Anatomie Organsysteme und Zytologie
1. HS ZHAW, Bsc Pflege
1. HS ZHAW, Bsc Pflege
92
0.0 (0)
M. V.
M. V.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Zellbiologie und Anatomie auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf den Aufbau und die Funktionen von Zellen, einschließlich der DNA-Replikation, der Translation und der Zellteilung. Themen wie der Transport durch Membranen, die Rolle von Proteinen und die Struktur der Mitochondrien werden detailliert erklärt. Besonders nützlich sind diese Lernkarten für Studierende und Fachleute in den Biowissenschaften, die ihr Verständnis der zellulären Prozesse vertiefen möchten.
-
- 1 / 92
-
Lernkarten
Energiespeicherung in der Zelle
- Durch Speicherung von Fett in Leberzellen
- Verfettung möglich (Fettleber)
- Verwandlung der Kohlenhydrate in Fatte
- Speicherung von Glykogen im Zytosol
- Glykogen: Speicherform der Glukose.
Zytoskelett
- Funktion
- Stabilisierung
- Zellbewegung (Migration)
- Zellteilung
- intrazellulärer Transport
- Arten
- tubulär: Mikrotubuli, Zentriol
- kontraktär (Aktin)
- intermediäre Filamente
Zellmigration
- Migration: aktive Fortbewegung.
- z.B Fibroblasten wandern in eine Wunde ein
- an der Heck seite Abbau von Aktin und Tubulin
- Aufnahme von Teilen in Vesikel
- Transport nach vorn
- Ionen und Zytoplasma werden nach Aussen Abgegeben
- Anbau von Aktin an der Bugseite
- mit Hilfe von Myosin Plasmamembran nach vorne schieben
- Einbau der Vesikel in die Zellmembran
- Ionen und Flüssigkeit wieder aufgenommen
Funktion der DNA
- Protein(bio)synthese
- Herstellung von Eiweiss durch Transkription und Translation
- Transkription: Ablesen des DNA Codes
- herstellung der m-RNA
- Translation
- Proteinsythese mit Hilfe von Ribosomen und t- RNA
- Splicing:
- nicht codierende Teilte der RNA werden entfernt. Die RNA wird gekürzt, so das nur codierende RNA vorhanden ist
Funktionelle Differenzierung
- Anpassung an die verschiedenen Aufgaben
- Zellen mit der gleichen Funktion bilden Gewebe (Funktionverbände)
- Dadurch unterschiedliche Form, Gestalt und Grösse
Gemeinsamkeiten aller Zellen
- Zytoplasma (Grundsubstanz)
- Zellkern (Nukleus)
- Zellorganellen
Zytosol
- 50% des Zellvolumen
- Ort der meisten Stoffwechselprozesse
- Aubau:
- 70 – 95% H2O
- Protein, Kohlenhydrate, Ionen, Fett in Form von Vakuolen
- Zähflüssig durch hohen Proteingehalt
Aufbau der Einheitsmembran
- Glykolipide mit Zuckerseitenketten
- Phospholipide
- Wasser abstossenden (Hydrophoben) Schwanzteil
- Wasser anziehend (Hydrophilen) Kopf
- Ordnen sich zu einer Lipid Doppelschicht an
- Cholesterin
- Unterschiedliche Menge
- Schränkt die Beweglichkeit der Lipidmoleküle untereinander ein
Glykokalix
- Glykokalix :
- Hülle um die Zelle
- Aus Kohlenhydraten. Häufig verzweigt
- Funktion:
- Schutz der Zelle vor mechanischen und chemischen Schädigung
- Hält Distanz zu anderen Fremdkörpern und anderen Zellen
- Wichtig für vorübergehenden Kontakten zwischen einzelnen Zellen
selektive Permeabilität
- Reguliert welche Stoffe in die Zelle oder die membranbegrenzte Räume eintretten oder austretten kann.
- Abhängig von Faktoren
- Molekülgrösse:
- Kleine Moleküle können frei passieren
- Grosse Moleküle können nicht passieren
- Fettlöslichkeit
- Je besser eine Substanz Fettlöslich ist, desto leichter kann sie die Membran passieren
- Elektrische Ladung
- Ionen können nicht passieren
- Molekülgrösse:
- Funktion: Aufrechterhaltung des Konzentrationsgradienten
Membranentransport Protein
- Für den Transport von hydrophilen und geladenen Teilchen
- Carrierproteine:
- binden die Substanz und transportieren sie durch Konformationsänderungen
- Kanalproteine
- Bilden hydrophile Poren
- Aquaporine: für den Wassertransport
- Ionenkanäle; für Ionen
Funktion und Aufbau des Zellkerns
- Funktion:
- Steuerungszentrum des Zellstoffwechsel
- Beherbergt die genetische Information
- Aufbau
- Kernhülle: 2 Membranen
- Äussere Membran geht kontinuierlich in die Membran des ER über
- Kernporen: erlauben den Austausch von bestimmten Molekülen
- Kernhülle: 2 Membranen
Karyoplasma
-
- Ale Bestandteile des Kerninnenraums
- DNA: Erbsubstanz als Chromosomen verpackt
- Nukleoli (Kernkörperchen)
- Eins oder mehr
- Bildung der RNA
- Reifung der Ribosomen im Zytoplasma
- Nuklear Sol
- Löslicher Anteil des Karyoplasma
- Gemisch aus verschiedenen Proteinen
Funktion des Golgi Apparates
- Veränderung der im ER hergestellten Proteinen in der Struktur
- Reife Proteine werden Portionsweise abgeschnürt
Funktion der Lysososmen
- Winzige von einer Membran umschlossene Bläschen
- Von Golgi Apparat gebildet
- Funktion: Phagozytose
- Nehmen Frendstoffe auf und lösen sie mit den enthaltenen Enzymen in ihre Bestandteile auf
- Sekundäre Lysosomen
- Phagozytosevesikel mit den Fremdstoffen
Eigenschaften und Aufbau der Mitochondrien
- in fast allen Zellen vorhanden
- verformbar
- enthalten eine eigene DNA (mitochondriale DNA mt- DNA)
- Funktion
- betreibt Proteinbiosynthese
- Herstellung der Gössten Teil der Energie àKraftwerk der Zelle
- Zahl der Mitochondrien spiegeln den Enegiebedarf einer Zelle wieder
Aufbau:
- Innere und äussere Membran umgeben
- Komponenten der Atmungskette in der inneren Membran
- Innere Membran ist aufgefalten (Cristae)
- Matrixraum: innere Reaktionsraum der Mitochondrien
- Weitere Abbau der Nährstoffe
Zytoskelett
- Insbesondere Mikrofilamente und Mikrotubuli
- Innere, stabilisierende Strukturen
Mikrofilamente
- Lange fadenförmige Gebilde
- Aus dem Protein Aktin
- Meistens zu Bündeln zusammengelagert
- Fibrillen: Bündes aus Mikrofilamenten
- Myosin: Motorprotein
- Lagert sich an das Aktin an und verschiebt es
Zentriolen
- L förmige Gebilde
- Liegen als Zentriolenpaar in Kernnähe
- Aufgebaut aus 9 parallel angeordneten Mikrotubuli
- Wichtig während der Zellteilung
Inrazelluläre Flüssigkeit
- zytosol in den Zellen
Extrazelluläre Flüssigkeit
- Einteilung in 3 Kompartimente
- Plasma- oder Intravasalraum
- Durch Blutgefässe gebildet
- 2,7l
- Interstitielle Flüssigketisraum
- Ca 10l
- Umgibt alle Körperzellen wie ein 3 dimensonales Kanalnetz
- Auch Lymphe
- Transzelluläre Flüssigkeiten
- In eingeschlossenen Flüssigkeitsräume
- Magen Darm trakt, Harnblase, Liquor Cerebrospinalis, Gelenksflüssigkeit ua.
- Ca 2l
- Plasma- oder Intravasalraum
Stoffaustausch zwischen Kapilaaren und Interstitium
- Grenze zwischen Blutplasma und interstitiellen Raum
- Reger Flüssigkeitsaustausch
- Wasser und kleine Moleküle werden aus dem Blut durch die Kapillare ins Gewebe gepresst
Zellen und grössere Proteine bleiben im Plasma zurück
Stoffaustausch zwischen Interstitium und Lymphkapilaren
- Interstitium ist in Kontakt mit Lymphkapillaren
- Lymphkapillaren verbinden sich zu grossen Lymphgefässen ¨
- Erreichen die Lymphknoten und kommen mit dem körpereigenen Immunsystem in Kontakt
Stoffaustausch zwischen Interstitium und Zelle
- Zellmembranen sind Hindernisse für den Teilchentransport
- Nur begrenzt permeabel
- Unterscheidung in:
- Passive Transporte
- Ohne Verbrauch von Energie
- Diffusion, erleichterte Diffusion, Osmose und Filtration
- Aktive Transporte
- Nur unter Energiezufuhr
- Passive Transporte