zur minderung der Wirtschaftlichen Betroffenen

Erwartung von Mitarbeiter an das Unternehmen

  • Zuverlässige Lohnzahlung
  • Aufstiegschancen im Untrnehmen 
  • Sicherer Arbeitsplatz 
  • Evtl. Gewinnbeteiligung Bonus
  • Weiterbildung
  • Ferien
  • Respektvoller Umgang
  • Einhalten von gesetzlichen Regelungen
  •  

Erwartung an das Unternehmen vom Fremdkapitalgeber

  • Zinszahlung nach vereinbarung
  • Sicherheiten
  • Rückzahlung bei Fälligkeit
  • Infos zum Geschäftsverlauf

Erwartung des Unernehmens gegen über dem Fremdkapitalgebenden

 

  • Kapital für gewünschte Laufzeit
  • niedrige Zinsen

Erwartung des Unternehmens gegenüber dem Eigenkapitalgebenden

  • Langfristig zur verfügung gestelltes Kapital
  • Professionelle Führung des Unternehmens, wenn der Eigenkapitalgebende der Geschäftsführer ist.
  • Vertrauen in die GL wenn der Eigenkapitalgebende nicht der Geschäftsführer ist
  • Einverständnis mit Unternehmerischen Zielen

Erwartung des Eigenkapitalgebenden an das Unternehmen

  • Langfristiges Fortbestand des Unternehmens
  • Langfristige wertsteigerung des Unternehmens
  • Gutes Image des Unternehmens gegen innen und aussen
  • Transparenz, Informationen zum Geschäftsverlauf
  •  

Erwartung des Unternehmens gegen über dem Lieferanten

  • Pünktliche und zuverlässige Lieferung
  • Gute Preise
  • Das Preisleistungsverhältniss der Güter und Dienstleistungen muss stimmen
  • Die vereinbarte Nachbetreungen wie Service und Garantielestung muss gut funktionieren
  • Die Ware muss verfügbar sein

Worüber gibt das Leitbild in der Regel Auskunft?

  • Prinzipien und Werte des Unternehmens
  • Umgang mit den Anspruchsgruppen 
  • Betätigungsfeld

Strategie 

Mittel (2-4 Jahre) bis langfristige (4-8 Jahre) Strategie

Nach den die Geschäftsleitung Die Anspruchsggruppen und Umweltsphären analysiert hat legt sie strategische Ziele fest:

  • Ziele
  • Erfolgspotenzial
  • Umsetzung

Vision/Mission

Idee

Auftrag was will mann erreichen?

Andere Begriff für Unternehmensstrategie

Grundstrategie

Das Unternehmungskonzept

Leistungswirtschaftliches Konzept/Finanzwirtschaftliche Konzept/Sozialwirtschaftliche Konzept

Ziele

Mittel 

Verahren

Umsetzung unternehmischer Idee

Vision/Mission

Unternehmensstrategie

Unternehmenskonzept

Leitbild

 

Leistungswirtschaftliches Konzept

Bsp. BUF Fahrräder nach Mass

Ziele: Produkt/Dienstleistung (Verkauf in der ganzen Schweiz, Robust, Massgeschneidert)

Mittel: Infrastruktur und MA (Grosse Wekstatt mit vier Arbeitsplätzen + MA`s die sich mit Metallverarbeitung auskennen)

Verfahren: Forschung und Entwicklung/Absatz und Verkauf?(Z.b. Studien zur Ergonomie von Rahmen, Unterstüzung der Hochschule für die Entwicklung des Akkus, Beschaffung des Stahls erfolgt Lokal, Vertireb über Online Shop

Sozialwirtschaftliches Konzept

BSP: Lastwagen Migros

Ziele: Intern MA extern Umwelt 

Mittel: Infrastruktur HR Gelder für Schulungen (Lastwagen, Vergärungsanlagen)

Verfahren: Weiterbildungn, Teamsitzungen, gleitende Arbeitszeiten (umrüstung aller Lastwagen)

Finanzwirtschaftliches Konzept

Ziele: Gewinn reduzieren von Fremdkapital (Gewinnzunahme von 10%/ Eigenkapitalrendite mind.8%)

Mittel: Kapital und Fremdkapital (Kapitalbedarf 50000 Eigenkapital mind.65%)

Verfahren: Kosten senken oder Umsatz und Gewinn steigern (Bessere Maschninen kaufen, Bankkredit beantragen.)

Leistungswirtschaftliches Konzept

Ohne Beispiele

Was Fragen wir uns bei Zielen, Mitteln und Verfahren

Ziele: Produkte und Dienstleistungen (Welche geografischen Märkte, Welche Qualität, Welchen Umsatz, Marktstellung)

Mittel: Infrastruktur und MA (Welche Betriebsmittel brauche ich wie viele MA mit was für Qualifikationen?)

Verfahren: Forschung und Entwicklung (Wie betreibe ich Forschung und Entwicklung, Wie geht man beim Verkauf vor?)

Sozialwirtschaftliches Konzept 

Ohne Beispiele

Was fragen wir uns bei: Ziele, Mittel, Verfahren 

Ziele: Umgang mit den MA (welches Verhältniss, Einbezug in Entscheidungen, Entlöhnung etc.)

Umgang mit Öffentlichkeit und Organisationen (Welche Ansprüche sollen erfüllt werden)

Mittel: Welche Kommunikationsmittel werden eingesetzt? Welche Infrastruktur brauchen wir?

Verfahren: Welche Regeln werden festgelegt? Wie Kommunizieren wir mit den Anspruchsgruppen? (Konkret)

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