Kommunikationsleiter - VWL
Fragen mündliche Prüfung
Fragen mündliche Prüfung
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Cartes-fiches
Allokationsfunktion
Zuordnen verfügbaren Ressourcen an die Herstellung bestimmter Güter
Damit wird entschieden, welche Güter in welchem Verfahren und mit welchen Produktionsmitteln wann und wo hergestellt werden.
So werden z.B. die knappen Ressourcen dorthin gelenkt, wo die Verwendung am dringensten ist - wo das ist, zeigen die Nachfrager durch ihre Kaufentscheide.
Die unsichtbare Hand
Jedes Individuum wird bei der Verfolgung seines eigenen Vorteils von einer unsichtbaren Hand geleitet, dass das grösstmöglichste Wohl aller erreicht wird.
Das heisst:
- Produzent bietet dem Konsument was er kaufen will um Gewinn zu erziehlen
- Konsument steigert davon eigenen Nutzen
- Maximierung Eigennutzen steigert das gesellschaftliche Wohl
--> Folge von individuellen Handlungen durch die "unsichtbare" Hand
Markteffizienz
- Die Börsenkurse entwickeln sich entsprechend den realen ökonomischen Bedingungen.
- Im Effizienten Markt gehen Kursrelevante neue Informationen sofort in die Kursbildung ein.
Marktversagen
Die Koordination und Allokation durch den Marktmechanismus kann unter bestimmten Bedingungen unvollkommen sein und zu gesellschaftlich unerwünschten Nebeneffekten führen. Es gibt verschieden Arten
- Marktversagen bei Wettbewerbseinschftänkungen
- Marktversagen bei öffentlichen Gütern
- Marktversagen bei externen Effekten
- Marktversagen bei asymetrischer Information
Rent seeking
Absicht, sich über staatliche Reguliertung Vorteile zu beschaffen
= Wettbewerbseinschränkungen
öffentliche Güter oder Kollektivgüter
Wenn es Güter gibt, die von privater Seite nicht angeboten werden, obwohl eine kaufkräftige Nachfrage vorhanden ist.
z.B. öffentliche Sicherheit, Strassenbeleuchtung, Stadtpark
Trittbrettfahrer
Bei öffentlichen Gütern wo sowohl das Ausschlussprinzip als auch die Rivalität im Konsum nicht funktioniert.
z.b. Bergluft beim Wandern,
Bedeutung Produktionsfaktor Boden in der Schweiz
1. Lebengrundlage
2. Basis für Land- und Forstwirtschaft
3. Standortfaktor für Wirtschaft
4. Verkehrslage in Europa
Wohlstand
Basiert auf Vermögen und Einkommen
Wohlfahrt
Heisst Lebensqualität
Grenzen des Wachstums?
- Überbordender Güterverbrauch
- Zunehmende Wegwerfmentalität
- Raubbau an global begrenzten Rohstoffen
- Bedrohung Umwelt
- Soziale Ungerechtigkeiten
Wovon hängt die Nachfrage ab?
- Preis
- Nutzenvorstellung
- Preis anderer Güter
- Einkommen
- Zukunftserwartungen
Wovon hängt das Angebot ab?
- Preis
- Kosten
- Technologie
- Staat
Wann nimmt Angebot zu und ab
Zunahme bei steigendem Preis
Abnahme bei sinkendem Preis
Wann nimmt Nachfrage ab und zu?
Zunahme: Sinkendem Preis
Abnahme: Steigendem Preis
Funktion des Marktes bzw. Zentrale Fragen der Wirtschaftlichen Ordnung
- WAS wird produziert
- WIE wird produziert
- Für WEN wird Produziert
Funktion Marktwirtschaft
- Funktion Preis: Information, Allokation, Koordination, "Unsichtbare Hand"
- Voraussetzungen: Privateigentum, Vertragssicherheit und Rechtssicherheit, Freier Marktzugang, Grosse Anzahl Marktteilnehmer
- Aufgaben Staat: Ordnung, Verteilgerechtigkeit, Korrektur Marktversagen unter Vermeidung Staatsversagen, Wirtschaftliche Stabilität
Aufgaben Staat in der Marktwirtschaft
- Spielregeln festlegen um nötige Voraussetzungen für eine Marktwirtschaft zu schaffen
- Grundbedingungen (Privateigentum, Vertragsfreiheit, Rechtsicherheit, freier Zugang zum Markt und Wettbewerb)
- Verhindern von Marktversagen
- Gewährleistung gerechte Einkommens. und Vermögensverteilung
- Förderung wirtschaftliche Stabilität
Gründe Staatsversagen
- Politisch motivierte Entscheidungen
- Verzerrungen der Allokationseffizienz
- Regulierungskosten
- Geschichtliche Gründe - Trends
Wirtschaftskreislauf
Güterkreislauf
Unternehmungen --> Konsumgüter ---> Haushalte
Unternehmungen <-- Produktionsfaktoren <--- Haushalte
Geldkreislauf
Unternehmungen --> Einkommen ---> Haushalte
Unternehmungen <-- Konsumausgaben <--- Haushalte
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
= VGR
Ziel ist es, die Leistung einer Volkswirtschaft zahlenmässig zu erfassen
- Produktionsseite = Angebot
- Verwendungsseite = Nachfrage
- Einkommensseite = Bezahlung Produktionsfaktoren
Ablauf Produktionsseite
Vorleistung --> Produktion --> Produktionswert
Bruttowertschöfung Produktionsseite
Produktionswert - Vorleistungen
Nettowertschöfung Produktionsseite
Bruttowertschöpfung - Löhne, Gewinn, Steuern, Dividenden, Zinsen, (Abschreibungen)
Bruttoinlandprodukt
= BIP
Gesamtheit aller im Laufe eines Jahres oder eines Quartals erbrachten Wertschöpfungen innerhalb der geografischen Grenzen eines Landes
Was wird seiten Produktion in die VGR gemessen
Produktion von
1. Nicht finanzielle Kapitalgesellschaften
2. Finanzielle Kapitalgesellschaften
3. Staat
(4. Private Haushalte)
(5. Private Organisationen ohne Erwerbszweck (POoE))
6. Übrige Welt (Exporte abzügl. Importe)
Leistungen der privaten Haushalte können nicht
gemessen werden. Beim Staat werden die Summe der
Aufwände addiert. Bei der übrigen Welt werden die
Importe als Vorleistungen abgezogen.
Bruttonationaleinkommen
= BNE
Hier ist nicht entscheidend, dass die Wertschöpfung innerhalb des Landes erbracht wird, sondern dass sie von einer in der Schweiz lebenden Person produziert wird.
Unterschied BIP und BNE
Bruttoinlandsprodukt
Gesamtheit aller im Laufe eines Jahres oder eines Quartals erbrachten Wertschöpfungen innerhalb der geografischen Grenzen eines Landes.
Bruttonationaleinkommen
Gesamtheit aller im Laufe eines Jahres oder eines Quartals erbrachten Wertschöpfungen von einer in einem Land lebende Person.
Bsp. Bäcker wohnt in der Schweiz hat Bäckerei in DE - Zählt zum CH-BNE aber nicht zum CH-BIP
Bs. Metzger wohnt in Deutschland hat Metzgerei in der CH - Zählt zum CH-BIP aber nicht zum CH-BNE
Lorenzkurve in der VWL
Anteil an Einkommen und Vermögen in % in Vergleich zu Anteil Wohlbevölkerung
Gerade Linie = Gleichverteilung
Verfügbares Einkommen & Vermögen in der CH ungleich da ein kleiner Teil der Bevölkerung ein hohes Vermögen hat.
Gini-Koeffizient
Wert zur Einkommensgleichverteilung in der gesamten Welt
Höhe BIP in der CH 2016
659 Mrd. CHF
Grenzen der VGR
- Schattenwirtschaft (unzureichnde Erfassung der Daten)
- Nur monetäre Flüsse werden abgebildet
- Internatonale Vergleiche sind problematisch
- Kein Messinstrument für Wohlfahrt und Lebensqualität
Messinstrument für Wohlfahrt
Human Development Index (UNO)
Human Development Index UNO
Messinstrument für Wohlfahrt
Phasen Konjunkturzyklus
- Hochkonjunktur, Boom
- Konjunkturabschwung
- Rezession, Depression
- Konkjunkturaufschwung
Konjunkturschwankungen
Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotenzial
BRICS-Staaten
Aufstrebende Volkswirtschaften
Brazil
Russia
India
China
South Africa
G8
8 Grösste demokratischen Industrienationen der Welt
(USA, GB, F, I, CA, JP, RU, DE)
G20
Wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt
19 Staaten und die EU
Gleichlaufende Konjunkturindikatoren
- Investitionen
- Exporte
- Konsum
- Umsätze