UXQB Foundation Level F
Definitionen für die Zertifizierung "UXQB Foundation Level F".
Definitionen für die Zertifizierung "UXQB Foundation Level F".
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Flashcards
Spezifizieren des Nutzungskontexts: Anforderungen - Marktanforderungen
- Wird aus der Absatzpolitik des Anbieters abgeleitet. Zielt meistens darauf ab Geschäftschancen, Verkäufe und die Nutzung des Systems zu maximieren. Sprich meistens finanzielle Hintergründe.
- Werden oft auch Kundenanforderungen genannt.
Spezifizieren des Nutzungskontexts: Anforderungen - Organisatorische Anforderungen
- Von der Organisation vorgegebene Regeln die von den Benutzern eingehalten werden müssen während sie das System bedienen.
Spezifizieren des Nutzungskontexts: Anforderungen - Nutzungsanforderungen
- Eine Anforderung an die Nutzung. Bildet die Basis für die Gestaltung und die Evaluierung des Systems.
- Werden von Erfordernissen abgeleitet.
- Englisch: User Requirement
Spezifizieren des Nutzungskontexts: Anforderungen - Nutzungsanforderungen (Qualitative Nutzungsanforderungen)
- Beschreibt was die Benutzer beim Durchführen einer Aufgabe finden, erkennen, verstehen, auswählen oder eingeben müssen.
- Bilden die Basis für einen effizienten Gebrauch.
Spezifizieren des Nutzungskontexts: Anforderungen - Nutzungsanforderungen (Quantitative Nutzungsanforderungen)
- Werden gebraucht um die Effizienz zu messen. Also alles was in Zahlen messbar ist.
- Benötigtes Mass an Usability im Sinne der Effektivität, Effizienz und Zufriedenstellung in einem festgelegten Nutzungskontext.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Affordance
- Aspekte oder Eigenschaften eines Objektes. Zeigt auf wie ein Objekt verwendet werden kann.
- Affordance in Kombination mit Selbstbeschreibungsfähigkeit sind Mittel um etwas intuitiver zu machen.
- Die Benutzung ist unmittelbar verständlich. Ist somit unabhängig von Erfahrung, Wissen, Sprachkenntnissen oder dem momentanen Konzentrationsgrad.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Mentales Model
- Wird generiert aufgrund von Erfahrung, Training und Instruktion.
- Wird meistens gebildet durch die Interpretation von Aktionen und sichtbaren Strukturen. Die Erwartungshaltung spielt auch eine Rolle.
- Wenn das mentale Modell eines Benutzers nicht mit dem System übereinstimmt, kann der Benutzer das System nicht hindernisfrei benutzen.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Dialogprinzipien
- Nach ISO 9241-110
- Unabhängig von einer spezifischen Technologie oder Technik.
- Die 7 Dialogprinzipien:
- Aufgabenangemessenheit
- Selbstbeschreibungsfähigkeit
- Erwartungskonformität
- Konsistenz
- Lernförderlichkeit
- Steuerbarkeit
- Fehlertoleranz
- Individualisierbarkeit
Usability Prinzipien und Richtlinien: Aufgabenangemessenheit
- Soll den Benutzer bei der Erledigung der Aufgabe unterstützen. Das heisst die Funktionalität und der Dialog müssen an der Aufgabe ausgerichtet sein.
- Der Dialog sollte dem Benutzer nur die Informationen anzeigen, welche er zur Erledigung seiner Aufgabe braucht.
- Die Eingabe und Ausgabe sollte der Aufgabe angepasst sein. Werden für eine Aufgabe typischerweise bestimmte Werte als Eingabe benötigt, sollten dies wenn möglich automatisch ausgefüllt sein.
- Die verlangten Dialogschritte sollen zum typischen Prozess passen. Das heisst Dialogschritte welche nicht nötig sind, sollten vermieden werden.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Selbstbeschreibungsfähigkeit
- Die Eigenschaft dem Benutzer zu jeder Zeit anzuzeigen wo er sich befindet und was er wie tun kann.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Erwartungskonformität
- Übereinstimmung der vorhersehbaren Benutzerbelangen und den anerkannten Konventionen.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Erwartungskonformität (Konsistenz)
- Die gleiche Aktion wird innerhalb des Systems immer gleich dargestellt.
- Relevant für:
- Innerhalb einer Bildschirmanzeige.
- Zwischen den Bildschirmanzeigen desselben Systems.
- Zwischen Systemen des gleichen Herstellers.
- Zwischen ähnlichen Systemen verschiedener Hersteller.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Lernförderlichkeit
- Unterstützt den Benutzer bei der Erlernung der Funktionalitäten und leitet ihn an.
- Ausreichende Rückmeldungen vom System an den Benutzer. Die Rückmeldungen sollten bei Zwischen- und Endergebnissen erscheinen. Somit kann der Benutzer von erfolgreich ausgeführten Handlungen lernen.
- Falls möglich sollten Handlungen ausprobiert werden können, ohne nachhaltige Auswirkungen zu haben.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Steuerbarkeit
- Lässt dem Benutzer die Möglichkeit einen Dialogablauf zu starten. Weiter kann der Benutzer die Richtung und Geschwindigkeit beeinflussen.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Fehlertoleranz
- Wenn das Ziel trotz Fehler mit keinem oder minimalem Aufwand erreicht werden kann.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Individualisierbarkeit
- Bietet dem Benutzer die Möglichkeit Interaktionen und die Darstellung an seine Fähigkeiten und Bedürfnisse anzupassen.
- Individualisieren =! Personalisieren
- Personalisieren wird automatisch gemacht.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Heuristik
- Allgemein anerkannte Daumenregel die hilft, Usability zu erreichen.
- Dienen dazu Usability zu gewährleisten (und nicht Nützlichkeit).
Usability Prinzipien und Richtlinien: Gestaltungsregel / Richtlinie
- Konkrete und spezifische Instruktion oder Empfehlung. Lässt wenig Interpretationsspielraum und wird so von allen ähnlich umgesetzt.
- Design Patterns müssen relevante Gestaltungsregeln erfüllen.
Eine Sammlung von Gestaltungsregeln wird als Styleguide bezeichnet.
- Eine Sammlung von Gestaltungsregeln wird als Styleguide bezeichnet.
- Werden manchmal auch UX Guides genannt.
Usability Prinzipien und Richtlinien: Gestaltungsregel / Richtlinie - Design Pattern
- Eine wiederverwendbare Lösung für ein Gestaltungsproblems. Beschreibt ein Gestaltungsproblem, eine Lösung und wo sich diese Lösung als funktionieren herausgestellt hat.
- Deutsch: Entwurfsmuster
Grundlegende Begriffe und Konzepte: ISO 9241-210: Prozess - Planen des menschenzentrierten Gestaltungsprozesses
Ergebnis:
- Projektplan
Grundlegende Begriffe und Konzepte: ISO 9241-210: Prozess - 1. Analyse Nutzuungskontext
Ergebnis
- Benutzergruppenprofil
- Nutzungskontextbeschreibung
- Szenario Ist-Zustand
- Personas
Grundlegende Begriffe und Konzepte: ISO 9241-210: Prozess - 2. Definition der Nutzungsanforderungen
Ergebnis
- Erfordernisse
- Nutzungsanforderungen
Grundlegende Begriffe und Konzepte: ISO 9241-210: Prozess - 3. Erarbeiten von Gestaltungslösungen
Ergebnis
- Nutzungsszenarien
- Informationsarchitektur
- Prototypen
- Styleguide
Grundlegende Begriffe und Konzepte: ISO 9241-210: Prozess - 4. Evaluieren der Gestaltungslösung
Ergebnis
- Usability-Evaluierungsbericht