Bauprozess I / Bauprozess II
1. Teil (Fragen zur Theorie)
1. Teil (Fragen zur Theorie)
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Flashcards
Buch 2: Bauökonomie
3. Baukostenermittlung
Indexierung
Indexierung dient zur Anpassung und Korrektur von Richtwerten an die Baukostenentwicklung.
Der wichtigste ist der Zürcher Index der Wohnbaupreise. Dieser wird jährlich publiziert.
https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/themen/bauen-wohnen/wohnbaupreise/zuercher-index-der-wohnbaupreise.html#zuercher_index_derwohnbaupreisetotalundhauptgruppen
Buch 2: Bauökonomie
3. Baukostenermittlung
Umsetzung. Wie berechne ich eine Kostenschätzung. Was rechne ich zuerst?
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Bruttorendite
Bruttorendite ist eine Prozentzahl!
Ein Gebäude hat während seiner Nutzungphase neben Erträgen (Mieteinnahmen) auch Kosten (Bewirtschaftung, Abscheibung, Finanzierung etc.)
Damit diese Kosten gedeckt werden könnnen, werden Nutzungserträge (Kostenmieten) berechnet.
Dass sind die Mieten die ein Gebäude haben muss, damit es rendiert. (Die Bruttorendite beinhaltet also auch diese Kostenabzüge, neben den sowiso zu rendierenden Anlagekosten)
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Kostenmiete
Ist die Miete die eine Immobilie haben muss um die gegebenen Nutzungskosten zu decken. (Abschreibung, Finanzierung, Bewirtshaftungskosten)
Anlagekosten / 100 x Bruttorendite
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Marktmiete
Ist die Miete die berechnet wird anhand der gegebenen Angebote und Nachfrage.
Kann man im Internet nachschauen und analysieren was man eigentlich für Mieten verlangen könnte, wenn es nur um die Markt analyse gehen würde. Kann die Redite eines Objektes positiv oder negativ beeinflussen.
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Bewirtschaftungskosten, was ist das und wie viel prozent der Anlagekosten macht dies aus?
Kosten die während der Nutzungsphase eines Gebäudes anfallen.
Durchschnittlich betragen sie jährlich ca. 1.5 bis 2 Prozent der Anlagekosten.
- Verwaltungskosten
- Unterhaltskosten (Instandhaltung eines Gebäudes)
- Betriebskosten (Steuern, Ver- und Entsorgung, Wasser, Kaminfeger, Versichung, Hauswart, Wartung)
- Risikoprämie (Deckung von Sinsverlusten vn evt. leerstehenden Räumen)
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Abschreibung und Amortisation
Wieviel Prozent Abschreibung der Erstellungskosten sind es?
Altersentwertung: Werteverlust der ein Gebäude durch Alterung anfällt.
Die Abschreibungsquote liegt im normalfall bei 0.5 %
Unter Amortisation versteht man im Prinzip die Rückzahlung einer Hypothek. Hypothekargeber verlangen in der Regel eine Amortisation desjenigen Anteils der Hypothekarsumme, welcher zwei Drittel des Immobilienwertes übersteigt, während die Amortisation darüber hinaus freiwillig ist. Wenn man eine Immobile kauft oder ein Haus baut, können 80 Prozent des Immobilienwertes als Hypothek aufgenommen werden, während 20 Prozent aus bereits angespartem Eigenkapital stammen müssen. Alles, was bei der Hypothek zwei Drittel des Immobilienwertes übersteigt, wird als 2. Hypothek bezeichnet und ist innert 15 (früher 20) Jahren beziehungsweise spätestens zum Pensionsantritt zurückzuzahlen.
https://moneypark.ch/was-ist-amortisation/
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Kapitalzinsung
Beim Immobilien bewerten nach der Ertragswertmethode nimmt der Kapitalisierungszinssatz bzw. Kapitalisierungsfaktor eine zentrale Rolle ein:
- Der Kapitalisierungszinssatz ist im konkreten Einzelfall zu ermitteln.
- Der Kapitalisierungszinssatzsetzt sich in der Regelwie folgt zusammen:
- Basiszinssatz für Kapitalverzinsung
- Individuelle Zuschläge
BasiszinssatzKapitalverzinsung 4,50%—
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Wenn ich ein Gebäude bauen will muss ich nicht nur die Erträge berechnen sondern auch die Kosten die mich ein Gebäude kosten. Welche Kosten gibt es bei einer Immobilie?
Anlagekosten
- Landkosten BKP 0
- Erstellungskosten BKP 1-9
Kosten währen der Nutzung:
- Abschreibung etwa. 0.5 %
- Kapitalverzinsung Basis 4.5 %
- Bewirtschaftungskosten ca. 1.5 %
Buch 2: Bauökonomie
4. Ertragsermittlung
Was gibt er für Erträge bei einer Immobilie
- Kostenmiete (notwenig) = Nutzungskosten
- Marktmiete (möglich)
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Wie ist das Thema der Nachhaltigkeit überhaupt entstanden?
Wer hat diese Entwicklung mitbewirkt und wann ca.?
Durch die Ertsten Bilder der Erde sind sich die Menschen der limitierten Ressourcen auf der Welt bewusst geworden.
Dies führt zur ersten Gründung
- "Club of Rome" Ziel: Zukünftige Entwicklungs des Systems Erde abzuschätzen
- Jay W. Foster hat an der MIT Methode entwickelt namens "System Dynamics" mit dem konnte er komplexe dynamische Entwicklungen mittels Computersimulation voraussagen. Projektbericht zu dieser Methode hiess "Limits to Growth" und wurde schnell zum Bestseller
- Nach diesem Buch entstanden viele verschiedene Projekte. "Global 200" versucht alle zu vergleichen und der Amerikanische Staat anerkanne erstmals offiziell durch diese Vergleiche die globalen Umwelt- und Entwicklungsprobleme
- Brundtland hat erstmals den Begriff der Nachhaltigen Entwicklung definiert, der bis heute gültig ist.
- UNCED war die Weltgipfelkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro. Ergebniss war die Agenda 21 (Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung)
- Kapitalstockmodell wurde von der Weltbank entwickelt. Prinzip der Nachhaltigkeit im Sinne eines Kapitals.Wirtschaft Gesellschaft und Umwelt sind die drei Kapitalstöcke das das gesamte Nachhaltigkeitskapital bilden. Beim Aufbrauch dieses Kapitals ist die Existenzgrundlage gefährtet.
- Revidierung der BV erklärt nachhaltige Entwicklung zum Staatziel und ist somit Grundlage für neue Gesetzgebung
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit in der Schweiz
Was ist das Drei-Dimensionen-Konzept, Welche Instrumente zur Umsetzung im Planungsprozess gibt es? Beschreibe anhand der drei Komponenten „Gesellschaft“, „Wirtschaft“ und „Umwelt“.
- Wirtschaft
- Gesellschaft
- Umwelt
Basiert auf Agenda 21 und des Kapitalstockmodells. Die drei Dimensionen müssen immer in Wechselwirkung sein
- Gesellschaft: Integration und Durchmischung, Soziale Kontakte, Partizipation, räumliche Identität, Grundversorgung und Nutzungsdurchmischung, gute und sichere Erreichbarkeit, Sicherheit, Licht, Raumluft, Strahlung, Lärmschutz
- Wirtschaft: Werterhalt und Rentabilität, optimierte Kosten, flexible Raumnutzung, niedrige Instandhaltungskosten/ Instandsetzung
- Umwelt: gut verfügbare Rohstoffe, geringe Umweltbelastung, geringen Heiz-und Wärmebedarf / Energiebedarf/ Warmwasserbedarf, umweltfreundliche Abwicklung der Mobilität, Abfalltrennung, geringer Trinkwasserverbrauch
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Bauwerkserhaltung
Was heisst Instanfhaltung?
Gleichmässige und einfache Massnahmen sowie durch Behebung von kleinen Schäden
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Bauwerkserhaltung
Was heisst Instandsetzung?
Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit für eine destgelegte Dauer wiederherstellen, Umfasst in der Regel Arbeiten grösseren Umfangs.
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Lebenszyklus
Inflation
- (Wirtschaft) mit Geldentwertung und Preissteigerungen verbundene, beträchtliche Erhöhung des Geldumlaufs im Verhältnis zur Produktion
- Zeit, in der eine Inflation stattfindet
- das Auftreten in sehr, allzu großer Menge; übermäßige Ausweitung
Durch PPP versuchte man in Grossbritanien die Infaltion zu mindern.
https://www.duden.de/rechtschreibung/Inflation
der Vorgang, dass die Preise immer weiter steigen und der Wert des Geldes immer geringer wird.
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Lebenszyklus
Deregulation
Deregulierung bedeutet in der Ordnungspolitik, einem Teilbereich der Wirtschaftspolitik, den Abbau oder die Vereinfachung von Marktregulierung durch staatliche Normen.
Absicht der Deregulierung ist die Liberalisierung der Märkte, mit dem Ziel
- Innovationen durch Wettbewerb zu fördern
- Investitionen zu fördern und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen
- in den Unternehmen höhere Effizienz zu erreichen
- dem Staat eine Entlastung der öffentlichen Haushalte zu ermöglichen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Lebenszyklus
PPP (Public-Private Partnership)Privatisierung unterschied Einrichtungsprivatisierung und Durchführungsprivatisierung
Privatisierung wird oft in engen Zusammenhang mit Deregulierung gebracht. Sowohl Privatisierung als auch Deregulierung zielen auf eine Verschlankung des Staates ab.Im Bericht an den Club of Rome zu den Grenzen der Privatisierung beschreiben Wissenschaftler unterschiedlich verlaufene Privatisierungsbeispiele aus aller Welt. Danach könne Privatisierung erfolgreich sein, wenn der Staat die Regeln bestimmt und Wettbewerb garantiert. „Gute Regulierung ist die Voraussetzung für erfolgreiche Privatisierung“, https://de.wikipedia.org/wiki/Privatisierung#Situation_in_der_Schweiz
In der Schweiz finden sich staatliche Unternehmen meistens auf Kantons- und Gemeindeebene, der Bund ist nur im Infrastruktur- und Rüstungsbereich unternehmerisch tätig. Viele Bundesbetriebe und kantonale Unternehmen, vor allem im Infrastruktur- und Bankenbereich, wurden bisher nur in privatwirtschaftliche Rechtsformen umgewandelt, jedoch nicht privatisiert. Beispiele dazu sind die SBB, Swisscom, Schweizerische Post, RUAG.
Einrichtungsprivatisierung: Private nicht als Erfüllungshilfe sondern im eigenen Namen
Durchführungsprivatisierung: Keine Haushaltsentlastung, Kommune stehen weiterhin in Rechtsbeziehung zum Bürger
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Lebenszyklus
PPP (Public-Private Partnership) Insolvenz
Zahlungsunfähigkeit
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Lebenszyklus
PPP (Public-Private Partnership)
PPP ist ein alternativer Organisations- bzw. Beschaffungsansatz
Öffetnliche Bauten werden für die
- Planung
- Bau
- Finanzierung
- Bauerhalt
- Betrieb
- Verwertung
An Private Vertragsparter abgegeben. Diese Vertragsparter werden durch ein Wettbewerbsverfahren ausgesucht. Damit immer die beste Lösung im Vodergrund steht und der Wettbewerb im Markt erhalten bleibt. Der Staat Reguliert und konntrolliert das ganze und ist auch immer noch Inhaber des Baus. Eben alles andere wird sozusagen Privatisiert.
In England wurde das in den 80er Jahren zum ersten Mal angewendet um der Inflation engegen zu steuern. Es war ein Deregulatorischer Ansatz.
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organisation (Wer macht was?)
Was ist der unterschied zwischen einer Prozessorganisation und einer Projektorganisation?
Die Prozessorganisation die strebt ein möglichst Effizienter Prozess an. Es geht also alles darum Prozesse in ihrer zeitlichen und logischen Abfolge zu organisieren.
Projektorganisation kommt immer dann vor, wenn auch ein zeitlich begrenztes Projekt vorliegt indem mehrere Parteien beteiligt sind. In dieser Organisationsart geht es also viel mehr darum die Parteien Beziehungen untereinander zu organisieren. Wer hat welche Rechte und wer steht mit wem in welcher Beziehung? (Diese Organisationsform ist z.B im Bau der Fall.)
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organigram
Nennen Sie Vor- und Nachteile von Einzelleistungsunternehmer
Vorteile:
- Bauherrschafft hat die Möglichkeit der Berücksichtigung spezieller unternehmer
- Änderungen der Anforderungen von der Bauherrschaft sind einfach durchsetzbar
- Planer (Architekt) kann direkt bei der Baustelle Eingreifen (Hat Weisungsbefugnisse)
- Architekt haftet nicht für Mängel (jeder Planer haftet einzeln)
Nachteile:
- Bauherr muss mehrere Verträge aufstellen
- Viele einzelne Garantiensumme für die Mängelbehebung (kompliziert)
- Bauherrschaft trägt alle Risiken für Termine und Finanzen
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organigram
Nennen Sie Vor- und Nachteile von Planergemeinschaft
Vorteile:
- Bauherr hat nur ein Planervertrag
- Bauherr kann spezielle Unternehmen berücksichtigen
- Änderungen der Bauherrschaft sind einfach durchsetzbar
- Der Architekt (Planer) hat Weisungsbefugnisse auf der Baustelle, kann also die Ausführung direkt kontrollieren
- Weniger Kommunikationsmissverständnisse da Planung unter einem Hut
Nachteile:
- Der Gesamtleiter der Planung muss gute Koordination und Administrationsfähigkeiten haben
- Bei Mängel gibt es viele einzelne Garantiensummen
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organigram
Nennen Sie Vor- und Nachteile von Generalplaner
Vorteile:
- Bauherr hat nur ein Planervertrag
- Bauherr kann spezielle Unternehmen berücksichtigen
- Änderungen des Bauherren sind einfach durchsetzbar
- Generalplaner kann Partner der Subverträge selber wählen
- Architekt hat auf der Baustelle keine Weisungsbefugnisse
Nachteile:
- Bauherr hat viele kleinere Garantiensummen für die Mängelbehebung
- Generalplaner hat grossen Koordinationsaufwand
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organigram
Nennen Sie Vor- und Nachteile von Generalunternehmen
Vorteile:
- Bauherr hat nur einen Werkvertrag für die gesamte Ausführung
- Bauherr hat Kosten- und Termingarantie
- Es gibt nur eine einzelne Garantiesumme für die Mängelbehebung
- Durch die Gestalterische Leitung des Architektens währen der Ausführung kann architektonische Qualität kontrolliertw erden
Nachteile:
- Für den Bauherr ist sind die Leistungen teurer (weil er für den GU Risiken bezahlen muss)
- Die Planer müssen das Projekt extrem präzise definieren
- Sobald der Planer Leistungen an Unternehmer weitergegeben hat, hat er keine Kostenkontrolle mehr
- Bauherr hat kein Einfluss auf die Unternehmerwahl (Ausser evt bei den Planern)
- Die Planungsphase ist sehr Aufwändig da sie sobald sie an die Ausführung geht schon fertig und ohne Mängel sein muss
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organigram
Nennen Sie Vor- und Nachteile von Totalunternehmer
Vorteile
- Bauherr hat nur einen Werkvertrag für die Planung und die Ausführung
- Bauherr hat Kosten und Terminengarantie
- Wenn ein Mängel ensteht gibt es nur eine Garantiensumme und nicht viele einzele
Nachteile:
- Der Architekt ist den TU unterstellt und hat keine Weisungsbefugnisse auf der Baustelle (Keine Qualitätskontrolle in hinsicht des Entwurfes)
- Änderungen der Bauherrschaft sind Teuer weil sie nicht direkt weitergegeben werden können
- Der Architekt hat keinen Bezug zur Bauherrschaft und kann somit nur sehr wenig beeinfliessen
- Der Planer hat keine Kostenübersicht
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Leistungsdefinition
Was gibt es laut SIA für Leistungsphasen in einem Architekturprojekt?
- Strategische Planung
- Vorstudie
- Projektierung
- Aussschreibung
- Realisierung
- Bewirtschaftung
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Leistungsdefinition
Welches sind die Grundleistungen von den 6 Leistungsphasen der SIA?
- ..
- ..
- Projektierung
- Vorprojekt
- Bauprojekt
- Bewilligunsverfahren
- Ausschreibung
- Ausschreibung, Offertenvergleich, Vergabeantrag
- Realisierung
- Ausführungsprojekt
- Ausführung
- Inbetriebsetzung, Abschluss
- ..
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Leistungsdefinition
Was sollte man alles klären bevor man mit dem Vorprojekt beginnt?
- Grundsätzliche Abklärung der Machbarkeit / Baurecht / Baugrund
- Inhalt des Raumprogramms klären
- Budgerahmen
- Terminvorstellungen planen
- Wesentliche Qualitative Merkmale des Projekts definieren
- Prozessorganisation (Organigramm erstellen)
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Leistungsdefinition
Was ist der Unterschied der Grundleistung und der Gesamtleistung?
Die Gesamtleistung sind alle 6 Leistungsphasen also:
- Strategische Planung
- Vorstudie
- Projektierung
- Ausschreibung
- Realisierung
- Bewirtschaftung
Die Grundleistungen sind:
- Projektierung
- Ausschreibung
- Realisierung
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Aufrtrag
Wann haftet der Architekt gegenüber dem Auftraggeber?
- verschuldet fehlerhafter Auftragserfüllung
- Verletzung seiner Sorgfalts- und Treuepflicht
- Nichtbeachtung oder Verletzung anerkannter Regeln seines Fachgebietes
- mangelnder Koordination oder Beaufsichtigung
- ungenügender Kostenerfassung
- Nichteinhaltung von verbindlich vereinbarten Fristen oder Terminen
- Tätigkeit von selbst beibezogenen Dritten
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Aufrtrag
Wann haftet der Auftraggeber gegenüber dem Architekten? / Risiken für den Architekten
- Nichteinhalten Termine
- Selbst Verursachten, unvorhergesehenen Verzögerung der Arbeitserledigung des Architekten
- Nichteinhalten der Kosten
- Insolvenz
- Qualität (Planungsfehler beim Ausführen auf schulden des Auftraggebers)
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Aufrtrag
Was ist eine Berufshaftpflicht
Die Berufshaftpflichtversicherung ist eine Haftpflichtversicherung für bestimmte Berufe, die durch mögliche Fehlberatung ein erhöhtes Risiko, Vermögensschäden anzurichten, aufweisen.https://de.wikipedia.org/wiki/Berufshaftpflichtversicherung
Dazu gehören etwa Rechtsanwälte (Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte) und Rechtsbeistände, Steuerberater, Architekten und Ingenieure, Treuhänder und Ärzte, sowie Dolmetscher/Übersetzer.
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Aufrtrag
Was ist eine Klausel? und was sind Verknüpfungsklauseln?
(bei Verträgen) Vorbehalt, beschränkende oder erweiternde Nebenbestimmung.
Weil die Koordination beim Bauprozess so kompliziert ist mit allen verschiedenen verträgen gibt es Verknüpfungsklausen.
Diese versuchen unterschiedliche Verträge miteinander zu verknüpfen und koordinationsrisiken zu minimieren. Es soll den ganzen Bauprozess etwas erleichtern, da der bau ein dynamischer Prozess ist der nicht immer fix ist, und falls es änderungen gibt werden die Folgen in diesen Klauseln erklärt. Damit das nicht immer von neu definiert werden muss gibt es standartlösungen für gewisse bekannte nahtstellen risiken.