Kommunikationsleiter - VWL
Fragen mündliche Prüfung
Fragen mündliche Prüfung
-
- 1 / 190
-
Cartes-fiches
Arbeitslosigkeit in der CH in %
Um 2.5%
Was ist die Staatsquote?
Verhältnis Staatsausgaben zum BIP
Was ist die Fiskalquote?
Summe aller Steuern im Verhältnis zum BIP
Was bedeutet Staatsverschuldung
- De zusammengefassten Schulden eines Staates, also die Verbindlichkeiten des Staates gegenüber Dritten.
- Wird in der Regel brutto ausgewiesen, das heißt, die Verbindlichkeiten des Staates werden nicht mit seinem Staatsvermögen saldiert.
Risiken Staatsverschuldung
- Zinserhöhung
- Inflationsanstieg
- Einschränkung Handlungsspielraum des Staates
- Teufelskreis
- Bremsung Wirtschaftswachstum
- Staatsbankrot
- Ruin der Währung
Was gehört zu Sozialversicherungen in der CH?
- Alters-Hinterlassenen (1., 2. und 3. Säule)
- IV
- Erwerbsersatz Mutterschaft
- Unfallversicherung
- Krankenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Familienzulagen
- Sozialhilfe
Was ist die 1., 2. und 3. Säule
- 1. Säule: AHV: Deckung Existenzbedarf der nicht mehr im Berufslebenden stehenden Alten, Waisen und Wittwen
- 2. Säule Fortführung gewohnte Lebenshaltung
- 3. Säule: Individuelle Vorsorge "Komfortbedarf im Alter
Wie wird die 1. Säule AHV finanziert?
Lohnprozente 50/50 Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Tabak, Alkoholsteuer & Zuschuss Bund und Kantone
Was umfasst die Arbeitslosenversicherung?
- Taggelder für Verdienstausfall
- Umschulung- und Weiterbildungshilfen und Mobilitätsbeihilfen
Was ist die Soziallastquote?
Sozialversicherungsabgaben in % des BIP
Was ist die Sozialleistungsqouote?
Sozialversicherungsleistungen in % des BIP
Vor- und Nachteile internationale Arbeitsteilung
Vorteile
- Kostenvorteile
- Optimale Allokation Produktionsfaktoren
- Wohlstandsgewinne für alle
Nachteile
- Höhere Transport- und Transaktionskosten
- Abhängigkeit vom Ausland
- Strukturelle Arbeitslosigkeit
- Umwelt
Bilaterale Abkommen I
Ab 1999
- Luftverkehr
- Landverkehr
- Personenverkehr
- Landwirtschaft
- Forschung
- öffentliche Beschaffung
- Abbau Handelshemmnisse (Liberalisierung gegenseitige Wirtschaftstätigkeit & Marktöffnung)
Bilaterale Abkommen 2
Ab 2004
- Zusätzliche gegenseitige Öffnung der Märkte
- Verstärkte Zusammenarbeit im wirtschaftlichen und politischen Bereichen wie Sicherheit, Asyl, Umwelt und Kultur
Auswirkungen Masseneinwanderungsinitiative
- Personenferizügigkeit (Grundrecht in EU) nicht gewährleistet
- Erarbeitung Inländervorrang Light
- Stellenmeldepflicht für bestimmte Arbeitsgruppen seit 2018
Was ist das Maximumprinzip?
Versucht mit den gegebenen Mitteln eine möglichst hohe Bedürfnisbefriedigung zu erreichen.
Was ist das Minimumprinzip?
Versucht seine Bedürfnisse mit möglichst geringem Mitteleinsatz zu befriedigen.
Marktversagen bei öffentlichen Gütern
- Wenn ich ein privates Gut kaufe, kann ich alle Konsumenten von deren Nutzung ausschliessen
- Rivalität im Konsum - Gut kann nicht von mehreren Konsumenten genutzt werden
Wenn Ausschlussprinzip & Rivalität im Konsum nicht funktionieren, kann sich jeden wie ein Trittbrettfahrer verhalten.
= Keine Nachfrage und kein Angebot
Diese Güter müssen vom Staat zur Verfügung gestellt werden: öffentliche Sicherheit, Strassenbeleuchtung
Marktversagen bei externen Effekten
externe Kosten = Nicht alle Kosten die bei der Produktion anfallen werden vom Verursacher getragen z.B. Umweltkosten
Diese Leistungen werden in einem zu grossen Ausmass hergestellt oder Konsumiert = der Markt versagt
Marktversagen bei asymmetrischer Information
Informationsdefizite einer Marktseite können zu Marktversagen führen.
Marktversagen bei Wettbewerbseinschränkungen
Wenn folgende Einschränkungen des Wettbewerbs vorhanden sind:
- Zölle- Einfuhrkontingente
- Produkt- und Produktionsnormen
- Beschränkung Vergabe von staatlichen Aufträgen
- Monopole
- Erschwerung des Zugangs zum Arbeitsmarkt
- Preis- und Mengenabsprachen
- Kooperation mit Konkurrenten
Produktionspotenzial
Gibt an, wie viele Güter und Dienstleistungen produziert werden könnten, wenn die vorhandenen Produktionsfaktoren voll ausgelastet werden.
Was ist Abschwung?
- Nachlassen der wirtschaftlichen Aktivität
- Weniger Produktionsfaktoren eingesetzt
- Nachfrage sinkt
- Gewinnerwartungen schwinden
- Weniger produziert und arbeitslosigkeit steigt
Was ist die Rezession
Faktoren des Abschwungs verstärken sich. Es ensteht erhöhte Arbeitslosigkeit
Was ist der Aufschwung?
- Zukunftserwartungen werden wieder positiver
- Gewinne steigen
- Vermehrter Konsum
- Steigende Investitionen
- Arbeitslosigkeit sinkt
- Nachfrage und Produktion nimmt zu
Hochkonjunktur / Boom?
- Engpässe können aufträten
- Investionen nehmen zu
- Preiserhöhungen
- steigende Zinsen
- Mangel an Arbeitskräften
Unterschied nominalen und realer BIP
Nominal: Zu laufenden Preisen bewertet
Rales: Auf Preisbasis eines bestimmten Jahres umgerechnet.
Mit welchem BIP werden Wachstumsraten gerechnet und warum?
Mit dem Realen
Um Preisänderungen herauszurechnen und die Mengenmässige Entwicklung zu erfassen
Was ist die Multiplikatortheorie?
Wenn die Investionen eines Staates sich multipliziert durch höhere Nachfrage und zusätzlichen Konsum.
Laffer Kurve?
Steuereinnahmen mit Steuersatz in Beziehung gesetzt
Zeigt dass zuerst Steuereinnahmen mit zunehmenden Steuersatz steigt und ab gewissen Punkt abnimmt weil Steuer zunehmend umgangen wird.