Anatomie Organsysteme und Zytologie
1. HS ZHAW, Bsc Pflege
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M. V.
M. V.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Zellbiologie und Anatomie auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf den Aufbau und die Funktionen von Zellen, einschließlich der DNA-Replikation, der Translation und der Zellteilung. Themen wie der Transport durch Membranen, die Rolle von Proteinen und die Struktur der Mitochondrien werden detailliert erklärt. Besonders nützlich sind diese Lernkarten für Studierende und Fachleute in den Biowissenschaften, die ihr Verständnis der zellulären Prozesse vertiefen möchten.
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Flashcards
Diffusion von Sauerstoff und Kohlendioxid
- O2 diffundiert entlang des Konzentrationsgefälles in die Zelle
- Durch den ständigen Verbrauch von O2 bleibt das Konzentrationsgefälle erhalten
- Treibende Kraft bleibt erhalten
- Durch den ständigen Verbrauch von O2 bleibt das Konzentrationsgefälle erhalten
- CO2 diffundiert durch die Zellmembran, ins Interstitium und ins Blut
- Wird aus dem Blut abgeatmet
- Durch Kanalproteine
Erleichterte Diffusion
- Diffusion die an die Anwesenheit eines geeigneten Transportproteins gebunden ist.
- Grosse, schlecht fettlösliche oder geladene Moleküle
- Z.B Zucker:
- Carrierprotein verbindet sich mit der Glukose
- Verändert die Struktur und schleust sie so durch die Zellmembran
- Entlang des Konzentrationsgradienten, ohne Energieverbrauch
Osmose Voraussetzung und Ablauf
- Osmose: Lösungsmitteltransport durch eine semipermeable Membran
- Voraussetzung
- Semipermeable Membran
- Zwei Lösungen mit unterschiedlicher Konzentration
- Ablauf
- Entlang des Konzentrationsgradienten diffundiert das Lösungsmittel
- Die gelösten Teilchen bleiben
osmotischer Druck
- Gleichgewichtszustand wenn der Druck des Einstroms gleich Gross wie der erzeugte hydrostatische Druck
- gleich viel Lösung strömt ein- wie aus
- steady state
osmolarität
- Gibt die osmotische Wirkkonzentration in osmol/l an
- Abhängig von der Konzentration osmostisch wirksamer Teilchen
- Isotone Lösung: dieselbe Osmolarität wie das Blutplasma
kolloidosmotischer Druck
- Der kolloidosmotische Druck ist abhängig davon, welche Teilchen die semipermable Membran passieren können
- Kapillarwände haben relativ grosse Poren
- Basalmembran für kleinmolekulare Stoffe und gelöste Salze durchlässig
- Riesige Proteine (Kolloide) nicht àkolloidosmotischer Druck
Ablauf der Translation
- 1. m- RNA erreicht das Ribosom und verkoppelt sich
- 2. t- RNA ist das Adapter molekül
- Erkennen das Basentripplet und die AS
- 3. Ribosom läuft entlang der m- RNA
- 4. Passendes t- RNA mit AS lagert sich an
- 5. AS wird an die AS Kette angehängt
- 6. Erreichen des Steuercodons
- Binden die Freisetzungs- Faktorn (zytoplasmatische Protein)
- Dadurch wird Wasser angehängt und die Proteinkette freigesetzt
- 7. Posttranslation
- Veränderung der Proteine
Die DNA Replikation
- Verdoppelung der DNA vor der Zellteilung
- In der Interphase
- DNA wird zwischen den korrespondierenden Basen aufgetrennt
- An die freiwerdenden Basen lagern sich neue Basen an
- Mithilfe von Enzymen werden die Basen zu einem neuen Strang verknüpft
- Am Ende zwei neue Doppelstränge mit je einem alten und neuem Strang
- So entstehen aus einem Chromosom zwei Chromatiden
Die Phasen der mitotischen Kernteilung
Prophase
- Chromsomen verkürzen sich durch zunehmende Spiralisierung
- Nukleoli lösen sich auf
- Zentriolenpaare rücken auseinander und wandern zu den Zellpolen
- Mikrospindel entsteht:
- Mikrotubuli wachsen vom Zentriolenpaar aus
- Steuert die Bewegungen der Chromatiden
- Mikrospindel entsteht:
- Endet mit der Auflösung der Kernhülle
Metaphase
- Chromatiden ordnenen sich in der Äquatorialebene an
- Bilden eine Sternförmige Figur
- Teilungsspindel ist vollständig ausgebildet
- Mikrotubili reichen von Zellpol zu Zellpol
- Mikrotubili setzen als Spindelfasern an den Zentromeren an
Anaphase
- Auseinanderweichen der Zentromere aller Chromosomen
- Chromatiden werden voneinander getrennt und zu den Polen gezogen
Telophase
- Chromosomensätze werden von Membranen umgeben àBildung neuer Kernhüllen
- Chromosomen entspiralisieren sich
- Mitosespindel verschwindet
- Nukleoli erscheinen wieder
- Kernteilung beendet
Die Zellteilung
- Beginnt in der späten Anaphase und ist in der Telophase beendet
- Zellmembran schnürt sich ab und bildet so 2 ca gleich grosse Tochterzellen
Phasen des Zellzyklus
- 2 Phasen: Mitosephase und Interphase (G1, S und G2 Phase)
- G1 Phase
- Präsynthetische Wachstumsphase
- Hohe Proteinsynthese
- Vergrösserung der Zelle
- Mehrer Stunden bis Jahr
- Bestimmt die Dauer des Zellzyklus
- Go Phase
- Ruhephase
- Ausdifferenzierte Zellen
- Keine weitere Teilung mehr
- S Phase
- Synthesephase
- Verdoppelung der DNA
- Zentriolenpaar verdoppelt sich
- 5 – 10h
- G2 Phase
- Postsynthetische Wachstumsphase