HRM

bwl

bwl


B. S.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte des Human Resource Managements (HRM) auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln zentrale Aspekte wie Motivation, Fairness und organisatorische Gerechtigkeit, wobei verschiedene Theorien und Modelle, wie der Taylorismus und die Prospect Theory, erklärt werden. Die Karteikarten beleuchten auch die Bedeutung von Anreizen, Beiträgen und den drei Faktoren des intellektuellen Kapitals. Studierende der Betriebswirtschaftslehre profitieren von diesem Learnset, da es ihnen hilft, die komplexen Zusammenhänge des HRM zu verstehen und anzuwenden.
Cartes-fiches
21
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
30.05.2018 / 31.05.2018

Cartes-fiches

Drei Faktoren des Intellektuellen Kapitals

  1. Humankapital: Wissen und Können der HR
  2. Strukturelles Kapital: Zusammenarbeit der HR und ihre Technologien (intern)
  3. Beziehungskapital: Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Investoren usw. (extern)

Drei bedeutende Theorien zur Bedeutung des Menschen im Unternehmen

  1. Scientific Management (Taylorismus)
  2. Anreize und Beiträge
  3. Human Relations / Organizational Behavior

Scientific Management (Taylorismus)

  • Sichtweise des Ingenieurs
  • Ziel Prozessoptimierung, Mensch als Störfakor (müde, faul und dumm)

Anreize und Beiträge

  • Sichtweise der Ökonomie
  • Menschen tauschen Leistung gegen Belohnung

Human Relations / Organizational Behavior

  • Sichtweise der Psychologie
  • Menschen brauchen Aufmerksamkeit und Gemeinschaft

Fazit Vorlesung 1

  1. Bei Human Resource Management (HRM) geht es um Menschen in Organisationen. HRM ist eines der Gravitationszentren für den betriebswirtschaftlichen Erfolg.
  2. Es gibt einerseits Aufgaben (funktioneller Aspekt) und andererseits Träger (institutioneller Aspekt) des HRM. HRM ist also nicht einfach das, was die Personalabteilung tut, sondern alles was mit Menschen in Organisationen zu tun hat.
  3. Die „Landschaft“ des HRM kann man mit verschiedenen wissenschaftlichen „Brillen“ betrachten. Jede Brille prägt die Sichtweise und das was man sieht.
  4. Theorien in der Praxis und in der Wissenschaft prägen unser Verständnis von HRM. Theorien machen uns anfällig für sich selbst erfüllende Prophezeiungen.

Was ist Motivation?

Motivation fasst die Prozesse zusammen, die erklären…

• … wieviel Anstrengung Menschen einbringen;
• … wofür Menschen sich anstrengen

• … wie lange Menschen sich anstrengen.

Bedürfnisse nach Maslow

Bedürfnisse nach McClelland

Herzberg

Motivation (Formel)

Motivation = Valenz x Instrumentalität x Erreichbarkeit

Valenz

Wie wichtig und wünschenswert ist das Ergebnis für mich?

Instrumentalität

Inwiefern bringt mich mein Verhalten dem Ergebnis näher?

Erreichbarkeit

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich durch Anstrengung das Ergebnis erziele?

Prospect Theory

  1. Gewinne und Verluste werden nicht absolut wahrgenommen, sondern relativ zu einem Referenzpunkt
  2. Verluste werden stärker gewichtet als Gewinne => Verlustaversion

Organisationale Gerechtigkeit

  1. Verteilungsgerechtigkeit "Distributive Fairness" ▪ (Bewertung des eigenen Anteils)
  2. Verfahrensgerechtigkeit "Prozedurale Fairness" ▪ (Bewertung des Verfahrens)
  3. Interaktionelle Gerechtigkeit "Zwischenmenschliche Fairness" ▪ (Bewertung des Umgangs)

Hawthorne Effekt

Outputsteigerung wegen Aufmerksamkeit

extrinsische und intrinsische Motivation

extrinsische frisst intrinsische Motivation

Fazit Vorlesung 2

  1. Motivation ist für den Arbeitserfolg entscheidend. Verschiedene Theorien bieten unterschiedliche Erklärung dafür, was Menschen motiviert.
  2. Inhaltstheorien postulieren, dass Bedürfnisse Menschen zum Handeln motivieren und spezifizieren verschiedene Bedürfnisse.
  3. Prozesstheorien postulieren verschiedene Faktoren, die im Zusammenspiel Menschen motivieren. Dazu gehört der Vergleich mit anderen Menschen.
  4. Arbeitszufriedenheit hat eine Auswirkung auf verschiedene Verhaltensweisen und geht der Leistung zumeist voraus.

Arbeitsteilung

Wie sollte Arbeit gestaltet werden?

\(MPA = (Anforderungsvielfalt + Ganzheitlichkeit + Wichtigkeit)/3 * Autonomie * Rückmeldung\)

Étudier