Derivate FL

Forwards & futures Optionen & Warrants Zinsderivate

Forwards & futures Optionen & Warrants Zinsderivate


F. B.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Derivate für Mittelschüler. Sie behandeln verschiedene Arten von Derivaten wie Futures, Optionen und Warrants, sowie deren Funktionsweisen und Handelsplätze. Der Fokus liegt auf Begriffen wie Basiswert, Call, Put und den Unterschieden zwischen gedeckten und ungedeckten Warrants. Die Karteikarten eignen sich für Schüler, die sich mit Finanzinstrumenten vertraut machen und deren Anwendung verstehen möchten.
Cartes-fiches
67
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
27.09.2018 / 24.05.2020

Cartes-fiches

Was bedeutet Derivat

derivare = ableiten

Der Wert eines Derivat hängt von einem anderen Wert (BAsisanlage oder Basiswert) ab

Wie stehen der Basiswert mit dem Derivat in Zusammenhang

  • Derivat bezieht sich auf den Basiswert
  • Basiswert bestimmt den Preis des Derivates

Was versteht man unter dem Begriff "underlyiing"

underlying = basiswerte/Basisanlagen

Unterschied Basiswert vs Basisanlage

Baiswert = Indizies, Rohstoffe und Zinsen, die nicht dierkte gehandelt werden können

Basisanlagen = Aktien, Devisen Obligationen (selbst handelbare Finanzinstrumente)

Wieso sind Rohstoffe Basiswerte

Rohstoffe können nicht direkt gehandelt werden, weil sie zum Teil noch gefördert werden müssen

Unterschied Spot vs Forward

Spot = Kassageschäft = Ausführung sofort

Forwarde = Termingeschäft = Fixierung heute, Lieferung & Bezahlung in der Zukunft

Wo werden Derivate gehandelt

an Termin- oder Derivatmärkten

Was wir bei Derivaten immer zuerst fixiert

  1. Basiswert
  2. Menge
  3. Lieferung
  4. Preis

unbedingtes vs bedingtes Geshcäft

  • unbedingtes = Vereinbarung ohne weitere Bedingungen
  • bedingtes = mind. eine Vertragspartei hat ein Wahlrecht

Welche vier Teilnehmergruppen treten an Derivatmärkten auf

  1. Trader
  2. Hedger
  3. Arbitrageure
  4. Market Maker

Was ist ein Trader 

Trader =

a) gehen gezielte risikobehaftete Positionen ein und sorgen so auf Märkten für Liquidität. Dadurch können Transaktionen rasch abgewickelt werden

b) verarbeiten Infos und sorgen so für effiziente Preise

WAs ist ein Hedger

Hedger handelt mit Derivaten um im Rahmen des Risk Managements Anlagepositionen oder Portofolios abzusichern. Haufig ist er Handelspartner der Trader

Was heisst Arbitrage

Arbitrage 

Was heisst Arbitrage

Arbitrage ist in der Wirtschaft die ohne Risiko vorgenommene Ausnutzung von Kurs-, Zins- oder Preisunterschieden zum selben Zeitpunkt an verschiedenen Orten zum Zwecke der Gewinnmitnahme.

Was sind Arbitrageure

Arbitrageure nutzen die Inkonsistenz in den Preisen, um mit Arbitrage ohne Kapitaleinsatz einen risikolosen Gewinn zu erzielen

Was sind Market Maker

Market Maker sind wichtige Partner am ausserbörslichen Handel. Mit dem Stellen von Geld- und Briefkursen bringen sie Käufer/Verkäufer zusammen. Mit der Marge generieren sie Erträge

Wie entsteht Preisinkonsistenz

Wenn Preise für gleiche/ähnliche Produkte zu stark von einander abweichen spricht man von Preisinkonsistenz, die dann von Arbitrageuren genutzt wird

Was ist ein Replikation

Ein Produkt, das zu Arbitragezwecken einem bestehenden Produkt nachgebaut worden ist, nennt man Replikation (Tetris)

Was besagt die Daumenregel i.Z. mit Arbitrage

Wenn zwei Positionen in der Zukunft genau dieselbe Wirkung haben, dann müssen sie heute denselben Preis haben

Was verlangt die Derivatbörse von ihren Marktteilnehmern

eine Sicherheitsmarge, als Abgeltung für die Übernahme des Gegenparteienrisikos

Was wird imit der Standardisierung beim Börsenhandel mit Derivaten erreicht

Es gibt unendlich viele Derivate mit den unterschiedlichsten Ausprägungen. Damit der Börsenhandel mit Derivaten übersichtlich bleibt, weden durch Standardisierung die

  • Transaktionswünsche der Tn werden beschränkt
  • Marktliquidität wird verbessert

Wann können Derivate an der Effektenbörse gehandelt werden

sobald die Derivate als Wertpapier verbrieft sind (z.B. Warrents)

Wesentlicher Unterschied Effektenbörse vs. Derivatebörse

Effektenbörse = reiner Handelsplatz, d.h. sie ist nicht Gegenpartei

Derivatbörse = Gegenpartei

Was heisst OTC

OTC = over the counter

ausserbörslicher Handel, der bilateral zwischen Käufer und Verkäufer stattfindet. 

Was sind die Merkmale der OTC

  • hohe Suchkosten
  • dem Gegenparteirisiko ausgesetzt
  • Kommunikation: via Telefon oder online

Wozu braucht es Broker

Ein Broker handelt Finanzinstrumente für Waren, Rohstoffe und Devisen. Der Unterschied zu Tradern liegt darin, dass der Broker immer auf fremde Rechnung handelt. Bei Brokern gibt es eine sehr breite Auswahl weltweit, die sich in Art, Qualität und regulatorischer Ausgestaltung unterscheidet. Gegenparteirisiko bleibt bei den Vertragsparteien

Definition von Forwards und Futures

Ein Forward resp. ein future beinhaltet die Verpflichtung

  • eine bestimmte Menge
  • eines bestimmten Basispreises
  • an einemm festgelegten zukünftigen zeitpunkt
  • zu einem im Voraus festgelegten Preis
  • zu kaufen/verkaufen

Wieso müssen die Risiken beim Handel mit Derivaten genau geprüft werden

Der Käufer eines Futures kann eine genauso riskante Position aufbauen, wie wenn er direkt in den BAsiswert investieren würde - nur eben ohne Kapitaleinsatz. Deshalb ist der Heben (Leverage) viel höher als beim Engagement in Basiswerte

Der Leverage-Effekt ([ˈliːvəɹɪdʒ]; engl. für Hebelwirkung) ist ein finanzwirtschaftlicher Begriff, der allgemein Situationen beschreibt, bei denen kleine Änderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen im Resultat führen.

Forwards / Futures: Wo wird eine Marge verlangt? Was wird damit abgedeckt?

Futures: Börse verlangt Marge = sicherheitsmassnahme, um das Gegenparteienrisiko auszuschliessen

Forwards: keine Marge, d.h. volles Gegenparteienrisiko

Was sind financial Futures

financial futures beziehen sich auf Aktien, Obligationen, aber auch Aktienindizes. 

Was sind commodity futures

commodity futures beziehen sich auf standardisierte Konsumgüter (Rohöl, Weizen); 

futures/forwards = lineare Kontrakte, wieso?

Verlauf der Auszahlung verläuft linear, d.h. je höher der Preis des Basiswertes steigt, umso höher steigt der Gewinn des Derivates

Wieso werden Futures/Forwards als lineare Kontrakte bezeichnet

Gewinnverlauf ist linear, d.h. steigt der Wet des Basiswertes erhöht sich z. B bei einem Long Futures der Gewinn entsprechend

 

Was für Markterwartungen hat der Käufer eines Long Futures/Forwards

er rechnet mit einer Hausse

Was erwartet der Verkäufer eines Futures vom Markt

Baisse

Wie hoch sind die maximalen Verluste bei

a) long future

b) short future

a) long: max, Verlust liegt beim future-Preis, z.B. SMI 0 = 8'850

b) short: max. Verlust ist unendlich, da die Preisentwicklung nach oben offen ist

Merkmale eines Futures

  1. börsengehandelt
  2. standardisierte Menge
  3. klar definierter Basiswert
  4. definierter Preis
  5. definierter zukünftiger Zeitpunkt
  6. Leistung einer Margin 

 

https://www.boerse.de/grundlagen/eurex/Was-ist-ein-Futures-Kontrakt-6

Eigenschaften von forwards

forwards 

  1. werden ausserbörslich gehandelt
  2. sind bilaterale Vereinbarungen
  3. Grösse frei 
  4. Zeitpunkt frei (tw. bis 10 Jahre)

http://www.kunnskap.de/der-unterschied-zwischen-einem-future-und-einem-forward/

Wieso ist bei Forwards das Gegenparteienrisiko zu beachten

Forwards 

  • weden bis zur Fälligkeit gehalten
  • sind keine Margen zu bezahlen

Wo liegt der Hauptunterschied Call- vs Putoption

call = kaufen

Put = verkaufen

dabei handelt es sich immer um 

  • eine bestimmte Menge
  • einen bestimmten Basiswert
  • zu einem bestimmten Ausübungspreis (strike)
  • einen bestimmten zukünftigen Zeitpunkt

Étudier