Kommunikationsleiter - VWL

Fragen mündliche Prüfung

Fragen mündliche Prüfung


J. M.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre, insbesondere im Bereich der Kommunikation und Marktmechanismen. Sie decken Themen wie Preise, Nachfrage, Produktion, und staatliche Eingriffe ab, wobei auch spezifische Modelle wie die Laffer-Kurve und die Multiplikatortheorie erklärt werden. Die Karteikarten sind für Studierende und Wirtschaftsinteressierte geeignet, die ein tieferes Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Flashcards
190
Students
1
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
Other
Created / Updated
11.08.2018 / 13.06.2025

Cartes-fiches

Nachhinkende Konjunkturindikatoren

  • Preise
  • Arbeitslosenquote
  • Löhne
  • Zinsen

Vorauseilende Konjunkturindikatoren

  • Auftragseingänge
  • Geldmenge
  • Konsumentenbestimmung
  • Offene Baukredite

Konjunkturimpulse bzw. Wirtschaftssubjekte

  • Von Nachfrageseite (private, staatlich, ausländisch)
  • Von Angebotsseite (Arbeitsmarkt, Kapitalmarkt, Bodenmarkt)
  • Von Monetäre Seite (Geldmenge, Zinsen, Wechelkurse)
  • Von technischen Entwicklung
  • Massenpsychologische Impulse
  • Ökologische Einflüsse
  • Weltpolitische Situation
  • Änderung der Rahmenbedingungen

Keynesanische Konzeption

Theorie eines Ökonoms.

  • Vertraut nicht auf Selbstheilungskräfte der Wirtschaft
  • Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung
  • Notwendigkeit von staatlichen Eingriffen wird abgeleitet

Monetarische Konzeption

  • Theorie eines Wirtschaftswissenschaftler
  • Geldmenge ist entscheidender Einflussfaktor für Konjunkturverlauf
  • Nationalbank muss versuchen, die Geldmenge auf das Wachstum des Produktionspotenzial ausrichten.

Angebotsorientierte Konzeption

  • Diagnostizieren schlechter Bedingungen für die Anbieter (hohe Kosten, Einschränkungen durch den Staat, zu viele Staatsinterventionen)
  • Theorie fordert rückzug des Staates und mehr Marktwirtschaft (Deregulierung, Privatisierung Senkung Abgabelasten, Verbesserung unternehmerische Rahmenbedigungen)

Chancen des Wachstums

  • Bessere Bedürfnisbefriedigung
  • Höhere Nachfrage nach Arbeitskräften
  • Mehr Freizeit bei steigender Produktivität
  • Weniger Sozialpolitische Probleme

Wachstumspolitik 2016- 2019

Neue Wachstumspolitik stützt sich auf 3 Säulen:

  1. Stärkung des Wachstums der Arbeitsproduktivität
  2. Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaft
  3. Wachstum der Ressourcenproduktivität zur Milderung negativer Nebenwirkungen des Wirtschaftswachstums

Dazu wurde ein Reformpaket von insgesamt 14 Massnahmen
verabschiedet.

 Bestimmungsfaktoren Wirtschaftsfachstum

  • Arbeit (Potential Arbeitskräfte, Produktivität)
  • Wissen (Humankapital, Technischer Fortschritt)
  • Realkapital (Menge, Kapitalproduktivität
  • Natürliche Ressourcen (Menge natürliche Ressourcen und Ressourcenproduktivität)

Wirtschaftspolitische Bereiche für Wirtschaftswachstum

  • Wettbewerbspolitik
  • Aussenwirtschaftspolitik
  • Bildungspolitik
  • Innovationspolitik
  • Finanzpolitik

Inflation

  • Das allgemeine Preisniveau steigt
  • Geldwert sinkt
  • Produkte am Markt werden teurer
  • Meist werden regelmässig benötigte Güter, die für die Volkswirtschaft wichtig sind (Nahrungsmittel, Strom) stärker gewichtet als für die Volkswirtschaft unwichtige Güter (Briefmarken, spezielle Luxusgüter)

Deflation

  • Prozess stetiger Preissenkungen
  • Waren und Dienstleistungen werden preisgünstiger
  • Geringere Gewinnerwartung für Unternehmen
  • Investitionsbereitschaft nimt ab
  • =Senkung Güterproduktion = Entlassungen oder Kurzarbeit

Gründe

  • Wenn die gesamtwirtschaftliche Gütermenge einer zu geringen Geldmenge gegenübersteht
  • Nachfrage ist geringer als VW Angebot.
  • Überproduktion von Gütern

Stagflation

  • Ausgelöst durch Angebotsschock
  • Kostenexplosion und Drosseln der Produktion
  • Gleiche Nachfrage bei reduziertem Angebot = Anstieg der Preise

Wordurch kann Strukturwandel entstehen?

  • Durch Veränderungen in der Nachfrage (wechselnde Konsumpräferenz, Sättigung)
  • Veränderung im Angebot (Produktivitätssteigerung, technischer Fortschritt, Innovation- und Wettbewerbsdruck
  • Veränderung Rahmenbedingungen (Globalisierung, Aufhebung von Handelshemmnissen, Deregulierung)

Erkennung Strukturwandel

  • Demografische Struktur
  • Produktionsstruktur
  • Einkommensstruktur
  • Beschäftigungsstruktur
  • regionalen Wirtschaftsstrukturen
  • Unternehmensstrukturen
  • Internationaler Handel

Was ist ein Strukturwandel

Änderungen im Gefüge einer Volkswirtschaft das eine gesamte Volkswirtschaft oder einzelne Branchen treffen kann.

Was bedeutet Konjunktur?

Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotentials

Probleme bei Konjunktur?

  • Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
  • Inflation / Deflation
  • Wechselkursschwankungen

Ziele und Instrumente für die Konjunktur

Ziel: Glättung Konjunkturschwankungen (=Vollbeschäftigung & stabile Preise

Instrumtente

  • Finanzpolitik
  • Geldpolitik
  • Aussenwirtschaftspolitik
  • Einkommenspolitik

Was bedeutet Wachstum?

Änderung der Produktionspotentials

Problempotential bei Wachstum?

  • Arbeitslosigkeit infolge zu geringem Wachstum
  • Wachstumsstörungen
  • Soziale und ökologische Kosten

Ziele & Instrumente Wachstum

Ziele:

  • Maximale langfristige Steigerung der Wohlfahrt
  • Nachhaltige Entwicklung

Instrumente:

  • Wettbewerbspolitik
  • Arbeitsmarktpolitik
  • Bildungspolitik
  • Ordnungspolitik

Probleme bei Strukturwandel

  • Strukturelle Arbeitslosigkeit
  • Inflation / Deflation
  • Wechselkursschwankungen

Ziele & Instrumente Strukturwandel

Ziele:

  • Strukturerhaltung
  • Strukturanpassung
  • Strukturgestaltung

Instrumente

  • Protektionismus
  • Investitionsbeiträge
  • Umschulungsbeiträge
  • Subventionen

Funktionen des Geld

  • Tauschmittel (Bezahlung)
  • Wertmassstab (Rechnen und vergleichen)
  • Wertaufbewahrung (Sparen)

Was ist die Geldmenge M1?

Bargeld

+ Sichteinlagenbei Banken und Post

+ Transaktionskonti

(Geld das wir jederzeit zur Zahlung nutzen können

Was ist die Geldmenge M2?

Geldmenge M1

+ Spareinlagen (Ohne Vorsorgegelder)

Was ist die Geldmenge M3?

Geldmenge M2

+ Termineinlagen

Definition Geldmenge

Vom Publikum (Nichtbanken-Sektor) gehaltene Zahlungsmittel (in der CH wohnhaften Personen und in CHF)

Notenbankgeldmenge Definiton

Summe von Notenumlauf und Giroguthaben inländischer Geschäftsbanken bei der Nationalbank (=monetäre Basis oder Geldbasis)

Notenbankgeldmenge in der CH

ca. 540 Mrd CHF

Wer hat das Notenmonopol?

Schweizerische Nationalbank

Wie kann die SNB die Geldmenge beeinflussen?

Vorallem bei Giroguthaben, nicht bei Notenumlauf

  • Repo (Repurchase Agreement)
  • Devisengeschäfte (Fremdwährungen)
  • Eigene Schuldverschreibungen (SNB-Bills)
  • Negativzinsen

Aktuelle Inflationsrate in der CH

ca. 1%

Nachfrageinflation

Preissteigerungen werden mit Nachfrageüberschuss nach Gütern und Dienstleistungen erklärt.

Angebotsinflation

Preiserhöhungen werden auf steigende Kosten oder höhere Gewinne zurückgeführt, welche auf die Konsumenten überwälzt werden.

Was ist der Landesindex der Konsumentenpreise?

Monatliche Berechnung der Konsumentenpreise anhand eines repräsentativen Warenkorbs.

Durch BFS

Welche Arten von Arbeitslosigkeit gibt es?

  • Saisonale/Friktionale (Saisonale Beschäftigung wie Tourismus, Bau)
  • Konjunkturelle (Aufgrund Konjunkturschwankungen)
  • Strukturelle (Aufgrund veränderungen in Branchen)
  • Sockel-Arbeitslosigkeit (Grundarbeitslosigkeit die immer herrscht)
  • Gleichgewichtete (Arbeitslosigkeit entspricht offener Stellen)

Bekämpfung Arbeitslosigkeit seitens Arbeitsmarkt

  • Arbeitszeitverkürzungen
  • Rentenalter herabsetzten
  • Arbeitszeitenflexibilisierung
  • Ausbildung und Weiterbildungsprogramme
  • Lohnkürzungen
  • Ausländerpolitik

Bekämpfung Arbeitslosigkeit seitens Gütermarkt

  • Wettbewerbskraft stärken
  • Standortattraktivität erhöhen
  • Steigerung Innovationsfähigkeit und Produktivität
  • Staatliche Aufträge
  • Steuererleichterung, Importzölle, Exportsubventionen

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