B3_Unternehmensethik (S. 80-88)

Beschreibung zu Schlüsselbegriffen im Lehrbuch Capaul, R.; Steingruber, D: «Betriebswirtschaft verstehen». Berlin. Cornelsen. 2013. Lernkarten formuliert von Bilall Miftari, 4n-SF-WR 2018, Kantonsschule Schaffhausen.

Beschreibung zu Schlüsselbegriffen im Lehrbuch Capaul, R.; Steingruber, D: «Betriebswirtschaft verstehen». Berlin. Cornelsen. 2013. Lernkarten formuliert von Bilall Miftari, 4n-SF-WR 2018, Kantonsschule Schaffhausen.


U. S.
Diese Lernkarten erklären grundlegende Konzepte der Unternehmensethik und zeigen verschiedene Ansätze auf, wie Unternehmen verantwortungsvoll handeln können. Im Fokus stehen Themen wie Gewinnmaximierung, Anspruchsgruppen und Verhaltenskodizes, wobei ethische Prinzipien in die Entscheidungen einfließen. Besonders relevant sind die Unterschiede zwischen Shareholder- und Stakeholder-Ansätzen sowie internationale Standards wie der UN Global Compact. Schüler profitieren von diesem Überblick, um die Bedeutung ethischer Unternehmensführung zu verstehen und deren praktische Umsetzung zu erkennen.
Karten
10
Lernende
28
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
17.04.2018 / 03.07.2026

Lernkarten

Corporate Social Responsability

Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, welches über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hinaus geht.

Instrumentalistische Unternehmensethik

Man sieht das ethisches Verhalten als Instrument für die Gewinnerzielung. Das langfristige Ziel bleibt die Gewinnmaximierung und das Mittel hierzu ist ein (kurzfristiges) ethisches Verhalten.

karitative Unternehmensethik

Die unmittelbare Gewinnmaximierung ist das oberste Ziel. Das Unternehmen verfolgt ein unternehmerisches Handeln ohne spezielle Berücksichtigung ethischer Grundsätze. Ein Teil des Gewinns soll im Nachhinein jenseits der eigenen Geschäftstätigkeiten verwendet werden, beispielsweise durch Spenden für einen wohltätigen Zweck.

integrative Unternehmensethik

Das Unternehmen bezieht ethisches Überlegungen von Anfang an bedingungslos und durchgängig in das unternehmische Handeln mit ein.

Shareholder-Value-Ansatz

Das Unternehmen, welches nach dem Shareholder-Value-Ansatz handelt, berücksichtigt nur die Interessen seiner Kapitalgeber und legt die Gewinnmaximierung als einziges Ziel fest. Indirekt werden die Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen optimal befriedigt, da durch die Gewinnmaximierung auch der gesellschaftlicher Wohlstand maximiert wird.

Good-Corporate-Citizen

Das Unternehmen versteht und verhält sich wie ein guter Bürger in der Gesellschaft.

strategisches Anspruchsgruppenkonzept / Stakeholder-Value-Ansatz

Man versucht den Gewinn zu erhöhen, jedoch beachtet man dabei nicht nur die Interessen der Kapitalgeber sonder auch der anderen Anspruchsgruppen. Es werden diejenigen Anspruchsgruppen berücksichtigt, welche das Unternehmen heute oder in Zukunft negativ beeinflussen können.

normativ-kritisches Anspruchsgruppenkonzept

Das Unternehmen verzichtet auf ethisch zweifelhaften Gewinn. Sie berücksichtigen jene Anspruchsgruppen, welche durch das unternehmerische Handeln betroffen sind und berechtigte Ansprüchen haben.

Code of Conduct (Verhaltenskodex)

Ein Unternehmen kann im Bereich Ethik mehr tun als vom Staat verlangt wird. Er kann Code of Conduct (Verhaltenskodex) erarbeiten. Das sind verbindliche Regeln für das Unternehmen sowie für dessen Mitarbeiter.

UN Global Compact

Ein Beispiel für ein internationales Verhaltenskodex ist der UN Global Compact. Es beinhaltet 10 Prinzipien. Es betrifft die Bereiche: Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.

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