Notizen
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Chronische Phase der CML, Symptome
Hochgradige Splenomegalie, linksseitige Oberbauchschmerzen, Gefahr der Milzruptur
Chronische Müdigkeit
B-Symptome
Vermehrte Infekte sind bei eienr CML nicht häufig, da die Granulozyten fkt-tüchtig sind (Nicht wie bei AML)
Was ist im Gegensatz zu allen anderen Leukämien bei der CML vermindert
Alkalische Phosphastase (ALP)
Therapie CML
Hydroyurea, bei BCR-ABL: Imatinib
Budd-Chiari Syndrom
Thrombose der Lebervenen, portale Hypertension
Aszites
Oberbauchbeschwerden
Caput medusae
Kompletter Verschluss -> Shunt
Inkomplett: Antikoagulative Therapie
Therapie Polyzythämia vera
Aderlasse 250-500ml in ca 3 tägigen Abständen bis Hk <0.45. Eisenmangel nicht substituieren!
Zytoreduktive Therapie (Hydroxyurea) bei stattgehabten Embolien, höheres Alter etc
Charakteristische Symptome bei M. Hodgkin
Alkoholschmerz
Pel-Ebstein-Fieber (Fieberschübe 3-7 Tage, Wechsel mit fieberfreien Intervallen)
Stadieneinteilung nach Ann Arbor für M. Hodgkin
1: Befall 1 LK-Region bzw. 1 extranodaler Herd
2: Befall von einer Seite des ZWerchfells (oben oder unten) / befall von 2 oder mehr LK-Regionen / extranodale Herde
3: Auf beiden Seiten des Zwerchfells
4: Disseminierter Befall eines oder mehrerer extralymphatischer Organe unabhängig vom LK-Befall
Primärer Befall: N = Nodal (LK, Milz), E: Extranodaler Befall
B-Symptomatik: A ohne B-Symptome, B: mit B-Symptomen -> Schlechtere Prognose
Prognostisch ungünstig bei M- Hodgkin
Hohe BSG!!!
3 oder mehr befallene LK-Regionen
Grosser Tumor im Mediastinum
Extranodaler Befall
Diagnose M.Hodgkin
-LK-Extirpation
- CD30 positive Hodgkin-Reed-Sternbergzelle
Einkernige Hodgkin-Zelle: Monoklonale B-Zellen
Mehrkernig Reed-Sternbergzelle: Fusion mehrerer Hodgkin-Zelln: Pathognomonisch!
Umgebende Schicht von CD3-Positiven T-Zellen
Histologische Klassifikation Hodgkin Lymphom
Noduläre Sklerose: Häufigster Typ: (>60%)
- Starke Sklerosierung mit zahlreichen Kollagenfasern und Bildung von knotenförmigen (nodulären) Infiltraten aus Hodgkin- und Sternberg-Reed-Zellen. Die makroskopische Schnittfläche ist derb und knotig
- Die Knoten sind lymphozytenreich
Mischtyp
- Häufigkeit und Prognose: 30% der Fälle mit etwas schlechterer Prognose als die noduläre Sklerose
- Lokalisation: Vor allem zervikal
- Charakteristika: Ähnliche Knoten wie bei der nodulären Sklerose, nur ohne ausgeprägte Sklerosierung
Haarzelleukämie
- Indolentes B-Zell non-hodgkin Lymphom
- Typisch: veränderte B.-Zellen, mit Fransenartigen Ausläufern im Blutausstrich
Typische Verdröngungssymptome...
Therapie
- 1. Wahl: Chemotherapie mit Cladribin oder Pentostatin (Purinanaloga)
- 2. Wahl: Immuntherapie mit Rituximab oder Interferon-α
Burkitt-Lymphom
Aggressives non-hodgkin B-Zelllymphom mit hoher Proliferationsrate
- Tumorerkrankung des Kindesalters
- Sporadisch, endemisch (äquatorialafrika und Südamerika) und HIV-assoziiert (auch erwachsene)
- Bei 3/4 findet sich eine Translokation (8,14)
Befall: Endemisch v.a. Gesicht, sporadishc v.a. abdominell
Therapie: wie ALL
Zytostatika: Vincristin, Anthrazyklin, Asparaginase
Dexamethason (ZNS-gängigkeit besser)
Reife B-ALL: Rituximab (CD-20-AK)
multiples Myelom
Monoklonale Vermehrung von Plasmazellen im KM.
-> Produzieren abnorme monoklonale AK (IgA, IgM)
Klinik: B-Symptome, Osteolysen mit Knochenschmerzen, auch oft asymptomatisch. Durch Verdrängung: Anämie, Blutungsneigung und Infektneigung.
Cast-Nephropathie (Myelomniere): Nierenbefall im Rahmen einer AL-Amyloidose und einer Nephrokalzinose. Leichtkettenerkrankung
IgG und IgA. NICHT IgM (M. Waldenström)
Bence-Jones Proteine bei 20% -> Kann zu schäumendem Urin führen
- LK-Schwellung nicht typisch!
Multiples Myelom: Gilt als gesichert, wenn:?
Multiples Myelom: Gilt als gesichert, wenn alle drei Kriterien vorliegen
- Endorganschäden (siehe CRAB-Kriterien)
- ≥10% Plasmazellen im Knochenmarkausstrich
- Monoklonale Antikörper oder Bence-Jones-Leichtketten im Serum und/oder im Urin
Reife, kleine Lymphozyten, die beim Blutausstrich zerplatzen und als charakteristisches Artefakt bei chronisch lymphatischer Leukämie erscheinen. Nur Hinweis, kein Beweis
Rumpel-Leede-Test
- Durchführung: Anlage einer Blutdruckmanschette am Oberarm → Aufpumpen bis 10 mmHg über den diastolischen Blutdruck → Nach 5 Min: Manschette wieder entfernen → I.d.R. keine Petechien sichtbar
- Positives Testergebnis: Nachweis von Petechien distal der Stauung
- Interpretation: Hinweis auf eine Thrombozytenfunktionsstörung, Thrombozytopenie oder eine vaskuläre hämorrhagische Diathese (bspw. Morbus Osler, Purpura Schönlein-Henoch) oder erhöhte Kapillarfragilität (bspw. bei Scharlach)
Hämophilie A und B
Hämophilie A (F VIII,) + B (F IX) X-chromosomale Vererbung, -> Gerinnungsstörung (plasmatisch) -> Grossflächige Blutungen (erst bei stark reduzierter Restaktivität <15%), schwere Hämophilie (<1%) -> Substitution
IdR nur Männer betroffen, da X-chromosomal
- Grosse, späte Blutungen, Hämarthros, Muskelblutungen
Therapie: Bei ggf mittelschwer und bei schwerer Hämophilie: 3x wöchentlich iv Faktorenersatz
Nur bei Hämophilie A bei leichten Blutungen: Desmopressin -> setzt F VIII aus Endothel frei
Petechiale Blutungen sprechen gegen eine Hämophilie!
- Thrombozyten: Normal
- Blutungszeit: In der Regel normal
- INR: In der Regel normal
- aPTT: Verlängert
Anti-Phospholipid-Syndrom
AK gegen an Phospholipide gebundene Proteine -> Gerinnungsneigung -> Thrombosen
- Tritt bei ca 50% neben einer Erkrankung auf (z.B. Syst. Lupus erythematodes, Rheumatoide Arthriris, IV, Malignome)
Symptome: Aborte, Ulzera, Livedo, Ischämischer Schlaganfall, Amaurosis fugax, kardiale Thromben, Nierenarterienstenose, NNR: M. addison
Diagnose:
Je eins:
Probleme/Aborte in SS vermehrt
Serologischer NAchweis von APL-AK
verlängerte aPPT trotz Thromboseneigung (indirekt Lupus Antikoagulans)
Akutbehandlung: Heparin
Sekundärprophylaxe:
wenig risiko: ASS
hochrisiko: Vit.K Antagnoist
SS-Wunsch: niedermolekulare Heparine und ASS
Ab wieviel Thrombozyten treten spontane Blutungen auf? Was für Blutungen?
<30'000
Disseminierte Spontanblutungen an Haut und Schleimhäuten
Was ist therapeutisch bei der TTP kontraindiziert?
Eine Thrombozyteninfusion kann zu einer Aggravation des Krankheitsbildes führen! NICHT geben!
Paget von Schroetter
Bei dem Paget-von-Schroetter-Syndrom handelt es sich um eine Thrombose der Armvenen (z.B. durch ein Thoracic-outlet-Syndrom) mit Kompression der Vena subclavia oder Überbelastung des Arms (z.B. Tennis). Typische Symptome hierbei wären Schmerzen, Zyanose u
Herzfehlerzellen
Mit Hämosiderin beladene Makrophagen im Sputum:Kommt es infolge einer Linksherzinsuffizienz zu einer pulmonalen Stauung mit intraalveolärer Blutung, wird das aus den zerfallenen Erythrozyten freiwerdende Hämosiderin durch Makrophagen phagozytiert. Diese t
Muskatnussleber
Makroskopische Stauungsleber bei Rückwärtsversagen. Es kommt zur Ausbildung von Stauungsstrassen
Echokardiographischer Schweregrad der Herzinsuffizienz
Frauen/Männer: EF:
Normal: 54/52%
Leicht: 41-53%/51%
Mittel-Schwer: 31-41%
Schwer: <30%
BNP und NT-pro-BNP. Wirkung
BNP oder NT-proBNP wirken vasodilatatorisch und diuretisch. Normale Werte machen eine klinisch relevante Herzinsuffizienz unwahrscheinlich (hoher negativer prädiktiver Wert), stark erhöhte Werte sprechen für eine Herzinsuffizienz. Bei leicht erhöhten Werten ist eine Interpretation schwierig, weil durch Alter und Niereninsuffizienz eine unspezifische Zunahme des BNP-Wertes erfolgen kann (niedriger positiv prädiktiver Wert).
Ernährung bei Herzinsuffizienz. Auf was achten?
Kochsalzarme und kaliumreiche Ernährung, generell: Gewicht verlieren
Therapiemöglichkeiten der Herzinsuffizienz nach Stufenschema
ACE-Hemmer: NYHA I-IV
Betablocker: NYHA II-IV. Be S.n. Herzinfarkt: Ab Stadium I
Aldosteron-Antagonisten: II-IV. Bei NYHA II-IV mit EF <35% trotz Gabe von ACE-Hemmer und BB indiziert.
Diuretika: Thiazide, Schleifendiuretika. Bei Ödemen, anderen Zeichen der Überwässerung oder Hypertonie immer einsetzbar. Kombination mit ACE-Hemmer immer anzustreben!
Ivabradin: Indiziert bei EF<35% trotz Gabe von ACE etc. Bei SR >70 und BB-unverträglichkeit ebenso
Digitalis: Als Reserve
Prognose und Symptomverbessernde Medikamente bei Herzinsuffizienz
Prognoseverbessernde Medikamente: Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Aldosteronantagonisten! Symptomverbessernde Medikamente: Diuretika, Digitalisglykoside (signifikant niedrigere Hospitalisierungsrate)!
Indikation CRT bei Herzinsuffizienz
EF <35%, rtotz medikamentöser Einstellung und kompletter LSB bei SR
Auskultation bei alveolärem Lungenödem
Feuchte RGs.
Da die Fähigkeit zur Lymphdrainage der Lunge recht begrenzt ist, kann interstitiell gestaute Flüssigkeit nicht ausreichend abtransportiert werden. Es kommt zur Ruptur der Alveolarepithelien und damit zum Flüssigkeitsaustritt in die Alveolen.
Therapie der dekompensierten Herzinsuffizienz
Allgemein: Sitzende LAgerung, Gabe von O2 (4-8l), Zielsättigung >95%
- Bei ängstlicher Agitation: Sedierung und Anxiolyse durch Morphin (Senkt durch vasodilatation Vor und Nachlast und durch Anxiolyse HF --> bessere Durchblutung der Koronarien).
- Bei Lungenödem: Nitroglyzerin, Senkung der Vorlast (auch ein bischen Nachlast) -->Kontraindikation BD <100mmHg, insb. <85 (zerebrale Durchblutung)
- Furosemid iv. Macht weniger Volumen UND bei iv. wirkt auch leicht venodilatativ --> Noch weniger Vorlast
- Optimale Einstellung der KReislauf parameter. Eventuell Gabe von Dobutamin (pos. inotrop)
- Pleurapunktion (verbessert später auch orale Medikation, da weniger Magenstauung)
- Bei persistierender Hypoxämie: CPAP
1-Jahres-Letalität bei NYHA Stadien
I=10%
2=15%
3=25%
4=50%
Welche Medikamente sind bei HOCM kontraindiziert
Positiv inotrope (z.B. Digitalis)
Tako Tsubo plus Therapie
- Kurzbeschreibung: Akute, stressinduzierte, reversible Dysfunktion des linken Ventrikels
- Epidemiologie: Vor allem ältere Frauen
- Klinik: Symptome wie bei akutem Koronarsyndrom und kardialer Dekompensation
- Diagnostik
- EKG: ST-Hebungen (wie STEMI)
- Labor: Oft leichte Troponinerhöhung
- Echokardiographie
- Vorwiegend apikale Akinesie, hierdurch bedingte Ballonierung der Herzspitzenregion
- Reduzierte Ejektionsfraktion
- Herzkatheter unauffällig (keine Koronarstenosen bzw. Gefäßverschluss)
- Therapie
- Betablocker
- Symptomatische Therapie wie bei Herzinsuffizienz
Therapie HOCM
EKG HOCM
- Tiefe Q-Zacken insb. in den inferioren (II, III und aVF) und lateralen (I, aVL, V4–6) Ableitungen als Zeichen einer Septumhypertrophie
- Zeichen der Linksherzhypertrophie → siehe auch Sokolow-Lyon-Index
- Linksschenkelblock
- Ventrikuläre Tachykardien
5-Jahres Überleben wenn Aortenstenose symptomatisch wird
50%
Heyde-Syndrom
Erworbene Aortenklappenstenose plus Angiodysplasien im GIT.
Dies führt zu peranalen Blutungen durch erworbenen Mangel des von Willebrand Faktors durch die erhöhten Scherkräfte im Bereich der Stenose.
Corrigan-Zeichen
Pulsation der Karotiden bei Aorteninsuffizienz durch hohe BD-Amplitude
Quincke-Zeichen
Sichtbarer Kapillarpuls durch hohe BD-Amplitude z.B. bei Aortenklappeninsuffizienz
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Lernkarten
Was ist therapeutisch bei der TTP kontraindiziert?
Eine Thrombozyteninfusion kann zu einer Aggravation des Krankheitsbildes führen! NICHT geben!