ZZ ISME Geschichte 2
ISME Vorkurs PH (Sommer 2017) 7 Der Weg zur Gegenwart + Unterrichtsnotizen
ISME Vorkurs PH (Sommer 2017) 7 Der Weg zur Gegenwart + Unterrichtsnotizen
-
- 1 / 220
-
Flashcards
Was spricht gegen das Argumet der zu hohen wirtschaftlichen Belastung durch Juden, als dass man diese hätte aufnehmen können?
- Nahrungsmittelangebote amerikanischer Juden
- Antisemitismus in der Schweiz
Wie kann man die Aussage kommentieren, die Schweiz wäre mangels Alternativen verpflichtet gewesen Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland zu führen?
1930 - 1940: CH hätte die Möglichkeit gehabt Wirtschaftsbeziehungen ohne Nazideutschland zu führen.
1940 - 1944: Politik war alternativlos, die Wirtschaftsbeziehungen mit DE waren essentiell.
1944 - 1945: Nach der Befreiung Frankreichs hätte man über die Westschweiz handeln können.
Innenpolitische Gefahren der Schweiz im 1. Weltkrieg?
Die unterschiedliche Parteinahme gefährdete das Nationalbewusstsein sowie die Neutralität:
Romands: Frankreich
Deutschschweiz und General Wille: Deutschland
Wie hiess der General des Sonderbundskriegs auf Seite der Liberalen?
Henri Dufour
General Schweiz im 1. WK:
General Ulrich Wille
Wirtschaftliche Gefahren für die Schweiz im 1. Weltkrieg:
- Mobilmachung führte zu Arbeitskräftemangel
- Fehlender Lohnausgleich (kein EO)
- Verknappung der Waren (Keine Rationierungen/Lebensmittelmarken) -> Preise steigen wegen Verknappung
Soziale Schere öffnet sich: Maschinenindustrie und Bauern verdienen gut.
Ziele des Generalstreiks:
- Wahlrecht Frauen
- IV + AHV
- Rationierungssystem
- Proporzwahl Nationalrat
- mehr Arbeitsrechte (48-h-Woche)
Folgen des Generalstreiks:
- Entfremdung der bürgerlichen Parteien von der Sozialdemokratie und damit Ausgrenzung
- Konservativ-Nationale Grundhaltung der Schweizer Bevölkerung (aus progressiver CH wird konservative CH)
Was war das System Escher?
Der Inbegriff von Machtfülle einer Person. Escher war Regierungs- und Nationalratsmitglied gleichzeitig.
Die Radikalen leiteten auch aufgrund Eschers die Demokratische Bewegung ein, welche schlussendlich in der Konkordanzdemokratie mündete.
Konkordanzdemokratie=
Ein politischer Prozess ist politisch grösstmöglich abgedekt.
7 Bundesräte verschiedener Parteien.
Katholische Diaspora=
Katholische Personen verstreuen sich überall in der Schweiz, auch in protestantische Gebiete.
-> Ende des Konfessionskonflikts
Kulturkampf=
Kirche gegen Staat
Erklären Sie den Begriff "Demokratische Bewegung":
- Bewegung zur Demokratie der Radikalen
- Elite verliert Macht, Vok gewinnt ("Alles durch das Volk")
-> Konkordanzdemokratie
-> Revision der Bundesverfassung
Worin bestehen die wichtigsten Veränderungen bei der Revision der Bundesverfassung von 1874?
- Militär unter Verantwortung des Bundes
- Gesetzgebung zum Arbeitnehmerschutz
- Verbot Klöster zu errichten
Welche wichtigen politischen Veränderungen finden bis 1914 statt?
- Parteien wurden gegründet
- Revision der Bundesverfassung
- Einführung der Volksinitiative
Enstehung der Sozialdemokraten:
Industrialisierung -> Soziale Frage -> Sozialismus als Antwort
Enstehung des Freisinns:
Aus dem Gedankengut der helvetischen Republik bzw. der Französischen Revolution
Entstehung der Katholisch-Konservativen
Sonderbundsgründung
Politisches Programm des Freisinns:
- Trennung Staat + Kirche
- Liberale Grundrechte
- Gleichheit
- Wirtschaftlicher Fortschritt
Politisches Programm der Katholisch-Konservativen:
- Bäuerliche Tradition
- Föderalismus bzw. Selbständigkeit der Kantone
- Gegen Wirtschaft und Technik
Politisches Programm der Sozialdemokraten
Die Stellung des Arbeitnehmers mittels demokratischer Mittel zu verbessern
Wer wählt den Freisinn?
- Grossbürgerliche Liberale und Radikale
- Alle die für den Bundesstaat waren
Welche Parteien entsprechen heute dem Freisinn?
FDP, SP
Welche Parteien sind heute die Katholisch-Konservativen?
SVP, CVP, EVP
Wer wählte die Katholische-Konservativen?
- Katholiken
- Konservative
- Bauern
Wieso lag es in Henri Dufours Interesse, dass der Sonderbundskrieg kurz und unblutig war?
1. Um nicht viele Landsleute verletzen zu müssen.
2. Damit Österreich, Frankreich und Preussen dem Sonderbund nicht helfen konnten
Wer herrschte in der alten Eidgenossenschaft in den Städten?
Der Grosse Rat in welchem der Schultheiss (=Bürgermeister) und die Patrizier sassen.
Wer besass Gemeine Herrschaften?
Nur die Vollberechtigten Orte
Wer besass Untertangebiete?
Die vollberechtigten und die zugewandten Orte
Wer herrschte in der alten Eidgenossenschaft auf dem Land?
Die Landsgemeinde der Landsleute, vorallem aber alteingesessene, reiche Familien
Beschreiben Sie den Flurzwang:
- Höherer gab vor, wann man ernten und säen soll.
- Ernte wurde proportional zum Boden verteilt
-> Zwang führte zu schlechter Leistung
Was ist eine Allmend?
Ein Land das allen abwechslungsweise zum Anbau gehörte.
-> Der Boden wurde von Jahr zu Jahr schlechter da jeder soviel wie möglich herausholen wollte.
Beschreiben Sie die Landwirtschaft in der alten Eidgenossenschaft:
1. Dreizelgenwirtschaft: Wintergemüse, Sommergemüse, Brachland
2. Flurzwang: Höherer gab vor wann ernten und säen
3. Allmend: Land das allen abwechslungsweise gehörte
4. Keine Wiesen -> kein Tierfutter
Welche Veränderungen fanden mit der Zeit Einzug in der Landwirtschaft der alten Eidgenossenschaft?
1. Kartoffeln kamen
2. Agrarindividualismus -> Ernteertrag nimmt zu
Verlagswesen=
- Heimarbeiter
- Trennung Produktion + Handel
- Manufakturen (Protoindustrialisierung)
Später kamen dann die Fabriken auf.
Was ist eine Republik
Nichtrepubliken sind alle Monarchien, entsprechend sind Republiken alles ausser einer Monarchie
Egalité=
Alle sind gleich, rechtlich und politisch
Fraternité
Solidarität gegenüber der Nation und Gesellschaft
Liberté
Wegfall des Feudalismus
Feudalismus=
Nicht jedem Menschen gehört seine eigene Freiheit