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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 26.09.2018 / 19.10.2018
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Bullwhip-Effekt oder engl. bullwhip effect: Was ist das?:

Peitscheneffekt oder Bullwhip-Effect

Der Bullwhip-Effekt (engl. bullwhip effect) steht für Abstimmungsprobleme mehrstufiger Lieferketten. Er wirkt dem kontinuierlichen ruhigen Materialfluss entgegen. Er wird durch Schwankungen in der Produktionsplanung und Logistikplanung verursacht und durch die Zunahme von Produktionsstufen verstärkt. Er sollte im Rahmen des Supply Chain Managements betrachtet werden , um Herausforderungen, Probleme und strukturelle Schwächen von Lieferketten (Supply Chains) in den Griff zu bekommen. Auch durch den Einsatz moderner IT-basierter Supply-Chain-Management-Systeme allein kann das Problem meist nicht erfolgreich gemeistert werden.

Folgen des Bullwhip-Effektes

Über die Supply Chain nimmt der Bullwhipp-Effekt nach unten zum Lieferanten hin zu und führt dort zu einem immer stärker werdenden stop-and-go Effekt. Das heißt die Gefahr der Unterversorgung von Teilen nimmt zu. Es kommt zu Produktionsunterbrechungen und Lieferengpässen. Durch den Ausbau von Bestandspuffer, Produktionskapazitäten entstehen sehr hohe Kosten

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Peitscheneffekt oder Bullwhip-Effect

Der Bullwhip-Effekt (engl. bullwhip effect) steht für Abstimmungsprobleme mehrstufiger Lieferketten. Er wirkt dem kontinuierlichen ruhigen Materialfluss entgegen. Er wird durch Schwankungen in der Produktionsplanung und Logistikplanung verursacht und durch die Zunahme von Produktionsstufen verstärkt. Er sollte im Rahmen des Supply Chain Managements betrachtet werden , um Herausforderungen, Probleme und strukturelle Schwächen von Lieferketten (Supply Chains) in den Griff zu bekommen. Auch durch den Einsatz moderner IT-basierter Supply-Chain-Management-Systeme allein kann das Problem meist nicht erfolgreich gemeistert werden.

Folgen des Bullwhip-Effektes

Über die Supply Chain nimmt der Bullwhipp-Effekt nach unten zum Lieferanten hin zu und führt dort zu einem immer stärker werdenden stop-and-go Effekt. Das heißt die Gefahr der Unterversorgung von Teilen nimmt zu. Es kommt zu Produktionsunterbrechungen und Lieferengpässen. Durch den Ausbau von Bestandspuffer, Produktionskapazitäten entstehen sehr hohe Kosten

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Flexibilität dank ‚klugen‘ Beständen

Die Höhe eines Pufferbestandes ist Abhängig von:

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Lieferbereitschaftsgrad
Planbarkeit der Verbrauche
Wiederbeschaffungs-oder Durchlaufzeit

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Prozesse optimieren: Die Grundlagen zu ‘Lean Production’

Nenne mir ein paar Möglichkeiten?

Fliessen lassen

• Work-Flow-Design (Fertigungsprozess flussorientiert, auf dem Markt ausgerichtet, gestalten)
• Trichtermodell (Das Fliessverhaltenverstehen, analysieren und verbessern)
 

minimieren

• Rüstzeitoptimierung (Erkenne was zum Rüsten gehört und tue alles dazu, diese zu minimieren)
• SMED (Single Minute Exchange of Die: Umrüsten innert wenigen Minuten)

Verschwendung vermeiden

• 5S (Aussortieren, Ordnung, Sauberkeit, Standardisierung, Wiederholbarkeit)
• KVP (kontinuierlicher Verbesserung: sehen, erkennen, umsetzen)
• KAIZEN (Erkenne den Fehler, find den Weg ohne Wenn und Aber, diesen zu verhindern)

Material Versorgung

• KANBAN (selbststeuernder Materialfluss/Nachschub)
• Just-In-Time (auf den Bedarfstermin ausgerichtete Bereitstellung/ Lieferung der Ware)

 

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Grundlage der Fliessoptimierung ist das Verstehen der Mechanismen an einem Arbeitsplatz

Das Trichtermodell

Die Problemstellung, die sich an einem Arbeitsplatz zeigt, lässt sich am ehesten mit dem Verhalten eines Mediums (z.B. Sand) in einem Trichter erklären.

Übergangszeit ÜZ /

• Liegezeit
• Transportzeit

Die Übergangszeit ist die mittlere Wartezeit bis ein am Arbeitsplatz eintreffender Auftrag mit der Bearbeitung starten kann.

Bearbeitungszeit BZ

Die Bearbeitungszeit ist die Zeit zur Durchführung der Bearbeitung. Sie ist von verfügbaren Kapazität abhängig.

Durchlaufzeit (DLZ)


Die mittlere Durchlaufzeit ist die Summe der Übergangs-und Bearbeitungszeit.

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Die Sandkörner (Fertigungsaufträge, Kundenaufträge, Bestellmengen, usw. ) sind oft ungleich gross!

Das Ziel jedes Fertigungskonzeptes muss es sein, das Fliessverhalten zu verbessern.

 

Arbeitsinhalt = (Auftragsmenge X Stückzeit) + Rüstzeit

Auftragsmenge = Anzahl Stück, Anzahl Positionen eines Kommissionierauftrags, usw.

Stückzeit = Zeit, die für das Fertigen (Erledigen) einer Mengeneinheit benötigt wird.

Rüstzeit = Vorbereitsungszeitbevor die eigentliche Auftragsmenge bearbeitet wird

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Was passiert in einem Prozess mit ungleichen Arbeitsinhalten?

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Unausgeglichene Arbeitsinhalte führen zu langen, unregelmässigen Durchlaufzeiten! Hohe, schwankende ‚Ware in Arbeit‘ (WIP); d.h. Bestände am Arbeitsplatz, -system.

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Was passiert in einem Prozess mit einem gleichen Arbeitsinhalten?

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Durch ausgeglichene Arbeitsinhalte lassen sich die Durchlaufzeiten reduzieren! Daraus ergeben sich tiefe und gleichmässige Werte für die ‚Ware in Arbeit‘ (WIP); d.h. wenig Bestände am Arbeitsplatz resp. System.

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Was ist zu tun? ( Lean Produktion)

Verbesserung des Fliessverhaltens durch angleichen der Arbeitsinhalte (Haijunka)

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Idee der Prozessoptimierung

• Mengen ev. erhöhen (angleichen)

• Menge (Losgrösse) reduzieren
• Auftragsmengen aufteilen auf mehrere Teilaufträge
• Auftrag herausnehmen, auf geeigneten Arbeitsplatz verschieben.