ZZ ISME Geschichte 2

ISME Vorkurs PH (Sommer 2017) 7 Der Weg zur Gegenwart + Unterrichtsnotizen

ISME Vorkurs PH (Sommer 2017) 7 Der Weg zur Gegenwart + Unterrichtsnotizen


Stefan Popp
Diese Lernkarten decken die Geschichte der Schweiz auf Mittelschulniveau ab, mit Fokus auf politische Entwicklungen, Kriege und soziale Fragen. Sie behandeln Themen wie die Helvetische Republik, die Industrialisierung, die Rolle der Schweiz in den Weltkriegen und die Entstehung des modernen Staates. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Geschichtswissen vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Histoire
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
06.04.2018 / 27.03.2023

Lernkarten

Was wird in der alten Eidgenossenschaft bei aussenpolitischer Bedrohung organisiert?

Die Tagsatzung

Was ist ein Zentralstaat/ Einheitsstaat?

Als Einheitsstaat wird ein Staat bezeichnet, in dem die Staatsgewalt über das gesamte Staatsgebiet meist von der Hauptstadt aus zentralistisch ausgeübt wird.
- Departamente nur zur Verwaltung

- alle zahlen gleich viele Steuern

Bsp.: Frankreich, Helvetische Republik

Was ist ein Bundesstaat?

Ein Bundesstaat ist ein Staat der aus mehreren Gliedstaaten (in der Schweiz „Kantone“) zusammengesetzt ist. Diese Gliedstaaten verfügen über eine Autonomie in gewissen Tätigkeitsbereichen.

- Thurgau bezahlt andere Steuern als St. Gallen

Bsp.: Schweiz, Deutschland, USA, Nigeria, Argentinien, Indien, etc.

Was ist ein Staatenbund?

Zusammenschluss gleichberechtigter, unabhängiger Staaten.

- Frankreich bezahlt andere Steuern als Deutschland.

Bsp.: EU, Alte Eidgenossenschaft

Beschreiben Sie die Mediationszeit:

- Mediator Bonaparte
- partielle Restauration der alten Eidgenossenschaft: Helvetischer Einheitsstaat verschwand
- CH-Eidgenossenschaft
- Mediationsakte: Kantonsverfassungen + Napoleons Bundesakte
- Aufgaben CH: Aussenpolitik + Aufstellung des Bundesheer im Kriegsfall
- Tagsatzung entscheidet neu mit Mehrheit -> Unterlegene halten sich nicht daran

Wichtige Punkte der Helvetischen Republik:

Einheitliches Recht -> Untertangebiete aufgehoben
- Repräsentative Demokratie = vertretende Volksherrschaft
- neu 3-Gewaltentrennung: Gegen Machtmissbrauch und für Kontrolle innerhalb der Mächte
- Unitarier froh über Wegfall der Feudalherrschaft, Föderalisten wollen den Föderalismus

Was war die Mediation in Bezug auf Unitarier und Föderalisten

Ein Kompromiss. Die Feudallasten fielen weg und der Föderalismus herrschte.

Gab es in der Mediationszeit eine Gewaltentrennung im Bund?

Nein, denn diese hatte nur die Aufgabe der Aussenpolitik und der Aufstellung des Bundesheers.

Vermögenszensus=

Erst ab gewissem Vermögen darf man wählen.

Wieso waren Ex-Untertangebiete in der Folge der Helvetischen Republik gerechter/gleicher als Ex-Vollbemächtigte?

- In Untertangebieten gab es keine Reichen und Adeligen da diese ja ausgeschlachtet wurden.
- In den Ex-Vollbemächtigten gab es ja Reiche und die kannten das Höhersein schon.

Die Restauration

- Nach Niederlage Napoleons
- Wiener Kongress: Vergabe der Neutralität an die Schweiz
- Verkündung der immerwährenden Neutralität

Grund für die Vergabe der Neutralität im Wiener Kongress an die Schweiz:

- Schweiz als Pufferstaat zwischen den Grossmächten
- Niemand sollte das wichtige Verbindungsland erhalten

Tendenzen des neuen Bundesvertrages in der Restauration:

- Föderalistisch: Währungen, Gewichtsmass und Freiheiten frei wählbar
- Politische Macht liegt wieder in den Händen weniger reicher und adliger Familien
- Revisionsuntauglichkeit (Bundesvertrag kann nur durch Kampf abgeändert werden.)
- Bund garantiert die Erhaltung der Klöster (Widerspruch zur Religionsfreiheit)

Punkte der Regenerationszeit:

- Umwälzungen in einzelnen Kantonen durch die Idee des Liberalismus
- Erarbeitung einer Verfassung mit den Grundrechten und Volkssouveränität -> mehr als die Hälfte der Kantone übernehmen dieses Gedankengut
- Polarisierung der beiden Bewegungen (Liberale gegen Konservative)
- Jesuiten in Luzern
- Freischarenzüge: scheitern (Gefangennahmen) -> Mord -> Gründung des Sonderbundes
- Sonderbundskrieg

Grundvoraussetzungen und Faktoren für die Industrialisierung:

- Der einheitliche Wirtschaftsraum
- lasche Arbeitsbedingungen
- tiefe Steuern
- gute Verkehrsanschlüsse CH: Flüsse und Bahn
- Rohstoffe wie Holz, Sand, Salz, Wasser und Bildung

Exekutive=

Ausführende Gewalt

Bundesrat

Legislative=

Gesetzgebende Gewalt

National- + Ständerat

Judikative=

Rechtsprechende Gewalt

Bundesgericht

3 Punkte zum Nationalrat:

- 200 Personen

- repräsentiert das Volk

- Proporzwahl

3 Punkte Ständerat:

- 46 Personen

- repräsentieren die Kantone

- Majorzwahl (=absolutes Mehr)

Wer repräsentiert den Kanton St. Gallen im Ständerat?

Paul Rechsteiner und KKS

Wieso gibt es Kantons- und Ständerat?

Damit die bevölkerungsschwachen Kantone genausoviel Macht haben wie die bevölkerungsstarken.

Wieso ist die Schweiz eine gemischte Demokratie?

Wir haben eine repräsentative Demokratie (Ständemehr, Volksmehr, 50+1) sowie eine direkte Demokratie (Volksinitiative, Referendum, Landsgemeinde).

Vorteile der Industrialisierung:

- Erhöte Produktion -> preiswertere Herstellung -> günstigere Produkte
- bessere Qualität
- Infrastruktur wird ausgebaut
- höherer Lebensstandard

Nachteile der Industrialisierung:

- Heimarbeit verliert an Wert
- Lohnschere geht auf
- Verarmung der Arbeiterschaft
- Kinderarbeit
- Landflucht

Wieso verarmt die Arbeiterschaft in der Industrialisierung zunehmend und was ist die Folge?

- tiefe Löhne
- lange Arbeitszeiten
- fehlende Arbeitsgesetze
- Kinderarbeit

Folge: Soziale Frage: Wie kann die Stellung des Arbeiters verbessert werden?

Antworten auf die Soziale Frage:

Kommunismus: Revolution der Arbeiterschaft

Kirche: Unterstützung der Armen

Staat: Gewerkschaften, Arbeitsgesetze, Sozialversicherungen

Was waren Verdingkinder?

Kinder die von den Eltern weggenommen wurden um sie woanders zu platzieren.

Gründe: Scheidung, Armut, Eltern mit falschem "Lebenswandel" (Zigeuner, Flittchen)

Wer nahm die Verdingkinder den Eltern weg?

Der Dorfpfarrer -> Die Kirche, der Staat

Alte Mächte=

Vollberechtigte Orte, Patrizier, Reiche Familien

Zugewandte Orte:

Diese haben nur mit einem Teil der Vollberechtigten Orte Bündnisse

Punkte zur Helvetischen Republik:

- Zentralstaat
- Gewaltenteilung wird eingeführt
- nie mehr Untertangebiete
- Gleichheit für Kantone und Menschen
- Feudalismus aufgelöst

Wieso funktioniert die Helvetische Republik nicht?

- Ihr geht die Geld aus
- Sie ist gegen die Natur der Schweiz

Wer war Träger der Demokratischen Bewegung?

Mittelstand, Arbeitnehmer, Ärzte, etc. sie wollen "alles durch das Volk"
-> Beginn der direkten Demokratie der CH -> Konkordanzdemokratie

Wollten die Sozialdemokraten die Diktatur des Proletariats?

Nein, die Kommunisten wollten die Aufstände des Proletariats. Die Sozialdemokratie trennte sich in Kommunisten und Sozialdemokraten weil man Nein zur Radikalisierung und Ja zum Militär sagte.

Die Sozialdemokraten wollten die politischen Instrumente nutzen um die Situation der Arbeitnehmerklasse zu verbessern.

1873 wird der CH-Arbeiterverbund gegründet. Er vorfolgt folgende Ziele:

Verbesserung der Situation der Arbeiter:
- Arbeitsstunden auf 11h
- Keine Kinderarbeit
- Kein Arbeit am Wochenende für Frauen und Kinder

Weshalb würde Frankreich die Sonderbundskantone unterstützen?

Aus Interesse daran, dass die Liberalisierung in der Schweiz scheitert. Die Sonderbundskantone sind, wie auch Frankreich, alte Mächte.

Was ist vom 2. Weltkrieg bis heute übrig geblieben?

Die Neutralität sowie die Grenzen

Wie ist der Tourismus in der Schweiz entstanden?

Vor 150 Jahren entstanden aufgrund der Industrialisierung -> Bau der Eisenbahn - Transport in die Berggebiete - die ersten Hotels in St. Moritz, Davos, etc.

Was war die Folge auf die Hypothekenkrise 2008?

Leute konnten die Hypothek nicht mehr bezahlen -> Haus gehört der Bank -> Viele Häuser gehen an die Banken -> Viele Häuser sind auf dem Markt wodurch der Preis abnimmt -> Banken gehen Bankrott -> Wirtschaftskrise

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