Digital Tools & Channels

6. Semester Fach Digital Tools & Channels

6. Semester Fach Digital Tools & Channels


C. M.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen im digitalen Marketing und richten sich an Fachleute, die ihre Kenntnisse in Online-Tools und -kanälen vertiefen möchten. Sie decken Bereiche wie Web-Analytik, E-Commerce, Lead-Generierung und Nutzererfahrung ab, wobei Schwerpunkte auf Usability, Design und Zielgruppenansprache liegen. Besonders nützlich sind sie für Marketingexperten, die ihre Strategien optimieren und datenbasierte Entscheidungen treffen wollen, um die Effektivität ihrer Online-Aktivitäten zu steigern.
Karten
136
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.07.2018 / 12.08.2021

Lernkarten

6 Phasen im Content-Prozess

  1. Ziele
  2. Strategie
  3. Planung
  4. Beschaffung & Produktion
  5. Distribution
  6. Monitoring & Erfolgsmessung

Verknüpfung von Content Zielen und Content Strategie

Ziele                                                                             Strategie

1.Imageprofilierung / Imageprofilierungsstrategie                                                      
2. Neukundengewinnung / Zielgruppenerschliessungsstrategie                                            
3. Kundenbindung / Kundenbindungsstrategie                                                       4.Kundendialog / Dialogstrategie                                                          
5. Wichtige Infos liefern / Informationsstrategie                                              

6. Markenbekanntheit / 

7. Verkauf

7. Trafficgenerierung / Website

 

 

Begriff Content Audit erläutern

= Bestandsaufnahme aller Inhalte für Überblick und Erkennung von Risiken, Potenziale, Bewertung, Klassifizierung und Optimierung. → Strategische Diskussionne vorantreiben

Begriff Content Planung erläutern

  • redaktionelle Strukturen, Workflows für Produktion
  • Redaktionskalender
  • Budget & Ressourcenplanung

Welche Arten von Content-Beschaffung und Poduktion gibt es?

  1. Intern (Comm./PR / Marketing /SM / Forschung / Services)
  2. Extern (Direkter Kauf / Lizenzierung von Zweitverwertung)
  3. User Generated Content = Earned Media

Content Monitoring und Erfolgsmessung

= regelm. Kontrolle und Steuerung der Wirkung

- quantitative Kennzahlen (Besucherzahl, Seitenaufrufe, Followers, Likes, Verlinkungen)

- qualitative Kennzahlen (Aussagekraft, Professionalität, Tonalität der Äusserungen)

 

KPI Typen: 
1. finanzielle Performance des Unternehmen (Leads, Cross-Sell, Up-Sell)

2. Marketing-Performance (Markenbekanntheit, Aufmerksamkeit, Identifikation mit Marke)

3. Performance Dialog und Meinungsaustausch (Anzahl Dialoge, Stimmung, Wirkungsgrade)

Stolpersteine für erfolgreiches Content Marketing

  • keine Analyse des Online Verhalten der ZG
  • Unternehmenssicht statt Kundensicht
  • keine Anpassung der bestehenden Inhalte
  • unterschätzung Budget & Ressourcen
  • Fehlende Kriterien für Erfolgsmessung

Schaffung einer Content Marketing Kultur

  1. CM Mission Statement schaffen → Vision in Unternehmenskultur verankern
  2. Neue Denkhaltung auf Prozesse ausrichten

→ Mitarbeiter eine Stimme nach aussen geben
→ Mitarbeiter Anreize für Content-Beiträge geben

→ Ziel: Führender Informationslieferant in Branche zu sein

Die neue Customer Journey

Branding vs. Performance Ziele

Branding                           Performance(Messbare Reaktionen)
- Website / Landingpage   - SEM / SEO

- Online PR                      - Online Shops

- Display Advertising       - Display & Affiliate (Conversions)

- Campaigns                      - NL
- Brand Entertainment   - Web Analytics & Controlling

Abrechnungsmodelle in der Online Werbung

  1. Fix Modelle mit Risiko beim Kunden → Branding
    - TKP = Tausender Kontakt Preis
  2. Erfolgsabhängige Modelle mit Risiko beim Vermarkter → Performance
    - CPC (Cost per Click)
    - CPL (Cost per Lead/Interessent)
    - CPO (Cost per Order / Vertragsabschluss)

→ viele Hybride Modelle

7 elemente erfolgreicher AdWords Kampagnen

Günstigere Adwords bei Relevanz & Qualität

  1. Suchbegriff relevant
  2. Suchanfrage relevant
  3. Qualität der Zielwebsite
  4. Bisherige Klickrate des Suchbegriff
  5. Bisherige Klickrate der Anzeige
  6. Bisherige Klickrate der angezeigten URL

Gute Kampagnengliederung erhöht die Qualität...

  1. genauere Ausrichtung auf Anzeigetexte auf Website
  2. genauere Abstimmung der Suchbegriffe
  3. einfache Gewichtung & Kontrolle des Budget
  4. einfache Analyse der Performance
  5. einfach zu ändern

Negative Keywords meiden, lieber...

  1. Keywords, welche auf Zielseite vorhanden sind
  2. Synonyme
  3. Falsche Keywords (falsche Interessen wecken)

→ je breiter Keywords desto höher der potentielle Traffic

→ je eingegrenzter Keywords desto relevanter der Traffic

Richtlinien für Anzeigen einhalten:

  1. Format (Zeichenbegrenzung, keine !, max. Grösse
  2. Inhalt (Drogen, Waffen etc.)
  3. Link (Angezeigeter Link muss Ziel URL sein)

AdWords Berichte

  • Kampagne
  • Anzeigegruppe
  • Keyword und Suchanfragen
  • Geographische Angaben
  • URLs
  • Placements

Conversion Tracking

Conversions Messen abgeschlossene Handlungen (Kauf / Bestellung / Anmeldung / Anfrage / Download / Aufruf von bestimmten Seiten → Google Tag Manager)

  1. Nutzer klickt auf Anzeige
  2. Cookie kommt auf Nutzer-PC
  3. Nutzer vollendet Handlung innert 30 Tagen
  4. Converions ist im Konto sichtbar (Tag des Klicks)

→ Conversion Tracking braucht 30 Tage

Fazit zu AdWords: Messen – Analysieren – Handlen

  1. Regelmässig Messen & Analysieren
  2. Prioritäten setzten
  3. Alle Ebenen der Kampagne berücksichtigen (Kampagne, Zielgruppe, Zielseite)

Tipps zur Bannergestaltung

  1. Call to Action (CTA)
  2. Auffallen
  3. Kurz und auf den Punkt
  4. Absender am Anfang
  5. Anordnung, Wesentliches, Verständlich, Lesbar

Begriff Marketing Automation erläutern

Prozesse, Tools, Konzepte für Inbound und Outbound-Marketing (IA, Robots)
Achtung: In Marketing Automation hat es automatisierte Elemente drin. Es ist aber nicht alles automatisch. Es geht vielmehr um das ganzheitliche Management der Buyers-Journey

Inbound Marketing

Mit relevanten Inhalten Kunden anziehen und über den ganzen Kaufprozess Mehrwehrt bieten.

Push oder Pull Marketing

Angebotsdruck / Nachfragesog

Predictive Leadscoring 

Kaufbereitschaft einer ZG mit Scores bewerten. 

Lead-Nurturing

Nährweg von einem Lead (unbekannte Person) zu einem Fan, der Produkt weiterempfiehlt

5 Trendgründe für Marketing Automation

  1. Effizienzsteigerung im Marketing
  2. Zusammenführen von Marketing und Vertrieb
  3. Daten sind das neue Gold
  4. Testen was funktioniert (Prototyping)
  5. Verbesserung der Kundenbeziehung

5 Erfolgsfaktoren für CRM

  1. Hohe Gewichtung des Kundenservice
  2. Verständnis für CRM als Philosophie nicht als IT Projekt
  3. Kundenbindungsstrategie und Geschäftsprozessoptimierungen
  4. Ressourcen (Time & Money)

Systemwahlkriterien für CRM

  1. Budget & Zeit
  2. Schnittstellen
  3. Land der Datenhaltung
  4. Funktionalitäten
  5. Modularität

CRM Konzept

Phasen der Buyers Journey und Inhalte

  1. Unbekannte anziehen 

Richtige Inhalte zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Mit Content Marketing / Social Media zu Bekanntheit, Leadership, Trust

2.zu Besucher konvertieren
Interaktionsmöglichkeiten, Mehrwerte
Mit Chats, Formularen, Buchungen, Downloads konkretes Interesse zeigen, Beziehung bilden.

3. Leads abschliessen

Durch Leadnurtering, E-Mail Marketing, Preisrechner Umsatzziele/Abschlüsse erreiche

4.Kunden begeistern → Promoter
S martContent, automatisierte Weiterempfehlungskonzepte führen zu Kundenbindung, Weiterempfehlung

Begriff Predictive Lead Scoring erläutern

Modell bewertet vorhandene Kundeninteraktionen und rechnet die Chance aus, dass die ZG die gewünschten Interaktionen vornimmt. So wird ZG bewertet.

Gegebene Voraussetzung: 

  • Marketing Automation / Lead-Nurturing eingeführt
  • Scoringmodell definiert
  • Analyseressourcen vorhanden

Stärken und Schwächen, Chancen und Gefahren von Predictive Lead Scoring

Stärken&Chancen

  • Echte Mehrwert für Kunde durch Verständnis der ZG
  • Optimierte Content Produktion

 

Schwächen&Gefahren

  • hohe Ressourcenbindung
  • Junge Disziplin mit wenigen Profis
  • Achtung Überanalyse

Leadgeneration Lead Predicitve Scoring erläutern

  • Generierung von Leads im Marketing Automationskonzept = Phase Aware
  • der potentiell erwartete Lead wird schon gekannt/erwartet
  • Drehpunkt ist die Landingpage für alle Crossmedia-Marketingaktivitäten

Lead Nurtering (Lead Predictive Scoring) erläutern

 

  • Den Lead über alle Phasen mit den passenden mehrwertigen Content Elementen zu füttern

Definition von E-Commerce

Vom englischen Begriff Electronic-Commerce: elektronischer Handel.
E-Commerce bezeichnet den Kauf und Verkauf von Produkten über das Internet, sowohl im B2B - als auch im B2C - Bereich.
Zum E-Commerce gehört auch der M-Commerce, welcher sich auf den Kauf und Verkauf über mobile Endgeräte beschränkt.

4 Treiber des Schweizer E-Commerce

  1. Die Konsumenten
    1.  Bequemlichkeit und Zeiteffizienz
    2.  Angebotsvielfalt
    3. Preistransparenz
    4. Viele Produktinformationen
  2. Technische Entwicklung (Mobile)
  3. Omni-Channel Vertrieb
  4. Marketingeintritte ausländischer Anbieter / Cross-Border Shopping

Unterschied zwischen E-Commerce und tradtioneller Commerce

Omni Channel Vertrieb: Mehrwerte

Omni Channel Vertrieb: Chancen und Risiken

Die wichtigsten Online-Vertriebswege

  1. Eigener Onlineshop
  2. Online-Verkauf / Auktionsplattformm
  3. Eigene Website ohne Online-Shop 
  4. UND Sub Shop

Vor und Nachteile kennen!

Lernen