Wasserbau FS2018
ETH Boes
ETH Boes
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Flashcards
Flussbauliche Massnahmen
Schutz vor Überschwemmung, Malaria, Gesicherte Übergänge, Landgewinnung, Schifffahrt
Einzugsgebiet Wildbach
Erosionstrichter
Tobelstrecke
Schwemmkegel
Naturgefahren
gravitativ:
Hochwasser, Murgänge, Rutschungen, Fels- und Bergstürtze, Geltschergefahren, Lawinen
Klimatisch:
Trockenheit, Hitze, Kälte, Sturm, Hagel
Tektonisch:
Erdbeben
Zonen von Naturgefahren
Entstehungs- oder Ursprungszone
Translations- oder Ausbreitungszone
Wirkungzone oder Katastrophengebiet
Gefahrenarten bei Hochwasser
Überschwemmung
Ufererosion
Übersarung
Vergrösserung der Abflusskapazität
Verbreiterung des Gerinnes
Eintiefung des Gerinnes
Erhöhung der Abflusstiefe durch Bau von Seitendämmen
Kombination
Versagensmechanismus Damm
Überströmung
Hydraulischer Grundbruch
Instabilität durch Strömungsdruck
Erosion
innere Erosion
Sarmierungsmethode Damm
Auflastfilter
Auflast am luftseitigen Dammfuss
Diaphragma (Dichtungsschicht in Mitte des Dammes)
Verminderung der Reibung
Beseitigung natürlicher Schwellen und Engstellen
Gefahrenstufen Überschwemmungsgefahr
starke Intensität: h>2m oder v*h>2m2/s
mittlere Intensität: 2m > h > 0.5m
Intensität: h<0.5m oder v*h<0.5m2/s
charakteristische Merkmale eines Murgangs
hohe Konzentration an Feststoffen
hohe Fliessgeschwindigkeiten
grosse Abflusstiefen
diskontinuierlicher Abfluss
oft schubweise
grosses Schadenspotential
voraussetzung für Murgang
minderstgefälle 25-30%
in seltenen Fällen bereits ab 15%
Schutzmassnahmen Murgang
aktiv: verhindern oder erschweren der Entstehung, bremsen, ablenken oder zum stillstand bringen
passiv: Ausscheidung von Gefahrenzone
Gefahrenstufe Murgang
starke Intensität: h>1m und v>1m/s
mittlere Intensität: h<1m und v<1m/s
starke Intensität: keine
Vorteile/ Nachteile Binnenschifffahrt
+umweltfreundlich, wirtschaftlich, sicher
- erheblicher Eingriff ins ökosystem, sehr hohe Kosten für Bau
Berechnung der Wasserspiegellage
stromaufwärts bei strömend (F<1) mit h>hgr