GEWEBE


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie von Nerven-, Muskel- und Bindegewebe, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Nervenzellen, Synapsen, sowie die verschiedenen Arten von Muskelgewebe, einschließlich Herz-, Skelett- und glattem Muskelgewebe. Zudem werden die chemischen Vorgänge bei der Muskelkontraktion und die Heilung von Knochenbrüchen detailliert erklärt. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von den präzisen Erklärungen und Abbildungen, um ihr Verständnis der Gewebetypen und deren Funktionen zu vertiefen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
24.08.2018 / 16.08.2023

Flashcards

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • zähle alle Anteile auf

  • Epiphyse
  • Diaphyse
  • Wachstumsfuge
  • Periost
  • Knochenmantel
  • Markhöhle

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Epiphyse

  • Gelenkende
  • Bälkchenwerk (Spongiosa)
    • Aus Druck- und Zuglinien, die dem Knochen Festigkeit geben und helfen Körpergewicht einzsparen (schwammartig)

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Diaphyse

  • Knochenschaft
    • Markhöhle
    • ist beim Erwachsenen mit gelben und beim Kind mir rotem Knochenmark gefüllt

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Wachstumsfuge

  • Epiphysenfuge
  • zwischen Epiphyse und Diaphyse

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Periost

  • Knochenhaut
    • mit einer Knochen bildenden Schicht und einer Faserschicht

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Knochenmantel

  • Kompakta
  • aus kompaktem Knochenmaterial

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Markhöhle

  • mit rotem (Kind) oder gelbem (Erwachsenen) Knochenmark gefüllt

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Ernährung der Kompakta

  • spezielles Kanälchensystem
  • vom Periost aus ziehen Blutgefässe durch Volkmann-Kanäle (Querkanäle) zu den Havers-Kanälen (Zentralkanäle),
    • von hier aus diffundieren die Nährstoffe und Sauerstoff zu den Knochenzellen (Osteozyten)

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Anteile eines Röhrenknochens
      • Arten der Verknöcherung (Ossifikation)

  • knorpelige Verknöcherung
    • chondrale Ossifikation
    • Bindegewebe → Knorpelgewebe  → Knochengewebe
  • Bindegewebige Verknöcherung
    • desmale Ossifiktaion
    • ohne den Zwischenschritt über die Knorpelbildung

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Längenwachstum des Röhrenknochens

  • Erfolgt von den Wachstumszonen (Epiphysenfugen) aus.
  • Teilungsaktive Knorpelzellen lagern ständig Kalzium ein und wandeln somit Knorpel- zu Knochengewebe um

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Dickenwachstum der Röhrenknochen

  • Erfolgt von der Knochenhaut (Periost) aus
  • Knochenbildungszellen (Osteoblasten)
    • vermehren sich ständig und schieben die älteren Zellen in Richtung Markhöhle
  • Knochanabbauzellen (Osteoklasten)
    • Sitzen an der Knocheninnenhaut (Endost) und bauen die überalterten Knochenzellen ab

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Grünholzfraktur

  • In diesen Fällen ist der kindliche Knochen entweder ganz oder teilweise gebrochen, der Periostschlauch ist fedoch noch intakt und "schient" den Knochen.
  • die Knochenenden liegen gut aneinander, sod das diese Brüche besonders gut und komplikationslos ausheilen können.

GEWEBE

  • BINDEGEWEBE
    • Kallus

  • Knochensubstanz, die nach einem Knochenbruch an der Bruchstelle neu gebildet wird (durch chondrale Ossifikation)

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Aufgaben

  • Muskelzellen besitzen in hohem Masse die Fähigkeit zur Kontraktion, bei der viel Wärme freigesetzt wird
    • 55% der eingesetzten Energie dient der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur
    • 45% der eingesetzten Energie wird für die Kontraktion verwendet.

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Aufgaben

  • Im Innern der Muskelzelle befindet sich feine Muskelfasen - Myofibrillen.
    • dickere Myosinfilamente
    • dünnere Aktinfilamente
    • Bei der Muskelverkürzung schieben sich diese feinen Aktin- und Myosinfilamente ineinander - Filamentgleiten, dabei spielt Kalzium eine grosse Rolle
  • Die Muskelzellen lagern Myoglobin als Sauerstoffspeicher ein. Myoglobin hat eine 6-fach höhere Affiniatät zu Sauerstoff als Hämoglobin. Das bedeute, dass sich Myoglobin leichter bzw. besser mit Sauerstoff verbindet als Hämoglobin. Myoglobin verleiht dem Muskelgewebe seine rötliche Farbe, Hämoglobin dem Blut.

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Museklgewebsarten

  • glattes Muskelgewebe
  • quer gestreiftes Muskelgewebe (Skelettmuskulatur)
  • Herzmuskelgewebe

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Glattes Muskelgewebe
      • Kennzeichen

  • arbeitet unwillkürlich
  • arbeitet langsam
  • arbeitet rhythmisch
  • arbeitet autonom
    • von Sympatikus und Parasympatikus beeinflusst
  • Plastizität
    • Muskelzellen können sich über längere Zeit verkürzen / dehnen, ohne dass es zur Ermüdung kommt.

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Glattes Muskelgewebe
      • Vorkommen

  • in der Wand von Hohlorganen
    • Magen
    • Darm
    • Harnleiter
    • Gallenblae
    • Harnblase
    • Gebärmutter
    • Eileiter,....

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Glattes Muskelgewebe
      • Aufbau

  • Muskelzelln sind ca.
    • 0,1 mm lang
    • spindelförmig
    • haben im Zentrum einen Kern und zeigen auch unter dem Mikroskop keine Querstreifen

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Quergestreifte Muskelgewebe (Skelettmuskulatur)
      • Kennzeichen

  • willkürlich
  • schnell
  • unrhythmisch
  • Impulse stammen aus dem Zentralnervensystem

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Quergestreifte Muskelgewebe (Skelettmuskulatur)
      • Vorkommen

  • in den Muskeln, die am Skelett festgewachsen sind
    • Ausnahme: mimische Muskulatur

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Quergestreifte Muskelgewebe (Skelettmuskulatur)
      • Aufbau

  • Muskelzellen (Muskelfasern) haben eine Lànge von einigen MIlimetern bis hin zu 15-20 cm
  • Querstreifen snd unter dem Mikroskop zu erkennen, da die Myofibrillen regelmässig angeordnet sind.
  • besitzt viele randständige Kerne

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Herzmuskelgewebe
      • Kennzeichen

  • unwillkürlich
  • rhythmisch
  • schnell
  • autonom
    • von Symtathikus und Parasympathikus beeinflusst

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Herzmuskelzellen
      • Aufbau

  • Querstrefung - wie bei der Skelettmuskulatur
  • ca. 0,1 mm lang - wie die glatten Muskelzellen
  • Haben einen einzigen kern, der in der Zellmitte liegt
  • die einzelnen Zellen besitzen Glanzstreifen

GEWEBE

  • MUSKELGEWEBE
    • Chemische Vorgänge bei der Muskelkontraktion

  • Muskelzelle bevorratet Energie in Form von ATP
    • ATP  → ADP + P + Energie
  • Vorrat kann kurzfristig ergänzt werden
    • Kreatinphosphat + ADP  → Kreatin + ATP
  • Vorrat wird langfristig aufgefüllt
    • Glykogen wird zu Glukose abgebaut, dieser wird noch weiter reduziert zu Brenztraubensäure
      • MIt Sauerstoff:
      • Brenztraubensäure + O2 → CO2 + H2O + Energie (viel)
    • Ohne Sauerstoff
      • Brenztraubensäure  →  Milchsäure  +  Energie (wenig)

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Aufgaben
      • Nervenzellen (Neuronen)

  • Erregungsbildung
  • Erregungsleitung
  • Reizaufnahme
  • Reizverarbeitung
  • Haben die Fähigkeit zur Zellteilung verloren

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Aufgaben
      • Gliazellen (Glia, Neuroglia)

  • sollen die hoch spezialisierten Nervenzellen stützen, ernähren, isolieren und schtzen
  • Behalten die Fähigkeit zur Zellteilung
  • Im ZNS
    • Makroglia: Astrozyten
    • Mikroglia: Hortega-Zellen u.a.
  • Im PNS:
    • Schwann-Zellen um periphere Nerven
    • Mantel-Zellen um Nervenzellen in Spinalganglien und vegetative Ganglien

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Aufbau einer Nervenzelle

  • Soma
    • Der Nervenzellekörper
  • Dendrit
    • zuführende Fortsatz, der die ankommende elektrische Erregung aufnimme und si zum Soma hin leitet
  • Axon (Dendrit)
    • der wegführende Fortsatz, das es die Erregung vom Nervenzellkörper weg leitet.
    • kann Milimeter bis zu einem Meter lang werden
    • teilt sich an seinem Ende in viele Endverzweigungen auf und bildet mit anderen Zellen Synapsen (Dutzende bis Zehntausen)

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Synapsen
      • Aufbau

  • Synaptischer Spalt
  • Präsynaptische Membran
  • Postsynaptische Membran

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Synapse
      • Funktion

  • Umschaltstelle für die chemische Erregungsübertragung
    • auf eine andere Nervenzelle oder ein Erfolgsorgan (motorische Endplatte)
    • Wichtige Neurotransmitter sind Azetylcholin und Noradrenalin
    • ermöglichen komplexe Verschaltungen  ► an einem Axon können sich bis zu 10.000 Synapsen befinden
    • Haben eine Ventilfunktion  ►  sie geben die Erregung nur in eine Richtung weiter

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Unterscheidung nach Art ihrer Isolierung
        • Markreiche (myelinisierte) Nervenfasern

  • Besitzen eine Isolierung aus spiralig um die Nervenfasern gewickelten Schwann-Zellen.
  • Kommen v.a. an peripheren Nervenzellen vor.
    • höhere Leitungsgeschwindigkeit
    • Saltatorische Erregungsleitung
      • die elektrische Erregung "springt" von Ranvier-Schnürring zu Ranvier-Schnürring

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Unterscheidung nach Art ihrer Isolierung
        • Markarme Nervenfasern

  • Mehrere Nervenfasern sind in den Zellleib einer Mantelzelle eingeschlossen
    • Vorkommen: v.a. im Zentralvervensystem und im vegetativen Nervensystem

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Unterscheidung nach Richtung der elektrischen Impulse
        • afferente Nervenfasern

  • leiten die Erregung von der Peripherie zum Zentralnervensystem
    • sensible Fasern, die sensorische Impulse weiterleiten (z.B. Sinnesreize, Tast- bzs. Druckempfindungen)
    • Schmerzfasern

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Unterscheidung nach Richtung der elektrischen Impulse
        • efferente Nervenfasern

  • leiten die elektrische Energie vom Zentralnervensystem in die Peripherie
    • motorische Nervenfasern, die die Impulse zur quer gestreiften Muskulatur bringen
    • Fasern des vegetativen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus), die die Impulse an die glatte Muskulatur oder an die Drüsen weiterleiten.

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Zustandekommen von
        • Membranpotenzial

  • Spannungsunterschied zwischen Zwischenzellraum und Nervenzelle (ca. 90mV)
    • durch eine ungleiche Ionenverteilung
      • Kalium (K+) kommt vor allem in der Zelle vor
      • Natrium kommt vor allem im Interstitium vor

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Zustandekommen von
        • Aktionspotenzial

  • wird eine Zelle gereizt, ändert sich die Membrandurchlässigkeit für Ionen
    • Natrium strömt massenhaft in die Zelle ein
    • Kalium weicht in den Zwischenzellraum aus.
  • Die Zellmembran wird depolarisiert

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Âlles oder nichts Gesetz

  • wird eine Nerven- bzw. Muskelzelle gereizt, kommt es daraufhin zu einer vollständigen oder zu gar keiner Reaktion
  • Ob ein Reiz als stark oder schwach eingestuft wird, hängt ab von:
    • der Anzahl der erregten Nervenfasern
    • der Anzahl der Aktionspotenziale, pro Zeiteinheit

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Schwellenwert

  • Damit eine Nerven- bzw. Muskelzelle reagiert, muss der Reiz eine bestimmte Stärke (Schwellenwert) überschreiten.
    • die Nervenzelle kann Impulse zeitlich / räumlich summieren

GEWEBE

  • NERVENGEWEBE
    • Nervenfasern
      • Refraktärzeit

  • nach einer Reizung bleibt der Nerv eine Zeit lang unerregbar
    • absolute Refraktärzeit:
      • Nerv ist vollständig unerregbar
    • realtive Refraktärzeit:
      • Ein sehr starker REiz kann eine schwache Reaktion auslösen

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