Anatomie Blut und Immunsystem
ZHAW BsC Pflege 1. HS 2018 basierend auf dem MKK
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Flashcards
Leukopoese
Bildung der weissen Blutkörperchen
- Differenzierung zu Monoblasten --> Lymphoblasten --> Myeloblasten
Monoblasten
- . mehrere Zellteilungsschritte zu Promonozyten
- Monozyten
Lymphoblasten
- Prolyphozuytenstadium
- Differenzierung zu verschiedenen Lymphozyten
- Prägung im Knochenmark oder Thymus
das weisse Blutbild
Konzentrationsbestimmung der einzellnen LC gibt hinweise auf Erkrankungen
- Leukos
- Lymphozyten
- neutrophile Granulozyten
- basophile Granulozyten
- Monozyten
- CRP
- Blutsenkungsgeschwindigkeit
Blutkörperchensenkungsgeschwindigketi BSG, BKS
- Unspezifischer Krankheitssuchtest
- Erhöhte BSG meisten durch Erkrankungen
CRP
- C- reaktives Protein
- Akut phase Proteinen
- Wichtigste Parameter in der Entzündungsdiagnostik
Monozyten
- Normalwert 0,2-1/nl
- Erhöhte Zahl bei vielen chronischen Infektionen und Entzündugen, akute Infektionen in der Heilungsphase und bei Tumoren
basophile Granulozyten
- Normalwert 0,2/nl = 2%
- Erhöhte Zahl bei vielen chronischen Erkrankungen
Neutrophile Granulozyten
- Normalwert 2-7/nl
- Erhöht: bakteriellen Infektionen und nicht infektiösen Entzündungen
Lymphozyten
- Normalwerte: 1,5 -4/nl
- Lymphozytose bei vielen Virusinfektionen und einigen Tumoren
- Lymphopenie: malignen Lymphonomen, HIV Infektion und immunsuppressiver Therapie
Leukozytenanzahl (Leukos)
- Gesamtzahl aller weissen Blutkörperchen
- Normalwert 4- 9/nl
- Leukopenie oder Leukozytose wird das Differenzialblutbild benötigt
Aggulatination
- Blutplasma der Blutgruppe A, B, O befinden sich Abwehrstoffe gegen die EC Oberfläche der auf den anderen Blutgruppen vorhandenen Antigenen
- A: gegen B,
- B gegen A
- O gegen A un B
- AB keine
- Bildung der Antikörper in den ersten Lebensmonate nurch den Kontakt mit bestimmten Darmbakterien
- Die Antikörper können die EC miteinander vernetzen à(Häm- Agglutinine)
Das Rhesussystem
- Klinisch Bedeutsamstes Antigenmuster auf den Blutkörperchen
- Umfasst mehrere Blutgruppen anitgenen
- D Das wichtiste
- Rhesus positiv, besitzen das D Antigen
- Rhesus negativ, besitzen das D Antigen nicht
Unterscheide des Rheusus und ABO System
- Antikörper des Rhesussystem werden erst nach kontakt mit den «falschen» EC gebildet
- Antikörper des Rhesussystem können nicht direkt verklumpen, Aktivieren das Komplementsystem
- Rhesus Faktoren sind pazentagängig
Blutprodukte und Transfusionen Risiken
- Risiken
- Unverträglichkeitsreaktionen
- Übertragung von Krankheiten
- In Europa minimal
- Kreuzproben
- Zum Ausschluss von Agglutinatinsreaktionen und Unverträglichkeiten
- Majortest: Verträglichkeit des Spendererythrozyten mit Empfängerserum
- Minortest: Verträglichkeit der Empfängerec mit dem Spenderserum
Transfusionsreaktionen
- Leichte: Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Schüttelfrost, Juckreis
- Schwere: Kreuzschmerzen, Hitzewallung, Fieber, Schüttelfrost, Schock, Zeichen der akuten Hämolyse mit Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen
- Bei einer Verwechslung der ABO Gruppen
Arten der Blutprodukte
Erythrozytenkonzentrate (EKs)
- Vollblut das in Einzelbestandteile aufgetrennt und verarbeitet wird
- Indikationen: Routinetransfusion bei akutem Blutverlusst
- Eigenbluttransfusion möglich
Thrombozytenkonzentrate (TKs)
- Isolierte TC aus einer Vollblutspende
- Indikation: schwere Thrombozytenmangel
Fresh Frozen Plasma (FFP)
- Schockgefrorenes, zellarmes Plasma
- Indikation: Gerinnungstörung
Humanalbumin
- Menschliches Albumin mit Eiweissanteil von 5 – 20%
- Indikation: Eiweissverlust z.B nach Verbrennungen
Immunglobuline
- Antikörperpräparate
- Indikation: Schutz vor Infektionen bei hohem Anstreckungsrisiko, möglicher Erregerkontakt
Thrombozyten
- kernlosen Scheibchen
- im Knochenmark gebildet
- 1 – 2 Wochen, danach in Milz und Leber abgebaut
- Im Gesunden Blut 150 – 400 TC pro ul Blut
- 1- 4um gross und 0,5um dick
- Thrompozytose: bei Infektionskrankheiten und Tumoren
- Gehäufte Thrombenbildung
- Thrombozytopenie: Mangel an TC
- Versagen der primären Hämostasen
Thromobozytopoese
- Stammzellen des Knochenmarks differenzierten die Megakaryoblasten
- 25um Durchmesser, sehr gross
- Runder Zellkern ohne Nukleoli
- Bläulich anfärbbares Zytoplasma
- Promegakaryozyten
- Megakaryozyten
- 30 – 100um gross
- Durch Abschnürung vom Zytoplasma entstehen die Thrmobozyten
Gefässreaktion
- Unmittelbar nach der Verletzung
- Vasokonstriktion: Verengung des verletzen Gefässes
- Gefässendothel rollt sich zusammen und verklebt
Thrombozytenfunktion
- Thrombozytenadhäsion
- Thrombozyten lagern sich an die Wundränder an
- Thrombozytenaggregation
- TC verformen sich und ballen sich zusammen
- Thrombozytenpfropf entsteht = weisser Abscheidungsthrombus
- Verschluss der Wunde in 1 – 3 Minuten
- Blutungszeit:
- Zeit von der Verletzung bis zum Stillstand der Blutung
- Freisetzung von Substanzen aus der Granula
- Thromboxan A2: fördert die Vasokonstriktion
- Thrombozytenfaktor 3: wichtige Rolle bei der Blutgerinnung
- Rother Thrombus
- Einlagerung von EC in den weissen Ausscheidungsthrombus
- Produkt der späteren sekundären Hämostase
Blutgerinnung
- beginnt gleichzeitig mit der Thrombozytenaggregation
- durch Bildung eines faserigen Netzes aus Fibrin
- Bildung des Endgültigen Thrombus
Geht nur unter Beteiligung vieler Gerinnungsfaktoren àGerinnungskaskade
Gerinnungsfaktoren
- Eiweisskörper im Blut
- Wenn chemisch Aktiviert mit enzymatischer Wirkung
- Faktor I= Fibrinogen
- Faktor II= Prothrombin
- Faktor III = Gewebsthrombinokase (Gewebsfaktor
- Startpunkt des Exogenen Gerinnungssystems
- Faktor IV = Kalzium
- Faktor V= Proaccelerin
- Faktor VI = aktiviertem Faktor V
- Faktor VII = Proconvertin
- Faktor VIII = Hämophilie A Faktor
- Faktor IX = Hämophilie B Faktor
- Faktor X = stuart prower Faktor
- Faktor XI = rosenthal Faktor
- Faktor XII = Hageman- Faktor
- Startpunkt des endogenen Gerinnungssystems
- Faktor XIII = fibrinstabilisierender Faktor
Gerinnungskaskade exogenes System
- Bei grösseren, äusseren Gewebsverletzungen aktiviert
- Bei Einblutungen in das Gewebe
- Gerinnungsfaktor III wird freigesetzt àaktiviert Faktor VII àstartet die Gerinnugnskaskade in Sekunden
Gerinnungskaskade im Endogenen System
- Gefässschäden auf das Endothel beschränkt
- Beginnt mit dem Faktor XII
- Kontaktaktivierung bei Kontakt mit dem verletzen Endothel àAktivierung Faktor XI àaktiviert Faktor IX
- Aktivierter Faktor IX aktiviert zusammen mit VII den Faktor X
- Benötigt Kalziumionen und Throbozytenfaktor 3 (TF3)
- Durch TF3 Gerinnung auf einen Ort beschränkt
- Langsamer als Exogenes System (1 – 6min)
- Benötigt Kalziumionen und Throbozytenfaktor 3 (TF3)
Gemeinsame Endstrecke der Gerinnung
- Auf der Stufe des Faktor X
- Aktivierung von Prothrombin zu Thrombin
- Faktor X mit Faktor V und Kalzium
- Thrombin wandelt Fibrinogen zu Fibrin um
- Faktor XIII Schützt den TCpfropf vor der vorzeitiger Auflösung
Synthese der Gerinnungsfaktoren
- In der Leber
- Bei Lebererkrankungen Gerinnungsfaktormangel und zu Gerinnungsstörungen
- Vitamin K
- Für die Bildung von Prothrombin und den Gerinnungsfaktoren VII, IX und X
Hemmstoffe der Gerinnungsfaktoren
- Zur Vermeidung unnötiger Gerinnungen
- Zirkulieren ständig im Blut
- Inhibitoren: sorgen mit dafür das die Blutgerinnung nur an der Verletzungsstelle erfolgt
- Antithrombin III, Protein C und Protein S
Abschluss der Wundheilung und Fibrinolyse
Quick
- Zitratblut wird mit Gewebsthrombokinase und Kalzium vermischt àstart der Gerinnungskaskaden
- Dauer ist abhängig von Faktoren I, II, V, VII und X
- Prüft das exogene System
- Quick wert wird bezogen auf eine Standartzein und in Prozenten angegeben
- Normal 70 – 120%
- Marcumar Therapie 15%
Gerinnungsdiagnostik
- Meistens mit Zitratblut: ungerinnbares Blut durch den Zusatz von Natriumzitrat
- Quick
- INR
- PTT
- TZ
- Blutungszeit
- Thrombozytenzahl
- Aggregationsfähigkeit der TC
INR
- Nachteil des Quick Wertes von Reagens abhängig und deshalb nicht vergleichbar
- INR entsprechender Korrekturfaktor
- Normwert 1,0
PTT
(partielle Thromboplasteinzeit)
- Zitratplasma gemischt mit Kalzium, einem gemahlenem Mineral zur Kontaktativierung und Thrombozytenfaktor 3
- Zeitdauer bis zum Einsetzen der Gerinnung
- Erlaubt die Kontrolle des endogenen System
- Verlängerung durch einen Mangel an Faktor VIII oder IX
- Zur Überwachung eine Vollheparinisierung
TZ
(Thrombinzeit, Plasmathrombinzeit)
- Zusatz von Thrombin zu Zitratplasma
- Messung der Gerinnunszeit
- Zur Überwachung einer Heparinisierung oder Lyse Therapie
Blutungszeit
- Screeningtest für Thrombozytenfunktion
- Normalwert 1- 3 min
Aggregationsfähigkeit der Thrombozyten
- Zugabe einer aggregationsfördender Substanz
- Überprüfung des Thrombozytenaggregats