Bauprozess I / Bauprozess II

1. Teil (Fragen zur Theorie)

1. Teil (Fragen zur Theorie)


A. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über den Bauprozess, insbesondere für Studierende. Sie behandeln Themen wie Kompetenz und Verantwortung, Nachhaltigkeitsstrategien, Bauwerkserhaltung, Bauökonomie und Kostenerstellung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende, die sich mit der Planung, Leistung und den rechtlichen Aspekten von Bauprojekten vertraut machen möchten.
Karten
180
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.05.2018 / 26.06.2018

Lernkarten

Buch 2: Bauökonomie

3. Baukostenermittlung

Indexierung

Indexierung dient zur Anpassung und Korrektur von Richtwerten an die Baukostenentwicklung.

Der wichtigste ist der Zürcher Index der Wohnbaupreise. Dieser wird jährlich publiziert.

https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/themen/bauen-wohnen/wohnbaupreise/zuercher-index-der-wohnbaupreise.html#zuercher_index_derwohnbaupreisetotalundhauptgruppen

Buch 2: Bauökonomie

3. Baukostenermittlung

Umsetzung. Wie berechne ich eine Kostenschätzung. Was rechne ich zuerst?

  1. Berechnung der Gebäudekosten ca. 80-90% der Erstellungskosten(BKP2) Volumen m3 x Kennwerte
  2. Berechnung der restlichen 10-20% mit Hilfe der Gebäudekosten über Prozentanteile. (objektspezifische Gegebenheiten beachten)

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Bruttorendite

Bruttorendite ist eine Prozentzahl!

Ein Gebäude hat während seiner Nutzungphase neben Erträgen (Mieteinnahmen) auch Kosten (Bewirtschaftung, Abscheibung, Finanzierung etc.)

Damit diese Kosten gedeckt werden könnnen, werden Nutzungserträge (Kostenmieten) berechnet.

Dass sind die Mieten die ein Gebäude haben muss, damit es rendiert. (Die Bruttorendite beinhaltet also auch diese Kostenabzüge, neben den sowiso zu rendierenden Anlagekosten)

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Kostenmiete

Ist die Miete die eine Immobilie haben muss um die gegebenen Nutzungskosten zu decken. (Abschreibung, Finanzierung, Bewirtshaftungskosten)

Anlagekosten / 100 x Bruttorendite

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Marktmiete

Ist die Miete die berechnet wird anhand der gegebenen Angebote und Nachfrage. 

Kann man im Internet nachschauen und analysieren was man eigentlich für Mieten verlangen könnte, wenn es nur um die Markt analyse gehen würde. Kann die Redite eines Objektes positiv oder negativ beeinflussen.

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Bewirtschaftungskosten, was ist das und wie viel prozent der Anlagekosten macht dies aus?

Kosten die während der Nutzungsphase eines Gebäudes anfallen.

Durchschnittlich betragen sie jährlich ca. 1.5 bis 2 Prozent der Anlagekosten.

  • Verwaltungskosten
  • Unterhaltskosten (Instandhaltung eines Gebäudes)
  • Betriebskosten (Steuern, Ver- und Entsorgung, Wasser, Kaminfeger, Versichung, Hauswart, Wartung)
  • Risikoprämie (Deckung von Sinsverlusten vn evt. leerstehenden Räumen)

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Abschreibung und Amortisation

Wieviel Prozent Abschreibung der Erstellungskosten sind es?

Altersentwertung: Werteverlust der ein Gebäude durch Alterung anfällt. 

Die Abschreibungsquote liegt im normalfall bei 0.5 %

Unter Amortisation versteht man im Prinzip die Rückzahlung einer Hypothek. Hypothekargeber verlangen in der Regel eine Amortisation desjenigen Anteils der Hypothekarsumme, welcher zwei Drittel des Immobilienwertes übersteigt, während die Amortisation darüber hinaus freiwillig ist. Wenn man eine Immobile kauft oder ein Haus baut, können 80 Prozent des Immobilienwertes als Hypothek aufgenommen werden, während 20 Prozent aus bereits angespartem Eigenkapital stammen müssen. Alles, was bei der Hypothek zwei Drittel des Immobilienwertes übersteigt, wird als 2. Hypothek bezeichnet und ist innert 15 (früher 20) Jahren beziehungsweise spätestens zum Pensionsantritt zurückzuzahlen.

https://moneypark.ch/was-ist-amortisation/

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Berechnung der Anlagekosten durch Marktmiete und Bruttorendite

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Kapitalzinsung

 

Beim Immobilien bewerten nach der Ertragswertmethode nimmt der Kapitalisierungszinssatz bzw. Kapitalisierungsfaktor eine zentrale Rolle ein:

  • Der Kapitalisierungszinssatz ist im konkreten Einzelfall zu ermitteln.
  • Der Kapitalisierungszinssatzsetzt sich in der Regelwie folgt zusammen:
    • Basiszinssatz für Kapitalverzinsung
    • Individuelle Zuschläge

BasiszinssatzKapitalverzinsung    4,50%—

 

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Wenn ich ein Gebäude bauen will muss ich nicht nur die Erträge berechnen sondern auch die Kosten die mich ein Gebäude kosten. Welche Kosten gibt es bei einer Immobilie?

Anlagekosten

  • Landkosten BKP 0
  • Erstellungskosten BKP 1-9

Kosten währen der Nutzung:

  • Abschreibung etwa. 0.5 %
  • Kapitalverzinsung Basis 4.5 %
  • Bewirtschaftungskosten ca. 1.5 %

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Was gibt er für Erträge bei einer Immobilie

  • Kostenmiete (notwenig) = Nutzungskosten
  • Marktmiete (möglich)

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Wie ist das Thema der Nachhaltigkeit überhaupt entstanden?

Wer hat diese Entwicklung mitbewirkt und wann ca.?

Durch die Ertsten Bilder der Erde sind sich die Menschen der limitierten Ressourcen auf der Welt bewusst geworden. 

Dies führt zur ersten Gründung

  • "Club of Rome" Ziel: Zukünftige Entwicklungs des Systems Erde abzuschätzen
  • Jay W. Foster hat an der MIT Methode entwickelt namens "System Dynamics" mit dem konnte er komplexe dynamische Entwicklungen mittels Computersimulation voraussagen. Projektbericht zu dieser Methode hiess "Limits to Growth" und wurde schnell zum Bestseller
  • Nach diesem Buch entstanden viele verschiedene Projekte. "Global 200" versucht alle zu vergleichen und der Amerikanische Staat anerkanne erstmals offiziell durch diese Vergleiche die globalen Umwelt- und Entwicklungsprobleme
  • Brundtland hat erstmals den Begriff der Nachhaltigen Entwicklung definiert, der bis heute gültig ist.
  • UNCED war die Weltgipfelkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro. Ergebniss war die Agenda 21 (Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung)
  • Kapitalstockmodell wurde von der Weltbank entwickelt. Prinzip der Nachhaltigkeit im Sinne eines Kapitals.Wirtschaft Gesellschaft und Umwelt sind die drei Kapitalstöcke das das gesamte Nachhaltigkeitskapital bilden. Beim Aufbrauch dieses Kapitals ist die Existenzgrundlage gefährtet.
  • Revidierung der BV erklärt nachhaltige Entwicklung zum Staatziel und ist somit Grundlage für neue Gesetzgebung

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in der Schweiz

Was ist das Drei-Dimensionen-Konzept, Welche Instrumente zur Umsetzung im Planungsprozess gibt es? Beschreibe anhand der drei Komponenten „Gesellschaft“, „Wirtschaft“ und „Umwelt“.

  1. Wirtschaft
  2. Gesellschaft
  3. Umwelt

Basiert auf Agenda 21 und des Kapitalstockmodells. Die drei Dimensionen müssen immer in Wechselwirkung sein

  • Gesellschaft: Integration und Durchmischung, Soziale Kontakte, Partizipation, räumliche Identität, Grundversorgung und Nutzungsdurchmischung, gute und sichere Erreichbarkeit, Sicherheit, Licht, Raumluft, Strahlung, Lärmschutz
  • Wirtschaft: Werterhalt und Rentabilität, optimierte Kosten, flexible Raumnutzung, niedrige Instandhaltungskosten/ Instandsetzung
  • Umwelt: gut verfügbare Rohstoffe, geringe Umweltbelastung, geringen Heiz-und Wärmebedarf / Energiebedarf/ Warmwasserbedarf, umweltfreundliche Abwicklung der Mobilität, Abfalltrennung, geringer Trinkwasserverbrauch

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Bauwerkserhaltung

Was kann man alles tun um ein Bauwerk zu erhalten?

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Bauwerkserhaltung

Was heisst Instanfhaltung?

Gleichmässige und einfache Massnahmen sowie durch Behebung von kleinen Schäden

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Bauwerkserhaltung

Was heisst Instandsetzung?

Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit für eine destgelegte Dauer wiederherstellen, Umfasst in der Regel Arbeiten grösseren Umfangs.

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

Inflation

 

  1. (Wirtschaft) mit Geldentwertung und Preissteigerungen verbundene, beträchtliche Erhöhung des Geldumlaufs im Verhältnis zur Produktion
  2. Zeit, in der eine Inflation stattfindet
  3. das Auftreten in sehr, allzu großer Menge; übermäßige Ausweitung

 

Durch PPP versuchte man in Grossbritanien die Infaltion zu mindern.

https://www.duden.de/rechtschreibung/Inflation

der Vorgang, dass die Preise immer weiter steigen und der Wert des Geldes immer geringer wird.

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

Deregulation

Deregulierung bedeutet in der Ordnungspolitik, einem Teilbereich der Wirtschaftspolitik, den Abbau oder die Vereinfachung von Marktregulierung durch staatliche Normen.

 

Absicht der Deregulierung ist die Liberalisierung der Märkte, mit dem Ziel

https://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung

 

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

PPP (Public-Private Partnership)Privatisierung unterschied Einrichtungsprivatisierung und Durchführungsprivatisierung

Privatisierung wird oft in engen Zusammenhang mit Deregulierung gebracht. Sowohl Privatisierung als auch Deregulierung zielen auf eine Verschlankung des Staates ab.Im Bericht an den Club of Rome zu den Grenzen der Privatisierung beschreiben Wissenschaftler unterschiedlich verlaufene Privatisierungsbeispiele aus aller Welt. Danach könne Privatisierung erfolgreich sein, wenn der Staat die Regeln bestimmt und Wettbewerb garantiert. „Gute Regulierung ist die Voraussetzung für erfolgreiche Privatisierung“, https://de.wikipedia.org/wiki/Privatisierung#Situation_in_der_Schweiz

In der Schweiz finden sich staatliche Unternehmen meistens auf Kantons- und Gemeindeebene, der Bund ist nur im Infrastruktur- und Rüstungsbereich unternehmerisch tätig. Viele Bundesbetriebe und kantonale Unternehmen, vor allem im Infrastruktur- und Bankenbereich, wurden bisher nur in privatwirtschaftliche Rechtsformen umgewandelt, jedoch nicht privatisiert. Beispiele dazu sind die SBB, Swisscom, Schweizerische Post, RUAG.

Einrichtungsprivatisierung: Private nicht als Erfüllungshilfe sondern im eigenen Namen

Durchführungsprivatisierung: Keine Haushaltsentlastung, Kommune stehen weiterhin in Rechtsbeziehung zum Bürger

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

PPP (Public-Private Partnership) Insolvenz

Zahlungsunfähigkeit

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

PPP (Public-Private Partnership)

PPP ist ein alternativer Organisations- bzw. Beschaffungsansatz

Öffetnliche Bauten werden für die

  • Planung
  • Bau
  • Finanzierung
  • Bauerhalt
  • Betrieb
  • Verwertung

An Private Vertragsparter abgegeben. Diese Vertragsparter werden durch ein Wettbewerbsverfahren ausgesucht. Damit immer die beste Lösung im Vodergrund steht und der Wettbewerb im Markt erhalten bleibt. Der Staat Reguliert und konntrolliert das ganze und ist auch immer noch Inhaber des Baus. Eben alles andere wird sozusagen Privatisiert. 

In England wurde das in den 80er Jahren zum ersten Mal angewendet um der Inflation engegen zu steuern. Es war ein Deregulatorischer Ansatz. 

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organisation (Wer macht was?)

Was ist der unterschied zwischen einer Prozessorganisation und einer Projektorganisation?

Die Prozessorganisation die strebt ein möglichst Effizienter Prozess an. Es geht also alles darum Prozesse in ihrer zeitlichen und logischen Abfolge zu organisieren.

Projektorganisation kommt immer dann vor, wenn auch ein zeitlich begrenztes Projekt vorliegt indem mehrere Parteien beteiligt sind. In dieser Organisationsart geht es also viel mehr darum die Parteien Beziehungen untereinander zu organisieren. Wer hat welche Rechte und wer steht mit wem in welcher Beziehung? (Diese Organisationsform ist z.B im Bau der Fall.)

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Zeichne ein Organigram von einem Einzelleistungsunternehmen

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Zeichne ein Organigram von einer Planergemeinschaft

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Zeichne ein Organigram von einem Generalplaner

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Zeichne ein Organigram von einem Generalunternehmer

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Zeichne ein Organigram von einem Totalunternehmer

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Nennen Sie Vor- und Nachteile von Einzelleistungsunternehmer

Vorteile:

  • Bauherrschafft hat die Möglichkeit der Berücksichtigung spezieller unternehmer
  • Änderungen der Anforderungen von der Bauherrschaft sind einfach durchsetzbar
  • Planer (Architekt) kann direkt bei der Baustelle Eingreifen (Hat Weisungsbefugnisse)
  • Architekt haftet nicht für Mängel (jeder Planer haftet einzeln)

Nachteile: 

  • Bauherr muss mehrere Verträge aufstellen
  • Viele einzelne Garantiensumme für die Mängelbehebung (kompliziert)
  • Bauherrschaft trägt alle Risiken für Termine und Finanzen

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Nennen Sie Vor- und Nachteile von Planergemeinschaft

Vorteile:

  • Bauherr hat nur ein Planervertrag
  • Bauherr kann spezielle Unternehmen berücksichtigen
  • Änderungen der Bauherrschaft sind einfach durchsetzbar
  • Der Architekt (Planer) hat Weisungsbefugnisse auf der Baustelle, kann also die Ausführung direkt kontrollieren
  • Weniger Kommunikationsmissverständnisse da Planung unter einem Hut

Nachteile:

  • Der Gesamtleiter der Planung muss gute Koordination und Administrationsfähigkeiten haben
  • Bei Mängel gibt es viele einzelne Garantiensummen

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Nennen Sie Vor- und Nachteile von Generalplaner

Vorteile:

  • Bauherr hat nur ein Planervertrag
  • Bauherr kann spezielle Unternehmen berücksichtigen
  • Änderungen des Bauherren sind einfach durchsetzbar
  • Generalplaner kann Partner der Subverträge selber wählen
  • Architekt hat auf der Baustelle keine Weisungsbefugnisse

Nachteile:

  • Bauherr hat viele kleinere Garantiensummen für die Mängelbehebung
  • Generalplaner hat grossen Koordinationsaufwand

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Nennen Sie Vor- und Nachteile von Generalunternehmen

Vorteile:

  • Bauherr hat nur einen Werkvertrag für die gesamte Ausführung
  • Bauherr hat Kosten- und Termingarantie
  • Es gibt nur eine einzelne Garantiesumme für die Mängelbehebung
  • Durch die Gestalterische Leitung des Architektens währen der Ausführung kann architektonische Qualität kontrolliertw erden

Nachteile:

  • Für den Bauherr ist sind die Leistungen teurer (weil er für den GU Risiken bezahlen muss)
  • Die Planer müssen das Projekt extrem präzise definieren 
  • Sobald der Planer Leistungen an Unternehmer weitergegeben hat, hat er keine Kostenkontrolle mehr
  • Bauherr hat kein Einfluss auf die Unternehmerwahl (Ausser evt bei den Planern)
  • Die Planungsphase ist sehr Aufwändig da sie sobald sie an die Ausführung geht schon fertig und ohne Mängel sein muss

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Organigram

Nennen Sie Vor- und Nachteile von Totalunternehmer

Vorteile

  • Bauherr hat nur einen Werkvertrag für die Planung und die Ausführung
  • Bauherr hat Kosten und Terminengarantie
  • Wenn ein Mängel ensteht gibt es nur eine Garantiensumme und nicht viele einzele

Nachteile:

  • Der Architekt ist den TU unterstellt und hat keine Weisungsbefugnisse auf der Baustelle (Keine Qualitätskontrolle in hinsicht des Entwurfes)
  • Änderungen der Bauherrschaft sind Teuer weil sie nicht direkt weitergegeben werden können
  • Der Architekt hat keinen Bezug zur Bauherrschaft und kann somit nur sehr wenig beeinfliessen
  • Der Planer hat keine Kostenübersicht

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Leistungsdefinition

Was gibt es laut SIA für Leistungsphasen in einem Architekturprojekt?

  1. Strategische Planung
  2. Vorstudie
  3. Projektierung
  4. Aussschreibung
  5. Realisierung
  6. Bewirtschaftung

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Leistungsdefinition

Welches sind die Grundleistungen von den 6 Leistungsphasen der SIA?

  1. ..
  2. ..
  3. Projektierung
    • Vorprojekt
    • Bauprojekt
    • Bewilligunsverfahren
  4. Ausschreibung
    • Ausschreibung, Offertenvergleich, Vergabeantrag
  5. Realisierung
    • Ausführungsprojekt
    • Ausführung
    • Inbetriebsetzung, Abschluss
  6. ..

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Leistungsdefinition

Was sollte man alles klären bevor man mit dem Vorprojekt beginnt?

  • Grundsätzliche Abklärung der Machbarkeit / Baurecht / Baugrund
  • Inhalt des Raumprogramms klären
  • Budgerahmen
  • Terminvorstellungen planen
  • Wesentliche Qualitative Merkmale des Projekts definieren
  • Prozessorganisation (Organigramm erstellen)

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Leistungsdefinition

Was ist der Unterschied der Grundleistung und der Gesamtleistung?

Die Gesamtleistung sind alle 6  Leistungsphasen also:

  1. Strategische Planung
  2. Vorstudie
  3. Projektierung
  4. Ausschreibung
  5. Realisierung
  6. Bewirtschaftung

Die Grundleistungen sind:

  • Projektierung
  • Ausschreibung
  • Realisierung

 

 

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Aufrtrag

Wann haftet der Architekt gegenüber dem Auftraggeber?

  • verschuldet fehlerhafter Auftragserfüllung
  • Verletzung seiner Sorgfalts- und Treuepflicht
  • Nichtbeachtung oder Verletzung anerkannter Regeln seines Fachgebietes
  • mangelnder Koordination oder Beaufsichtigung
  • ungenügender Kostenerfassung
  • Nichteinhaltung von verbindlich vereinbarten Fristen oder Terminen
  • Tätigkeit von selbst beibezogenen Dritten

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Aufrtrag

Wann haftet der Auftraggeber gegenüber dem Architekten? / Risiken für den Architekten

  • Nichteinhalten Termine
  • Selbst Verursachten, unvorhergesehenen Verzögerung der Arbeitserledigung des Architekten
  • Nichteinhalten der Kosten
  • Insolvenz
  • Qualität (Planungsfehler beim Ausführen auf schulden des Auftraggebers)

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Aufrtrag

Was ist eine Berufshaftpflicht

Die Berufshaftpflichtversicherung ist eine Haftpflichtversicherung für bestimmte Berufe, die durch mögliche Fehlberatung ein erhöhtes Risiko, Vermögensschäden anzurichten, aufweisen.https://de.wikipedia.org/wiki/Berufshaftpflichtversicherung

Dazu gehören etwa Rechtsanwälte (Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte) und Rechtsbeistände, Steuerberater, Architekten und Ingenieure, Treuhänder und Ärzte, sowie Dolmetscher/Übersetzer. 

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Aufrtrag

Was ist eine Klausel? und was sind Verknüpfungsklauseln?

(bei Verträgen) Vorbehalt, beschränkende oder erweiternde Nebenbestimmung.

Weil die Koordination beim Bauprozess so kompliziert ist mit allen verschiedenen verträgen gibt es Verknüpfungsklausen. 

Diese versuchen unterschiedliche Verträge miteinander zu verknüpfen und koordinationsrisiken zu minimieren. Es soll den ganzen Bauprozess etwas erleichtern, da der bau ein dynamischer Prozess ist der nicht immer fix ist, und falls es änderungen gibt werden die Folgen in diesen Klauseln erklärt. Damit das nicht immer von neu definiert werden muss gibt es standartlösungen für gewisse bekannte nahtstellen risiken. 

Lernen