Bauprozess I / Bauprozess II
1. Teil (Fragen zur Theorie)
1. Teil (Fragen zur Theorie)
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Lernkarten
Du arbetest mit einem GU welche Leistungen der Leistungsphasen übernimmst du nicht?
Vieviel Prozent der Leistungen übernimmt du etwa?
Produktivität junges Büro ca? (mittleren bürointernen Stundenansatz)
75%
Ist Präsenzzeit junges Büro ca? (mittleren bürointernen Stundenansatz)
2075 h / Jahr
Risiko/Gewinn junges Büro ca? (mittleren bürointernen Stundenansatz)
10%
Bruttolohn junges Büro ca? (mittleren bürointernen Stundenansatz)
70`000 CHF/Jahr
Gemeinkosten junges Büro ca? (mittleren bürointernen Stundenansatz)
60%
Mittlerer bürointerner Stundenansatz
(Bruttolohn (für jungen Architekt ca. 70`000 CHF/Jahr) + Gemeinkosten (bei jungem Büro ca. 60%)) + Risiko Gewinn (ca. 10 Selbskosten)
durch
Ist Präsenzzeit (durchschnittlich 2075h/Jahr) x Produktivität (Durchschnittlich 75%)
Würden sie die Investition empfehlen?
- NEB möglich und NEB nötig vergleichen
- Bruttorendite und Eigenkapitalrendite analysieren
- Eigenkapital vergleichen mit angeforderten 20-30% von üblichen Kredidvergabe von 70-80% für Wohnungsbau
Berechnen sie die Bruttorendite in Prozent und die Eigenkapitalrendite in %
- Bruttorendite kann ausgerechnet werden durch : BR= (NEB möglich (Nutzungserträge Brutto) / Anlagekosten ) x 100
- Kapitalverzinsung ausrechnen = BR - Abschreibung (0.5%) - Bewirtschaftungskosten (1.5%)
- Eigenkapitalrendite heisst soviel Rendite kannst du machen nur mit dem Geld was du selber Investierst (Abzug vom Zins den du dir selber zahlst für das Geld dass du hier Investierst) Eigenkapitalzins= Angenommen 20% Eigenkapital und 80% Fremdkapital. Frempdkapitalzins ist immer gleich 1.79 für 10 Jahre. 80% x 1.79 ergibt die Fremdkapitalverzinsung hier 1.43% Eigenkapitalzins = Kapitalzins (von beiden) - Fremdkapitalzins
- Dieser Eigenkapitalzinsprozentanteil kann dann von den AK berechnet werden und zeigt wieviel Eigenkapitalrendite man hat
Erstellungskosten berechnen
1. Rahmenbedingungen
- Raumprogramm
- Funktionale Anforderungen
- Standart z.B innenausbau
- Kostenrahmen
- Termine
2. Quantität
- Volumen m3
- Alle Geshosse in GF aufschreiben h aufschreiben und V ausrechnen alle V`s zusammenzählen (achtung Dachgeschoss wird Kniestock und bis Dach seperat berechnet!)
3. Qualität
- Geographische und topographsiche Lage
- Standart des Gebäudes
- Funktion und Komplexität
- Logistik
4. Kennwerte
- Immer überlegen kann man diesen Kennwert wirklich übernehmen?
- Alle Kennwerte vergleichen und Indexierung hinzufügen
- Sich für eine eigene passende Kennwert entscheiden
5. Umsetzung
- BKP (75-90%) der Erstellungskosten (je nachdem wie Aufwändig das Gebäude ist)
- BKP2 berechnen : Volumen x berechneten Kubikmeterpreis
- Ergebnis x fehlende % bsp. (15% zuschlag)
Berechnen sie die maximal mögliche Ausnutzung der Parzelle?
Wird die max. mögliche Ausnutzung mit dem Projekt ausgeschopft?
- wenn mann wissen will wieviel aGF (anrechenbare Geschossfläche) man bauen kann dann muss man die aGSF (anrechenbare Grundstückfläche = Parzellenfläche) x die gegebene Ausnutzungsziffer (gegeben in Bauzonenplan) ausrechnen
- aGF von einem bestehenden Gebäude lässt sich errechnen durch die GF (Geschossfläche) / 100 X 90% (10% können von den GF abgezogen werden, werden nicht angerechnet (Aussenwände))
- Wenn aGF vom Gebäude kleiner ist als aGF möglich dann schöpft es nicht aus
Berechnen sie die Nutzungserträge anhand der Marktmiete
- HNF (Hauptnutzungsflächen) des Gebäudes zusammenrechnen
- Parkplätze ausrechnen (sieht man meistens im EG Grundriss (Bsp. 3 Stück)
- Nettomiete/m3 von den Referenzobjekten berechnen (Mietpreis / Fläche)
- Durchschnittsnettomiete aller Referenzobjekten zusammenrechnen
- Durchschnittsnettomiete multiplizieren mit der EG Fläche von deinem Gebäude
- EG zu 1.OG + 400 CHF
- 1. OG zu 2. OG +200 CHF
- jedes weitere Geschoss addiert man 200 CHF hinzu
- Schlussentlich summiert mal alle Mieten und rechnet sie x 12 um den Jährlichen Ertrag zu bekommen und addiert die Parkplatzmiete von durchschnittlich 150.- pro Parkplatz dazu auch x 12 um den jährlichen betrag zu bekommen
Buch 2: Bauökonomie
1. Ökonomisches Modell
Welche Hypothekarmodelle gibt es? Nenne die jeweiligen Eigenschaft
- Variabel: Laufzeit unbeschränkt, Zinssatz marktgerecht anpassen
- Fest: bestimmte Dauer, fester Zinssatz
- Portfolio: viele kleine H. mit gleicher Laufzeit aber gestaffeltem Anfangspunkt
- Eurotrend: nach LIBOR, grosse Schwankungen
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Bauwerkserhaltung
Was ist das Ziel der Bauwerkserhaltung?
materielle sowie auch imaterielle Entwertung des Bauwerkes entgegen zu wirken
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Bauwerkserhaltung
Instandhaltung (Unterhalt) Beispiele und Definition
Die Instandhaltung beinhaltet die
- 'Bewahrung der Gebrauchstauglichkeit durch einfache und regelmässige Massnahmen' (SIA 469).
- Es sind Reparaturmassnahmen an Bauteilen oder Ersatz einzelner Geräte oder Installationen.
- Die jährlichen Aufwendungen betragen als Richtwert 0.4% des Gebäudeneuwertes (+/- je nach Gebäudealter). In der Regel übersteigen die Instandhaltungsmassnahmen im Einzelfall den Betrag von CHF 10'000.- bis 20'000 nicht. Instandhaltung ist eine Aufwandposition. Bautechnische Unklarheiten oder materialspezifische Anforderungen (Material- oder Produktewechsel etc.) sind vorgängig mit dem zuständigen Projektleiter IMMO abzusprechen.
Beispiele:
- Reparaturen an Beton- und Mauerwerk, Stahlkonstruktionen, Holzbau- und Zimmerarbeiten etc.
- Reparaturen an Dacheindeckung, Flachdächern, Blechwerk etc.
- Reparaturen und Malerarbeiten an Fassaden, Reparaturen und Einzelersatz von Rollladen, Sonnenschutz, Kittfugen etc.
- Reparaturen und Einzelersatz bei Fenstern, Toren, äusseren Tür- und Glasabschlüssen etc
- Reparaturen und Einzelersatz von Apparaten und Installationen an Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, Elektroanlagen
- Reparaturen und partielle Renovation einzelner Räume, Boden-, Wand- und Deckenbelägen, Reparaturen an Einbauten, an Küchen inkl. Einzelersatz von eingebauten Geräten, etc.
- Unterhalt und Reparaturen von Umgebungsanlagen, Wegen und Plätzen, periodischer Baumschnitt und Pflanzenersatz
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Bauwerkserhaltung
Instandsetzung (Unterhalt) Beispiele und Definition
Die Instandsetzung beinhaltet die zyklischen Aufwendungen für
- 'Wiederherstellen der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit für bestimmte Dauer' (SIA 469). Es ist die
- Erneuerung eines umfassenden Bauteils des Gebäudes, so dass wieder ein neuer Lebenszyklus entsteht. Instandsetzung kompensiert die Altersentwertung und wird erst gegen Ende der Lebensdauer eines Bauteils vorgenommen.
- Instandsetzungen können teilweise einen wertvermehrenden Anteil aufweisen und eine Mietzinsanpassung bewirken, wenn sie umfassend sind oder einen erhöhten Qualitätsstandard ergeben. Instandsetzungen haben meistens Projektcharakter und werden als Einzelmassnahmen budgetiert.
Beispiele:
- Altersbedingter Ersatz von Beton- und Mauerwerk, Stahlkonstruktionen, Holzbau- und Zimmerarbeiten etc.
- Erneuerung von Dacheindeckung, Unterdächern, Flachdächern, gesamtes Blechwerk etc.
- Umfassende Fassadenrenovationen oder Fassadenisolation, Gesamtersatz von Rolladen und Sonnenschutz
- Ersatz der Fenstern, von Toren, äusseren Tür- und Glasabschlüssen etc.
- Gesamtheitliche Erneuerung von Elektro-, Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, (Kessel, Verteilzentralen, Leitungen etc.)
- Gesamtheitliche Erneuerung und umfassende Renovation (z.B. gebäude- oder geschossweise) von Ausbauten, Boden-, Wand- und Deckenbelägen, Schalter, Kücheneinbauten inkl. fest eingebaute Geräte, Türen etc.
- Neugestaltung von Garten- und Umgebungsanlagen, Wegen und Plätzen
Buch 2: Strategien der Nachhaltigkeit
Bauwerkserhaltung
Veränderung
Eingreifen in ein Bauwerk zwecks Anpassung an neue Anforderungen
Buch 3: Kompetenz und Verantwortung
Organigram
Nennen sie Organisationsformen in der die Haftung für Risiken unter den Beteiligten verteilt wird
- Planergemeinschaft
- Kostengarantievertrag (Unternehmergemeinschaft)