Finanzierung Frick

Teil Frick Theoriefragen

Teil Frick Theoriefragen


P. S.
Diese Lernkarten decken Finanzierungsmethoden und -strategien auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Formen wie Selbstfinanzierung, Innenfinanzierung, Kreditfinanzierung und Crowdfunding. Sie beleuchten auch Themen wie Abschreibungen, Kapitalfreisetzungen und Sicherheiten. Besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen oder Praxisprojekte vorbereiten, da sie komplexe Finanzierungskonzepte verständlich aufbereiten.
Karten
52
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.04.2018 / 03.06.2021

Lernkarten

1. Erläutern Sie den Begriff „Finanzierung“?

Im Gegensatz zur Investition, bei der es zu einer Kapitalverwendung kommt, beschäftigt sich die Finanzierung mit der Kapitalbeschaffung: Finanzierung ist Kapitalbeschaffung.

Eine detailliertere Beschreibung der Finanzierung bedeutet, es wird die Gesamtheit der Zahlungsmittelzuflüsse (Einzahlungen) und die beim Zugang nicht monetärer Güter vermiedenen sofortigen Zahlungsmittelabflüsse (Auszahlungen) verstanden.

Somit sind dadurch alle Formen der internen und externen Geld- und Kapitalbeschaffung einschließlich Kapitalfreisetzungseffekte umfasst.

Im weiteren Sinn sind damit alle Maßnahmen zu verstehen, die sich mit

  • der Ermittlung des Finanzmittel-/Kapitalbedarfs
  • der effektiven Kapitalbeschaffung und
  • der Finanzverwaltung (Disposition)

beschäftigen.
 

2. Skizzieren und beschreiben Sie die Güter- und Zahlungsströme in einem Unternehmen

Der betriebliche Leistungserstellungsprozess in einem Grundmodell eines Unternehmens umfasst den Einkauf von Rohstoffen, die Produktion und den anschließenden Verkauf der Fertigprodukte. Die damit verbundenen Güterströme haben Zahlungsströme in entgegen gesetzter Richtung. Beim Einkauf von Rohstoffen fließen diese in das Unternehmen – die
Bezahlung dieser bedeutet, dass Kapital abfließt (Auszahlung). Dadurch wird verdeutlicht, dass durch den Produktionsprozess vorher frei verfügbares Kapital gebunden wird. Erst beim Verkauf (Zahlungseingang) der Fertigprodukte wird dieses wieder frei. Nachdem beide Zahlungsströme zeitlich auseinander liegen, kommt es zu einem Kapitalbedarf .

3. Skizzieren und beschreiben Sie die Ebenen der Erfolgs- und Liquiditätsbetrachtung?

unter dem Begriff finanzwirtschaftlicher Bereich
ausschließlich Einzahlungen und Auszahlungen berücksichtigt. Somit ist dies eine reine
Liquiditätsbetrachtung. Darüber hinaus gibt es eine Erfolgsbetrachtung, die nicht
deckungsgleich mit den Zahlungsströmen ist. Diese Unterschiede werden in der
nachfolgenden Darstellung veranschaulicht:

4. Wofür wird Kapital verwendet und wodurch entsteht ein Kapitalbedarf?

Kapitaleinsatz (Kapitalverwendung und damit Investition) ist erforderlich, um den Unternehmenszweck zu gewährleisten. Dazu zählen

  • Investitionen in notwendiges Anlagevermögen,
  • die Finanzierung des laufenden Betriebes,
  • die Rückzahlung/Tilgung des Fremdkapitals samt Zinsen
  • und die Ausschüttungen an die Eigentümer (Vergütung für eingesetztes Eigenkapital sowie Privatentnahmen).

In der Regel liegen die dafür notwendigen Zahlungsströme (Einzahlungen und Auszahlungen) zeitlich auseinander, was
zu einem Kapitalbedarf führt. Neben der Höhe des Kapitalbedarfes sind zusätzlich auch der Zeitpunkt und die Dauer
wesentlich.

5. Welche Fragen bei der Kapitalbeschaffung gilt es zu klären?

  • für welchen Zweck wird das Kapital verwendet? (Neu- oder Umfinanzierung)
  • für welche Anlässe ist das Kapital erforderlich? (laufend oder einmalig)
  • wie lange wird das Kapital benötigt? (unbefristet oder befristet)
  • woher kommt das Kapital? (Außen oder Innen)
  • welche Rechtsstellung hat das Kapital? (Eigenkapital oder Fremdkapital)
  • welche Kosten sind damit verbunden?
  • wie sieht der damit verbundene Einfluss aus? (Stimmrechte, Mitbestimmung, …)

6. Erläutern Sie den Begriff „Liquidität“ und die damit verbundene Zielsetzung?

Neben der Rentabilität und dem Wachstum zählt die Liquidität zu den Existenzbedingungen der Unternehmung als Institution. Liquidität wird als Fähigkeit bezeichnet, fällige Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt erfüllen zu können. Sie ist damit eine
Existenzbedingung, die jederzeit und somit auch kurzfristig gesichert werden muss. Eine fehlende Liquidität (Insolvenz) führt in letzter Konsequenz zum Konkurs.

7. Welche Finanzwirtschaftlichen Funktionen kennen Sie?

Die finanzwirtschaftlichen Funktionen können wie folgt zusammengefasst werden:

  • finanzwirtschaftliche Funktionen:
    • Finanzierung = Kapitalbeschaffung
    • Investition = Kapitalverwendung
    • Zahlungsverkehr = Kapitalverwaltung

8. Was verstehen Sie unter „Kapitalverwaltung“ und welche Arten und Möglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung?

Im Rahmen der Kapitalverwaltung (Zahlungsverkehr) werden die finanziellen Transaktionen im Zusammenhang mit der Kapitalbeschaffung und Kapitalverwendung in Form von Einzahlungen und Auszahlungen abgewickelt.

  • Dazu stehen drei Arten von Zahlungsmittel zur Verfügung (Olfert, 2013, S. 153ff):
    • Bargeld: Münzen und Banknoten (gesetzliches Zahlungsmittel)
    • Buchgeld: Guthaben und bereitgestellte Kreditlinien bei Kreditinstituten
    • Geldersatzmittel: Schecks und Wechsel
  • Zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs bestehen drei Möglichkeiten (Olfert, 2013, S. 153ff):
    • Barzahlungsverkehr
    • Halbbarer Zahlungsverkehr: Zahlschein, Barscheck oder Zahlungsanweisung
    • Bargeldloser Zahlungsverkehr: Überweisung, Electronic Banking, Lastschrift, Dauerauftrag, POS, etc

9. Stellen Sie die Unterschiede zwischen Eigen- und Fremdkapital anhand der Ihnen bekannten Merkmale gegenüber?

10. Wie sieht die Grobgliederung der Bilanz nach § 224 UGB aus?

11. Nach welchen Kriterien lassen sich Finanzierungen unterteilen?

Je nach Kategorisierung lassen sich verschiedene Einteilungen der Finanzierung vornehmen:

  • Nach unterschiedlichen Zwecken:
    • Neufinanzierung
    • Umfinanzierung
  • Nach unterschiedlichen Fristigkeiten:
    • Unbefristete Finanzierungen
    • Befristete Finanzierungen (kurz-, mittel-, langfristig)
  • Nach unterschiedlichen Anlässen:
    • Laufende Finanzierung
    • Besondere Finanzierung
      • Gründung
      • Kapitalerhöhung
      • Kapitalherabsetzung
      • Umwandlung
      • Fusion
      • Liquidation
  • nach unterschiedlichen Kapitalarten
    • Fremdkapital
    • Eigenkapital

12. Wie lassen sich Finanzierungen nach unterschiedlichen Kapitalarten unterteilen und welche Formen kennen Sie?

  • Finanzierung mit Eigenkapital:
    • Beteiligungsfinanzierung
    • Finanzierung aus einbehaltenen Gewinnen
    • Selbstfinanzierung
  • Finanzierung mit Fremdkapital
    • Fremdfinanzierung
    • Finanzierung aus Rückstellungswerten

13. Wodurch unterscheiden sich die Außen- und Innenfinanzierung und welche Formen kennen Sie?

  • Finanzierung nach unterschiedlicher Herkunft:
    • Außenfinanzierung:
      • Beteiligungsfinanzierung
      • Fremdfinanzierung
    • Innenfinanzierung
      • Finanzierung aus Umsatzerlösen (zurückbehaltene Gewinne, Abschreibungs-, Rückstellungsgegenwerte)
      • Finanzierung aus sonstigen Kapitalfreisetzungen (Maßnahmen der Rationalisierung, Verkauf von Vermögensteilen

14. Was versteht man unter Beteiligungsfinanzierung?

Bei der Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung geht es um alle Formen der Eigenkapitalbeschaffung bei Gründung eines Unternehmens oder später bei Kapitalaufstockung. Dabei spielt die Rechtsform eine bedeutende Rolle. So haben börsenfähige Aktiengesellschaften Zugang zu einem hoch organisierten Kapitalmarkt (Börse), wo sie sich Eigenkapital
beschaffen können. Alle anderen Unternehmen nutzen alternative Formen.

15. In welchen Formen kann Eigenkapital dem Unternehmen zugeführt werden und wie leicht lässt sich dieses beschaffen?

  • Durch Außenfinanzierung:
    • Einzahlung EK
    • Stille Beteitligung
    • Aktien
    • Einbringung Vermögenswerte
  • Durch Innenfinanzierung
    • Gewinne werden nicht ausgezahlt, sondern dem EK zugeführt

 16. Wie erfolgt die Beteiligungsfinanzierung und wie sieht dabei die Haftung aus wenn es sich um die nachfolgende Rechtsform handelt
o Einzelunternehmen
o Offene Handelsgesellschaft
o Kommanditgesellschaft
o Gesellschaft mit beschränkter Haftung
o Gesellschaft bürgerlichen Rechts
o Genossenschaft

  • Einzelunternehmen
    • Abhängig vom Privatvermögen des Unternehmers 
  • Stille Gesellschaft
    • Innengesellschaft“ – Haftung mit Einlage
    • typisch stille Gesellschaft – keine Beteiligung am Vermögenszuwachs
    • atypisch stille Gesellschaft – Beteiligung am Vermögenszuwachs
  • Offene Handelsgesellschaft
    • Aufnahme weiterer Gesellschafter– Haftung mit Privatvermögen
    • Beteiligung am Vermögenszuwachs
    • Problematisch: Anzahl Gesellschafter wegen Konsensbildung, „Stille Reserven“
  • Kommanditgesellschaft
    • Aufnahme weiterer Gesellschafter
    • Komplementär – Vollhafter und Geschäftsführung
    • Kommanditist – keine Geschäftsführung, problematisch Veräußerung
  • Gesellschaft mit Beschränkter Haftung
    • Ausgabe weiterer Anteile - Haftung nur mit Einlage
    • für Übertragung ist Notariatsakt notwendig
    • „kleine GmbH“
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts
    • Aufnahme weiterer Gesellschafter
    • Haftung mit Privatvermögen, solidarisch
  • Genossenschaft
    • Ausgabe weiterer Anteile

17. Welche Vor- und Nachteile entstehen aus der Aufnahme weiterer Gesellschafter?

  • Vorteile:
    • Zusätzliches EK gibt Sicherheit
    • Evtl. Einbringung von nötigem Know-How
    • Einbringung von hilfreichen Betriebsmitteln
    • Hilfe bei Vermarktung z. B. durch Marketingkenntnisse oder vorhandener Vertriebsstruktur
  • Nachteile
    • Mitspracherecht
    • evt. feindliche Übernahme

Das Mitspracherecht ist je nach Gesellschaftsform unterschiedlich.

18. Welche Vorteile ergeben sich aus dem direkten Zugang zur Börse?

  • Zugang zu Börsen mit entsprechender Zulassung
    • durch Ausgabe von Aktien
    • hoch organisierter Markt
    • Eigenkapital im großen Umfang zu beschaffen
  • Beteiligung an einer AG erfolgt durch Erwerb von Aktien (Anteilen) - Aufteilung des Kapitals in kleine und kleinste Teilbeträge ermöglicht breite Beteiligung
  • durch Handel an der Börse ist eine hohe Verkehrsfähigkeit gegeben
  • Organisationsform einer AG gestattet eine große Anzahl von Eigentümern
  • Aktiengesetz regelt die Rechte der Eigentümer - Sicherung für die Kapitalanlage
    • Teilnahme an der Hauptversammlung und dort
    • Ausübung seines Stimmrechtes
    • Informationsrecht
    • bei Ausgabe neuer (junger) Aktien das Bezugsrecht für den Kauf
    • Dividendenanspruch
    • Anteil am Liquidationserlös

19. Welche Rechte sind im Aktiengesetz für den Eigentümer (Aktionär) geregelt?

Aktiengesetz regelt die Rechte der Eigentümer - Sicherung für die Kapitalanlage

  • Teilnahme an der Hauptversammlung und dort
  • Ausübung seines Stimmrechtes
  • Informationsrecht
  • bei Ausgabe neuer (junger) Aktien das Bezugsrecht für den Kauf
  • Dividendenanspruch
  • Anteil am Liquidationserlös

20. Was ist eine Aktie und wie lassen sich diese nach der Übertragbarkeit und nach dem Umfang der Rechte unterteilen?

Eine Aktie ist ein Wertpapier und verbrieft den Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft. Dieser Anteil wird als Nennwert angegeben und bedeutet eine entsprechende Teilhaberschaft am Gesellschaftsvermögen. Die Haftung ist mit der Höhe der Einlage beschränkt und diese Einlage kann nicht gekündigt, jedoch verkauft werden.

Nach der Art der Übertragbarkeit wird unterteilt in

  1. Inhaberaktien 
    • Können ohne großen Formalakt weitergegeben werden (Schenkung, Verkauf, Vererbung)
  2. Namensaktien
    • Name der Person steht im Aktienbuch. Weitergabe neben Willensübereinkunft durch Indossament
  3. vinkulierte Namensaktien
    • Wie Namensaktie... zudem Zustimmung der Gesellschaftsorgane nötig (Vorstand/ Aufsichtsrat).
    • Schwer handelbar und nach vorherschender Meinung keine Effekten

Nach dem Umfang der Rechte wird unterschieden in:

  1. Stammaktien
    • sind jene Aktien, die dem Inhaber die normalen Rechte gemäß Aktiengesetz einräumen
  2. Vorzugsaktien
    • werden durch die Gesellschaft dem Aktionär besondere Vorzüge im Zusammenhang mit dem Aktienbesitz eingeräumt, so sind dies Vorzugsaktien. Solche Vorzüge gegenüber den Stammaktionären können hinsichtlich Dividende, Stimmrecht, Bezugsrecht oder Liquidationserlös bestimmt sein. Eine häufige Form ist die stimmrechtslose Vorzugsaktie. Dabei gibt es eine bevorrechtete Dividendenausschüttung wobei das Stimmrecht in der Hauptversammlung entfällt, das jedoch wieder aufleben kann, wenn die Dividende über eines oder mehrere Jahre rückständig ist.

 

21. Was verstehen Sie unter Aktienemission und welche Formen kennen Sie?

  • Aktienemission:
    • Erstemission (Erstemission, Going Public oder Initial Public Offering (IPO))
    • Kapitalerhöhung
      1. Ordentliche Kapitalerhöhung
        • dabei werden neue (junge) Aktien ausgegeben. Die bestehenden Aktionäre haben ein Bezugsrecht für diese neuen Aktien
      2. Bedingte Kapitalerhöhung
        • die effektive Erhöhung ist von der Ausübung von Bezugs- und Umtauschrechten abhängig (zB bei Wandelschuldverschreibungen, Vorbereitung von Unternehmenszusammenschlüssen, Bezugsrechte an Arbeitnehmer)
      3. Genehmigtes Kapital
        • die Hauptversammlung ermächtigt den Vorstand ohne erneutes Befragen verteilt auf längstens 5 Jahre das Kapital zu erhöhen. Der Vorstand kann den Zeitpunkt dafür frei wählen, um eine günstige Lage am Kapitalmarkt abzuwarten

22. Was ist eine junge Aktie und wie wird der rechnerische Wert des Bezugsrechts ermittelt?

Beispiel für die rechnerische Ermittlung des Bezugsrechtes (Perridon, Steiner, &
Rathgeber, 2012, S. 406)
Aktienkapital bisher 2 Mio. GE, eingeteilt in 2.000.000 Aktien zum Nennwert von 1,00 GE
Erhöhung des gezeichneten Kapitals 1 Mio. GE
damit Bezugsverhältnis 2:1
Börsenkurs der alten Aktien: 125,00 GE pro 1,00 GE
Ausgabekurs der jungen Aktien: 100,00 GE pro 1,00 GE
Kurs, der sich nach erfolgter Kapitalerhöhung ergibt = 116,67 GE
(2 x 125 + 100 = 350; 350 / 3 = 116,67)
Wertverlust pro Altaktie und damit rechnerischer Wert des Bezugsrechtes = 8,33 GE
oder Berechnung mit Formel
\(B= {125- 100 \over {2:1 + 1}}=8,33\)

23. Was versteht man unter Kreditfinanzierung und wo sehen Sie Grenzen dieser Finanzierungsform?

Bei der Kreditfinanzierung wird dem Unternehmen Fremdkapital von außen zugeführt – umgangssprachlich: es wird ein Kredit aufgenommen. Der Kapitalgeber wird als Gläubiger bezeichnet. Durch die Kapitalbereitstellung entstehen Gläubigerrechte, die im Gegensatz zu einer Beteiligungsfinanzierung in der Regel wie folgt aussehen:

  • keine Mitspracherechte in der Geschäftsführung
  •  die Überlassung des Kapitals ist befristet
  •  der Rechtsanspruch auf Rückzahlung besteht in nomineller Höhe – keine Beteiligung am Vermögenszuwachs und an den stillen Reserven
  • keine Beteiligung am Gewinn oder Verlust – dafür wird ein fester Zins vereinbart
  • die zu leistenden Zins- und Tilgungszahlungen sind eine fest Liquiditätsbelastung

Grenzen
• Kreditwürdigkeit / Bonität des Schuldners
• Bereitstellung von Sicherheiten

24. Wie können Kreditfinanzierungen gegliedert werden und welche Formen kennen Sie?

  • Laufzeit
    • langfristig (größer 5 Jahre)
  • Tilgungsmodalität
  • Währung
  • Kündigungsrecht
  • Sicherheit
  • Zinssatz (fix variabel)
  • Zinszahlung (vorschüssig, nachschüssig)

Arten:

25. Was sind die Unterschiede der Kreditfinanzierung zur Beteiligungsfinanzierung?

 Es gilt Gläubigerrecht!

  • Unterschied zu Beteiligungsfinanzierung
    • keine Mitspracherechte in der Geschäftsführung
    • die Überlassung des Kapitals ist befristet
    • der Rechtsanspruch auf Rückzahlung besteht in nomineller Höhe – keine Beteiligung am Vermögenszuwachs und an den stillen Reserven
  • keine Beteiligung am Gewinn oder Verlust – dafür wird ein fester Zins vereinbart
  • die zu leistenden Zins- und Tilgungszahlungen sind eine feste Liquiditätsbelastung

26. Welche langfristigen Kreditfinanzierungen kennen Sie und für wen stehen diese Formen zur Verfügung?

 langfristige Kreditfinanzierung:

  • Anleihen - Schuldverschreibungen
  • Schuldscheindarlehen
  • langfristiger Bankkredit - Darlehen
  • Gesellschafterdarlehen

27. Nennen Sie die wichtigsten Ausstattungsmerkmale einer Anleihe?

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind :

  1. Laufzeit: typische Laufzeiten sind zwischen sechs und zwölf Jahren, Bundesanleihen können längerer Laufzeiten aufweisen
  2. Währung: in der Regel die Heimatwährung des Emittenten, bei ausländischen Währungen werden diese als Fremdwährungsanleihen bezeichnet
  3. Volumen und Stückelung: unter Volumen wird das Gesamtnominale der Anleihe bezeichnet; die Stückelung gibt den Nennwert der einzelnen Teilschuldverschreibungen an (zB Gesamtvolumen EUR 50 Mio. / Stückelungen mit EUR 1.000,00)
  4. Tilgungsmodalität: die Rückzahlung kann am Ende der Laufzeit oder in einzelnen Raten erfolgen
  5. Nominalzinssatz: jener Zinssatz, der für den Nennwert bezahlt wird; dieser kann fix oder variabel gestaltet sein.
  6. Emissions- und Tilgungskurs: der Kurs bei Ausgabe und Rückzahlung; dieser wird in Prozent des Nennwertes angegeben (zB bei einem Emissionskurs 95% => der Nennwert EUR 1.000,00 kann zu EUR 950,00 gekauft werden); während der Tilgungskurs üblicherweise immer bei 100 liegt, kann der Emissionskurs höher oder niedriger sein (Disagio / Agio)
  7. Kündigungsrecht: sieht vor, dass der Schuldner die Anleihe vorzeitig zurück zahlen kann
  8. Sicherheiten: für Anleihen können wie bei Bankkrediten Sicherheiten geboten werden

28. Wodurch unterscheidet sich eine Bankfinanzierung von einem Gesellschafterdarlehen?

Speziell im europäischen Wirtschaftssystem kommt den Banken bei der Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen eine bedeutende Rolle zu. Das Bankgeschäft ist in Österreich im Bankwesengesetz (BWG) geregelt und es bedarf einer Konzession für die Ausübung dieses Gewerbes. Eine Bank bzw. Kreditinstitut agiert dabei als Finanzintermediär. Das bedeutet, Banken nehmen Einlagen in der Regel von Kunden an und vergeben diese an andere Kunden in Form von Krediten. Nachdem das Kapitalangebot und die Kapitalnachfrage hinsichtlich Höhe, Laufzeit, Preis, Informationsstand etc. nicht gleich sind, übernehmen die Banken diese Ausgleichsfunktion (=Intermediär).

Wesentlich ist dabei für die Bank das Management des Risikos. Für die Risikobeurteilung im Kundengeschäft nimmt die Bank eine Kreditwürdigkeitsprüfung (= Bonitätsbeurteilung) vor. Zur Reduzierung des Risikos werden Sicherheiten bewertet und bestellt. Das verbleibende Risiko wird im Rahmen des Zinssatzes bepreist. Der Kreditzinssatz wird durch die Banken anhand der nachfolgenden Kalkulationsbausteine bestimmt:

29. Welche kurzfristigen Kreditfinanzierungen kennen Sie?

30. Was ist ein Handelskredit und welche Formen kennen Sie?

Als Handelskredite sind Finanzierungen zu verstehen, die unmittelbar mit der Beschaffung oder dem Verkauf von Waren- u. Dienstleistungen verbunden sind. Das heißt in der Beschaffung wird die Ware später bezahlt und beim Verkauf wird eine Anzahlung des Kunden vereinbart.

  • Lieferantenkredit
    • Ware wird später bezahlt – Überbrückung bis zum Weiterverkauf
    • In der Regel keine Sicherheiten
    • Kosten in Form von Skonto
  • Kundenanzahlung
    • Käufer der Ware als Kreditgeber
    • im produzierenden Bereich mit langen Produktionszeiten
    • minimiert Absatz- und Ausfallsrisiko
    • Abschlag beim Barpreis kann vereinbart werden

31. Nennen und beschreiben Sie die kurzfristigen Bankkreditformen?

  • Kontokorrentkredit
    • auf dem Girokonto fixierter Rahmen
    • kann bis zum Rahmen wieder ausgenutzt werden
    • Für kurzfristige Überbrückungen - so genannte Betriebsmittel (Wareneinkauf, Personalkosten, …) bis diese in der Folge durch den Warenverkauf und dessen Bezahlung wieder glatt gestellt werden
    • Höhe des Betriebsmittelrahmens sollte daher mit Umsatzhöhe zusammenhängen
    • Kleinere Investitionen, die im Jahresverlauf durch den laufenden Cash-Flow finanziert werden, können ebenfalls über diesen Kontokorrentkredit zwischenfinanziert werden.
    • Der Kreditsaldo ist am Ende der Laufzeit zu tilgen
    • Als Preis für die Kreditausnützung werden Zinsen verrechnet.
    • für die Rahmenbereitstellung wird eine Rahmenprovision vereinbart, die unabhängi von der Inanspruchnahme in Rechnung gestellt wird
    • Kontokorrentkredit soll aus Kostengründen nicht zu hoch gewählt werden
    • Bankübliche Sicherheiten
  • Lombardkredit
    • Kredite gegen ein Faustpfand (= bewegliche Sachen oder Forderungen)
    • Als Faustpfand kommen in der Praxis Wertpapiere, Edelmetalle und Waren vor
    • Der Unterschied zum Kontokorrentkredit ist fallweise in der einmaligen Ausnützung und endfälligen Rückzahlung zu finden
  • Diskontkredit
    • Wechsel werden von der Bank angekauft, was einer Kreditierung bis zum Fälligkeitstag entspricht - unter Abzug von Zinsen (=Diskont)
    • Wechsel früher ein häufiges Zahlungsmittel - Zahlungsversprechen in der Zukunft dar und haben Wertpapiercharakter
    • Beim Wechselankauf haftet der Wechseleinreicher gegenüber der Bank bis der Bezogene die Zahlung geleistet hat.

32. Was verstehen Sie unter dem Begriff „Finanzintermediär“ und in welcher Form kommen Banken dieser Funktion nach?

Das Bankgeschäft ist in Österreich im Bankwesengesetz (BWG) geregelt und es bedarf einer Konzession für die Ausübung dieses Gewerbes. Eine Bank bzw. Kreditinstitut agiert dabei als Finanzintermediär. Das bedeutet, Banken nehmen Einlagen in der Regel von Kunden an und vergeben diese an andere Kunden in Form von Krediten. Nachdem das Kapitalangebot und die Kapitalnachfrage hinsichtlich Höhe, Laufzeit, Preis, Informationsstand etc. nicht gleich sind, übernehmen die Banken diese Ausgleichsfunktion (=Intermediär).

33. Wie wird der Kreditzinssatz durch die Banken bestimmt?

Für die Risikobeurteilung im Kundengeschäft nimmt die Bank eine Kreditwürdigkeitsprüfung (= Bonitätsbeurteilung) vor.
Zur Reduzierung des Risikos werden Sicherheiten bewertet und bestellt. Das verbleibende Risiko wird im Rahmen des Zinssatzes bepreist.

34. Beschreiben Sie die Kreditwürdigkeitsprüfung einer Bank?

  • Bonität des Kreditnehmers wird beurteilt - wesentliche Grundlage zur Bewertung des Risikos
  • Informationen über den Kreditnehmer aus unterschiedlichen Quellen
    • Befragung und Beobachtung (Betriebsbesuch) des Kreditnehmers
    • Kenntnis über die Region und Branche
    • Jahresabschlüsse, aktuelle Saldenlisten sowie Planrechnungen (Umsatz-, Kosten- und Finanzpläne).
    • öffentliche Registern: Grundbuchsauszüge und Firmenbuchauszüge
    • Auskünfte von Auskunfteien, Kreditschutzverbände und Referenzen
  • Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Ertrags- und Vermögenslage
  • Die gesetzlichen Bestimmungen nach Basel sehen die Bonitätseinstufung anhand des Ratingverfahrens vor
  • Bei großen Unternehmen werden die Ratings durch externe Agenturen erstellt
  • Im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen erfolgt das Rating durch die Bank selbst.
  • Anhand des Jahresabschlusses werden Kennzahlen hinsichtlich Rentabilität, Liquidität und Verschuldung ermittelt. Dies stellt das so genannte quantitative Rating (wird auch hard-fact- oder Finanzrating genannt) dar.

35. Wie lassen sich die Sicherheiten unterteilen und welche Formen kennen Sie?

  • Sach (Real-)sicherheiten 
    • Eigentumsvorbehalt
    • Pfandrecht
    • Hypothek
    • Sicherungsabtretung
  • Personalsicherheiten
    • Bürgschaften
    • Schuldbeitritt
    • Garantie
    • Patronatserklärung

36. Wie werden Immobilien zur Besicherung herangezogen, welche Formen kennen Sie und wodurch unterscheiden sich diese?

In Österreich gibt es zwei Möglichkeiten ein Pfandrecht auf Immobilien zu begründen

  • Festbetragshypothek: Kapitalbetrag + Zinsen + Nebengebührenkaution
  • Höchstbetragshypothek: Kapitalbetrag + pauschalen Nebenkostenbetrages von in der Praxis 30% für Zinsen und Kosten eingetragen

Gebühr in der Höhe von 1,2% des einverleibten Betrages

Kosten bei Höchstbetragshypothek höher - allerdings Wiederverwendungsmöglichkeit (sofern sich Kreditnehmer und
Liegenschaftseigentümer nicht ändern).
Höchstbetragshypothek wird erst mit Beendigung der Geschäftsbeziehung gelöscht

Kostenspartipp: Pfandurkunde wird unterfertigt jedoch nicht oder nur teilweise im Grundbuch eingetragen - abhängig von der Bonität des Kreditnehmers und dass sich der Schuldner/Liegenschaftseigentümer dazu verpflichtet, die Immobilie weder zu
belasten noch zu veräußern.

37. Wodurch unterscheiden sich die Sicherungsabtretung und die Bürgschaft?

Sicherungsabtretung (Zession)

  • bei Forderungen oder anderen Rechten (zB Anteile an einer GmbH), da keinekörperliche Übergabe möglich
  • wird Drittschuldner verständigt => offene Zession - wenn nicht => stille Zession
  • Durch Abtretung der Forderung tritt der neue Begünstigte (Zessionar) im vollen Umfang in die Rechte des ursprünglichen Eigentümers ein
  • Zahlung durch den Schuldner der Forderung hat an den neuen Eigentümer zu erfolgen – im Falle einer offenen Zession sogar nur an diesen mit schuldbefreiender Wirkung möglich
  • Zession einzelner Forderungen (Einzelzession) oder mehrere Forderungen gemeinsam (Mantelzession und Globalzession) möglich
    • Bei Mantelzession verpflichtet sich der Kreditnehmer immer eine bestimmte Summe aktueller Forderungen bereitzustellen - Verwaltung ist sehr aufwändig
    • Bei der Globalzession hingegen, tritt der Kreditnehmer gegenüber der Bank gegenwärtige und zukünftige Forderungen ab. Verwaltung deutlich vereinfacht - zukünftigen Forderungen gehen bereits mit Vertragsabschluss auf den Zessionar über
    • Globalzession ist in der Praxis die häufigere Form
  • Neben Kundenforderungen werden auch Forderungen gegenüber Versicherungen oder sonstigen Ansparformen (Sparbuch, Bausparvertrag, …)verwendet.

Bürgschaft:

  • sehr häufige Form zur Besicherung von Krediten
  • bei der Bürgschaft verpflichtet sich eine Person (Bürge) für die Erfüllung der Verbindlichkeit gegenüber dem Kreditgeber einzustehen
  • bei einer Haftung als „Bürge und Zahler“ hat der Bürge die gleiche Stellung wie der Schuldner und es steht dem Kreditgeber frei, entweder auf den Schuldner oder auf den Bürgen zuerst zuzugreifen (selbstschuldnerische Bürgschaft). Das ist die weitreichendste Form einer Haftung und es verzichtet der Bürge auf die Einrede der Vorausklage
  • Ausfallsbürgschaft Dieses damit verbundene Recht ermöglicht dem Bürgen, dass seine Inanspruchnahme erst nach bestimmten erfolglosen Betreibungsaktivitäten (Zwangsvollstreckung) durch den Kreditgeber möglich ist. Diese Form wird als bezeichnet
  • Bürgschaften lassen sich zeitlich und der Höhe nach eingrenzen

38. Welche Punkte einer Bankfinanzierung betrachten sie besonders und warum?

  • Zinsen (fix oder variabel oder variabel mit Zinsschranke) 
  • Wenn variabel, dann auf jeden Fall indexiert
  • Vor- oder Nachschüssig
  • Fixe Kapitalsrate oder Annuität oder Komplette Rückzahlung in einmal
  • Währung
  • Kosten
    • Bearbeitungsentgelte
    • Abschlussspesen
    • Rahmenbereitstellungsprovisionen
    • Sonstige Kosten (zB für Erstellung von Wertgutachten oder Vinkulierung der Feuerversicherung, …)
    • Diese zusätzlichen Parameter sind in der Liquiditätsplanung und zur Vergleichbarkeit
      mit mehreren Angeboten zu berücksichtigen
  • Sicherheiten

39. Welche Kreditsubstitute kennen Sie?

  1. Factoring
    • das Unternehmen verkauft regelmäßig ihre offenen Kundenforderungen an eine Factoring-Gesellschaft (meist Tochterfirmen von Banken).
    •  Diese bewertet die Einzelforderung und mit einem Abschlag für das Ausfallsrisiko wird der Kaufpreis dem Unternehmen sofort bereitgestellt.
    • Der Schuldner der Forderung zahlt in der Folge entweder direkt an die Factoring-Gesellschaft (offenes Factoring) oder an das Unternehmen (stilles Factoring), welches den Betrag an die Factoring-Gesellschaft zurückbezahlt.
    • Übernimmt die Factoring-Gesellschaft darüber hinaus noch das Ausfallsrisiko der Forderung (Delkredererisiko) wird von einem echten Factoring gesprochen
  2. Leasing
    • Beim Leasing wird das Investitionsobjekt nicht vom Unternehmen sondern durch die Leasinggesellschaft gekauft und in der Folge an das Unternehmen (Leasingnehmer) für einen bestimmten Zeitraum vermietet bzw. verpachtet. Leasing bedeutet die entgeltliche Überlassung von Gütern. Sowohl Konsumgüter als auch
      Investitionsgüter sind leasingfähig ( KFZ, Produktionsanlagen, Büromaschinen, Gebäude...)
    • Operate Leasing :Beim Operate-Leasing stellt der Leasinggeber das Leasingobjekt in der Regel kurzfristig dem Leasingnehmer zur Verfügung. Dabei ist der Mietcharakter dominierend und wird zum Ausgleich kurzfristiger Kapazitätsschwankungen verwendet.
    • beim Finance-Leasing geht es um die langfristige Nutzung des Leasingobjektes. Die Laufzeit beträgt dabei ca. 50%-70% der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Miethöhe beinhaltet den Kaufpreis, Nebenkosten, Kapitalkosten und einen Gewinnbeitrag für den Leasinggeber. Der Leasing-Vertrag kann entweder mit oder ohne Kaufoption am Ende der Laufzeit ausgestattet sein
  3. Asset Backed Securities (ABS)
    •  Forderungen werden als Sicherheiten zusammengefasst und diese in Form von besicherten Wertpapieren (Anleihen, Fondszertifikate) am Markt emittiert

40. Welche Sonderformen – Private Equity-Finanzierungen kennen Sie?

  • Venture Capital
    • Venture Capital ist Eigenkapital, welches vorwiegend jungen in Wachstumsbranchen tätigenUnternehmen zur Verfügung gestellt wirdNachdem diese Unternehmen in der Regel nicht börsereif sind, stellen so genannte Venture-Capital-Gesellschaften diese Risikokapital zur Verfügung
    • Die Venture-Capital-Gesellschaften sammeln von Investoren Geldmittel ein und geben diese an ausgewählte Unternehmen weiter. In der Regel werden zu Beginn (ersten 3-10 Jahre) keine Ausschüttungen verlangt. In der Folge werden durch den bis dorthin entstandenen Wertzuwachs durch die Veräußerung überdurchschnittliche Renditen erwartet
    • Neben dem Bereitstellen von Risikokapital wird über Venture-Capital-Gesellschaften eine Unterstützung des Managements in Form von betriebswirtschaftlichem Know-how zurVerfügung gestellt.
  • Buy-Outs
    • Buy-Outs stellen Käufe ganzer Unternehmen oder wesentlicher Unternehmensteile dar. Dabei erwerben zumeist mehrere Manager entweder Geschäftsanteile oder Aktiva des Unternehmens.
    • Geschieht dieser Erwerb durch die eigenen Manager wird von einem Management-Buy-Out gesprochen. Diese Form der Unternehmensübernahme löst oft die Problematik einer Unternehmensnachfolge im Mittelstand
  • Mezzanine
  • Mezzanin-Kapital nimmt eine Zwitterstellung zwischen Eigen- und Fremdkapital mit vielfältigen Ausprägungsmerkmalen ein
  • Der Eigenkapitalcharakter ergibt sich in einer Form aus der Gewinnbeteiligung bei gleichzeitigem Ausschluss der Stimmrechte
  • Der Fremdkapitalcharakter in einer anderen Form resultiert aus Zinszahlungen an einen hinsichtlich der Haftung benachteiligten Gläubiger
  • Es wird dabei in kapitalmarktfähige und nicht kapitalmarktfähige Mezzanine unterschieden. Letztere umfassen ohne tiefere Erläuterung
    • Nachrangdarlehen und partiarische Darlehen
    • Stille Gesellschaft
    • Genussrechte

Lernen