Produktionslogistik

Die Produktionsstrategie, das Produktionskonzept Die Logistikkennzahlen zum Produktionscontrolling Optimierung des Produktionslayouts, Transportabläufe in der Fertigung Verkürzung der Durchlaufzeiten, Termin- und Kapazitätsplanung KVP in der Produktionslogistik, die Wirtschaftlichkeit

Die Produktionsstrategie, das Produktionskonzept Die Logistikkennzahlen zum Produktionscontrolling Optimierung des Produktionslayouts, Transportabläufe in der Fertigung Verkürzung der Durchlaufzeiten, Termin- und Kapazitätsplanung KVP in der Produktionslogistik, die Wirtschaftlichkeit


A. A.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Produktionslogistik auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Maschinen, Arbeitsplätze, Aufträge, Produkte und Teile, wobei auch Durchlaufzeiten, Segmente und Einsatzbereiche behandelt werden. Die Karteikarten umfassen Themen wie Supply Chain, Produktion, Systeme und Fertigung, sowie Planungs- und Steuerungskonzepte. Sie sind besonders nützlich für Berufslehrlinge, die sich mit Produktionsplanung, -strategie und -steuerung auseinandersetzen, um effiziente Prozesse und Lean-Produktion zu verstehen und anzuwenden.
Flashcards
49
Students
3
Language
German
Category
History
Created / Updated
26.09.2018 / 22.02.2024

Flashcards

Was ist zu tun ( Lean Produktion) Rüstzeit –Zünglein an der Waage

Kleinere Losgrössen (Auftrags-, Bestellmengen) führen zu zusätzlichen Rüstkosten und damit zur Reduktion der Produktivität! (SMED, Rüstzeitoptimierung)

Rüstzeiten und Rüstvorgänge sind konsequent und nachhaltig zu hinterfragen.
Vereinfachung des Rüstvorgangs durch:


• ev. Hinterfragen der Konstruktion (Toleranzen!)
• zusätzliche Vorrichtungen
• Hilfsmittel am Arbeitsplatz bereithalten
• parallel zur Produktionszeit rüsten (vorbereiten)
:-( Zusammenfassen mehrerer Aufträge zum Zweck der Rüstzeitreduktion ist zu vermeiden
( -> läuft der Grundidee entgegen!)

 

Was ist zu tun (Lean Production)

Die Prioritäten richtig setzen, Losgrössenanpassungen an einem, ausgesuchten Arbeitsplatz können sich auf vor-oder nachgelagerte Arbeitsplätze negativ auswirken.

Engpass (Engpässe) im Unternehmen identifizieren

Der Engpass bestimmt die Gesamtproduktivität des Unternehmens!

Was ist zu tun (lean Produktion)

Jedes Produkt hat seine logistischen Schlüsselgrössen

Der Anteil der Lieferzeit an der Gesamtdurchlaufzeit bestimmt den Risikozeitraum für die Bewirtschaftung der Komponenten. (Work-Flow Design)

Feststellen und Analyse des ‚Kritischen Pfades‘ für jedes Produkt. (Logus Plan Spiel anschauen)

• Gesamtdurchlaufzeit
• Lieferzeit
• interne Durchlaufzeit
• Risikozeitraum

Jede Optimierung, die sich nicht auf die Verkürzung des kritischen Pfades auswirkt bringt nicht den erwarteten Effekt!

Was ist zu tun? (Lean Produktion)

Die Suche nach Ähnlichkeiten zwischen den Aufträgen (Artikel, Aufträge) führt zu Teile-und/ oder Fertigungsfamilien, welche sich in eigenständige Fertigungsinseln ausgliedern lassen. (Heijunka)

Reduktion der
• Anzahl Arbeitsschritte
• Rüstzeiten durch Fertigung ähnlicher Teile
• Übergangszeiten und somit Durchlaufzeiten
• Komplexität

 

Was ist zu tun (Lean Produktion)

Grundkonzept fortschrittlicher Prozesse: Parallel statt sequentiell

Indirekt produktive Arbeiten aus dem Wertschöpfungsprozess herauslösen oder so integrieren, dass keine Übergangszeiten (Wartezeiten) entstehen. (SMED, 5S, MUDA)

Reduktion der:


• Anzahl Durchlauftrichter
• Der Durchlaufzeit
• Ware in Arbeit
• indirekt produktiven Arbeiten im Fluss der wertschöpfenden Arbeiten

 

Was ist zu tun (Lean Produktion)

Grundkonzept fortschrittlicher Prozesse: Konstruktion und Toleranzen hinterfragen

Nicht jede, vom Konstrukteur festgelegte Toleranz (spezielle Ausführung) ist funktional zwingend notwendig. Eine Vereinfachung der Konstruktion (Anforderung) reduziert die Anforderungen an den Fertigungsprozess. (KAIZEN, KVP)

 

Reduktion der Durchlaufzeit durch


• Überprüfung der Toleranzen und Produktanforderungen und somit Eliminierung von aufwändigen Arbeitsgängen (Zusatzarbeiten)

Stammdaten als Grundlage für die Planung, warum?

Die Informationen aus Artikelstamm, Stückliste und Arbeitsplan beeinflussen nachhaltig die Durchlaufzeit und Termintreue, den Bestand und damit auch die Kosten.

Was wird im Arbeitsplan festgelegt und definiert?

Der Arbeitsplan legt den Fertigungsvorgang fest und damit wird die Durchlaufzeit mit bestimmt!
Jeder zusätzliche Arbeitsgang verlängert die Durchlaufzeit (Wiederbeschaffungszeit)
Die Bearbeitungszeit ist nur ein Teil der Durchlaufzeit (ca. 20-40%)

Aufbau eines Arbeitsplans (Prozesskopplung)

Wie beeinflussen sich die einzelnen Tätigkeiten gegenseitig?

Übergangszeiten:

•Transportzeit von Arbeitsplatz 1 zu Arbeitsplatz 2
•Liegezeit nach der Tätigkeit
•Liegezeit vor der nächsten Tätigkeit

 

Der Arbeitsplan (Prozessbeschreibung eines Artikels)

Aufbau eines Arbeitsplans (Durchlaufzeit des Prozesses)

Und so lässt sich die Durchlaufzeit (DLZ) ermitteln.

DLZ der einzelnen Tätigkeiten

Nenne mir die 4 Ebenen beim Planungssystematik (4-Ebenen-Modell)?

  • Absatz/ Programmplanung
  • Grobplanung
  • Feinplanung
  • Fertigsteuerung

Erkläre mir den PPS ( Produktionsplanung und steuerung)

 

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) kann als die operative Drehscheibe eines Industrieunternehmens angesehen werden. Auf zwei Ebenen unterstützt das PPS wichtige Aufgaben eines Unternehmens: Aufnehmen und Verwalten der aus dem Innovationsprozess resultierenden Produktgrunddaten und Informationen (z.B. Stücklisten und Operationspläne) sowie das Planen und Überwachen der gesamten Materialwirtschaft. Beide Funktionsbereiche sind gleichzeitig die Basis für die Produktionsplanung. Mit den vorliegenden Produktdaten (Artikelstamm, Stückliste, Arbeitspläne), den Informationen bezüglich der Materialverfügbarkeit und den aktuellen und zukünftig geplanten Aufträgen erfüllt das System die Kernaufgabe der Logistik. Die Planung schafft die Voraussetzung, dass zum geplanten Zeitpunkt und am gewünschten Ort das richtige Material in der verlangten Qualität bereitstehen kann.

Produktionsprogrammplanung heisst?
Unter dem Produktionsprogramm versteht man die Gesamtheit aller vom Unternehmen zu erstellenden Leistungen. Dabei unterscheidet man eine strategische und eine operative Programmplanung.

 

Im Rahmen der strategischen Programmplanung: werden die art- und mengenmässigen Ziele und Resultate der Produktplanung in ihrer Gesamtheit festgelegt. Davon abgeleitet ergeben sich die Belastung der Fertigung und der Materialbedarf für die kommenden Planperioden (Jahr). Abhängig von der vorgesehenen Unternehmensstrategie kann die strategische Produktionsprogrammplanung den Anstoss zu 'Make-or-buy'- Überlegungen sein, wie z.B. Entscheidungen, welche Teile und Komponenten in Zukunft durch die eigene oder eine fremde Fertigung herzustellen sind. Ein weiteres Resultat aus dieser Planung kann der Anstoss für eine Fabrikplanung sein. Zusätzliche Fertigungskapazitäten führen zu Überlegungen die Fabrikation neu oder anders zu gestalten oder sie zu erweitern.

Die operative Produktionsprogrammplanung legt die Art und Menge der in den kommenden Perioden zu produzierenden Produkte fest. Die Planung wird in der Praxis meist als Jahres-, Quartals- und Monatsplanung durchgeführt.

 

Produktionsgrobplanung, Während die Produktionsprogrammplanung auf der Basis von Produktendprodukten bzw. eigenständiger Zwischenprodukten plant, ist es Aufgabe der Produktionsplanung, den detaillierten Bedarf von Material und die Belegung von Kapazitäten zu planen.

Nenne mir die wichtigsten 6 Punkte in der Grobplanung?

Brutto-/Nettobedarf

Disposition

Terminierung

Kapazitätsplanung

Das Verfahren der Kapazitätsbelastungsplanung

Planungsvorgehen

Nenne mir die wichtigesten Aufgaben im der Produktionssteuerung?

Fein- oder Belegungsplanung
Für die aus der Planung übernommenen Aufträge werden die Starttemine der einzelnen Operationen bestimmt (systemunterstützt oder manuell) und die Zuordnungen auf die Arbeitsplätze (Maschinen) bestimmt. (-> Leitstand)


Auftragsfreigabe
Anhand der von der Planung direkt übernommenen oder durch die Belegungsplanung detailliert bestimmten Auftragsendtermine geschieht die Auftragsfreigabe.
Folgende Freigabekriterien sind zu prüfen:
• verfügbare Arbeitsplatz- /Maschinenkapazität
• Verfügbarkeit des Materials
• Verfügbarkeit der Werkzeuge und Vorrichtungen, inkl. CNC- Programmen usw.

Überwachung

Fortschrittserfassung

Nenne mir Planungs- und Steuerungskonzepte?

MRP Material Requirement Planning

MRPII Manufactoring Resource Planning

Kanban-System

JIT Just-In-Time

 

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