Digital Tools & Channels

6. Semester Fach Digital Tools & Channels

6. Semester Fach Digital Tools & Channels


C. M.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen im digitalen Marketing und richten sich an Fachleute, die ihre Kenntnisse in Online-Tools und -kanälen vertiefen möchten. Sie decken Bereiche wie Web-Analytik, E-Commerce, Lead-Generierung und Nutzererfahrung ab, wobei Schwerpunkte auf Usability, Design und Zielgruppenansprache liegen. Besonders nützlich sind sie für Marketingexperten, die ihre Strategien optimieren und datenbasierte Entscheidungen treffen wollen, um die Effektivität ihrer Online-Aktivitäten zu steigern.
Karten
136
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.07.2018 / 12.08.2021

Cartes-fiches

Herausforderungen im E-Commerce

  1. Sicherheit
  2. Zahlungsmanagement/Abrechnung (Versch. Zahlungsarten)
  3. Online Marketing (Affiliate Marketing, SEM, E-Mail Marketing, Virales, Community Marketing..)
  4. Customer Service (E-Mail / Telefon /24x7 / FAQ)
  5. Internationalität(Sprachen, Währungen)
  6. Gesetzliche Regularien/Compliance
  7. Logistik(Shipping, Retouren-Handling, Fracht-Management)
  8. Back End Integration(Lieferbestände Anzeigen, automat. Rechnungsstellung, Kundendaten erfassen)

Erfolgsfaktoren für einen Online Shop

  1. Einkaufserlebnis kreieren
  2. ZG gerechte Sortimentsbreite
  3. Gute Such-/Filterfunktion
  4. Indexierbarkeit durch Suchmaschinen
  5. Usability-Regeln für Registrierung und Checkoutprozess
  6. Verkaufsförderung
  7. Akzeptierte Zahlungsmethoden
  8. Aftersales-Support (Kundenbindung)

Typische Zahlungsstörungen im E-Commerce

  1. Nachname (Eingabefehler / Liquiditätsprobleme)
  2. Lastschrift (Ungültige Kontodaten, Kunde kann Abbuchung nicht zuordnen)
  3. Rechnungskauf (Hinauszögern der Zahlung, Betrug, der Rechnungsempfänger ist nicht ermittelbar, falsche Rechnungsanschrift)
  4. Kreditkarte (Falsche Kreditkartendaten, Kunde kann Abbuchung nicht zuordnen

Risikomanagement im E-Commerce

  1. Auf vollständige und eindeutige Beschreibungen im Web-Shop achten
  2. Plausibilitätsprüfung der Kreditkarten- oder Kontonummern
  3. Prüfung der Vollständigkeit und Plausibilität der Adressdaten
  4. Versand von Statusinformationen an den Kunden
  5. Kreditkartenumsätze/Lastschriften zeitnah einreichen
  6. Auf korrekte Rechnungsstellung achten
  7. Hotline für Rückfragen anbieten
  8. Rasche Abwicklung von Rücksendungen/Reklamationen/Kündigungen

10 Erfolgsfaktoren für einen Onlineshop

1.Einkaufserlebnis kreieren und Community Building mit sozialen Komponenten erreichen.

2.Zielgruppengerechte Sortimentsbreite und –struktur definieren.

3.Fortschrittliche Such- und Filterfunktionen zum Finden passender Produkte anbieten.

4.Indexierbarkeit durch Suchmaschinen schaffen und Integration in andere Plattformenermöglichen.

5.Usability-Regeln und optimierte Registrierungs- und Checkoutprozesse entwickeln. 6.Durch Integration von Lieferantensystemen Lagerkosten und Kapitalbindung senken.

7.Verkaufsfördernde Massnahmen wie Gutscheine, Promotionen, Staffelpreise, Mengenrabatte, Affialiate- und Loyalitätsprogramme o. ä. offerieren.

8.Adäquate und akzeptierte Zahlungsmethoden anbieten und Debitorenrisiko durchverdeckte Bonitätsprüfungen verringern.

9.Aftersales-Support anbieten und Kundenbindungsmassnahmen integrieren.

Was sind die Hauptziele vom Web Analytics-Einsatz?

Datengrundlage für...

  • Monitoring des Webseiten-Traffics

  • Optimierung der Webseite in Bezug auf User Experience und Nutzung

  • Verbesserung der Zielerreichung (z.B. Online- Abverkäufe, Traffic für Reichweitenvermarktung)

  • Optimierung der Marketingkampagnen

Die 3 wichtigsten Begrifflichkeiten im Web Analytics

Unique Clients / Eindeutige Besucher / Nutzer:

Zahl der einzelnen, eigenständigen Besucher, die ein Web- Angebot aufsuchen. Diese Zahl kann im Internet nicht direkt erfasst werden, da aus dem Logfile nur nach (dynamisch vergebenen) IP-Adressen der Besucher unterschieden wird.

Visits / Besuche / Sitzungen:

Diese Messgrösse definiert die Anzahl der Besuche einer Website. Sie gibt einen Absolutwert für die Anzahl der Kontakte an, wobei Neu- und Mehrfachkontakte nicht unterschieden werden können.

Page Impressions / Seitenaufrufe:

Hiermit wird angegeben, wie viele komplette Seitenaufrufe stattgefunden haben. Eine komplett geladene Webpage
generiert also einen Seitenaufruf, unabhängig von der Anzahl der enthaltenen Elemente beziehungsweise aufgerufenen Dateien.

Weitere Begrifflichkeiten im Web Analytics

Referrer:

Ebenfalls ein wichtiger Begriff ist „Referrer“. Damit wird angezeigt, welches die Quellen des

Traffics einer Seite sind. Vielfach werden dabei die „referring URLs“ oder „referring domains“

aufgezeigt. Problematisch ist dabei die Handhabung mit Traffic, bei welchem diese

Information fehlt (Information kann browserseitig deaktiviert werden), denn sofern kein

Referrer mitgegeben wird, schliesst man grundsätzlich auf einen „Bookmark“ oder eine

Direkteingabe der URL

Conversion / Conversion Rate:

Relativ weit verbreitet ist auch der Begriff der Konversion bzw. der Konversionsrate. Diese

Rate wird definiert als das Verhältnis der Anzahl Besucher, welche einen bestimmten

Prozess durchlaufen haben zur Anzahl der Besucher, die ihn begonnen haben. Dabei kann

der Prozess beispielsweise mittels einer externe Anzeige starten und das Ziel beim

Abschluss eines Kaufs im Online-Shop liegen. Dementsprechend bestehen unterschiedliche

Konversionsraten, je nach Definition von Anfang und Ende des Prozesses

Kriterin für Anbieterwahl und Marktanteile im Web Analytics

Google Analytics (kostenlos) ist mit Abstand das verbreitetste Analysetool

Kriterien für die Anbieterwahl:

• Technologie

• Funktionsumfang

• Kosten

• Support

• Datenschutz und –hoheit

Websejten-Nutzung: Was man wissen sollte

Warum kann Web Analytics gewinnrelevant sein?

Methodik zu Web Analytics Übersicht

Der Bogenschlag vom Web Analytics zum Marketing 

Kontrolle & Steuerung der Aktivitäten: Definition PAR

PAR (Purchase Action Ratio)

Die Purchase Action Ratio (PAR) misst, wie gut es einem Unternehmen

gelingt, aus Menschen, welche die Marke des Unternehmens kennen,

Käufer zu machen.

Es stellt eine Beziehung zwischen „Aware“ und „Act“ her.

Kontrolle & Steuerung der Aktivitäten: Definition BAR

BAR (Brand Action Ratio)

Die Brand Action Ratio (BAR) misst, wie gut es einem Unternehmen

gelingt, aus Menschen, welche die Marke des Unternehmens kennen,

loyale Botschafter zu machen.

Es stellt eine Beziehung zwischen „Aware“ und „Advocate“ her.

BSP Tesla / empfiehlt weiter, hat aber selber keinen

Grundvoraussetzungen für Messungen über Google Analytics

Für Offline-Massnahmen sollten Landingpages mit uniquen URLs

erstellt und diese auf den Werbemitteln beworben werden. Alternativ

verwenden sie einen QR-Code.

Online-Werbemittel werden mit einem sogenannten UTM-Parameter

versehen, so sind die Besuche auf der Landingpage einzelnen

Kanälen oder Werbemittel zuordbar.

Urchin Tracking Module

Étudier