1. HS ZHAW, Bsc Pflege


M. V.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Zellbiologie und Anatomie auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf den Aufbau und die Funktionen von Zellen, einschließlich der DNA-Replikation, der Translation und der Zellteilung. Themen wie der Transport durch Membranen, die Rolle von Proteinen und die Struktur der Mitochondrien werden detailliert erklärt. Besonders nützlich sind diese Lernkarten für Studierende und Fachleute in den Biowissenschaften, die ihr Verständnis der zellulären Prozesse vertiefen möchten.
Karten
92
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.09.2018 / 12.01.2019

Lernkarten

Diffusion von Sauerstoff und Kohlendioxid 

  • O2 diffundiert entlang des Konzentrationsgefälles in die Zelle
    • Durch den ständigen Verbrauch von O2 bleibt das Konzentrationsgefälle erhalten 
      • Treibende Kraft bleibt erhalten 
  • CO2 diffundiert durch die Zellmembran, ins Interstitium und ins Blut
    • Wird aus dem Blut abgeatmet 
    • Durch Kanalproteine 

Erleichterte Diffusion 

  • Diffusion die an die Anwesenheit eines geeigneten Transportproteins gebunden ist. 
  • Grosse, schlecht fettlösliche oder geladene Moleküle
  • Z.B Zucker:
    • Carrierprotein verbindet sich mit der Glukose 
    • Verändert die Struktur und schleust sie so durch die Zellmembran
    • Entlang des Konzentrationsgradienten, ohne Energieverbrauch

Osmose Voraussetzung und Ablauf 

  • Osmose: Lösungsmitteltransport durch eine semipermeable Membran
  • Voraussetzung
    • Semipermeable Membran
    • Zwei Lösungen mit unterschiedlicher Konzentration 
  • Ablauf
    • Entlang des Konzentrationsgradienten diffundiert das Lösungsmittel
    • Die gelösten Teilchen bleiben 

osmotischer Druck 

  • Gleichgewichtszustand wenn der Druck des Einstroms gleich Gross wie der erzeugte hydrostatische Druck
    • gleich viel Lösung strömt ein- wie aus 
    • steady state

osmolarität 

  • Gibt die osmotische Wirkkonzentration in osmol/l an
  • Abhängig von der Konzentration osmostisch wirksamer Teilchen
  • Isotone Lösung: dieselbe Osmolarität wie das Blutplasma 

kolloidosmotischer Druck 

  • Der kolloidosmotische Druck ist abhängig davon, welche Teilchen die semipermable Membran passieren können 
  • Kapillarwände haben relativ grosse Poren
    • Basalmembran für kleinmolekulare Stoffe und gelöste Salze durchlässig
    • Riesige Proteine (Kolloide) nicht àkolloidosmotischer Druck 

Ablauf der Translation 

  • 1. m- RNA erreicht das Ribosom und verkoppelt sich
  • 2. t- RNA ist das Adapter molekül 
    • Erkennen das Basentripplet und die AS 
  • 3. Ribosom läuft entlang der m- RNA 
  • 4. Passendes t- RNA mit AS lagert sich an
  • 5. AS wird an die AS Kette angehängt 
  • 6. Erreichen des Steuercodons 
    • Binden die Freisetzungs- Faktorn (zytoplasmatische Protein)
    • Dadurch wird Wasser angehängt  und die Proteinkette freigesetzt 
  • 7. Posttranslation
    • Veränderung der Proteine 

Die DNA Replikation 

  • Verdoppelung der DNA vor der Zellteilung 
  • In der Interphase 
  • DNA wird zwischen den korrespondierenden Basen aufgetrennt 
  • An die freiwerdenden Basen lagern sich neue Basen an 
  • Mithilfe von Enzymen werden die Basen zu einem neuen Strang verknüpft 
  • Am Ende zwei neue Doppelstränge mit je einem alten und neuem Strang 
  • So entstehen aus einem Chromosom zwei Chromatiden 

Die Phasen der mitotischen Kernteilung 

Prophase

  • Chromsomen verkürzen sich durch zunehmende Spiralisierung 
  • Nukleoli lösen sich auf 
  • Zentriolenpaare rücken auseinander und wandern zu den Zellpolen
    • Mikrospindel entsteht:
      • Mikrotubuli wachsen vom Zentriolenpaar aus 
      • Steuert die Bewegungen der Chromatiden
  • Endet mit der Auflösung der Kernhülle

Metaphase

  • Chromatiden ordnenen sich in der Äquatorialebene an 
    • Bilden eine Sternförmige Figur 
  • Teilungsspindel ist vollständig ausgebildet 
    • Mikrotubili reichen  von Zellpol zu Zellpol 
    • Mikrotubili setzen als Spindelfasern an den Zentromeren an 

Anaphase

  • Auseinanderweichen der Zentromere aller Chromosomen 
    • Chromatiden werden voneinander getrennt und zu den Polen gezogen

Telophase

  • Chromosomensätze werden von Membranen umgeben àBildung neuer Kernhüllen 
  • Chromosomen entspiralisieren sich
  • Mitosespindel verschwindet 
  • Nukleoli erscheinen wieder 
  • Kernteilung beendet 

Die Zellteilung 

  • Beginnt in der späten Anaphase und ist in der Telophase beendet 
  • Zellmembran schnürt sich ab und bildet so 2 ca gleich grosse Tochterzellen 

 

Phasen des Zellzyklus 

  • 2 Phasen: Mitosephase und Interphase (G1, S und G2 Phase)
  • G1 Phase 
    • Präsynthetische Wachstumsphase 
    • Hohe Proteinsynthese 
    • Vergrösserung der Zelle 
    • Mehrer Stunden bis Jahr 
    • Bestimmt die Dauer des Zellzyklus 
  • Go Phase
    • Ruhephase
    • Ausdifferenzierte Zellen
    • Keine weitere Teilung mehr 
  • S Phase
    • Synthesephase
    • Verdoppelung der DNA 
    • Zentriolenpaar verdoppelt sich 
    • 5 – 10h
  • G2 Phase 
    • Postsynthetische Wachstumsphase 

übersicht über die wichtigsten Zellorganellen 

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