VWL Mikroökonomie_2. Semester
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Cartes-fiches
öffentliche Güter
1. keine Rivalität in deren konsum
2. Niemand kann vom Konsum ausgeschlossen werden
--> Trittbrettfahrer: Personen können das Gut nutzen, ohne dafür zu bezahlen
private Güter
1. Rivalität beim Konsum: Wenn eine Person das Gut nutzt, verringern sich dadurch die Konsummöglichkeiten der anderen Personen.
2. Ausschliessbarkeit vom Konsum: Eine Person kann vom Konsum ausgeschlossen werden.
Allmendegüter ("Common pool resources"
- unterliegen dem Nicht-Ausschlussprinzip (wie öffentliche Güter)
- Deren Nutzung mindert jedoch die Nutzungsmöglichkeiten anderer. Es besteht also Rivalität im Konsum.
--> Gefahr der Übernutzung -> Allmende-problem (tragedy of the commons)
Bsp: Fischfang
Verborgenes Handeln
Moral Hazard
Verborgene Merkmale
Adverse Selektion
Verborgenes Handeln - Moral Hazard
Massnahmen einer Partei, die von der anderen Partei nach Vertragsabschluss nicht beobachtet werden können.
Bsp. wenn Verkäufer von der Provision leben & mit falschen Infos versuchen das Haus zu verkaufen.
Massnahmen: Infobeschaffung, Anreize anpassen
Verborgene Merkmale - Adverse Selektion
Eigenschaften, die der anderen Partei vor Vertragsabschluss unbekannt sind.
Massnahmen: Infobeschaffung, Varianten anbieten (Screening), Information glaubwürdig übermitteln (Signaling)
Was ist Signaling? (im Zusammenhang mit Asymmetrischer Information)
Kostspielige Handlungen der informierten partei, um ihre Informationen glaubhaft zu übermitteln. Glaubhaft sind Handlungen nur dann, wenn sich diese kostspieligen Aktionen für Anbieter von schlechter Qualität nicht lohnen würden.
Bsp: - Garantieleistungen, Werbung & Aufbau von Marken
Was ist Screening? (Im Zusammenhang mit Asymmetrischer Information)
Eine Aktion der uninformierten Partei, mit dem Ziel, die informierte Partei zur Preisgabe der privaten Informationen zu veranlassen.
Bsp: - Selbstbehalt bei Versicherungen (Nur gute Risiken wählen etc)
- Prämienrabatt, wenn sich Versicherte bereit erklären, ihre Verhalten überwachen zu lassen (Crash-Cam im Auto)
Innovation
Innovation ist die erfolgreiche Einführung neuer Produkte/ Prozesse
Die Politik muss also Anreize schaffen, um neue Produkte/ Prozesse zu entwickeln
Diffusion
Diffusion ist die Verwendung neuartigen Methoden/ Produkten durch eine grosse Anzahl von Benutzern.
Die Politik sollte es einer grossen Anzahl von Benutzern erleichtern, diese Methode/ Produkt zu verwenden.
Was ist ein Wohlfahrtsverlust (Deadweight loss - DWL)?
Er steht für den Teil der Gesamtrente, der aufgrund von Marktstörungen, wie beispielsweise Steuern oder Monopole, nicht mehr realisiert werden kann.
Durch den Wohlfahrtsverlust kommt es zu einem Verlust an Konsumenten- und Produzentenrente.
Was ist Kapitalismus?
Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, indem die wichtigsten Akteure Privateigentum, Märkte & Unternehmungen sind.
Die 3 Bedingungen für die Malthus-Falle:
1. Durchschnittsprodukt der Arbeit sinkt, wenn Beschäftigung steigt.
2. Bevölkerung nimmt zu, wenn Löhne steigen.
3. Es fehlen technologische Verbesserungen, um das abnehmende Durchschnittsprodukt der Arbeit zu kompensieren.
Was zeigt die Produktionsfunktion?
sie zeigt den maximalen Output bei einer gegebenen Kombination von Inputfaktoren.
Was sind Isokosten?
Kombination von Produktionsfaktoren (Inputs), welche die gleichen Gesamtkosten ergeben.
MRS - Grenzrate der Substitution:
Was ist eine Person bereit aufzugeben, für eine zusätzliche Einheit eines anderen Guts?
Was ist die Isoprofit-Kurve?
Kombination von Löhnen/Einsätzen, bei denen der gleiche Gewinn entsteht.
Was ist der Grenzerlös?
Veränderung des Erlöses, wenn eine zusätzliche Einheit abgesetzt wird.
Was ist die Indifferenzkurve?
Kombination von Gütern, die von einer Person als gleichwertig eingeschätzt werden.
Was ist Markteffizienz?
Wenn knappe Güter in dem Ausmass hergestellt werden, dass der gesamten Vorteil für alle maximal ist.
Alle Gewinne aus dem Handel werden im Gleichgewicht realisiert.
Summe von Produzenten- und Konsumentenrente ist also maximal.
Unelastische Nachfrage:
grosse Marktmacht/ grosse Gewinnspanne/ grosser Wohlfahrtsverlust
Elastische Nachfrage:
wenig Marktmacht/ kleine Gewinnspanne/ kleiner Wohlfahrtsverlust
Was ist der Einkommenseffekt?
Der Einkommenseffekt beschreibt die Nachfrageänderung nach einem Gut, infolge einer Änderung des Einkommens. Je nach dem ob es sich um ein superiores/normales oder inferiores Gut handelt, kann der Einkommenseffekt positiv, negativ oder aber auch null sein.
Konsumiert beispielsweise ein Haushalt zwei Güter (Gut 1 und Gut 2). Nun sinkt der Preis von Gut 1. In diesem Fall steht dem Haushalt plötzlich mehr Einkommen zu Verfügung, sodass er nun mehr Einheiten beider Güter konsumieren kann. Diesen Vorgang beschreibt der Einkommenseffekt.
Was ist der Substitutionseffekt?
Die Neigung der Konsumenten, mehr von einem Gut zu konsumieren, wenn dessen relativer Preis sinkt (andere Güter werden durch dieses Gut substituiert), und davon weniger zu konsumieren, wenn sein relativer Preis steigt (dann wird dieses Gut durch andere substituiert). Dieser Substitutionseffekt im Fall einer Preisänderung führt zu der negativ geneigten Nachfragekurve.
Budgetrestriktion
entspricht den möglichen Kombinationen von Konsumausgaben & Freizeit.
Die Budgetgerade verändert sich, wenn
- sich das Einkommen ändert (Parallelverschiebung der Budgetgeraden nach innen, wenn das Einkommen sinkt; nach außen, wenn das Einkommen steigt);
- sich die Preise ändern (die Steigung der Budgetgeraden verändert sich, wenn sich nur ein Preis und damit das Preisverhältnis ändert; oder es kommt zu einer Parallelverschiebung der Budgetgeraden, wenn das Preisverhältnis – z.B. bei einer Umsatzsteuererhöhung für alle Güter – gleich bleibt).
Letztlich zeigt die Veränderung der Fläche unter der Budgetgeraden eine Änderung der Kaufkraft des Haushalts an.
Sequentielle Spiele
In einem sequentiellen Spiel ist eine Strategie ein vollständig bedingter Aktionsplan, der angibt, wie sich ein Spieler in jedem Entscheidungsknoten, an dem er am Zug ist, verhalten wird
Bisher hatten wir Situationen betrachtet, in denen beide Parteien simultan über ihre Strategie entscheiden müssen. Jetzt betrachten wir Spiele, in denen eine Partei zuerst zieht. Der zweite Spieler beobachtet diesen Zug und entscheidet erst dann über seinen eigenen Zug.
Produktionsmöglichkeit
maximal möglicher Output für einen gegebenen Input