Operations Research

operations research

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S. K.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Konzepte der Operations Research, die für Universitätsstudenten relevant sind. Sie konzentrieren sich auf Netzplantechniken, Tourenplanung, Flussprobleme und Simulationen, wobei Begriffe wie Knoten, Kanten, Graphen und Verfahren wie Savings und 2-opt im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende, die sich auf Prüfungen in Betriebswirtschaftslehre vorbereiten und ein tieferes Verständnis für Optimierungsprobleme und deren Lösungsansätze erlangen möchten.
Karten
59
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.08.2018 / 13.02.2024

Lernkarten

 

 

Vorteile einer Simulation 

  • Einganswerte beliebig verändern, ohne die Realität zu verändern 
  • Tests über Systeme möglich, die noch nicht existieren 
  • Zeitkompression: Verhalten über längeren Zeitraum kann in wesentlich kürzerer Zeit simuliert werden 
  • Sensitivitätsanalysen durch Manipulation der Eingangsgröße 
  • Grafische Darstellung und Manipulation mölglich 

 

 

Probleme Simulation 

 

  • Forderungen nach einer genauen Abbildung der Wirklichkeit schwer einzuhalten 
  • hoher Zeitaufwand zur Modellentwicklung - hohe Kosten 
  • Datensammlung, Interpretation und Analyse häufig schwierig & zeitaufwendig 
  • Simulationsergebnisse sind schwierig zu interpretieren 

 

 

Def. Systemumgebung (Umwelt), Struktur und Verhalten 

  • Systemumgebung/Umwelt : alle externen Faktoren, die eine Änderung im System verursachen können
  • Struktur: der interne Aufbau eines Systems 
  • Verhalten: die von außen beobachtbaren Manifestierungen eines Systems 

 

 

diskrete und kontinuierliche Modelle

  • disrekt : Änderungen der Systemzustände an bestimmten (diskreten) Zeitpunkten
  • kontinuierlich: kontinuierliche / steige Änderungen der Systemzustände 

 

 

Def. Flussnetzwerk

 

gerichteter Graph G, wobei N die Menge der Knoten und A die Menge der Kanten darstellt 

 

 

Successive Shortest Path Algorithmus 

 

Voraussetzungen: Netzwerk ohne untere Schranken und alle Kosten auf den Kanten nichtnegativ --> der Nullfluss ist ein kostenminimaler Fluss auf dem Netzwerk der Größe 0

Idee : Ausgehend vom Nullfluss --> versuche den Fluss sukzessive über kürzeste Wege von s nach t des Restflussnetzwerkes zu vergrößern bis ein kostenminimaler Fluss der gewünschten Größte entsteht 

 

 

S-T- Flussproblem

  • Spezialfall des Transshipment Modells 
  • eine Quelle 
  • eine Senke 
  • alle anderen Knoten sind Umladeknoten 

Bsp: Verkehrsfluss im Stadtnetzwerk, Datenpakete im Telekommunikationsnetzwerk

 

Sukzessive Verfahren Transportlogistik 

1. Route- First Cluster second: geeignet  für kantenorientierte Tourenplanungsprobleme 

2. Cluster-first route second: geeignet für knotenorientierte Tourenplanungsprobleme (Sweep verfahren) 

 

Parallelverfahren Transportlogistik 

- geeginet für knotenorientierte Probleme 

1. Konsutrktionsverfahren : Savings Verfahren 

2- 2 -opt und 3-opt Verfahren sowie Verallgemeinerungen 

 

 

allgemeines heuristisches Vorgehen für Optimierungsprobleme 

1. Eröffnungsverfahren: Bilde eine gute zulässige Lösung (Sweep oder Savings) 

2. Verbesserungsverfahren : Verbessere diese Tour iterativ (2-opt) 

 

 

Das Savings Verfahren

  • gegeben : symmetrische Entfernungsmatrix 
  • Anfangslösung : Pendeltour zu jedem Kunden und zurück, Anfangslösung wird schrittweise verbessert 
  • jeweils zwei Touren werden zusammengelegt, soweit Zeit-/Kapazitätsrestriktionen nicht verletzt werden 
  • Endkunden sind die ersten und letzten Kunden 
  • zwei Routen werden durch Übergang von einem Endkunden der ersten Tour zu einem Endkunden der zweiten Tour verknüpft 

 

 

Gantt Diagramm

 

  • Graph oder Balkendiagramm mit einem Balken für jede Projektaktivität
  • hierbei wird der Zeitverbrauch der einzelnen Aktivitäten dargestellt 

 

Grundlagen für Netzplantechnik 

  • es sind gegeben : Vorgänge und Ereignisse & Reihenfolgebeziehungen zwischen Vorgängen/Ereignissen 
  • Vorgänge werden als Knoten dargestellt 
  • Knoten werden durch Rechtecke symbolisiert und Reihenfolgebeziehungen durch Pfeile veranschaulicht 

 

 

Grundregeln zur Erstellung von Netzplänen 

  • Vorgänge werden als Knoten dargestellt 
  • Knoten werden durch Rechtecke symbolisiert und Reihenfolgebeziehungen durch Pfeile veranschaulicht 
  •  

 

 2- opt- Verfahren 

 

  • Heuristisches Verbesserungsverfahren, das durch vertauschen von 2 Kanten gegen 2 andere Kanten in einer zuvor bestimmten Tour versucht diese zu verbessern 
  • Voraussetzungen : Kostenmatrix eines ungerichteten, bewerteten Graphen mit n Knoten UND eine Tour mit Route 

 

 

Vorgehen 2 - opt Verfahren 

  • wähle 2 Knoten die nicht aufeinander folgen und weit vom Depot entfernt sind 
  • Bestimmt die jeweiligen Nachfolger dieser Knotenpunkte 
  • Verbinde die gefundenen Knotenpunkte 
  • Löse die Beziehung von den Knotepunkten zu ihren Nachfolgern 
  • verbinde beide Nachfolger miteinander ? 
  • Ist gefundene Lösung besser ? 

 

 

Savings Verfahren 

  • Savings = die Strecke, die gespart werden kann, wenn zwei Touren über die Enkunden i und j verbunden sind 
  • sij = doi + doj - dij 
  • sij ist umso größer, je näher i und j beinander liegen und je weiter sie vom Depot entfernt sind 
  • verbinde Touren miteinander, da wo das Saving am größten ist 

 

 

Beispiele für Netzplantechnik

  • Forschung und Entwicklung 
  • Bauprojekte (Schiffe, Kraftwerke, Fabriken) 
  • Kampagnen (Werbekampagnen) 
  • Planung von Großveranstaltungen 

 

Definition Netzplan 

  • ein gewichteter Graph mit Kanten-und/oder Knotenbewertungen 
  • enthält die vom Planer als wesentlich erachteten Elemente und deren Reihenfolgebeziehungen 
  • er gibt die Struktur des Projektes wieder 
  • Hat ein Startereignis (Projektanfang) und ein Endergebnis (Projektende) 

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