Bauprozess I / Bauprozess II

1. Teil (Fragen zur Theorie)

1. Teil (Fragen zur Theorie)


A. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über den Bauprozess, insbesondere für Studierende. Sie behandeln Themen wie Kompetenz und Verantwortung, Nachhaltigkeitsstrategien, Bauwerkserhaltung, Bauökonomie und Kostenerstellung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende, die sich mit der Planung, Leistung und den rechtlichen Aspekten von Bauprojekten vertraut machen möchten.
Flashcards
180
Students
1
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
29.05.2018 / 26.06.2018

Flashcards

Buch 3: Planung

Planungsinstrumente, Wie kann man effizient planen?

Koordinationsinstrumente, Strukturpläne / Risspläne

  • Kontroll- und Koordinationinstrument
  • Planerische und Ausführungstechnische Grundlage aller am Projekt beteiligten
  • Präzise Setzung von Achsen
  • Bildet Basis für Ausführungsplanung
  • Umfasst und beinhaltet Vorgaben der Fachplaner, Spezialisten und nimmt Wissen der Konstruktion auf

Siehe Beispiel auf S. 283 

Buch 3: Planung

Planungsinstrumente, Wie kann man effizient planen?

Koordinationsinstrumente, Outputdokumente

  • zunehmende Präzisierung und Konkretisierung während den Phasen eines Projektes.
  • Dies bedeutet auch zunehmende Projektbeteiligte, Informationsdichte und Informationsmenge.
  • Alle Arbeitsergebnisse müssen festgehalten werden. (Die Art wie etwas festgehalten wird ist in den jeweiligen Verträgen bestimmt).

Für alle beteiligten ist immer Vorgegeben was sie abgeben müssen. Für ein Studienauftrag sind das evt. Pläne 1:100, Modelle 1:500 etc. dies ist immer im Vertrag geschrieben. Sozusagen die Aufgabenstellung für die Ablieferung von etwasem.

Buch 1: Aquisition

Baurecht

Wie ist das Vorgehen in der Machbarkeitsstudie um die rechtlichen Grundlagen herauszufinden?

Grundsatzgesetzgebung durch Bund

  • Raumplanungsgesetzt (RPG)
  • Konzepte und Sachpläne

Ausführungsgesetzgebung durch Kanton / Region

  • Richtpläne und Nutzungspläne
  • Planungs- und Baugesetzte (PBG)
  • Allgemeine Bauverordnung und andere Verordnungen

Ausführungsgesetztgebung durch Gemeinde

  • Rahmen und Sondernutzungspläne
  • Bau und Zonenordnungen (BZO)

Buch 3: Planung

Auschreibung

Was wird während der Ausschreibung alles gemacht? Wie läuft es ab?

  • Qualität wird durch Baukostenplan festgelegt und Quantität durch den Normenpositionenkatalog
  • Bei der Auschreibung wird ein Leistungsverzeichniss angefertigt aufgrund des Normenpositionkatalog und des BKP
  • Dieses LV bildet die Submissionsgrundlage für die Unternehmen anhand dem sie ein Angebot enreichen können
  • Unternehmer werden von den planern eingeladen und verglichen oder sie werden öffentlich eingeladen
  • Einfache Submission Einzelleistungsunternehmer: Jede Arbeitsgattung wird einzeln vergeben und Kosten werden durch Elementkosten gegeben. Jedes Unternehmer gibt einzeln anhand des Leistungsverzeichnisses seine Kosten
  • Generalunternehmer Submission: Alle Gattungen werden zusammen ausgeschrieben. Es gibt kein Leistungsverzeichniss sondern nur ein Baubeschrieb. Die Mengen können durch die Pläne ersichtlich werden und die Unternehmer machen ein Pauschal- oder Globalkosten Angebot
  • Allg. Sobald ein Unternehmer ein Abgebot abgegeben hat und der Planer einverstanden ist, kommt es zu einem Werkvertrag

Buch 3: Planung

Haftung und Versicherung im Bauwesen

Was gibt es für Versicherungen im Bauwesen?

  • Berufshaftpflichtversicherung: Für die Schadenpotenziale die Berufe wie Architekt, Arzt etc. haben. Personen und Sachschaden durch Drittpersonen weden damit Gedeckt
  • Bauherrenhaftplichtversicherung: Bauherr ist für alles verantwortlich. Personen und Sachschaden können versichert werden.
  • Bauwesenversicherung: Das Gebäude ist während der Bauzeit versichert gegen unvorhergesehende Bauschäden, wie Sprayen, Umfallen von Kränen, allg. Personenunfälle sind inbegriffen
  • Feuer und Elementarschaden Versicherung: obligatorisch

Buch 3: Planung

Integrierte Planung (Wer arbeitet alles an einem Projekt und was macht wer?)

Wer ist und was macht die Gesamtleitung?

  • Bindeglied zwischen Bauherrschaft, Planer Ausführer und Bewirtschaftung
  • In der Regel Architekt
  • Verantwortlich für die übergeornete Leitung, Koordination und Überwachung aller Projektbeteiligten während Planung, Projektierung, Ausführung
  • Oft auch Projektleiter von Totalunternehmen die diese Aufgabe übernehmen
  •  

Buch 3: Ausführung

Bauleitung

Wer ist es und was sind seine Aufgaben?

  • örtliche Interessevertretung des Bauherren auf der Baustelle
  • stellt Kommunikationschnittstelle zwischen Bauherr, Planung beauftragten Unternehmer und Behörden dar
  • Reibungsloser und sicherer Ablauf der Auführungsphase
  • überwacht die Arbeiten auf Übereinstimmung mit der Ausschreibung, dem Vertrag, den Regeln der Technik sowie behördliche Vorschriften
  • Allgm.: Koordination Kontrolle und Leitung
  • unterschied zu Gestalterische Leitung: Keine Qualitätsüberprüfung vom Entwurf und Konzept

Aufgaben:

  • Baustellenorganisation
  • Bauprogramm und Termine
  • Koordination der Unternehmer
  • Technische und Bauliche Qualitätskontrolle
  • Kostenkontrille und Rapporte
  • Bauüberwachung

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

PPP Ziele

  • öffentliche und private Ressourcen im Rahmen einer Baumassnahme zu optimieren
  • Kostensicherheit für den Projektträger zu garantieren
  • langfristige Leistungsstandarts für den Nutzer sicher zu stellen
  • durch spezifische Kompetenzen auf beiden Seiten eine bessere lösung als wenn allein (win-win)

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Lebenszyklus

Unterschied PPP und TU/GU

  • GU/TU Vertragliche bindung von ca.2- 5 Jahre
  • PPP Vertragliche bindung ca. 20 - 30 Jahre

Buch 3: Planung

Auschreibung

Was gibt es für Submissionsarten? was ist der Inhalt?

Einfache Submission - Einzelleistungsnehmer

  • für verschiedene Arbeitsgattungen einzeln durchgeführt
  • detailliertes Leistungsverzeichnis ist Basis
  • Angebot des Unternehmen besteht aus Einheitspreisen

Generalunternehmer-Submission

  • Angebote für die Errichtung eines Gesamten Bauwerkes (sämtliche Arbeitsgattungen in einem) zu erhalten
  • Anstelle Leistungsverzeichniss tritt hier ein Baubeschrieb ein.
  • Quantität ist in den Plänen ersichtilich die bei der GU submission eine Wichtige Rolle spielen
  • Angebot der GU besteht aus einem Global oder Pauschalpreis für das definierte schlüsselfertige Bauerkt mit entsprechenden Terminen und Kostengarantie

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Werkvertrag

Werkvertrag mit einem GU/ TU

  • Übernimmt die gesamte Ausführung
  • Subunternehmen haften nich für Mängel sondern vollumfänglich der GU
  • Auftraggeber bestellt also Schlüsselfertiges Gebäude im Normalfall mit bestimmten Termin und zu einem Fixen Preis
  • Wird kein Fixpreis abgemacht spricht man von "Auf Abrechnung" mit allenfalls Kostendach
  • Auswahl der GU erfolgt über GU Submission
  • Risikoprämie ist im Preis enthalten

Buch 1: Aquisition

Was ist der Wettbewerb?

Vorprüfung

  • Vor der Beurteilung wird eine wertungsfreie Vorprüfung durcheführt
  • Kontrolle der Erfüllung der Wettbewerbsvorgaben
  • Kontrolle der Einhaltung der Wettbewerbsaufgabe
  • Einhaltung von Rahmenbedingungen
  • Kontrolle nach fehlenden Unterlagen

Buch 3: Planung

Haftung und Versicherung im Bauwesen

Vertragsverletzung

Haftung als Folge einer Vertragsverletzung

  • Kann die Erfüllung der Verbindlichkeit überhaupt nicht oder nicht gehörig bewirkt werden, so hat der Schuldner für den daraus entstehenden Schaden Ersatz zu leisten, sofern er nicht beweist, dass ihm keinerlei Verschulden zur Last fällt

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Aufrtrag

Was gibt es für Vertragsarten zwischen Bauherr und Planer?

  • Einzelleistungsnehmer: jeder Planer seperater Vertrag (Einzelplanervertrag)
  • Planergemeinschaft: Planervertrag. Planer organisieren sich ihrerseits unter dem Gesellschaftsvertrag für Planergemeinschaft. Gesamtleiter der Planergemeinschaft ist für Kommunikation mit dem Auftraggeber verantwortlich.
  • Generalplaner/Subplaner:  Einzelplanervertrag mit Generalplaner. weitere Planer sind mit Subplanverträger zum GP verbunden.

Buch 1: Aquisition

3. Wer gibt mir das Projekt?

Wettbewerbsverfahren nach SIA 142

  • Offenes Verfahren: Öffentlich Ausgeschrieben zb. via Zeitschrigt, Internet etc. Teilnehmerkreis nicht eingeschränkt
  • Selektives Verfahren (Bewerbung): Öffentliche Ausschreibung. Alle interessierten können einen Antrag auf Teilnahme einreichen. durch entsprechendes Verfahren werden Bewerber selektioniert, welche für die Lösung der gestellten Aufgaben am besten geeignet sind. Anonymität ist wichtig
  • Präqualifikation: Man muss bestimmten Kriterien gerecht werden damit man einen Eignungsnachweis sicherstellen kann. z.b beweisen von ähnlichen bauaufgaben in der Vergangenheit, Referenzobjekte
  • Einladungsverfahren: Der Auftraggeber bestimmt, welche Teilnehmer er direkt zum Wettbewerb einladen will. Es müssen min. 3 Teilnehmer eingeladen werden
  • Mehrstufiger Wettbewerb: Eignet sich für komplexe Bauaufgaben. In ersten Stufe werden Städtebauliche Anforderungen beurteilt, in nachfolgenden Stufen geht es um Architektur und Realisierbarkeit

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Bauwerkserhaltung

Unterhalt 

  • Bezweckt die Bewahrung der Gebrauchstauglichkeit des Gebäudes je nach aufwand unterscheidet man zwischen Instandhaltung, Instandsetzung und Erneuerung
  • Instandhaltung: dient der Bewahrung der Gebrauchstauglichkeit durch regelmässige und einfache Masnahmen sowie behebung kleiner schäden
  • Instandsetzung: Bauwerk bzw. seine Sicherheit udn Gebrauchstauglichkeit für eine festgelegte Dauer wiederherzustellen. Sie umfallst in der Regel grössere Arbeiten
  • Erneuerung: Ziel: Bauwerk zumindest Teilweise in einem den Neubau vergleichbaren Zustand zu versetzen

Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit

Bauwerkserhaltung

Umbau

Hat zum Ziel das Bauwerk zu erhalten und durch wesentliche Eingriffe in die Tragstruktur an veränderte Anforderungen anzupassen

Abriss: Abbrechen eines Gebäudeteils oder Bauteils (z. B. Wand).

Anbau: Errichten eines neuen Gebäudeteils. Die steten Erweiterungen des Schlosses von Versailles, die aus einem kleinen Jagdschlösschen die weitreichende Schlossanlage ergab, waren allesamt Umbauten.

Neubau bei Bauen im Bestand: Errichten eines Bauteils (z. B. Wand mit Türdurchbruch). Wird ein Großraumbüro durch neue Wände unterteilt, ergeben sich daraus Folgen für den Brandschutz(Rettungswege) und evtl. dem Tragwerk. Wird durch die neue Wand ein Büro zu einem Kopier- oder Lagerraum, ändert sich die Nutzung und in einem Bauantrag müssen die Auswirkungen auf den Brandschutz und das Tragverhalten nachgewiesen werden.

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Werkvertrag

Unterschied GU und TU

  • GU übernimmt die gesamte Ausführung
  • TU übernimmt nicht nur Ausfürhung sondern auch Planungsarbeiten 

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Leistungsdefinition

Was gibt es für Grundleistungen (Phasen und Teilphasen und Leistungen)

3. Projektierung

  1. Vorprojekt (Studium von Lösungsmöglichkeiten und Kostenschätzung)
  2. Bauprojekt 
    1. Bauprojekt
    2. Detailsstudiuen
    3. Kostenvoranschlag
  3. Bewilligungsverfahren

4. Auschreibung

  • Auschreibungspläne

5. Realisierung

  1. Ausführungsprojekt
    1. Ausführungspläne
    2. Werkverträge
  2. Ausführung
    1. Gestalerische Leitung
    2. Bauleitung und Kostenkontrolle
  3. Inbetriebsetzung und Abschluss
    1. Inbetriebsetzung
    2. Dokumentation über das Bauwerk
    3. Leitung Garantiearbeiten
    4. Schlussabrechnung

Buch 1: Baurecht

4. Kennziffern

anrechenbare Geschossfläche berechnen bei einem Gebäude

  • Alle Geschossflächen zusammenrechnen (nur max. zulässige Vollgeschosse werden summiert)
  • Aussenwände werden Abgezogen (10%)

Buch 1: Baurecht

4. Kennziffern

Mögliche max. Ausnutzungsfläche berechnen

  • Grundstückfläche (Fläche Parzelle) x Ausnützungsziffer (In Bauzonenplan angegeben)

Buch 2: Bauökonomie

3. Baukostenermittlung

Rahmenbedingungen 

  • Raumbedürfnisse (Raumprogramm)
  • Funktionale Anforderungen
  • Standarts bsp. Innenausbau
  • Kostenrahmen 
  • Termine

Buch 2: Bauökonomie

3. Baukostenermittlung

Qualität von Gebäuden

  • Geographische und Topographische Lage
  • Standart des Gebäudes (bsp. Innenausbau)
  • Funktion und Komplexität (MFH anstatt Spital)
  • Logistik (bsp. schwer zu erreichende Baustelle)

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Anlagekosten

 

  • Landkosten
  • Erstellungskosten
  • Spesen
  • Steuern
  • Finanzierung (Zinsen während der Anlagephase)

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Anlageerträge

  • Verkaufserlöse von Baumaterial
  • Mieten (Parkplätze etc.)
  • Plakatflächen auf Baugerüsten

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Nutzungskosten

  • Verwalktungskosten
  • Unterhalts und Betriebskosten
  • Abschreibung
  • Risikoprämien

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Nutzungserträge

  • Vor allem Miete
  • und Parkplatzmiete

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Zeichne das ökonomische modell graphisch

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Kapitalisierung

Quotient aus Ertrag und Bruttorendite stellt die Anlagekosten dar

Kapitalisierung heisst die max. Anlagekosten damit ein Objekt rendiert

Buch 2: Bauökonomie

1. Ökonomisches Modell

Verzinsung

järhlich zu finanzierenden Betrag. Soviel muss die Miete min. kosten damit er keinen Verlust hat.

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

übliche Eigenkapitalanteil bei Wohnungsbau

zwischen 20-30%

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

übliche Eigenkapitalanteil bei Gewerbebauten

bis zu 50%

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Immobilienkredit in der Bauphase

  • ermöglicht periodische Zahlung der Rechnungen an Unternehmer
  • Baukredit steigt mit den Baufortschritt
  • Für den jeweiligen Stand werden die Baukreditzinsen erhoben
  • Zur sicherstellung des Kredits während der Anlagephase erfolgt eine Grundpfansverschreibung mit Eintrag ins Grundbuch (Sichestellung für den Kreditgeber falls der Kreditnehmer die Erfüllung des Vertrages nicht einhalten kann)
  • Nach Bauabschluss wird der Kredit automatisch zu einem Hypotekarkredig mit Hypoketarzinsen

Buch 2: Bauökonomie

4. Ertragsermittlung

Immobilienkredit in der Nutzungsphase

  • Hypothekarkredit
  • mit Schuldbrief im Grundbuch eingetragen zur sicherung des Kredites

Buch 3: Kompetenz und Verantwortung

Aufrtrag

Honorar nach Baukosten

Die Liegenschaft wird im Bieterverfahren verkauft. Wieviel darf ich bieten, wenn die Wohnungen später als Stockwerkeigentum verkauft werden?

  1. Preis pro Quadratmeter wird angegeben. Dieser Preis pro quadratmeter muss man multiplizieren mit der Gesamt GF des Gebäudes und dann in die unterschiedlichen Geschosse und Wohnungen verteilen. Des Gesamterlös ist gleich wie die Anlagekosten.
  2. Von der berechneten Anlagekosten muss 10% Risiko/Gewinn abgezogen werden 
  3. Und dann wieder LK = AK- EK

Die Liegenschaft wird im Bieterverfahren verkauft. Wieviel darf ich bieten? mit hilfe der marktmiete

 

  1. mögliche Mieten anhand aktuellem Mietmarkt festlegen, HF / Monat X 12 Monate  (jährlich NEB möglich)

  2. Anlagekosten berechnen: NEB möglich / Bruttorendite Ergebniss x 100 ergibt die Anlagekosten 

  3. Landkosten berechnen: LK = AK-EK

Die Liegenschaft (Grundstück und Bestand) steht für 3.500.000 CHF zum Verkauf. Ist es möglich unter diesen Bedingungen einen Neubau zu realisieren, welcher zu marktüblichen Mieten vermietet werden kann? 

  1. Anlagekosten berechnen
  2. Kapitalverzinsung annehmen (bsp. 1.58% für Eigenkapital (20%) und 1.42 % für Fremdkapital (80%)= 3%)
  3. NEB notwendig berechnen: AK x BR Ergebniss durch 12 Rechnen um Monats Miete nötig zu berechnen
  4. NEB nötig für Gesamtes Gebäude aufteilen in die einzelnen Wohnungen
  5. Vergleichen mit der Marktmiete
  6. Wenn NEB nötig höher ist als NEB möglich dann ist es nicht möglich einen Neubau zu Bauen unter diesen Bedingungen

Was für eine Pauschalhonorare bieten sie an?

Honorar ist immer Zeitaufwand X mittlerer Stundenansatz

Der bürointerne stundenansatzu muss zuerst berechnet werden

Der Zeitaufwand wird durch die gegebene Formel berechnet

  1.  Anhand der Angaben die Erstellungskosten berechnen
  2. 80-85 % der Erstellungskosten sind die Aufwandbestimmenden Faktoren (B)
  3. Grundfaktor für den Stundenaufwand aus Z1, Z2 und B (Z sind gegeben) (p)
  4. q = Leistungsanteil in Prozent (hat man ausgerechnet) bsp. 60,5 %
  5. Anhand von B p und q kann mann Tm für alle einzelnen Phasen berechnen 

Aufwandbestimmende Baukosten (Für die Honorarberechnung)

Sind ca. 80-85 % der Erstellungskosten (BKP2)

Study