Gesundheits- und Sozialwesen
Gesundheits- und Sozialwesen
Gesundheits- und Sozialwesen
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Lernkarten
Begriff zu: Angabe über die Anzahl Kinder, die innerhalb des ersten Lebensjahres versterben.
Säuglingssterblichkeit
Begriff zu: Alle individuellen oder kollektiven Massnahmen, die dazu beitragen, dass wir Menschen gesund bleiben oder bereits bestehende Krankheiten möglichst nicht verschlimmert werden.
Gesundheitsprävention
Begriff zu: Angabe über die Häufigkeit einer bestimmten Krankheit in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.
Morbiditätsrate
Begriff zu: System, bei dem ein Patient seinem Leistungserbringer die erbrachte Leistung direkt schuldet.
System des Tiers garant
Begriff zu: Identität eines Menschen, die ihm durch die Gesellschaft zugeschrieben wird.
Soziale Identität.
Begriff zu: Erziehungssystem, in dem die sozialen Normen in verschiedenen Bereichen (Schule, Familie usw.) erlernt werden.
Sozialisastionssystem
Begriff zu: Versicherung, die nicht dem KVG untersteht und Leistungen übernimmt, die nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden.
Krankenzusatzversicherung (VVG)
Wozu dient die internationale Hilfe?
-Bekämpfung von Fehl- od. Unterernährung, Abagabe v. landwirtschaftl. Hilfsmitteln -Aufklärung der Bevölkerung über Hygiene, Verhütung oder Impfungen, -mediz. Unterstützung durch die Verteilung von Medis, Ausbild. Pflegepersonal oder freiw. Helfern
Welche Faktoren können Gewalt an Kindern auslösen?
- Soziale Faktoren: Armut, Arbeitslosigkeit, enge Wohnsituation -Psychologische Faktoren: Eltern, die selber misshandelt wurden, Drogen, Alkohol, Stress - Körperliche Faktoren beim Kind: Behinderung, Frühgeburt
Was bedeutet Geriatrie?
Alters- und Altenmedizin
Welche Telefonnummer ist für Vergiftungen zuständig?
145
Welche Art von Konsequenzen können ernsthafte Unfälle für die Betroffenen und Angehörigen haben?
Körperlich: Invalidität, Wirtschaftlich: Erwerbsausfall, Familiär: Anpassung an andere Gegebenheiten, Moralisch: Schuldgefühle
Was bedeutet die Abkürzung WHO?
Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation)
Erklären Sie, was mit "Gesundheitsindikatoren" gemeint ist?
Verschiedene Mittel wie Analyseinstrumente, um die Gesundheit einer Bevölkerung zu beobachten und zu überwachen und zeitliche oder geografische Vergleiche zu ermöglichen.
Nennen Sie 3 Gesundheitsindikatoren.
Sterblichkeit, Sterberate, Säuglingssterblichkeit, Lebenserwartung bei Geburt, Erkrankungsrate
Was bedeutet "Lebenserwartung bei Geburt"?
Durchschnittliche Lebenserwartung ab Geburt
Was bedeuten folgende Abkürzungen?
STI, SRK und NGO
sexuell übertragbare Infektionen, Schweizerisches Rotes Kreuz, Nichtregierunsorganisatonen
Von welchem Problem sind Entwicklungsländer hauptsächlich betroffen?
Unterernährung, Hungersnot
Welche Krankheit ist in Entwicklungsländern hauptsächlich verbreitet?
Malaria
Wie unterscheidensich Nichtregierungsorganisationen von Regierungsorganisationen?
Nichtregierungsorg. agieren unabhängig vom Staat und der Regierung, im Gegensatz zu Regieungsorganisationen.
Nennen sie zwei NGO, die im Gesundheitswesen tätig sind.
Ärzte ohne Grenzen, Terre des Hommes, SRK, Caritas, Heilsarmee
Welche Rolle spielt die AHV?
Die Aufgabe der AHV besteht darin, die Erwerbseinbussen infolge Pensionierung oder Todes zu kompensieren.
An wen richtet sich die AHV?
Die AHV betrifft die gesamte Bevölkerung, die in der Schweiz wohnt oder erwerbstätig ist.
Welche Leistungen bietet die AHV?
die AHV zahlt Alters- und Hinterlassenenrenten, Hilflosenentschädigung sowie Hilfsmittel, Fürsorgeleistungen od. andere Beiträge an gemeinnützige Institutionen der Altershilfe.
Unter welchen Voraussetzungen kann eine IV-Rente gezahlt werden?
Wenn eine Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig, also dauerinvalid, geworden ist.
Welches ist das Hauptziel der IV?
Das vorrangige Ziel der IV besteht in der beruflichen Eingliederung (Rehabilitation) von Invaliden.
Welche beiden Faktoren bestimmen die Höhe der Altersrenten?
Die anrechenbaren Beitragsjahre und das massgebende durchsnittliche Jahreseinkommen.
Welche Rolle spielt die berufliche Vorsorge?
Ziel ist es, Betagten und den Hinterlassenen eines verstorbenen Versicherten die Fortsetzung der bisherigen Lebenshaltung in angemessener Weise zu garantieren.
Für wen gilt das BVG-Obligatorium?
Alle Arbeitnehmer, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, die schon in der 1. Säule versichert sind und die den von der BVG vorgeschriebenen jährlichen Mindestlohn/CHF 21150.- pro Jahr erreichen.
Welche Leistungen sind gesetzlich im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorgesehen?
Altersrenten, Hinterlassenenrenten bei Tod eines Versicherten und Invalidenrenten.
Aus welchen drei Säulen besteht das schweizerische Altersvorsorgesystem?
Staatliche Vorsorge (AHV, IV und EL), berufliche Vorsorge (BVG/UVG) und private Vorsorge (freiwillig).
Wie wird die gebundene Selbstvorsorge gefördert?
Sie wird durch die Steuergesetzgebung gefördert: Die Beträge können vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden und die Zinsen sind von der Einkommenssteuer befeit.
Worin besteht der Unterschried zwischen freier und gebundener Selbstvorsorge?
Die freie Selbsvorsorge ist nicht plafoniert (an eine Obergrenze gebunden) und geniesst keine Steuervorteile.
An wen richtet sich die Arbeitslosenversicherung?
An alle Arbeitnehmer, jedoch nicht an Selbststäigerwerbende.
Sind alle Arbeitnehmer gegen Nichtberufsunfalle versichert?
Nein. Teilzeitbeschäftigte mit einer wöchentlichen Arbeitsdauer von weniger als 8 Stunden bei einem Arbeitgeber sind gegen Nichtberufsunfälle nicht versichert.
Welche Risiken deckt die Unfallversicherung gemäss UVG ab?
Sie deckt sämtliche Berufsunfälle, Nichtberufsunfälle und Berufskrankheiten.
Welche Unterschiede bestehen im Versicherungssystem zwischen Berufs- und Nichtberufsunfällen?
Die Prämien für Berufsunfälle werden von den Arbeitgebern gezahlt. Die Prämien für Nichtberufsunfälle können auf die Arbeitnehmer umgelegt werden.
An wen richtet sich die Militärversicherung?
Personen, die für den Bund Leistungen im Bereich der Sicherheits- oder Friedensdienste erbringen (Militär- und Zivildienst sowie Dienst im Zivilschutz oder andere Einsätze)
Welche Zulagen müssen laut FamZG in allen Kantonen pro Kind und Monat mindestens ausgerichtet werden?
200 Franken für Kinder bis 16 Jahre (220.- im Talgebiet). 250.- Fr. Ausbildunszulage (270.- im Talgebiet) zwischen vollendetem 16. und 25. Altersjahr.
In welchen Fällen werden von der sozialen Krankenversicherung Leistungen gewährt?
Bei Krankheit, Unfall (ausser, wenn eine Unfallversicherung dafür aufkommt) und Mutterschaft.