Digital Tools & Channels

6. Semester Fach Digital Tools & Channels

6. Semester Fach Digital Tools & Channels


C. M.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen im digitalen Marketing und richten sich an Fachleute, die ihre Kenntnisse in Online-Tools und -kanälen vertiefen möchten. Sie decken Bereiche wie Web-Analytik, E-Commerce, Lead-Generierung und Nutzererfahrung ab, wobei Schwerpunkte auf Usability, Design und Zielgruppenansprache liegen. Besonders nützlich sind sie für Marketingexperten, die ihre Strategien optimieren und datenbasierte Entscheidungen treffen wollen, um die Effektivität ihrer Online-Aktivitäten zu steigern.
Flashcards
136
Students
7
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
15.07.2018 / 12.08.2021

Flashcards

Projektphasen Website 

  1. Planung (Briefing, Offerte, Timing, Grobkonzept)
  2. Konzept (Pflichtenheft, Feinkonzept, Designkonzept und Design-Feinkonzept inkl. Use Cases, Pflichtenheft, Sitemap, Wireframes)
  3. Umsetzung (Usability Test Bericht, Styleguide, Frontend + Backend Spezifikationen) 
  4. Betrieb (Marketingplan, Redaktionsplan, etc.)

Was gehört zur Phase der Planung einer Website?

Briefing, Offerte, Timing, Grobkonzept

Was gehört zur Phase des Konzpet einer Website?

Pflichtenheft, Feinkonzept, Designkonzept und Design-Feinkonzept inkl. Use Cases, Pflichtenheft, Sitemap, Wireframes

Was gehört zur Phase der Umsetzung einer Website? 

Usability Test Bericht, Styleguide, Frontend + Backend Spezifikationen

Was gehört zur Phase des Betriebs einer Website?

Marketingplan, Redaktionsplan, etc.

Was gehört alles in ein Briefing und was sind die wichtigesten Ziele?

Das Konzept startet beim Briefing. Ein genaues Briefing ist extrem wichtig.
Inhalt: Infos über Unternehmen/Projektteam, Marktumfeld, Ziele des Projekts, Zielgruppe, Aufgaben/Problemstellung, Rahmenbedingungen, verbundene Offline-/Online Massnahme, Evaluationsprozess beim Pitch, Leistungsumfang, Roadmap.

Ziele:

→ Ziele schärfen

→ Schwerpunkt setzten

→ Methoden vorgeben

Welche häufigen Fehler gibt es bei Briefings?

→ Vorgabe der Lösungs statt des Ziels/Problems

→ Vorgabe der Leistung+Termine+Budget (Die Leistung bestimmt den Termin und das Budget)

→ Zu wenig Infos oder zu viel Infos ohne Fokus.

Was sind Personas und wozu dienen diese?

Fiktive Personen mit individuellen Eigenschaften, stellvertretend für eine reale User-Gruppe

Für wertvolle Einblicke undErkenntnisseüber den Nutzer, während der Konzeption und Umsetzung

Helfen sich in die Situation der Nutzer zu versetzen und sich auf ihre Ziele und Bedürfnisse zu fokussieren.

Welche Kosten verursachen eine Website?

Beachte Arbeit, Lizenzen und Betriebkosten
Teuerster Teil ist Analyse + Konzept

Was macht die Erstellung einer Website teuer?

  • wenn der Kunde nicht weiss, was er will
  • sehr viele Features, applikations Elemente
  • Neuerstellung von Content (Text, Bild, Video)
  • Open-Source Lösungen vermeiden
  • schlechtes Projektmanagement

Wozu dienen Web-Analysen(Analytics)?

Mit Google Analytics mehr über Web Traffic erfahren: 

  1. Wer sind sie Besucher
  2. Woher kommen sie (Keywords, andere Websites)
  3. Wann und wie oft kommen sie
  4. wo gehen sie hin (welche Seiten etc.)
  5. wie lange bleibe sie
  6. wo verlassen sie die Website

→ Durch eine Webanalyse erfahren Sie mehr über den User und sein Verhalten= Transparenz

Transparenz = bessere Website = mehr Conversions = mehr Umsatz

Transparenz = bessere Kampagne = effektiveres Budget = höherer ROI

Welche integrieter Komm.Massnahmen sollten bei der Erstellung einer Website beachtet werden?

alle Kommunikationsmassnahmen inhaltlich, formal und zeitlich aufeinander abstimmen

Inhaltlich = Botschaft, ZG

Formal = CD, Tonalität, Bildwelt

Zeitlich = Über alle Kanäle  (Print, TV, POS, Pressemitteilung, interne Kommunikation)

Worauf sollte man bei einem Benchmarking besonders acht geben?

1.Impression/Design

2.Information (Navigationsstruktur, Suche, Grafiken, Audio, Video)

3.Promotion (Mehrwert, Angebote, Anreize für Wiederbesuch)

4.Dialog (Community-Elemente, Reaktionszeit, Chatbot, etc.)

5.Transaktion (Bestellungen, Kontostand, schnelle Abläufe, Schnittstellen)

6.Technik (Pagespeed, Browser-Kompatibilität)

Was sollte im Pflichtenheft aufgeführt werden?

Von Auftraggeber (inhaltliche, formale, funktionale Anforderungen)

  • Was muss gemacht werden, was sind die Anforderungen
  • Kurz, präzise, widerspruchsfrei
  • Basis für gesamte Konzeption
  • Eliminiert Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten

Welche Spezifikationen sollten im Pflichtenheft aufgeführt werden?

Von Auftragnehmer

1. Sitemap

2. GUI-Spezifikationen (Wireframes)

3. Styleguide

4. Content Booklet

5. Technisches Konzept

Wieso sollte die Sitemap im Pflichtenheft aufgeführt werden?

  • zwingt Inhalte zu strukturieren
  • macht Umfang klar
  • wird für Aufwandschätzung Design, Navigation, Implementation und Content-Erstellung und Erfassung zwingend benötigt
  • versteht jeder CEO

→ Was nicht in einer Sitemap dargestellt werden kann, dass taugt als Website auch nichts

→ Max. 5-7 Navigationspunkte pro Ebene

→ Niemals die Seite mehrfach einbinden

Was ist eine User Story?

Eine simple Beschreibung wie der Nutzer/eine Persona mit der Website interagiert. Um ein Verständnis für die Funktionalitäten zu erhalten. (Bsp: Fritz möchte sich mit wenigen Schritten über sein Handy in sein Profil einloggen können.)

Was ist ein Use Case?

Beschreibt alle möglichen Eventualitäten bei der Bedienung eins System um ein konkretes Ziel zu erreichen. Gibt Programmierer wertvolle Inputs für die Erstellung und Verknüpfung von Prozessabläufen. (Bsp: Login (neuer Login, Login bestätigen, Login aktualisieren, Login vergessen etc.)

Welche Verknüpfungen haben Use Case und User Storries?

Use Cases beschreiben die User Story genauer. Zählen alle Eventualitäten auf.

Wozu dienen Wireframes?

1. Visualisieren Funktionen der Website → Verständlichkeit

2. Darstellung der im Briefing beschriebenen Ziele/Absichten
3. Zeigt Abfolge der Seiten und Interaktionen

4. Erprobung von Konzeptideen

5. Grundlage für Design, Texte

6. Ist die erste Produktionsphase (Abnahme vor Start mit Design)

Was ist ein Moodboard und wozu dient diese?

Komposition aus Bild-collage, Typo-Elemente, Farben und Formen mit dem Ziel ein einheitliche Designwelt zu schaffen, welche mit dem CI/CD korreliert (aus einer Hand.)

Welches sind die Usability Grundsätze?

1. Aufgabenangemessenheit

2. Selbstbeschreibungsfähigkeit

3. Lernförderlichkeit

4. Steuerbarkeit

5. Erwartungskonformität

6. Individualisierbarkeit

7. Fehlertoleranz

8. Text & Wording

9. Design

Beschreibe den Usability Guidline "Selbstbeschreibungsfähigkeit"

Inhalte und Funktionalitäten müssen für den Nutzer verständlich sein. 
1. Orientierung = wo bin ich, wo komme ich her, wo kann ich hin

2. Antizipierbarkeit= Beschriftung von Links, Navi-Punkte, Buttons geben Versprechen und halten es ein.

3. Feedback= Nutzer erhält Feedback zu jeder Interaktion. Bsp: klick auf Link. Neue Seite wird geladen. Bsp: Dateien werden hochgeladen. Anzeige “2 Dateien hochgeladen” erscheint.

Beschreibe den Usability Guideline "Lernförderlichkeit"

1. Konsistenz= Gleiche Auszeichnungen für gleiche Interaktionsschnittstellen (Buttons)

2. Konventionen einhalten = Verwendung von Webstandarts (horizontales Menu)

3. Hilfestellung = Hilfeseiten, FAQ’s etc.

Beschreibe den Usability Guideline "Fehlertoleranz"

Nutzer können trotz fehlerhafter Eingabe ihr Ziel mit minimalem Korrekturaufwand erreichen

- intelligente Dialoggestaltung
- Markierung, wo der Fehler liegt und was es zu korrigieren gibt

- Fehlermeldung in Kundensprache ohne Fachbegriffe

Beschreibe den Usability Guideline "Text&Wording"

  1. Stil des Textes definiert
  2. Texte nicht aus Broschüre sondern für Web, ZG aufbereitet
  3. Texte reduziert, prägnant (überfliegen)

Beschreibe den Usability Guideline "Design"

Je konsitenter das visuelle Auftreten einer Marke desto höher ist Wiedererkennung.

  1. Gutes Design weckt Emotionen
  2. Gutes Design ist einQualitätsmerkmal
  3. Gutes Design schafft Vertrauen

Was bringt ein Usability Test?

Eine gute Usability ist entscheiden für SEO und damit das Google Ranking!
Im Vorfeld klare Fragestellungen und Zielsetzungen für Test definieren. Prüfen anhand vo Papier-Prototypen, Wireframes, Designentwürfen, fertigen Websites. 

Es entsteht ein Usability Testprotokol

Welche Fragen werden im Usability Test behandelt?

Fragen betreffen oft:                                                   Ablauf:
- Akzeptanz von Innovation                                         - Versuchsperson gem. Persona

- Konzept “Proof of Concept”                                     - Testaufgaben anhand von Prototyp lösen

- Vergleich zweier Layouts                                         - Begleitung durch Usability Berater

- Bedienbarkeit auf Mobile                                          - Durch Mitsprechen und Rückfragen

Usability Test Grafik

Was sind SEO Kriterin und wozu dienen sie?

SEO beschreibt Massnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im Suchmaschinenranking in den unbezahlten, organischen Suchergebnissen auf einem höheren Platz erscheinen.

 

Google muss die Website

  • finden
  • lesen und indexieren
  • den richtigen Begriffen zuordnen
  • als qualitativ besser als andere Websites bewerten

Wie sollten SEO Kriterien aufgebaut werden?

Zuerst Struktur und Content optimieren. Dann mit passenden Links aufbauen

Welche Tipps sollten bei SEO beachtet werden?

  1. Übersichtliche Navigation (wenig Hierarchie, logisch, jede Ebene hat ein Thema/Begriff)
  2. Verständliche URL’s (aussagekräftige Domain, sprechende URL’s inkl. Keywords)
  3. Einzigartiger Inhalt, Sitemap einfügen
  4. Personalisierte Fehlerseite gestalten (weiterleiten)
  5. Meta Tags einfügen (Title, Description)
  6. Keywords (Im Titel, im Einstiegstext, Varianten und Synonyme im Test. Platzierung vor Masse)
  7. Test übersichtlich gestalten (Wichtigset im ersten Drittel, Pyramidenprinzip, eine Aussage pro Absatz)
  8. Relevante Inhalte (neuartig, aktuell, kurz, prägnant, min. 200 Wörter pro Seite → Content is King)
  9. Keywordsuche (Trends, Saisonal, Regional, Klickrate etc.)
  10. Responsive Design

Was sollte bei der Technischen Konzeption beachtet werden?

Briefing von Kunde an Agentur zu Beginn
Lastenheft von Kunde an Agentur während des Grobkonzept

Pflichtenheft von Agentur an Kunde während Feinkonzept

Lastenheft

  • Anforderungsspezifikationen (Gesamtheit der Forderungen)
  • Was wird wofür gemacht

 

Pflichtenheft

  • Anforderungen an das finale Produkt
  • Was wird wofür gemacht
  • Auflistung von Leistungsmerkmalen
  • vertraglich bindende, detaillierte Beschreibung des zu erstellenden finalen Produkts
  • wird von Agentur und Kunde gemeinsam formuliert und freigegeben

Welche Kriterien sollten bei der Projektplanung Webiste beachtet werden?

Dimensionen eines Web-Projekts: 

  • Projektumfang (Scope)
  • Ressourcen
  • Zeit
  • Budget

→ Veränderung einer Dimension hat immer Einfluss auf mindestens eine der anderen Dimensionen!

Wie sieht die Nutzung der verschiedenen Alterssegmentierungen aus?

Digital Natives (14-29 Jahre) → 96% Mobile/Tablet-Nutzer

Digital Immigrants (30-54 Jahre) → 88% Mobile/Tablet-Nutzer

Silver Surfer (55-59 Jahre) → 70% Mobile-/Tablet-Nutzer

Welche Betriebssysteme in der Mobilenutzung werden am meisten gebraucht?

53% Android (Google)

43% iOS (Apple)

7% Windows

1% Blackberry

Vor und Nachteile zwischen Mobile und Responsive Websiten

Mobile Website

  • Auf Mobile ausgerichtet und konzipiert mit separater URL
  • Optimal für kurze Landingpages mit wenig hohen Datenvolumen, unkompliziert
  • Nur für bestimmte Geräte optimiert
  • Mehraufwand für parallele Entwicklung wegen versch. URLs

 

Responsive Website!

  • Optimiert Design und Inhalt für Endgeräte automatisch
  • Grafischer Aufbau variiert für optimale Usability
  • zeitintensive technische Konzeption
  • Prozesse müssen für Mobile und Desktop gleich bleiben

Unterschiede zwischen Mobile App und Mobile Site

Mobile Apps

  • jüngere ZG
  • laufende, offline Nutzung
  • personalisierte Inhalte
  • Verbindung zu Hardwarefunktionen (Kamera)
  • gute App bessere UX als MS

 

Mobile Site

  • auf allen Geräten ohne Download
  • Link zum Teilen bei Kampagnen
  • SEO Performance
  • schnellere Ladezeit

Vorteil-&Nachteile Web Mobile App (Mobilte Site)

Study