Ökologie

Biologie III

Biologie III


C. M.
Diese Lernkarten behandeln ökologische Grundlagen auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Arten, Populationen, Konkurrenz und Ökosysteme. Sie decken Themen wie Sukzession, Nahrungsnetze, Artenvielfalt und Schutzmaßnahmen ab. Ideal für Biologiestudierende und Umweltschützer, die sich mit ökologischen Zusammenhängen und Artenschutz vertiefen möchten.
Flashcards
133
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
17.06.2018 / 04.03.2023

Flashcards

Nischendifferenzierung Bedeutung 

Konkurrenz kann Nischen koexistierender Arten auseinanderhalten oder auseinander treiben 

Das Konkurrenzausschlussprinzip (Gause's Prinzip) 

Koexistenz zwischen konkurrierenden Arten ist möglich durch Nischendifferenzierung

Rolle von Störungen 

  • Störungen wie Waldbrände können Arten aus einem Gebiet eliminieren 
  • Intermediat disturbance hypothesis: Artenvielfalt ist am höchsten, wenn Störungen häufig genug sind, um die Dominanz starker Konkurrenz zu verhindern, und selten genug, dass nicht die Mehrzahl der Arten eliminiert wird
  • Es gibt Arten, die nur in bestimmten Sukzessionsstadien vorkommen, sind also auf Störungen angewiesen 

Interspefizische Konkurrenz

  • Zwischenartlich
  • Konkurrenz zweier Arten
  • Z.b. Kuh und Pferd um Gras

Intraspezifische Konkurrenz

  • Innerartlich
  • Konkurrenz gleicher Art
  • Z.B Hunde um Revier, Kühe um Gras

Konkurrenzvermeidung

  • Muss gemacht werden da sonst schwächere Art ausstirbt
  • Bei Nahrung: Schnabelanpassung, Zeitanpassung
  • Neues Revier
  • Ökologische  Anpassung

Konkurrenzausschlussprinzip

Zwei Arten können nicht die selbe ökologische Nische haben, ohne dass Konkurrenz herrscht. 

Konkurrenzstärkere Art behauptet sich

Volterra-Regeln

  1. Individuenzahl von Beute und Räuber schwanken periodisch und zeitich verschoben
  2. Die Grösse einer Population ist über längere Zeit Konstant, auch wenn Individuenzahl um einen Mittelwert schwankt
  3. Wenn eine Räuber-Beute-Beziehung durch äussere Faktoren gestört wird, erholt sich die Beute schneller

Habitatsverlust 

Ist mit Abstand der wichtigste Grund für die Bedrohung biologischer Vielfalt

Habitatschutz = Artenschutz

Umbrella Species (Flagship species) 

  • Eine Art, deren Erhaltung und Schutzt indirekt viele andere Arten der gleichen Lebensgemeinschaft schützt (Bsp. Tiger) 

Indicator Species

Eine Art, die stellvertretend für viele Arten mit ähnlicher Verbreitung und vergleichbaren Habitats Ansprüche steht 

Keystone Species

Eine Art, die einen überproportionalen Einfluss auf die Zusammensetztung einer Lebensgemeinschaft hat --> Ihr Verlust würde zum Verlust vieler andere Arten führen (Bsp. Biber) 

MVP

Minimal Viable Population

  • Die minimale Grösser einer isolierten Population, die erforderlich ist, damit diese Population eine 95%ige Wahrscheinlichkeit besteht, die nächste hundert Jahre zu überleben 
  • Ähnlich wie beim Hochwasserschutzt reicht es nicht, mit Durchschnitten zu arbeiten. Langzeit-Schutztprogramme müssen auch aussergewögnlich harte Jahre berücksichtigen 

PVA 

Population Viability Analysis 

  • Eine Methode zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit, mit der eine Population bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft ausstirbt. 
  • Deterministisches mathematisches Populationsmodell + Zufallsvariation erlaubt der Vergleicht verschiedener Szenatien für die Planung von Schutzgebieten oder Artenschutzprogramm 

SLOSS Debatte 

Single large or several small 

  • Wenn eine limitierte Fläche oder limitierte Ressource zur Verfügung stehen stellt sich die Frage, ob es besser ist, eine grosse oder mehrere kleine Gebiete unter Schutz zu stellen 
  • Die optimale Lösung hängt häufig von der Heterogenität des Gebiets ab 
  • Homogenes Gebiet: Ein grosses Gebiet
  • Heterogenes Gebite: Mehrere kleine Gbeite um mehr Arten zu schützten 

Nahe an der Wasseroberfläche kann es im Sommer zu Sauerstoffübersättigung kommen 

Biogene Entkalkung im Wasser findet vor allem tagsüber statt 

Dank der geringen spezifischen Wärmekapazität des Wassers wirken sich grosse Gewässer stabilisierend auf das lokale Klima aus 

Nischendifferenzierung spielt beim Auswahleffekt der Biodiversität eine wichtige Rolle 

Nischendifferenzierung bewirkt, dass interspezifische Konkurrenz stärke ist als intraspezifische Konkurrenz 

Qualitative und quantitative Nahrungsnetzte beschreiben die Häufigkeit der verschiedenen Arten in einer Lebensgemeinschaft 

Quantitative Nahrungsnetze umfassen gleich viele trophische Ebenen wie qualitative Nahrungsnetze 

Welches sind belegte Gründe weshalb sich Lebewesen ausbreiten? 

Was trifft für die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten zu?

Welche folgenden Fragen betreffen die Ebene der Lebensgemeinschaft? 

Die Entstehung neuer Fischarten ist irreversible 

Ähnliche ökologische Nischen in verschiedenen Seen werden durch morphologisch ähnliche Arten besetzt 

Die Entstehung neuer Fischarten dauert mindestens 5 Mio. Jahren 

Welche der folgenden Phasen gibt es bei semelparen Organismen

Was kennzeichnet eine stabile Metapopulation? 

Umweltverschmutztung ist weltweit der wichtigste Grund für die Bedrohung von Arten 

Eine indicator species ist eine Art, die einen überproportionalen Einfluss auf die Zusammensetzung einer Lebensgemeinschaft hat

Das Lokta-Volterra Prädationsmodell nimmt keine intraspezifische Dichteabhängigkeit an 

Die Veräderung der Artenzusammensetzung durch Versauerung in schlecht gepufferten Seen ist ein Beispiel allogener Sukzession

Im Verlaufe einer natürlichen Sukzession ist der Artenreichtum während mittlerer Sukzessionsstadien häufig am höchsten

Pionierarten sind meist starke interspezifische Konkurrenten 

Klimaxarten sind meist starke interspezifische Konkurrenten 

Welche Bedingungen fördert die Lichthemmung? 

Was ist das wesentliche Merkmal eines regulierenden Faktors?

In einfachen Modellen der Populationsdynamik werden 2 Prozesse zusammengefasst, weil sie die Populationsdynamik in gleicher Weise beeinflussen. Welche sind das?

Todesfälle und Auswanderung

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