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HERZ - PATHOLOGIE
HERZ - PATHOLOGIE
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A. M.
A. M.
Diese Lernkarten behandeln medizinische Herzpathologien und deren Behandlung auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf Erkrankungen wie Angina pectoris, Herzinfarkt, Endokarditis und koronare Herzkrankheiten, wobei Medikamente, Symptome, Ursachen und Behandlungsmethoden detailliert erklärt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Herzmedikamente und deren Wirkungen vertiefen möchten.
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Cartes-fiches
HERZ - PATHOLOGIE
- Koronare Herzkrankheiten (KHK) und Koronarinsuffizienz
- Klinische Schweregradeinteilung der Koronarinsuffizienz
- I = Asymptomatisch
- II = Stabile Angina Pectoris (Belastungs-Angina-pectoris)
- III = Instabile Angina pectoris (Angins pectoris gravis, Ruhe-Angina pectoris)
- IV = Herzinfarkt
HERZ - PATHOLOGIE
- Angina pectoris (Brustenge)
- Definition bzw. Pathologie
- Es kommt zu einer 3 - 20 Minuten andauernden Unterversorung des Herzmuskels mit Sauerstoff.
- Es kommt nicht zum absterben von Herzmuskelzellen
HERZ - PATHOLOGIE
- Angina pectoris (Brustenge)
- Symptome
- LEICHTE ANGINA PECTORIS ANFÄLLE
- Enge- oder Druckgefühl im Brustbereich
- SCHWERE ANGINA-PECTORIS ANFÄLLE
- Schmerzen, die bis 20 Minuten anhalten können.
- sie können hinter dem Brustbein, im Arm, in der linken Kleinfingerseite, im linken Unterkiefer, im Oberbauch oder im Rücken, in der rechten Schulter und selten im Brustbereicht un gleichzeitigim linken und rechten Arm auftreten.
- SCHWERSTE ANFÄLLE
- mit Todesangst wie beim Herzinfarkt
HERZ - PATHOLOGIE
- Stabile und instabile Angina pectoris
- Unterscheidungsmerkmale
- STABILE ANGINA PECTORIS
- Die Anfälle treten stets nach dem Patienten gut bekannten Auslösern auf, bsp: nach dem Treppensteigen
- Beschwerden hören durch Ruhe nach ca. 5 - 15 Minuten auf
- Nach Einnahme von Nitro-Spray klingen die Beschwerden innerhalb von 1 - 2 MInuten ab
- INSTABILE ANGINA PECTORIS
- Häufigekeit und Schwere der Anfälle nehmen zu
- Anfallsdauer nimmt zu
- Die Anfälle treten unerwartet, schon bei geringen Belastungen oder sogar im Ruhezustand bzw. nachts auf.
- Zunehmender Bedarf an Medikamenten
HERZ - PATHOLOGIE
- Herzinfarkt (Myokarinfarkt)
- Definition bzw. Pathogenese
- Durch eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff kommt es zum Absterben von Herzmuskelgewebe (Herzmuskelnekrose)
HERZ - PATHOLOGIE
- Herzinfarkt (Myokarinfarkt)
- Ursache
- Arteriosklerose der Herzkranzgefässe, die ihrerseits das Auftreten von Thromben und Embolien begünstigen
- Koronarspasmen spielen eine zusätzliche Rolle
- Es kann evtl. eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Vitaminen C evtl. auch D, bestimmten Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen vorliegen.
- Ausserdem spielen evtl. auch Bakterien (Chlamydien) mit eine Rolle
HERZ - PATHOLOGIE
- Herzinfarkt (Myokarinfarkt)
- Pathogenese
- bei den meisten Patienten wird in den arteriosklerotisch veränderten Herzkranzgefässen ein Thrombus nachgewiesen.
- Wächst dieser Thrombus allmählich und löst sich nicht, so kommt es erst zu stabilen und dann zu instabilen Angina pectoris Anfällen und letztlich zum Herzinfarkt.
- in seltenen Fällen ist es zu Herzinfarkten gekommen ohne dass man Gefässversänderungen der Herzkranzgefässe nachweisen konnten.
- Ob Gefässspasmen alleine einen Infarkt auslösen können, ist noch umstritten.
HERZ - PATHOLOGIE
- Herzinfarkt (Myokarinfarkt)
- Symptome
- Schmerzen (meist länger als 20 bis 30 MInuten) → Lokalisation wie bei Angina pectoris, gerade bei Frauen eher als heftige Oberbauchschmerzen.
- Atemnot (Todes-) Angst, Vernichtungsgefühl
- Schwächegefühl
- Übelkeit, Erbrechen, vermehrtes Schwitzen
- Gesicht kann aschfahl, zynotisch oder blass sein
- Blutdruck und Puls sind meist normal
- Ausnahmen:
- Vorderwandinfarkt: (rechte Kammer) → evtl. Tachykardie und Hypertonie
- Hinterwandinfarkt (linke Kammer) → evtl. Hypotonie und Bradykardie
- Ausnahmen:
- Ein bis zwei TAge nach einem Herzinfarkt kann es zum Resorptionsfeiber (ca. 38°) kommen
HERZ - PATHOLOGIE
- Akutes Koronarsyndrom
- Definitioin
- Wenn man einen Patienten aufgrund seiner Symptome nicht ansehen kann, ob er an einem Herzinfarkt oder einem schweren Angina pectoris Anfall leidet spricht man von einem akuten Koronarsyndrom
- Dies umfasst folgende Erkrankungen
- Schwerer Angina-pectoris Anfall
- Instabile Angina pectoris
- Akuter Herzinfarkt
- Dies umfasst folgende Erkrankungen
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Wirkung
- Kontraktionskraft des Herzmuskels ► positiv inotrop
- Herzfrequenz ► negativ chronotrop
- Erregungsleitungsgeschwindigkeit ► negativ dromotrop
- Erregbarkeit des Herzens ► positiv bathmotrop
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Wechselwirkung mit Kalzium und Kalium
- Kalzium setzt die Digitaliswirkung herauf
- Kalium setzt die Digitaliswirkung herab
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Betarezeptorenblocker (Betablocker)
- Wichtige Wirkungen
- Betarezeptorenblocker (Betablocker)
- Kontraktionskraft des Herzmuskels (negativ inotrop)
- Herzfrequenz (negativ chronotrop)
- Erregungsleitungsgeschwindigkeit (negatvi dromotrop)
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Nitroglycerin (Sprengöl, Glyceryltrinitrat, Glyceroltrinitrat)
- Wirkung
- Nitroglycerin (Sprengöl, Glyceryltrinitrat, Glyceroltrinitrat)
- Gefässerweiternd
- Koronarien
- Herzmuskel wird besser mit Sauerstoff versorgt.
- Im ganzen Körper fliesst weniger Blut zum Herzen zurück, deshalb muss das Herz weniger Arbeit leisten und der Sauerstoffbedarf sinkt.
- Koronarien
- Durch die Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Herzens bei gleichzeitig sinkendem Sauerstoffbedarf wird der Angina-pectoris Anfall prompt beendet.
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Kalziumantagonisten (Kalzium-Kanalblocker, Kalziumblocker)
- Wirkung
- Kalziumantagonisten (Kalzium-Kanalblocker, Kalziumblocker)
- Verhindern den Einstrom von Kalzium in die Zelle.
- Hier wird Kalzium gebraucht, um ATP herzustellen. Fehlt Kalzium, so fehlt Energie für die Herzarbeit. Dies führt zu einer Schwächung des Herzmuskels, schont damit das Herz und setzt den Sauerstoffbedarf herab.
- Die Gefässerweiterung
- Verbessert die Koronardurchblutung
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- ACE-Hemmer
- Wirkung
- ACE-Hemmer
- Sie hemmen den Ablauf des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
- indem sie dei Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II blockieren.
- Steht kein Angiotensin II zur Verfügung, so kann es auch keine blutdrucksteigernde Wirkung entfalten.
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- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Diuretika
- Wirkung
- Diuretika
- Regen die Harnausscheidung durch die Ausscheidung von körpereigenen Iionen an.
- Deshalb werden Sie zum Ausschwemmen von Ödemen aller Art eingesetzt.
HERZ - PATHOLOGIE
- Schulmedizinsche Herzmedikamente
- Antiokoagulanzien
- Wirkungen
- Medikamentengruppen
- Antiokoagulanzien
- Verbesserung der Blutfliesseigenschaft, das sie die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabsetzen
- Acetylsalicylsäure (ASS)
- verhindern das Zusammenballen der Thrombozyten
- Heparin
- Heparin hat den Vorteil, dass die Wirkung schnell eintritt. Der Nachteil ist, dass diese Wirkung nur einige Stunden andauert.
- Cumarine
- Verdrängen in der Leber das Vitamin K, so dass sie keine Prothrombin und ander Vitamin K-abhängige Gerinnungsfaktoren herstellen können.