HRM
bwl
bwl
-
- 1 / 21
-
Lernkarten
Drei Faktoren des Intellektuellen Kapitals
- Humankapital: Wissen und Können der HR
- Strukturelles Kapital: Zusammenarbeit der HR und ihre Technologien (intern)
- Beziehungskapital: Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Investoren usw. (extern)
Drei bedeutende Theorien zur Bedeutung des Menschen im Unternehmen
- Scientific Management (Taylorismus)
- Anreize und Beiträge
- Human Relations / Organizational Behavior
Scientific Management (Taylorismus)
- Sichtweise des Ingenieurs
- Ziel Prozessoptimierung, Mensch als Störfakor (müde, faul und dumm)
Anreize und Beiträge
- Sichtweise der Ökonomie
- Menschen tauschen Leistung gegen Belohnung
Human Relations / Organizational Behavior
- Sichtweise der Psychologie
- Menschen brauchen Aufmerksamkeit und Gemeinschaft
Fazit Vorlesung 1
- Bei Human Resource Management (HRM) geht es um Menschen in Organisationen. HRM ist eines der Gravitationszentren für den betriebswirtschaftlichen Erfolg.
- Es gibt einerseits Aufgaben (funktioneller Aspekt) und andererseits Träger (institutioneller Aspekt) des HRM. HRM ist also nicht einfach das, was die Personalabteilung tut, sondern alles was mit Menschen in Organisationen zu tun hat.
- Die „Landschaft“ des HRM kann man mit verschiedenen wissenschaftlichen „Brillen“ betrachten. Jede Brille prägt die Sichtweise und das was man sieht.
- Theorien in der Praxis und in der Wissenschaft prägen unser Verständnis von HRM. Theorien machen uns anfällig für sich selbst erfüllende Prophezeiungen.
Was ist Motivation?
Motivation fasst die Prozesse zusammen, die erklären…
• … wieviel Anstrengung Menschen einbringen;
• … wofür Menschen sich anstrengen
• … wie lange Menschen sich anstrengen.
Motivation (Formel)
Motivation = Valenz x Instrumentalität x Erreichbarkeit
Valenz
Wie wichtig und wünschenswert ist das Ergebnis für mich?
Instrumentalität
Inwiefern bringt mich mein Verhalten dem Ergebnis näher?
Erreichbarkeit
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich durch Anstrengung das Ergebnis erziele?
Prospect Theory
- Gewinne und Verluste werden nicht absolut wahrgenommen, sondern relativ zu einem Referenzpunkt
- Verluste werden stärker gewichtet als Gewinne => Verlustaversion
Organisationale Gerechtigkeit
- Verteilungsgerechtigkeit "Distributive Fairness" ▪ (Bewertung des eigenen Anteils)
- Verfahrensgerechtigkeit "Prozedurale Fairness" ▪ (Bewertung des Verfahrens)
- Interaktionelle Gerechtigkeit "Zwischenmenschliche Fairness" ▪ (Bewertung des Umgangs)
Hawthorne Effekt
Outputsteigerung wegen Aufmerksamkeit
extrinsische und intrinsische Motivation
extrinsische frisst intrinsische Motivation
Fazit Vorlesung 2
- Motivation ist für den Arbeitserfolg entscheidend. Verschiedene Theorien bieten unterschiedliche Erklärung dafür, was Menschen motiviert.
- Inhaltstheorien postulieren, dass Bedürfnisse Menschen zum Handeln motivieren und spezifizieren verschiedene Bedürfnisse.
- Prozesstheorien postulieren verschiedene Faktoren, die im Zusammenspiel Menschen motivieren. Dazu gehört der Vergleich mit anderen Menschen.
- Arbeitszufriedenheit hat eine Auswirkung auf verschiedene Verhaltensweisen und geht der Leistung zumeist voraus.
Wie sollte Arbeit gestaltet werden?
\(MPA = (Anforderungsvielfalt + Ganzheitlichkeit + Wichtigkeit)/3 * Autonomie * Rückmeldung\)