QM

Einführung

Einführung


A. A.
Diese Lernkarten decken Qualitätsmanagement (QM) auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Fehler, Prüfungen, Stichproben und Qualitätsmerkmale, die für die Qualitätskontrolle und -verbesserung in Prozessen und Produkten relevant sind. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachkräfte, die sich mit Qualitätsregelkarten, Audits und statistischen Methoden zur Fehleranalyse vertraut machen möchten.
Flashcards
123
Students
8
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
04.03.2018 / 07.04.2023

Flashcards

Führen durch Motivation (Pyramide nach Marslow)

Karte 31

QFD-Skizze

Karte 36

Motivationsarten

  • Extrinsische Motivation
    • als Mittel zum Zweck
    • Motivation kommt von außen, z.B. durch Prämien Drohung, etc.
    • ha nichts mt der eigentlichen Tätigkeit zu tun und wirkt deshalb nur kurzfristig
  • Intrinsische Motivation
    • als Selbstzweck
    • Motivation kommt von innnen, z.B. durch Kommunikation, Partizipation, Verantwortung
    • Mitarbeiter, die durch Information und Kommunikation den Sinn der Arbeit verstehen und Zusammenhänge erkennen werden langfristig motiviert

  1. Wozu dient QFD
  2. Phasen der QFD-Methodik

1) QFD ist ein Verfahren zur Entwicklung einer Entwurfsqualität, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientiert

2) Produktplanungs-, Produktionsplanungs-,Prozessplanungs-,Teileplanungsphase

 

Vorteile QFD

  • kürzere Entwicklungs- und Reaktionszeiten
  • Kunde steht zentral im Mittelpunkt der Überlegungen
  • Strukturierte Darstellung komplexer Zusammenhänge
  • Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen

Ursache Wirkungsdiagram (7M)

  • Management
  • Maschine
  • Mensch
  • Milieu
  • Material
  • Methode
  • Messbarkeit

Karte 41, 42

Was sollte vor Begin der Aufstellung des Hoq schon geklärt sein

  • Preis
  • Zielgruppe
  • Produkt

Was kann man aus Hoq ablesen

  • Wichtigkeit der Qualitätsmerkmale
  • Zielgröße der Qualitätsmerkmale
  • Schwierigkeitsgrad der technischen Realisierung der Zielgröße
  • Ableitung von Handlungsalternativen aus Konkurrenzvergleich
    • wo konkurrenz stärker und Schwierigkeitsgrad gering ansetzen

Tabelle: FMEA vs. Fehlerbaumanalyse vs. Fehlerfortpflanzungsrechnung

Karte 48

Badewannenkurve

Folie 49

vereinfachter Fehlerbaum Skizze

Karte51

Worauf baut die Fehlerbaumanalyse auf?

baut auf einer zuvor durchgeführten Systemanalyse auf.

Vorgehen FMEA

  1. FMEA Vorbereitung
  2. Fehleranalyse
  3. Bewertung
  4. Dokumentation

FMEA Zweck

  • mögliche Fehler und deren Schwere analysiert, welche während der Fertigung oder des Gebrauchs auftreten können
  • dient der systematischen Erfassung sicherheits- und Instandhaltungsrelevanter Informationen
  • stellt Analyse aller Ausfallarten, deren Aufdeckung und Vermeidung dar

  1. wann wird FMEA eingesetzt
  2. Arten FMEA

  1. während der Entwicklungsphase
  2. Produkt-/System-/Prozess-FMEAs

Durchführung der FMEA

  •  3 Bewerungszahlen
    • Bedeutung des Fehlers aus Sicht des Kunden (1:gering-10:hoch)
    • Auftrittswahrscheinlichkeit der Ursache (1:gering-10:hoch)
    • Entdeckungswahrscheinlichkeit (1:hoch-10:niederig)
  • Multiplikation der 3 ergibt die RPZ
  • zuerst werden Fehler mitt hoher RPZ analysiert

Fehlerbaumanalyse vorgehen

  1. Systemanalyse
  2. Festlegen der unerwünschten Ereignisse
  3. Festlegen der TOP-Ereignisse
  4. erstellend des Fehlerbaums, der solange zerleg wird  bis man keinen Einfluss mehr auf einen Komponente bzw. Fehler hat, also bis zu den Zuliefererteilen und sekundären Ausfällen

Fehlerbaumanalyse

  1. Zweck
  2. Ergebnis
  3. Wann eingesetzt

  •  um festzstellen, wo während der Nutzungsdauer höchstwahrscheinlich Fehler auftreten werden
  • Ermittlung der Zuverlässigkeit bzw. Gesamtausfallrate,
  • Identifikation von Schwachstellen --> Verbesserung/Austausch von Zulieferteilen

2) Man erkennt, inwieweit ein Fehler einer Systemkomponente zum Systemausfall beiträgt und wie hoch die Gesamtausfallwahrscheinlichkeit des TOP-Ereignis ist.

3) in der Planungsphase, da Fehlervermeidung ist besser als Fehlerbehebung.

Fehlerfortpflanzungsrechnung Zweck

  • man kann ablesen, wo es sinnvoll ist Prüfung/ Zwischenprüfungen einzubauen, dabei gilt: so früh wie möglich, so spät, wie nötig.
  • z.B. bei einem Produktionsschritt mit hoher Fehlerquote sollte man eine anschließende (evtl. 100%-) Prüfung vornehmen

Ziel Lieferantenbewertung

den oder die geeigneten Lieferanten zur Erfüllung der UNternehmensziele und der Qualitätspolitik auszuwählen bzw. gezielt zu fördern

Krieterien der Lieferantenbewertung

  • Einkauf (Preise, Beratung und Service)
  • Logistik (Liefereit, Flexibilität)
  • QS (Produktqualität, Qualität der Lieferung)
  • Entwicklung/Produktion (Innovationsfähigkeit, Fertigungskonzept)
  • Unternehmensqualität (Produktpallete, Bonität)

NWA mit Rechnung

  • zur Auswahl von Lieferanten
  • Verfahren zur Umsetzung qualitativer Bewertungen in quantitative Punktzahlen
  • Nutzwet ist der zahlenmäßige Ausdruck für den subjektiven Wert einer Investition bzgl. des Erreichens vorgegebener Ziele
  • Rechnung
    • Gewichtung  G1 z.B. 5 für Bewertungskriterium 1
    • Bewertungskriterium (E1) Wert z.B. -3
    • Wert W1 für Lieferant 1:  W1= G*E1=15*-3=-15
    • QKZ-Lieferant (Nutzwert): SummeWi/Wmax
      • Wmax= Gmax*EMax

Vorgehen NWA

  1. Bewetungskriterien formulieren (z.B. Lieferzeit, Termintreue)
  2. Bewertungskriterien gewichten
  3. Ermittlung der Systemalternativen
  4. Systemalternativen bewerten
  5. Gesamtnutzwert ermitteln (QKZ)
  6. Rangordnung bestimmen

Liefernatenbeurteilung Vor und nach Vertragsabschluss

 

  • Vor
    • Preis
    • Garantien
    • Produktpallete
    • Zertifizierung
  • Nach
    • Qualität
    • Flexibilität
    • Termintreue
    • Vollständigkeit

Qualitätsbewertung von Lieferungen (QKZ-Lieferung)

  1. Zweck
  2. Vorgehen

Intensivierung, Verbesserung und lanfristiger Aufbau einer Zusammenarbeit mit dem Lieferanten

  1. Klassifizierung fehlerhafter Einheiten
    • NF: keine Funktionsbeeinträchtigung
    • HF: nacharbeitbar
    • KF: Ausschuss
  2. Bewertung der Fehlerklassen
    • Zuordnung eines Teils bei mehreren Fehlern in die jeweils schlechteste Klasse
  3. Berücksichtigung des Lieferumfangs
  4. Berechnung der QKZ

Qualitätsbewertung von Lieferungen (QKZ) Vor-und Nachteile

+: Einbindung in CAQ-System möglich

+: kontinuirlich anwendbar

-: Fehlerinformationsverluste durch Einordnung in die schlechteste Klasse

Aufgaben der Prüfplanung

  • Grobplanung
    • Bestimmung der Prüfmerkmale
    • Planung der Prüfabläufe
  • Prüfmittelplanung
    • Planung der Prüfmitelschärfung, - einsatz, - verwaltung

Ermittlung relevanter Prüfmerkmale

  • Objektive Merkmale
    • quantitativ (messbar)
    • qualitativ (zählbar)
  • Subjektive Merkmale
    • Prüfung durch Sinnesorgane ohne Hilfsmittel
  • Analyse der Prüfrelevanz der Merkmale
  • objektive Merkmale sind subjektiven vorzuziehen, da diese nicht reproduzuerbar sind

Prüfplanerstellung W-Fragen

  • Wo --> Prüfort
  • Durch Wen --> Prüfer
  • Was --> Beschreibung des Prüfmerkmals
  • Womit --> Prüfmittel
  • Wann --> Prüfzeitpunkt
  • Wie --> Prüfanweisung
  • WIe oft --> Prüfhäufigkeit

Zuordnung Prüfmerkmalart und Prüfmethode

Karte 69

Beispiel Prüfplan

  • Prüfplankopf mit organisatorischen Daten, wie z.B.:
    • Zeichnungsnr.
    • Arbeitsplannr.
    • Prüfplaner
    • Erstelldatum
    • Losgröße
  • Reihe von Prüfanweisungen bestehend aus:
    • Prüfmerkmal, Nennwert und Toleranzen
    • Prüfmittel, Prüfort, Prüfzeitpunkt
    • Dokumentationsansweisung
    • Prüfanweisung

Ablauf Paretoanalyse

  1. Analyseobjekt festlegen
  2. Datenermittlung --> Fehler in Fehlersammelkarte dokumentieren und absteigend ihrer Häufigkeit nach in einem Histogramm darstellen
  3. Pareto-Grafik durch Gewichtung, d. h. Multiplikation, mit den Fehlerkosten
  4. wirtschaftliche Bewertung durch neue Reihenfolge
  5. Handlungsbedarf ableiten

Paretoanalyse: Ziel

Prüfdatenauswertungsverfahren zur schnellen Erfassung von Schwachstellen, um dann zielgerichtet und wirtschaftlich den Verbesserungsprozess einzuleiten

Auf welche Fehler sollte man sich bei der Paretoanalyse konzentrieren

  • wo der größte wirtschaftliche Handlungsbedarf besteht ist anzusetzen
  • sinvoll sich auf weniger, dafür aber kostspieliger Fehler zu konzentrieren, anstatt die Fehler zu beseitigen, die zahlreich auftretten
  • ca. 20% der Fehler verursachen ca. 80% der Ausfallkosten (Summenkurve)!

Grundaufgaben der Nummerung

  1. Identifizieren
  2. Klassifizieren
  3. Informieren
  4. Kontrollieren

Rückgriff auf vorhandene Lösungen-Möglichkeiten

  • Klassifizierungssystem
    • festgelegte Reihenfolge der Kritierien
    • vordefinierte Bereiche
  • Sachmerkmalleiste
    • beliebige Reihenfolge der Krieterien
    • mit beliebigen Vorgaben
    • wegen hoher Flexibilität bei der Anwendung ist i.A. eine manuelle Verarbeitung nicht mehr möglich
    • Vorteil: Daten unmittelbar ohne Verschlüsselung verarbeitbar

Fähigkeiten von Mess und Prüfverfahren

  • Genauigkeit
  • Vergleichbarkeit
  • Wiederholbarkeit
  • Linearität
  • Stabilität

Datenanalyse Merkmals

  • qualitative Merkmale (zählbar)
    • ordinal (besser/schlechter)
    • nominal (gut/schlecht)
  • quantitative Merkmale (messbar)
    • kontinuirlich (LängeI)
    • diskret (Anzahl der Fehler)

Statistische Kennwerte der Lage und Streeung

Karte 86,87

Nenne 7 Qualitätswerkzeuge

  • dienen als methodische Hilfe zur Strukturierung und Visualisierung komplexer Fragestellungen
  1. Netzdiagramm
  2. Ursache-Wirkungsdiagramm nach ISHIKAWA
    • Ursachenanalyse mit 7M
  3. Strichliste
  4. Pareto-Analyse
  5. Korrelationsdiagramm
  6. QRK
  7. Histogramm

Study